Beiträge von Lucy_Lou

    Zitat

    Jetzt lese ich hier aber eben in nem Thread von zig Leuten (da ging es darum den Welpen erst mit 15 Wochen zu holen), dass dann ja ach so viel von den wichtigen Prägewochen verloren geht (wegen nem Urlaub).

    Das war aber ein anderer Hintergrund. Welpe vom Bauernhof, kein "Züchter", eine Rasse, die ebenfalls recht mißtrauisch Fremden und Neuem gegenüber sein kann. Und dann die Überlegung: lernt dieser Welpe dort überhaupt etwas kennen? Oder bleibt der 15 Wochen in Stall und Hof und das war es dann... Das ist ja bei dir ganz anders ;) . 10 Wochen ist doch gut, würde ich mir keine Gedanken machen.

    Als Kind waren meine großen Lieben ein Neufundländer und ein Irischer Wolfshund. Groß, in sich ruhend, selbstbewusst... Mein erster eigener Hund war dann völlig anders: Pudel-Terrier-Mix... nicht ausgesucht, sondern mit 11 zu Weihnachten bekommen. Danach stand eigentlich fest, nix mehr mit Terrier :hust: . Dabei war sie extrem gelehrig, aufmerksam und triebiger, als mein Aussie jetzt, was ich gut fand.
    Zu Lucy kam ich sehr unverhofft, aber im Großen und Ganzen dürfte sie meinen Kindheitsvorstellungen schon recht nahe kommen (Berner Sennen-Mischling).

    So, dann die erste wirklich ausgesuchte Rasse, die hier einzog: ein Australian Shepherd. Ich wollte zu Lucy einen Hund, der besser motivierbar ist, mehr Interesse an Zusammenarbeit oder überhaupt an "Arbeit" hat, agiler, kontrollierbarer Jagdtrieb, mittelgroß. Ich wollte einen Bearded Collie. Mein Mann erklärte sich schließlich zu einem Zweithund bereit, nachdem er einen Aussie kennen gelernt hatte, also sollte es von seiner Seite aus ein solcher werden. Wir haben uns also informiert, ich hatte Bedenken wegen niedriger Reizschwelle/aufbrausend (das mag ich schon am Terrier nicht) und Wachtrieb/Schutztrieb. Aber es wurde einer.

    Wachtrieb/Schutztrieb finde ich mittlerweile sehr gut, so wie Grisu ihn zeigt, nämlich an mir orientiert. Aber der Aussie an sich ist wohl eher nicht meine Rasse. Eher zu sensibel, zu sehr an mir orientiert, zu aufbrausend... Ich glaube, dann doch eher die Richtung was selbstbewusster, souveräner, eigenständiger, was mehr über den Dingen stehend, eher hohe Reizschwelle. Muss Arbeitsfreude ja nicht ausschließen :D . Nach wie vor finde ich den Spanischen Wasserhund sehr interessant (würde auch auslastungstechnisch besser passen) und den Bearded Collie ;) . Mein Mann schwärmt vom Altdeutschen Schäferhund, aber wenn der einzieht, muss er das zumindest mit übernehmen... das wird also so schnell nicht der Fall sein...

    Ich wusste es nicht. Ich habe Lucy nicht ausgesucht und hatte ein sehr mulmiges Gefühl, bis zum Tag der Abholung. Und erst ab dem Moment, wo ich sie mitgenommen habe, war sie dann "mein" Hund. Das war der Moment, in dem ich es wirklich glauben konnte und ab da fand ich sie toll, war richtig verliebt in sie. Als Welpe bei ihrer Mutter war da aber überhaupt kein Funke, der übersprang oder irgendwas.
    Bei Grisu war es so, dass ich ihn ausgesucht habe bei seinem Züchter, auch ein recht gutes Gefühl hattte, ihn oft besucht habe... Aber hin und weg in dem Sinne war ich nicht. Anders als bei Lucy hat es bei ihm auch noch nach dem Einzug einige Monate gedauert, bis da ein ähnliches Gefühl war, wie bei Lucy.

    Ich würde trotz schlechtem Wetter draußen getrennt gehen. Einen Hund aussperren in der Wohnung und mit dem anderen was tolles machen :???: . Wenn die Hunde so weit sind, geht parallel-Training prima, jeder ist mal dran, akzeptiert aber auch das Warten, wenn der andere dran ist. Aber ich vermute mal, soweit seit ihr eher noch nicht. Wäre es deinem Ersthund denn egal, ausgesperrt zu werden? Sonst wäre das trainieren einer ruhigen Ablage und wechselseitiges Bespaßen mit anfangs sehr kurzen Intervallen vielleicht nicht schlecht.

    Ich freu mich für dich :smile: . Dann hat das Suchen ja endlich ein Ende... obwohl, ich fand es schwerer, auf den Einzug meines (!!! :D ) Welpen zu warten, als auf ein passenden Wurf...

    Süß sind sie :smile: , ich glaube, rein optisch wäre es Nr 1 für mich mit der schmalen Blesse

    den Großvater (Vater von Mic) finde ich wunderschön, wow!

    Jetzt mal ganz ernsthaft, ich wunder mich gerade, dass tatsächlich doch so viele Strafe in der Hundeerziehung einsetzen :???: . Vielleicht liegt es an mir und ich verstehe es nur falsch? Strafe ist für mich da ist ein Vergehen und das wird hinterher "vergolten". Du hast geklaut, also musst du ins Gefängnis. Für mich ist das ein rein menschliches Konzept. Wie das mit dem absichtlich Schlechtes tun, wofür man dann eine Bestrafung "verdient" hätte. Ich nutze durchaus ein Abruchkommando, sage situativ, das möchte ich nicht... vielleicht tatsächlich ein Definitionsproblem?! Ich bin übrigens noch nie auf die Idee gekommen, meinen Hund im Nacken zu packen oder mir zu überlegen, was wofür eine angemessene "Strafe" sein könnte...

    Im übrigen schließe ich mich einfach mal blackbettys Beiträgen an.

    Zitat

    Chica war das Ganze sehr suspekt. Schränke, die bei Bodenwellen klappern und überhaupt, ein sich bewegendes Wohnzimmer ...


    Könnte Lucy sein :lol:


    Zitat

    und keine Gefahr über ihr.

    Ja, das ist das Schlimmste, der Himmel kann einem auf den Kopf fallen oder so ähnlich... :p


    Lucy hat auch gebraucht, bis sie sich ans WoMo gewöhnt hat. Im Stehen kein Problem, aber im Fahren... Es ist immer noch so, dass sie 1-2 Tage braucht am Anfang der Reise, bis sie auch während der Fahrt schlafen kann.


    Grisu liegt unter dem Tisch der Sitzgruppe, Lucy im Fahrerhaus während der Fahrt...


    Zu Norwegen/Schweden kann ich dir nichts sagen, aber lese hier mal eifrig mit und freu mich dann über deinen Reisebericht :D . Da wird es für uns sicherlich auch mal hingehen, sollte Grisu das mit dem Tollwuttiter schafft :roll:

    Viel Spaß, WoMo-Urlaub ist wirklich toll! Gerade mit Hunden finde ich Freistehen, wenn möglich, auch schöner :smile: