Beiträge von Fullani

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    Danke für eure Antworten! Der Link zu den ganzen möglichen Ursachen ist super, danke.

    Also Mexx war nicht matt oder anders als sonst, hatte jedoch 39,3 Grad Körpertemperatur. Also zwar kein Fieber, aber leicht erhöht. Ich hatte vermutet, dass es durch die Aufregung in der Klinik ausgelöst wurde, allerdings hat er jetzt auch jeden Tag um die 39 gehabt (seine normale Temperatur lag bisher so bei 38 Grad). Ob ein Infekt dahinter stecken könnte?
    In die Richtung hat bisher kein TA etwas gesagt oder untersucht.

    Ich werde auf jeden Fall in 2 Wochen wieder ein Blutbild machen lassen!

    Nein, Mexx ist weder frisch geimpft, noch frisch entwurmt und hat Idealgewicht. Danke für die Antwort, ich finde so positive Verläufe super, da ich mich gerade leicht verrückt mache und so sehr hoffe, dass nichts schlimmes dahinter ist

    Der Wert ist der Thrombos ist minimal weiter gesunken (von 133 auf 128, normalwert: 150-500=

    Der wert sei noch zu nah am Normalbereich um weitere Untersuchungen einzuleiten. Ich muss in 2 Wochen nochmal Blut nehmen lassen, um es zu kontrollieren. Ich hab hier mal ein Thema aufgemacht ('Zu wenig Thrombozyten') und hoffe dort einfach mal auf nützliche Tipps ohne noch mehr Panik zu bekommen (ob das jetzt realistisch ist, ist ein anderes Thema :hust: )

    Oh mensch, ich mach mir so große Sorgen, das ist so ein scheiß Gefühl!! :sad2: :sad2:

    Hallo liebe Fories,

    mein 6 Jahre alter Aussie Rüde Mexx hatte vergangenen Samstag neurologische Ausfallserscheinungen (keine Kontrolle über Gliedmaßen mehr, Gleichgewicht verloren, nicht wirklich ansprechbar). Nach ca 3-4 Minuten stand er auf und war wieder völlig normal. Höchstens ein klein wenig erschöpft, aber sonst total fit.

    Ich bin sofort in die Tierklinik, dort wurde ein großes Blutbild gemacht, wobei sich rausstellte, dass zu wenig Thrombozyten vorhanden sind. Das hängt laut TÄ nicht mit den neurolog. Auffälligkeiten zusammen. Der Wert war bei 133 (der Normalwert für Thrombos liegt bei 150-500).

    Da neurologisch sonst nichts mehr festgestellt wurde, bleibt hier erstmal nur Beobachten. Ich hab ihn immer im Auge und was es letztendlich war bleibt fraglich.

    Am Mittwoch war ich erneut zum Blutnehmen dort. Thrombos immer noch niedrig, Tendenz eher nach unten (lag bei 128).

    So, der Wert sei noch zu 'normal', um weitere Untersuchungen einzuleiten. Ich solle einfach in 2 Wochen noch mal kommen, um den Wert zu kontrollieren. Da es ihm ansonsten gut zu gehen scheint, gibt es keine weiteren Maßnahmen, außer, dass ich ihn im Auge behalten soll.

    Ich mach mir natürlich riesige Sorgen und mir gehen 10000 Dinge durch den Kopf.

    Nun wollte ich fragen, ob jemand von euch eine Idee hat, oder auch schonmal sowas erlebt hat, was dahinter stecken könnte, einfach mögliche Ursachen für zu wenig Thrombos usw ??????

    Mich macht das richtig fertig, mein kleiner Mexx, ich wünsche mir nichts sehnlicher, als dass sich der Wert normalisiert und ich das Ganze einfach vergessen kann :sad2: :sad2: :sad2:

    Traurige Grüße,
    Christina mit dem Mexxi

    Danke für eure lieben Worte.

