Beiträge von Lucy_Lou

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    Ich hab es dann mit immer stehen bleiben wenn Spannung auf die Leine kommt probiert, was nicht geklappt hat weil meine Mutter, die immer morgens mit ihm geht, das nicht durchgezogen hat obwohl sie es mir mehrmals beteuert hat. :motzschild:


    Eigentlich sind Hunde ja nicht blöd und merken schnell, was bei wem geht und was nicht. Der Hund zieht ja nicht ohne Grund. Der findet das Grundtempo doof, der will irgendwo hin. Wenn er merkt, er kommt nie (!) auch nur einen Millimeter in die Richtung, in der er grad will, wenn Zug auf der Leine ist, es geht aber weiter, wenn die Leine locker ist... dann klappt das auch. Zumindest bei dem Menschen, der das wirklich durchzieht. Daher denke ich, funktioniert auch der Tipp mit dem Hände-vor-den-Bauch: die Leine gibt wirklich nicht nach.

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    Das klappt recht gut nur kann ich nach einigen Wochen training trotzdem kaum 10 Meter gehen ohne, dass ich ihn "zurückpfeifen" muss.


    Nicht zurück pfeifen, sondern Hund die Erfahrung machen lassen, Zug = es geht nicht weiter. Da muss man nichts zu sagen. Nicht dein Wort beendet das Zerren, sondern der Zug auf der Leine selbst. Meine Erfahrung ist: wenn du redest, "wartet" der Hund auf genau das, um tatsächlich nicht zu ziehen. Aber das nicht-ziehen sollte der Standard/selbstverständlich sein und nicht von einem Komando abhängen.


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    An der Leine ist er auch total unaufmerksam, was aber kein generelles Problem ist.


    Ich denke, dein Hund vertraut auf die Leine. Da ist immer ein Feedback, der Hund kennt deine Geschwindigkeit, er weiß immer, wo du bist, was du tust... Tempowechsel, etwas unberechenbar sein, mag helfen. Ich vermute, deshalb helfen Richtungswechsel auch so gut.

    Schöner Thread. Mein Problem mit Lucy ist, die bekommt fast alles in max 1 Min klein und schluckt zur Not halt am Stück... auch Sehnen und Rinderkopfhaut in großen Stücken. Ich habe schon ungefähr alles ausprobiert

    Das einzige (immer noch), was bei Lucy funktioniert sind "Mamut-Knochen" (ich glaube, Kalbsunterbeine). Die gibt es günstig bei Futterplatz im Internet (und teuer bei Fressnapf)

    Preis: um 3-5 Euro, je nachdem woher, pro Stück

    Kauzeit: am Anfang ca. 60 min um die Ummantelung abzukauen, dann etwa 3 Tage für den Knorpel und ein paar Wochen für den Knochen.

    Beliebtheit: sehr beliebt

    Gestank: kaum

    Ohne Rute hat wirklich Vorteile. Lucy ist mitlerweile immer sehr auf der Hut in Menschenmengen sich zu setzen oder zu legen, weil ihr so oft schon jemand auf die Rute getrampelt ist. Und ein Meister im vom-Couchtisch-wedeln ist sie auch. Die Probleme hat Grisu nicht. Aber angesprochen wird man tatsächlich häufig, warum der arme Hund keine Rute hat...

    So im Zuge der guten Neujahrsvorsätze. Hat euer Hund bei euch sein Traumleben? Interessiert euch das nicht? Denkt ihr, das interessiert euren Hund nicht; der nimmt, was er bekommt? Was würde euer Hund sich wünschen, was würde er ändern? Wie würde euer Hund leben, wenn er könnte, wie wollte. Ist er glücklich?

    Ja, die Leiden des Hundefotografen. Meine Hunde denken vermutlich, die Kamera gehört irgendwie mit zu meinem Körper :roll: . Wenn der Hund Angst hat, schlepp die Kamera viel mit, bau keinen Druck auf, keine Komandos und schau erst mal, dass der Hund sich an die Anwesenheit der Kamera und ans Geräusch gewöhnt.

    Lucy denkt, sie ist Fotomodell. Kaum zück ich die Kamera, wirft sie sich in Position, unterbricht ihr Spiel, setzt sich und schaut mich ernst an. Wenn ich darauf nicht reagiere, spult sie ihr Trick-Repertoire ab... :headbash: . Grisu ist da einfacher, der ignoriert die Kamera.

    @ Tani: wie schön!!! :D Nu fällt das warten doppelt schwer :p .


    Ich wollte so zum Jahreswechsel noch verkünden: da ich ja häufiger mal am hadern und am zweifeln war: es ist optimal zur Zeit :smile: . Es passt, ich fühl mich wohl mit Grisu, das Vertrauen ist auch endlich da, es harmonisiert. Er ist selbstbewusster geworden und es passt... Er ist Spiegelbild von mir und das ist Fluch und Segen bei uns. Aber zur Zeit bin ich entspannt und Grisu einfach nur toll

    Wenn du dir viel Mühe mit der Auswahl des Züchters machst, kannst du die Krankheitsanfälligkeit ja schon stark einschränken. Ein guter Züchter kennt auch den Inzuchtkoeffizienten seiner Nachzucht.

    Ansonsten werfe ich mal in den Raum: Mittelschnauzer, Appenzeller/Entlebucher Sennenhunde, Deutscher Pinscher

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    Irgendwie sind unsere Hunde da ähnlich gestrickt - es gibt eigentlich nichts, was er so tierisch gern hat.

    Es sind eigentlich keine Gegenstände, auf die Shadow abfährt, sondern die Beschäftigung mit ihm. Er geht da recht 'kompliziert' ran. Etwas lernen ist toll, aber er macht sich erst ein Bild davon, ob er es sinnvoll findet.


    Genau so ist Grisu auch. Freut mich ja fast etwas :D . Ich dachte, nur ich hätte so anti-Spielzeug-Aussie. Wenn er dafür wenigstens auf Futter abfahren würde... aber nö... War schon eine Umstellung von Lucy :roll: . Aber eigentlich ist es ja schöner, wenn man merkt, dem Hund geht es um die (sinnvolle) Zusammenarbeit und dann ist er voll dabei und nicht um ein Spielzeug oder Leckerlie. Man soll die Dinge ja positiv sehen :hust: :D

    Ich verteil keine "Leckerlie", da es bei mir höchstens das normale TroFu zu verdienen gibt. Aber "den Blick" kenn ich auch und kann auch nicht immer widerstehen... Muss ja nicht nur für Leckerlie sein... Der Blick, wenn ich Müll rausbringe und Hund offenkundig (dem Blick nach) kurz vorm eingehen ist, wenn er nicht mit zur Mülltonne kann. Oder der Blick, wenn ich Unterlagen auf dem Boden sortier und Hund auf dem Rücken liegend meint, seit ungefähr 10 Jahren nicht mehr gestreichelt worden zu sein. Oder der Blick, wenn Hund meint, auf einem Baumstamm "down" machen ist das Highlight meines Jahres, und ich kann da doch nicht wirklich einfach drüber hinweg sehen... wie auch immer, immun gegen "den Blick" bin ich sicher nicht...