naja, im Vergleich zu einem Hund mit will-to-please ist ein Whippet natürlich schwerer zu motivieren. Und im Vergleich zur aufgedreht fordernden Flocke, die ja auch früher in einer permanenten Erwartungshaltung war (was mittlerweile echt viel besser geworden ist), sehen viele Hunde unmotiviert aus 
Und ja, x-mal hintereinander exakt das gleiche verlangen, kann man von einem Windhund idR nicht. Ist aber ja auch total sinnlos.
Noch dazu reagieren Whippets (wie Windhunde im Allgemeinen) stark auf die Körpersprache und die Emotionen des Besitzers. Geht man mit zu viel Druck an die Sache ran (sei es Tricks, sei es Agi, etc.), dann verweigern sie sich schneller und gehen weg.
Das Problem hatte ich beim Agi auch anfangs mal kurz mit Jin, weil in meinem Kopf war "Die kann das, die macht das!" und dieser Druck hat Jin dann überfordert und verunsichert. Erwartungshaltung runter geschraubt und mein Hund lief gleich viiiiel besser!
Exakt das gleiche Problem hat eine Frau, die mit uns trainiert. Türkischer Tazi-Mischling aus dem Tierschutz. Frau ist mit dem Agi-Parcours (also das Merken der Reihenfolge der Hindernisse) etwas überfordert und prompt latscht der Hund lustlos durch den Parcours. Trainerin lässt sie einen einfacheren Parcours laufen - Frauchen und Hund sind mit Freude bei der Sache!
Anfangs war noch eine Frau mit einem Aussi bei uns in der Gruppe. Die Frau war mit Agi ansich überfordert. Aber im Gegensatz zum Windhund hat der Aussi nicht verweigert, sondern selber geschaut, was er dann eben machen muss und ist dadurch viele Hindernisse komplett alleine gelaufen. Oder er hat fordernd zu Bellen angefangen.