ZitatIch hab es dann mit immer stehen bleiben wenn Spannung auf die Leine kommt probiert, was nicht geklappt hat weil meine Mutter, die immer morgens mit ihm geht, das nicht durchgezogen hat obwohl sie es mir mehrmals beteuert hat. :motzschild:
Eigentlich sind Hunde ja nicht blöd und merken schnell, was bei wem geht und was nicht. Der Hund zieht ja nicht ohne Grund. Der findet das Grundtempo doof, der will irgendwo hin. Wenn er merkt, er kommt nie (!) auch nur einen Millimeter in die Richtung, in der er grad will, wenn Zug auf der Leine ist, es geht aber weiter, wenn die Leine locker ist... dann klappt das auch. Zumindest bei dem Menschen, der das wirklich durchzieht. Daher denke ich, funktioniert auch der Tipp mit dem Hände-vor-den-Bauch: die Leine gibt wirklich nicht nach.
ZitatDas klappt recht gut nur kann ich nach einigen Wochen training trotzdem kaum 10 Meter gehen ohne, dass ich ihn "zurückpfeifen" muss.
Nicht zurück pfeifen, sondern Hund die Erfahrung machen lassen, Zug = es geht nicht weiter. Da muss man nichts zu sagen. Nicht dein Wort beendet das Zerren, sondern der Zug auf der Leine selbst. Meine Erfahrung ist: wenn du redest, "wartet" der Hund auf genau das, um tatsächlich nicht zu ziehen. Aber das nicht-ziehen sollte der Standard/selbstverständlich sein und nicht von einem Komando abhängen.
ZitatAn der Leine ist er auch total unaufmerksam, was aber kein generelles Problem ist.
Ich denke, dein Hund vertraut auf die Leine. Da ist immer ein Feedback, der Hund kennt deine Geschwindigkeit, er weiß immer, wo du bist, was du tust... Tempowechsel, etwas unberechenbar sein, mag helfen. Ich vermute, deshalb helfen Richtungswechsel auch so gut.