Beiträge von Lucy_Lou

    Zitat

    Dann haben wir noch ein Spiel, dafür braucht man eine leere Plastikflasche und einen Korb


    Das haben wir gerade ausprobiert. Schöne Idee :smile: . Lucy hatte es schneller raus, als Grisu, verblüffenderweise. Obwohl, wo es um Futter geht :roll: . Grisu fand es eher doof. Futter vor der Nase und trotzdem erst zur Flasche laufen müssen...

    So ein wenig die gleiche Richtung: Futter in eine Hand, dann beide Hände zur Faust machen und dem Hund hin halten. Die Futterhand geht auf, wenn der Hund die andere (!) Hand berührt.


    Das Flaschendrehspiel lieben meine Hunde :D . Obwohl sie auch recht wild dabei sind, aber macht ja nix. Mit Wäscheleine und 2 Bäumen kann man das auch gut im Garten machen.

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    Oder so was in der Art: Gegenstand (hier Futterdummy), den Hunde haben wollen, an einer Leine befestigen und so platzieren, dass der Hund an die Leine, aber nicht an den Gegenstand kommt.

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    Was ich auch gut finde: aufräumen :D . Also ein Spielzeug suchen und in eine Kiste werfen. Das habe ich letzte Woche mit Grisu versucht auszubauen: ein Rohr genommen, einen Trichter dran gebastelt, Rohr schräg gehalten und Grisu einen Ball "aufräumen" lassen. Er warf ihn in den Trichter, Ball kullerte unten am Rohr wieder raus. Ich dachte eher an eine Art automatische Ballwurf-Maschine, aber Grisu fand das so frustrierend, dass das mit dem aufräumen offensichtlich nicht funktioniert hat, dass er trotz Leckerlie nach dem 3. Versuch weitere Mitarbeit verweigert hat. Für Hunde, die gerne Bällchen holen, aber vielleicht eine ganz witzige Sache.

    Was Lucy noch toll findet: Luftballons in der Luft halten. Aber vielleicht eher nicht schreckhafte Hunde oder Mietwohnungen geeignet…

    Das ist auch ein Denkspiel für weniger zerstörungswütige Hunde: Papprolle, Schlitze rein und dadurch Pappstreifen schieben. Auf den Pappstreifen kommt ein Leckerlie. Da kommt der Hund dran, indem er den Pappstreifen heraus zieht.

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    Wir sind heute auf dem Spaziergang durch einen kleinen Ort gekommen, Grisu habe ich dort angeleint, Lucy lief frei. Kam ein Mann mit seinem frei laufenden Hund aus einer Einfahrt, sah mich, blieb stehen und fragte, ob meine Hunde Hündinnen wären. Ich zeig auf Grisu: nein, ein Rüde. "Oh", meinte der Mann und blieb weiter dort stehen. Sein Hund trabte derweil auf uns zu. Ok, Lucy recht frisch operiert, Grisu auf fremde Rüden nur bedingt gut zu sprechen... Ich teilte dem Mann mit, er möge seinen Hund einsammeln. Er schaute, als hätte er nicht recht verstanden und blieb stehen. Sein Hund beschleunigte, ich ging mit Grisu ein paar Meter weg und Lucy ging dem Rüden guten Tag sagen. Offensichtlich war es ein unkastrierter Rüde, denn sie fand ihn ganz ok :roll: . Irgendwann kam der Mann dann doch mal zu uns und meinte: "Ich bin ja sehr vorsichtig geworden mit Hundebegegnungen. Meiner ist schon ein paar mal gebissen worden!" Ich bin jetzt noch am grübeln, wie wohl die unvorsichtigen Begegnungen ausgesehen haben mögen, wenn er seinen Hund jetzt "vorsichtigerweise" zu einem fremden angeleinten Rüden rennen lässt :???:

    Ich hab ja beide meine Hunde von Welpe an, da hatte sie mir noch niemand versaut in punkto Leinenführigkeit. Das macht es sicher leichter, als wenn man einen erwachsenen Hund übernimmt, der das Ziehen schon gelernt und verinnerlicht hat.

    Mit Lucy habe ich erst sehr spät angefangen zu üben, da war sie schon über ein halbes Jahr alt. Vorher lief sie halt fast nur ohne Leine und ich hab aufs nicht-ziehen auch nie wirklich geachtet, wenn sie doch mal angeleint war :ops: . Tja, und irgendwann war sie dann plötzlich groß und stark :hust: . Trotzdem hat sie es dann eigentlich sofort verstanden, nachdem ich es ihr verständlich erklärt hatte. Also reines üben: vielleicht 1 Woche rumprobieren, dann den richtigen Ansatz gefunden und sie konnte es. Sie hat allerdings auch kein Interesse am Ziehen, hat im Normalfall eh die Ruhe weg und sähe Ziehen vermutlich als Energieverschwendung an...

    Grisu ist da anders... Mit Grisu habe ich von Welpe an geübt. Das Grundprinzip hatte er schnell verstanden, einfach weil er nie (!) mit ziehen Erfolg hatte. Wirklich ordentliches neben mir laufen, auch in stressigen Situationen oder sehr abwechslungsreicher Umgebung :roll: . Das war echt langwierig... Wir haben allgemein das Grundprinzip, der Hund darf die Leinenlänge (meist etwa 1m) ausnutzen (also kein "Fuß"), muss sich aber an mein Tempo anpassen und sich selbst zurück nehmen, wenn die Leine straff wird. Bei Grisu in entsprechend aufregender Umgebung ist das dann allerdings ein Drahtseilakt. Er hält die Leine dann gerne immer genau an dem Punkt, an dem ich es noch nicht als "zu straff" werte. So habe ich bei ihm nun ein Zusatzkommando eingeführt für solche Situationen, das besagt, dass er die Leinenlänge nicht ausnutzen darf, sondern neben mir bleiben muss. So klappt es in diesen Situationen mittlerweile auch.

