Beiträge von redborder

    Ein Hund von Anne oder Anita: Diesen AUSSCHLIESSLICH im Agility- und ich hätte sicher Recht wenn ich sage: das geht niemals nicht! Der wird nicht klar im Kopf bleiben. Der braucht seinen Job und wenn er den regelmäßig machen kann, wird der auch mal lustig über Stangen hopsen- so man das selber möchte.

    Wenn man wenig bis gar keine Ahnung von Bordern hat, dem sollte man bitte nicht raten, daß ein guter (=guter Arbeitshund, aus vernünftiger Zucht, auf Arbeit selektiert...) Border mit Hundesportarten wie Agility glücklich ist.
    Das ist bestimmt nicht der richtige Weg, jemandem etwas von einem hochspezialisierten Arbeitshund zu berichten.

    Wer Vieh hat und Hilfe braucht sollte sich einen Helfer anschaffen, daß kann ein Border, ein Altdeutscher, ein Harzer.... sein.
    Wer kein Vieh hat, der sollte vom Hütehund die Finger lassen. Kann gehen, muss aber nicht. Siehe Nothilfen, die sind voll mit solch armen Wesen, die mal "ausprobiert" wurden.

    Sanny

    Zitat

    Aber ich weiß aus eigener Erfahrung, das ein guter Border Collie(der klar im Kopf ist) auch mit anderen Hunde-Sportarten(z.B. Agility) glücklich ist!!!!!!

    Wieviele diese guten, klaren Köpfe hattest Du schon?
    Und aus welcher Zucht?

    Neugierig, die Sanny

    Danke Steffi für dieses Posting....
    zum Glück mal von jemandem, der außen vor steht und nix zu verteidigen hat.
    Super geschrieben!
    Gäbs mehr von Leuten mit derartigem Durchblick, wär der Rasse Border und auch Aussie deutlich geholfen!

    Sanny

    Sehr aktiv muss man nicht sein für nen Border. Man braucht eigentlich nur ne Arbeit für den Hund.
    Wie schon gesagt: Pferde niemals nicht!
    Border arbeiten am Schaf, Rind oder für wirklich gute Hunde: Laufenten.
    Aber das ist eher pillepalle und dient Trainings- und Ausbildungszwecken.

    Wenn Deine Bekannten Schafe haben und der Hund daran arbeiten soll (also wirklich arbeiten, nicht nur mal bei Sonnenschein und guter Laune ein wenig hin und herschieben), dann gibts nur eins:
    Hund aus ner guten Hüteleistungszucht mit ISDS Papieren. Diese Hunde sind auf alle wichtigen Erkrankungen hin überprüft und dort findet man gute Arbeitshunde. Aber Obacht: nicht überall wo ISDS draufsteht ist auch brillanter Border drin! :roll:
    Recherchieren, auf Trials gucken, nachfragen, informieren. Dank Internet ist die Suche nach dem guten Border einfacher geworden.

    Keinesfalls der Bauernhofhund, wo "die Eltern an den Schafen arbeiten"
    ohne Papiere, ohne die nötigen Untersuchungen.....

    Eltern ansehen, zeigen lassen, wie sie am Vieh arbeiten.
    Ein seriöser Hüteleistungszüchter zeigt das gerne her.

    Und: ganz wichtig: kein Agility, keine Bespaßungen, kein sonstiger Hundesport wie Flyball und Co!
    Das macht den Border nur irr in der Birne.

    Schlechte Beispiele von völlig überdrehten, kläffenden und schattenhütenden Borders gibts leider genügend!


    LG Sanny

    Es gibt halt bei beiden Rassen "so´ne und so´ne"
    Will sagen: je nachdem wo man den Hund kauft, kann es eine Wundertüte sein (arbeiten wollen, aber nicht können), ein Profi (perfektes Hüteverhalten, klarer Verstand) oder eine Mogelpackung (nicht arbeiten wollen und auch nicht können)

    Für jemanden, der Hundesport machen möchte, wär die Mogelpackung der ideale Hund. Der bricht sich dabei keinen ab, zeigt kein Fehlverhalten und vermisst auch kein Vieh.
    ABER! Unter Umständen bekommt man vom "Züchter" erzählt, daß der Hund "keinen Hütetrieb" hat, jedoch in Wirklich die oben erwähnte Wundertüte ist. Und damit fangen die Probleme so richtig an: dann hat man den kinderwadenzwickenden Tyrann oder den autohütenden Selbstmörder...

    Den Profi zu bekommen ist gar nicht schwer, da sucht man sich eine gescheite Hüteleistungszucht raus und erhält einen Hund, der vernünftig arbeitet- da Du aber kein Vieh zu schieben hast, bist Du für einen solchen Hund auch nicht geeignet. Davon also bitte Finger weg. Weder der Hund noch die Menschen drumrum werden damit glücklich.