    Ich kann mir gar nicht vorstellen, dass MEIN Mexxchen krank sein soll. Das kann und darf einfach nicht sein. :sad2:
    Ich hoff einfach auch, dass morgen klare Worte kommen und nicht wieder so ein 'hmmm, man weiß nicht genau'.

    Im Moment gehts ihm soweit ganz gut. Er scheint zwar ab und zu etwas unkoordinierter als normal, aber ich bin mir nicht 100% sicher, ob ich mir das aus lauter Panik um ihn nur einbilde.
    Gestern wurde ja auch nochmal Blut genommen.
    Ich bin so fertig und wünsche mir nichts mehr, als eine Diagnose, die nicht schlimm ist.
    Mein Mexx ist einfach mein Seelenhund. Ich mag gar nicht ausdenken, was alles sein könnte. :verzweifelt:

    Nochmal was anderes

    Ich bin gerade sehr nah an einer Krise. Mexx hatte am Samstag ja neurologische Ausfallserscheinungen. Keine Kontrolle mehr über Gliedmaßen, war ca 3 Minuten nicht ansprechbar. Verdacht Epi. Aber eigentlich ist er zu alt dafür. Bleibt also unklar.

    Blutbild gemacht. Ergebnis: viel zu wenig Thrombozyten. Auch hier ist die Ursache unklar. Hänge nicht mit den neurolog. Problemen zusammen.TÄ wollte mich zurückrufen -ich warte immer noch darauf. Morgen werd ich in der Klinik antanzen und endlich Antworten verlangen.

    Ich bin genervt, besorgt und sitze hier auf heißen Kohlen. Ich mach mir solche Sorgen und hab keine Ahnung, was los sein könnte. Oh man :(

    Ähm nicht böse sein, aber du hast wohl kein vollständiges, neutrales Bild sondern eher nur einen kleinen Einblick von draußen, wenn ich mir das so durchlese. aber von vorne:

    Also, dass die Reitbahnen abseits stehen sollten, heißt ja nicht, dass sie nicht AUF dem Volksfest stehen. Volksfest ist nun mal laut und Trubel. Man versucht dennoch, einen möglichst ruhigen Platz zu finden. Inwiefern das den einzelnen Veranstaltern in den verschiedenen Städten gelingt (denn es sind sicher nie die Schausteller, die sich einfach einen Platz aussuchen *lach*), kann ich nicht beurteilen.

    Dass der Betrieb bis 22 Uhr geht hab ich persönlich in 21 Jahren Volksfest Leben nur auf sehr ausgewählten Veranstaltungen erlebt, also super selten. Denn meist sind ab 20 Uhr wenig Kinder da, die reiten. Am WE evtl ab und zu mal, unter der Woche ist spätestens um 21 Uhr Schicht im Schacht.

    Die Öffnungszeiten variieren natürlich erheblich. Das legen wiederum die Veranstalter fest.

    Kein Mensch lässt Betrunkene reiten (allein schon aus Versicherungsrechtlichen Gründen; ganz abgesehen von dem 'Ruf', den man hat und den man nicht verlieren will - die Volksfest Welt ist ein Dorf und man kennt Bürgermeister und Stadträte- da will man sich nichts zu Schulden kommen lassen). Das muss schon sehr außergewöhnlich gewesen sein. Ich habe das noch NIE in meinem Leben gesehen, und ich hab wohl mehr Zeit auf Festen verbracht, als jeder 'normale' Mensch. Da wäre ich sofort hingegangen und hätte den Betreiber darauf hingewiesen, dass dies so nicht rechtens ist.

    Die Stallzelte sind mir meist auch viel zu klein, es gibt mittlerweile ab und zu große Boxen (für meinen Geschmack viel zu selten), wenn die Stadt es erlaubt gibt es auch immer eine Koppel, die eingezäunt wird (hier muss die Stadt die Fläche zur Verfügung stellen - tut sie das nicht, ist der Reitbahnbesitzer leider auch machtlos).

    Die Tiere müssen regelmäßig untersucht werden und für ok befunden werden. Sonst macht der AmstVet zu.

