Der Silken, der hier immer wieder wohnt, ist für mich der Inbegriff von sensibel.
Ich bin auch schusselig, mir fällt öfter was runter oder ich quietsche "Huch!" weil mir irgendwas fast runter fällt und der Silken bekommt regelmäßig die Krise bei sowas. Ich bemühe mich dann immer sehr aber sowas geht halt nur begrenzt 
Auch bei Gefühlen natürlich, als ich zB etwas gestresst alle ins Auto einladen wollte hat er einfach verweigert und sich zurück gezogen, obwohl ich nach aussen hin ruhig agiert habe (also keinen großen raudau gemacht habe oder so), aber alleine mein leichter Stress war ihm schon zu viel.
Und er hatte einmal einen halben Nervenzusammenbruch, weil mein Pferd neben ihm geschnaubt hat. Also dass sich ein Hund, der das nicht kennt, erschrickt - völlig logisch. Aber wenn er sich davon gar nicht mehr erholt ewig - puh.
Meine Hütehunde (2 Aussies und ein Kurzhaarcollie) hatten mit sowas alles keine Probleme.
Also ich muss gestehen, dass ich das im Alltag immer als sehr anstrengend empfinde, da man ihm ständig mit einem "du schaffst das!" den Rücken stärken muss fürs völlig normale Leben. Er ist aber laut den Besitzern auch ein besonders sensibles Exemplar. Da würde ich also echt sehr genau hinschauen...