    Was also tun, wenn man unbedingt einen Hütehund zum Nichthüten haben will?
    Nothilfen fragen. Kitara hats auch schon gesagt.
    Dort kann man unter Umständen einen bekommen, der womöglich tatsächlich zufrieden und unauffällig ist, wenn er Hundesport machen kann und eine Herde Schafe nur gern von weitem anschaut.
    Ich war gestern mal wieder beim Hütetraining, da war ein Hobbyschäfer mit nem Border, der in der Tat kein Interesse am Vieh hat und ansonsten ein komplett unauffälliger Hund zu sein scheint.... sowas kommt vor.

    Ansonsten würd ich Dir von einem Hütehund abraten. Warum Hütehund, wenn nix zu hüten da ist? Und warum Zuchten unterstützen, die dem Hütehund das Hüten wegzüchten wollen um das Klientel zu befriedigen, die einem Arbeitshund keine Arbeit bieten wollen und können.

    Schau am besten nach einer Rasse, die weniger spezialisiert ist und trotzdem Deinen Bedürfnissen nach Sportlichkeit gerecht wird.
    Mit Border und auch Aussie könnte das schiefgehen....

    LG Sanny

    Wenn Du enge Kurven schleppst, dann ist der Reifen, der ja auf dem Boden liegt weitaus träger als die Bewegung, die das Tier macht. Also wird der Zugstrang, der an der Radiusaussenseite ist, seitlich am Hinterbein des Tieres anliegen.
    Beim Fahren einer Kehre in der Kutsche kann das auch passieren, deshalb sollte das Zugtier lernen, daß es nicht schlimm ist, wenn es plötzlich im unteren Bereich des Hinterbeines von etwas "berührt" wird.

    Hab ichs verständlich erklärt?

    Hm, ein Bild wäre besser....

    Reifen schleppen, also Reifen oder sonstwas am Geschirr hinter sich herziehen. Dient zur Gewöhnung an Lasten, die er hinter sich herziehen muss. Auch eben das Anziehen und nicht erschrecken, wenn die Zugstränge an die Beine kommen beim Kurvenschleppen.
    Das ist besser, als wenn gleich das Gespann samt Kutsche abhaut :roll:
    Beim Schleppen kann man dann langsam das Gewicht erhöhen und auch mal was rappelndes einbauen, sozusagen für den Fall der Fälle beim richtigen Kutschefahren.

    Mit Romeo können Traktoren an mir vorbeidonnern oder Paraglider aufsteigen. Ihn bringt nix mehr aus der Ruhe. Weder beim Reiten noch beim Fahren- da zahlt sich eine gute Vorbereitung eben aus.

    Sieben Jahre muss man sicher nicht warten, aber unter 4 würd ich gar nix machen. Wie gesagt, Spätentwickler. Dafür werden se ja alt.
    Romeo will mich mal überleben.....

    Das ist dann schon eher lang und bestimmt wollte das Kälbchen nicht alleine kommen. Wenn man die Seile nimmt, kann man relativ sachte bei Wehentätigkeit mitziehen, hat die Kuh keine Wehen, bekommt man das Kalb nicht raus. Mit dem Geburtshelfer kann man das Kalb auch ohne Wehen und ohne Mithilfe der Kuh rausziehen- die Gefahr des "Kaputtreisens" des Kalbes ist aber hier nicht zu unterschätzen. Man muss sehr vorsichtig damit sein, deshalb mag ich das Ding nicht so sehr. Es steht aber mit Beginn der Abkalbezeit bei uns auch bereit....

    Haste das Kälbchen nochmal gesehn?

    Uiuiuiui, mit eineinhalb von eingefahren.....
    Esel sind an sich ziemliche Spätentwickler und ich persönlich würds net so früh wagen. Romeo war 7 als wir mit dem Schleppen anfingen.
    Aber Esel sind leider oft sehr missverstanden und viele meinen, daß sie so zäh seien und alles aushalten... die Folgen sieht man dann erst später.
    Romeo ist auch ein "stiller Leider". Der plienzt nicht rum, wenn ihn was drückt. Das machts schwer! Mir ist einer lieber, der gleich zeigt, wenn was nicht geht. Also muss man doppelt aufpassen.

    Romeo ist 1,20 groß und steht im Kaltbluttyp. Also son richtig kräftiges Fahrwerk drunter. Kann man auf dem Körbild ganz gut sehn.

    Ich komm schon wieder ins Schwärmen, besser ich geh jetze zum Stall und schau ihn mir in echt an :^^:

    LG Sanny