Schön, dass ihr einem Th-Hund eine Chance geben wollt
. Aber gerade für einen Hund, der schon mal sein Zuhause verloren hat, wäre es sehr schlimm, wenn es nochmal passiert. Toll, dass ihr euch wirklich Gedanken macht, ob es passen könnte!
Ich denke wichtig wäre, irgendeine Art von Hundesport zusammen zu machen. Das lastet ihn aus und ihr werdet so auch schneller ein Team. Gerade für den Anfang wäre es sicher auch gut, wenn du zumindest eine Stunde pro Tag nur für ihn hättest: Übungen, Spielen, Streicheleinheiten, und dein Kind da eventuell anderweitig unterbringen kannst. Du kannst dein Kind da bestimmt besser beurteilen, aber ich kenne einen Fall, wo gezieltes üben mit dem Hund kaum möglich war, weil das Kleinkind alles selbst machen wollte und extrem eifersüchtig reagiert hat, wenn die Mutter sich mit dem Hund beschäftigt hat. Ich denke, diese Mischung aus alles-selber/auch-machen wollen und Eifersucht ist auch sehr verständlich für das Alter. Aber gerade deswegen würde ich bei einem Hund mit Vorgeschichte Zeit nur für den Hund einbauen, zumindest die ersten Monate. Gerade auch da die Vorbesitzer offensichtlich wenig Interesse an dem Hund hatten, wenn sie ihn ins TH geben, damit ein neuer Welpe einziehen kann :< . Ich gehe nicht davon aus, dass sie da viel Arbeit in Sozialisation und Erziehung gesteckt haben. Aber ich würde auch empfehlen, dass ihr ihn Spaziergängen persönlich kennen lernt. Das Entscheidende ist, dass die ganze Familie genau ihn will, damit ihr auch eventuelle Probleme mit dem Hund gemeinsam in Angriff nehmen könnt. Ich wünsche dir viel Glück bei deiner Entscheidung!