    Ich hatte da ein paar Vorstellungen: sollte agil und arbeitsfreudig sein, am Menschen orientiert, begeisterungsfähig, kontrollierbarer Jagdtrieb, keine "harte Hand" brauchen, vielseitig interessiert sein... Hütehunde fand ich dahingehend interessant. Border Collies sind überhaupt nicht meins, ich kenne keinen, den ich auch nur geschenkt nehmen würde. Ich wollte einen Bearded Collie. Mein Mann wollte überhaupt keinen Zweithund. Dann lernte er einen Australian Shepherd kennen und meinte, das könnte er sich vorstellen. Ich fand keinen großen Grund, der dagegen sprach. Was mir Sorgen machte, war der eher starke Schutztrieb und was war mit Jagdtrieb?

    Grisu nun hat einen tollen Schutz-/Wachtrieb, finde ich genau richtig bei ihm. Ich finde es gut, wie reserviert, aber differenziert, er auf Fremde reagiert. Der Jagdtrieb ist gut kontrollierbar. Er ist sehr hoftreu, streunt nicht, ist sehr auf mich bezogen und begeisterungsfähig. Anpassungsfähig, sehr aufmerksam, sensibel und wachsam. Er ist (nach ungefähr 3 Jahren Arbeit :hust: ) ein sehr zuverlässiger und toller Alltagsbegleiter geworden, aber ein Aussie wird es für mich eher nicht mehr. Zu sehr an mir orientiert, viel zu sensibel, zu sehr aus allem gleich eine riesen Aufgabe machend. Ich mag mehr mehr den souverän-eigenständig-selbstbewussten Typ Hund. Heißt ja nicht, dass der nicht in seinem Interessengebiet sehr begeisterungsfähig ist oder in 2km Entfernung sein Ding macht ;) .

    So langsam denke ich, das war es. Sie wird nie wieder absolut schmerzfrei und unbeschwert rennen und toben können. Das ist schon ein Scheiß-Gefühl, sie ist erst 5 Jahre alt. Sie bewegt sich gerne und sie arbeitet gerne.

    Leinenzwang hat sie nicht, es ist ja "nur" eine "Fleischwunde", sozusagen. Klar, die OP ist erst ein paar Tage her, schonen muss sie sich noch. Positiv ist, Arthrosen hat sie bislang kaum. Warum der Knorpel so angegriffen ist :???: . Ich hoffe sehr, die Aufbau-Spritzen helfen.


    Meist sieht es besser aus, wenn der Hund nicht hechelt. Dann solltest du schauen, von wo das Licht kommt. Das Licht setzt Akzente, lässt einen bestimmte Bildpunkte besonders beachten und andere nicht. Dadurch kannst du den Blickwinkel lenken. Ich finde, den Bildern fehlt der Fokus. Den kannst du auch mit Bildaufbau oder Schärfe lenken. Man muss schauen, um was geht es im Bild? Was steht im Mittelpunkt?

    Zitat

    Jetzt hab ich eine Frage...
    Ich wollte gestern auch so ein Gegenlichtbild machen, dass der Hund schwarz ist. Ich habe den Kontrastwert hochgestellt, aber dann war das ganze Bild extrem dunkel. Ich habe gegen die Sonne fotografiert.
    Wie schaffe ich es, dass der Hund schwarz ist? :hilfe:


    Wie Jennja schon schrieb: tief stehende Sonne hinterm Hund. Wenn der Hund mit seinem eigenen Körper die Sonne verdeckt, funktioniert es fast von selbst, dass der Hund schwarz ist. Das setzt dann auch automatisch voraus, dass du den Himmel als Hintergrund hast und nicht Wald oder so. Der Wald ist selbst sehr dunkel und bildet keinen ausreichenden Kontrast zum Hund. So hast du entweder Hund + Hintergrund hell oder Hund + Hintergrund dunkel. Bei Sonnenuntergang am Meer Bildern siehst du das gut. Da hast du eigentlich immer was auch immer im Vordergrund ist als dunkle Silhouette. Versuch so ein Sonnenuntergang am Meer Bild zu machen, nur halt ohne Meer :smile:

    Bei den beiden Bildern, die du von mir zitiert hast, gab es keine direkte Sonne. Deshalb hast du da diesen Effekt auch nicht wirklich...

    Danke euch :smile: . Ich achte dann bei den nächsten Versuchen was mehr auf die Ohren...

    Zitat

    Für mich wirken die Bilder alle so...unnatürlich. Irgendwie nicht real, wie zu stark bearbeitet.


    Bearbeitet sind die meisten aus dieser Reihe gar nicht :D . Beim Fotografieren selbst etwas mit der Belichtung gespielt, sonst sind es einfach die Lichtverhältnisse, die so extrem sind. Dunkler Wald und ein Sonnenstrahl tief stehender Sonne genau auf den Hund.

    Ausnahme ist das Bild mit dem "Nebel". Bei dem weiß ich selbst nicht, ob es mir gefällt oder nicht :???: .

    noch 2 aus der Reihe

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    so sah es eigentlich aus...

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