Nujoooh, aber eben könnts doch reichen, oder?
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Beiträge von redborder
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Meinst Du Fohlen von der Weide?
Pferde sind kein hütbares Vieh, sie sind bezüglich auf das Herbringen durch einen Hund lediglich Gewohnheitstiere. Ich meine: ein Pferd und auch ein Fohlen kennt nach kurzer Zeit das Ritual: Mensch kommt mit Hund, Hund rennt zu mir, bedeutet: ich muss in den Stall.
Jeder, der meint, Pferde durch Hunde "hüten" oder "holen" zu lassen, läuft Gefahr übler Verletzungen beim Hund. Es ist lediglich der Gutmütigkeit des Pferdes zuzuschreiben, daß dem Hund nichts Schlimmes passiert.Es soll weder ein Aussie, noch ein Border, noch sonst ein Hütehund 24 h am Tag arbeiten. Das wird niemand verlangen.
Aber wichtig bei den Sequenzen des Einsatzes ist die Qualität der Arbeit. Und da gibt es himmelweite Unterschiede zwischen den Linien.
Ich hab schon Border gesehen, die nicht mal nach dem Schaf geschaut haben. Und ich hab schon Aussies gesehen, die lieber pinkeln gegangen sind als das Schaf zu schieben.
Ich hab auch schon arbeitende Aussies gesehen. Solche, die ihre Sache der Rasse entsprechend gut gemacht haben. Den Aussie würd ich persönlich eher ans Rindvieh stellen. Fürs Schaf wären sie mir zu "grob" und zu wenig "zart".
Sicher; in vielen Showlinien steckt noch zuviel Hüteambition. Das macht die Sache aber nicht leichter. Ganz im Gegenteil. Ich finde es eher grenzwertig, da diese Hunde oft keinen sauberen Plan vom Arbeiten haben. Und einfach mal wild ums Vieh rennen ist eben kein Arbeiten. Das meine ich mit Qualität.LG Sanny
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eine andere frage: wie sehr kann man denn davon ausgehen, dass von relativ bis sehr entspannten eltern ähnliche wesenszüge auf ihren nachwuchs übergehen?
Immer so, wie man den Hund seinen Anlagen entsprechend fördert und fordert. Will sagen: der Border aus guter Hüteleistungszucht ist bei entsprechend sinnigem und vernünftigem Einsatz am Vieh genauso entspannt und ruhig, wie seine Eltern es sind. Genau der selbe Hund könnte nervig, unausgeglichen, wadenbeissend und autohütend, katzenglotzend und bällchenverrückt werden hätte er keine sinnige Aufgabe- da machen auch ruhige Elterntiere nix dran.
Der Punkt ist: der Hund kann nur so gut sein, wie er seinen Anlagen entsprechend gehalten wird.Ein Beispiel:
Die Mutter einer meiner Rüden stammt aus guter Arbeitslinie, hatte aber nur ganz, ganz sporadisch am Vieh zu tun. Diese Hündin war durchaus grenzwertig in Sachen Ballglotzen und Pferdehüten. Totale Unarten.
Ihr Sohn, also mein Rüde hat seinen Job bei uns auf dem Hof. Nicht täglich, aber regelmäßig. Er ist zu Hause ein absolut unauffälliger Hund, den man nicht merkt, weil er irgendwo rumliegt und pennt. Somit hat er Eigenschaften geerbt, die aber bei der Mutter wegen ihrer falschen Behandlung gar nicht zum Vorschein kommen, bei unserm Hund aber als durchaus angenehm zu Tage treten. Mir ist nämlich ein ruhiger Hund im Haus weitaus lieber als ein Nervenbündel, daß ständig etwas will.
Also alles eine Sache des vernünftigen Einsatzes eines hochspezialisierten Hundes.Sanny
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Ich bin einfach der Meinung dass auch wirklich von der Erziehung abhängt.
Definitiv nicht. Zumindest nicht, was die Spezialisierung dieser Rassen bezüglich Hüteambitionen mitbringt. Da macht man mit "Erziehung" gar nichts.
Außerdem wenn man einen Welpen bekommt und den von Anfang an viel beschäftigt und ihm auch Sachen beibringt die ihm gefallen, dann wird er diesen Hüteinstinkt bestimmt nicht so sehr vermissen (Heißt nicht das er den dann nicht mehr hat).
Siehe Antwort von Jocks B (hier obendrüber): genau das kann wirklich zum Problem werden.... gerade diese Hunde brauchen den Slowdown viel mehr als angenommen.
Und: einen Instinkt kann man nicht vermissen ;), entweder der Hund hat Ambitionen zu Arbeiten oder eben nicht! Wenn er ein Hund mit Hütetrieb ist, dann wird man das auch nicht aus ihm "rausbekommen" Eine Mär, um sich die Anschaffung eines Arbeitshundes schönzureden.Ich habe schon viele Border Collies in aktiven Familien gesehen und die waren so ideale Familienhunde. Es gibt wirklich bei jeder Rasse solche oder solche.
