ZitatIch belohne sie jetzt für jedes noch so kleine Anschauen mit „gut so“, und rufe sie ggf. heran um sie zu streicheln. Manchmal glaube ich allerdings, dass ihr eine sofortige „Arbeitsaufforderung“ lieber wäre. Das muss ich jetzt mal die nächsten Tage beobachten und mich darauf einstellen.
Nochmal zur Erklärung meiner Frage. Ich habe das Problem, dass mein Hund stets vorauseilt. Sie lässt sich sehr gut abrufen, aber sie kommt eben noch nicht oder eben selten aus eigenen Stücken heraus. Ich denke mit dem Belohnen für jedes anschauen komme ich da ein ganzes Stück weiter.
Darfst du denn spielen/arbeiten als Belohnung, wenn dein Hund dich anschaut? Er soll es ja "für dich" machen, oder? Aber letztlich hat dein Hund ja auch Vorlieben, Bedürfnisse... Ich weiß nicht, inwiefern das mit Anne Krügers Methode vereinbar ist, aber ich "arbeite" viel auf spaziergängen mit meinen Hunden. Ich denke mal, den Hund Beute machen lassen darfst du nicht nach der Methode (Futter jagen), aber vielleicht statt "nur" Stimme und knuddeln, ihm ein wenig mehr von dem geben, was er eigentlich braucht und möchte auf einem Spaziergang?!
Ganz ehrlich, meine Hündin würde auch nach deiner Methode beim Spaziergang mitzockeln, die Umwelt weitestgehend ignorieren und auf Knuddeln warten. Mein Rüde würde mir einen Husten, wenn alles, was von mir ausginge, mal ein "Fein" oder streicheln wäre. Klar, bei Anne Krüger kommt hinzu, dass dem Hund andere Interessen madig gemacht gemacht werden, so dass das Achten auf den Besitzer das einzige ist, was dem Hund bleibt. Dennoch könnten Spiele, Arbeit, Futter-Jagd... vielleicht auch bei dir etwas weiter helfen?!