    Und einen Tipp zum Blick hinter die Kulissen: einfach mal hingehen, nach Haltungsbedingungen fragen. Andere Schausteller aus den Nachbargeschäften anquatschen. Nicht gleich mit 'Quälen Sie ihre Tiere?' kommen, sondern fragen, wie man es eigentlich organisiert die Tiere so auf der Reise zu halten. Nachfragen, was sie eigentlich für Vorschriften beachten müssen.

    Und noch was: keiner hier hat geschrieben, dass Reitbahnen was Tolles sind. Ich auch nicht (falls du es nicht gelesen hast). Aber gleich mit 'danke für den wertvollen Beitrag' zu kommen, finde ich nicht angemessen, da dich keiner beleidigt hat :???:

    Zitat

    Ein Bekannter hatte vor Jahren ein Pferd aus sowas rausgekauft.
    Das arme Viech musste erst wieder lernen, geradeaus zu laufen.


    Da ich viiiiiiiiiele dieser Betriebe kenne, kann ich mit gutem Gewissen sagen, dass so etwas (zum Glück) die seltene Ausnahme ist, da 1) verkaufen sie sehr selten Pferde raus, 2) sind die Tiere meist den gesamten Winter (November-April) auf Koppeln und werden ganz normal geritten ( da in dieser Zeit so gut wie keine Feste sind) und 3) laufen die Tiere auf den Koppeln, auf denen sie die freien Tage im Sommer verbringen auch geradeaus :smile:

    Die Auflagen sind hoch, wer sie nicht erfüllt ist weg vom Fenster und kann seinen Betrieb schließen. Außerdem ist ein Pferd wertvoll, es verdient eben das Geld. Daher wird jeder (zumindest die meisten) schauen, dass die Tiere es einigermaßen gut haben.

    Also da ich aus einer Schaustellerfamilie komme, kenne ich die ganze Problematik quasi hautnah. Ich kenne Reitbahnenbesitzer und weiß viel zu den Hintergründen.

    Zuerst einmal: ich finde es auch furchtbar und bin heilfroh, dass meine Eltern Schokofrüchte verkaufen - sonst gäbe es Familienstreit =)

    Allerdings ist das Ganze nicht so einfach. Erstens stecken hinter diesen Reitbahnen Familien, denen man die Existenz und die Grundlage ihres Lebens nehmen würde - sie hätten dann kein Geld mehr, da ihr einziges Einkommen meist die Reitbahn ist. Dass die Tiere darunter leiden müssen ist schrecklich, aber so leichtfertig kann man eben nicht einfach mal entscheiden.


    Zweitens geht es den Pferden 'hinter den Kulissen' meist ganz ok. Ich bin zur Zeit in Abensberg z.B., wo die Reitbahnbesitzer eine große Wiese zur Verfügung gestellt bekommen haben, um eine Koppel einzuzäunen, wo die Pferde, die nicht 'im Einsatz' sind, verbleiben.

    Es wird viel getan, um es 'so erträglich wie möglich' zu machen. So werden Reitbahnen möglichst 'abseits' gestellt, nicht direkt neben ein Karussell. Die Stundenzahl ist meines Wissens auch selten höher als 5 Stunden pro Pferd und Tag, dann sollte getauscht werden.

    Nicht falsch verstehen, ich möchte das nicht verteidigen, finde es selbst nicht gut. Aber man muss eben alles begutachten, bevor man fachlich kompetent diskutieren möchte. Alles andere macht keinen Sinn. Somit muss man eben eingestehen, dass diese Tiere es deutlich besser haben, als Tiere in Massentierhaltung. Das 'Die haben es aber noch schlechter' Argument zählt zwar nicht, jedoch unternimmt hier der Gesetzgeber auch nichts weiter, als (meist ziemlich traurige) Mindestanforderungen zu stellen. Es hat einfach der 'Verbraucher' oder Volksfestbesucher in der Hand.


    Also denke ich, dass der einzige Weg die Einsicht der Eltern ist. Gesetzlich ist, denk ich, das Maximum erreicht.