Richtig: es gibt solche und solche. Aber wenn man sich einen Welpen kauft wird man nicht wissen, wie er sich in Bezug auf Arbeitswillen entwickeln wird. Wenns dann hinterher nicht passt: also ab damit in die Notvermittlung? Ein Hund gerade aus den Showlinien sind extreme Wundertüten.Man kann auch nicht bei jedem Kampfhund sagen dass sie bissig und bös sind. Hab auch hier schon das komplette Gegenteil gesehen.
Ein sogenannter Kampfhund wird dazu gemacht, bissig und bös zu sein- der ist es von Geburt an garantiert nicht. Hingegen wird einem Hütehund der Instinkt zum Hüten in die Wiege gelegt. Schon mal was von Genetik gehört? Ist hier ein echt großes Thema.Gewisse Instinkte werden den bestimmten Rassen immer erhalten bleiben aber es hängt immer viel vom Menschen ab, was er aus dem Hund macht.
Von dem Menschen, der den Hund züchtet, oder der, der ihn kauft?
Überdenke nochmal Deine Aussage und den Hinweis auf Genetik bezüglich Arbeitshunden.L.g. Janine
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Ähm.... Alex.... ich glaub, das Ding hat nen Bart, so alt wie das ist.
Die Themenstarterin hat auch nur zwei Postings geschrieben, das letzte ist halt über n Jahr alt....ich denke, die Frage hatte sich eh erledigt. -
Siehste! So ändern sich die Zeiten... und die Jäger!
Offenbar hat der Dich mal beobachtet ohne das Du´s gesehn hast (erinnerst Du Dich noch an das Füchslein am Rapsacker? und den dazugehörigen Jäger?) und wohl erkannt, daß Deine Hunde wirklich keine Gefahr fürs Wild sind. Demnach sollte wohl seine Enkelin auch sone wohlerzogenen Hunde haben und -schwupps- haste KundschaftManchmal wird alles gut- fast von selbst!
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Ich werde bei so viel Action rund um den Hund auch schwindelig.
Und warum muss ein Hund "vielseitig" sein?
Kann es wohl sein, daß Frauchen ein Freizeitproblem hat und weil der Border ja so klug ist er dazu herhalten muss?
Ich kann Dinge wie Agility, Obedience, Schutzdienst, Frisbee gar nicht beurteilen, Beim Hüten ist der Hund- naja- kein Kracher. Er treibt nach, ok, das sollte ein guter Border ohne viel Ausbildung auf dem Plan haben.Ansonsten bin ich eher dafür, den Border nach seiner Arbeit in Ruhe zu lassen und Timeout zu gönnen, anstatt ihn ständig und dauernd zu beschäftigen. Einer von meinen Beiden würde nach ein paar Tagen komplett am Rad drehen.
Nix für mich. Ich jubel nicht beim Anblick des Videos.
LG Sanny
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Und aus diesem Grund am besten IMMER nur Hunde mit gescheiten Papieren. Der VDH ist da schon ne gute Adresse.
Grundsätzlich Finger von papierlosen Hunden lassen oder Hunden mit Papieren aus abenteuerlichen Vereinen- die es ja auch zu Hauf gibt.Sanny
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Oh! Ich sehe, während ich schrieb, hast Du den Abschnitt, den ich zitierte, editiert....
Nun, in meinem Posting steht er halt noch...,.
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Nun, ich hätt da noch 70 Kühe rumstehen, das ist aber hier nicht die Frage, oder?
Also, liebe Namenlose. Ich hatte auch nicht gesagt, daß ich vermute, daß Du Deine Borders ausschließlich im Agi führst, ich hatte gesagt:
ZitatEin Hund von Anne oder Anita: Diesen AUSSCHLIESSLICH im Agility- und ich hätte sicher Recht wenn ich sage: das geht niemals nicht! Der wird nicht klar im Kopf bleiben. Der braucht seinen Job und wenn er den regelmäßig machen kann, wird der auch mal lustig über Stangen hopsen- so man das selber möchte.
Man beachte den Konjunktiv bei dem Beispiel von dem Anne und Anita Hund. Ich sagte weiterhin auch, daß wenn der Hund seine Arbeit gemacht hat, er sicher auch mal spassig über Stangen hopsen wird.
Ich möchte einfach nur, daß man Leuten, die sich nach der Rasse Border erkundigen nicht erzählt, daß man diese Hunde auch mit andern Hundesportarten glücklich machen kann. Das kommt aber leider in Deinem ersten Posting so rüber:
ZitatAber ich weiß aus eigener Erfahrung, das ein guter Border Collie(der klar im Kopf ist) auch mit anderen Hunde-Sportarten(z.B. Agility) glücklich ist!!!!!!
Ich kann schon ganz gut lesen UND es auch verstehen.
Zu derartigen Statements:Zitat
Ja und was willst du denn mit einem Border Collie! Schafe schubsen! Weil es so rassetypisch ist! Meist doch nur auf Kosten der armen Schafe, noch zig Menschen und Hunde einladen, um den ach so geil laufenden Hund zu beobachten!!!! Und den Rest des Tages weggesperrt an Kette oder in den Zwinger! Und die armen Schafe, meist völlig unbeachtet, Zunge am Boden nach Luft japsend! Ach, geht mir doch weg mit euren klugen Gerede!!
mag ich mich nicht herablassen zu antworten. Das ist nicht mein Niveau.Sanny