Beiträge von l'eau

    :ka: Unter Coursing-Leuten hört man eigentlich nix negatives über die Silken Windsprites. Im Gegenteil, wenn mal welche laufen, bekommen sie oft Lob dafür, wie schön sie das machen. Leider sind sie bei Veranstaltungen (noch) recht selten und laufen noch dazu meist direkt vor/nach den Whippets, so dass ich bisher keinen fotografieren konnte.

    Klar, sie sehen nicht aus wie langhaarige Whippets - das sind sie aber auch nicht und sollen sie auch nicht sein.
    Das Problem ist mMn, dass zur "Erfindung" der Rasse sie z.T. als langhaariger Whippet (also reinrassig!) dargestellt wurde - und das ist nunmal absolut nicht der Fall. Das ist eine komplett andere Rasse. Nur eben mit (u.a.) dem Whippet als Ahnen.

    Mühe? das macht doch keine Mühe. Ich schwärme gerne über "meine" Rasse :D

    Und ein Treffen macht auch keine Mühe - immerhin muss der Hund eh Gassi.

    Das Coursing in Gelsenkirchen ist am 28. Juli - haltet euch den Tag schonmal frei ;)
    Und wenn ihr dann da seid, einfach mich ansprechen.

    Ich würde immer den KHC vorziehen, weil ich einfach auf kooperative Typen stehe, auch wenn Whippets mich in ihren Bann gezogen haben.

    Whippets sind absolut keine unkooperativen Hunde! Im Gegenteil. Solange nicht gerade Wild vor ihnen aufgeht, sind sie sehr kooperativ. Wenn ich Lust darauf hätte, könnten Jin und ich sicher auch super Unterordnung laufen - aber da fehlt mir die Lust zu :ops:

    Beim Agi gehört Jin zu den Strebern unserer Gruppe - nur ich dummes Frauchen hindere den Hund daran, sein komplettes Potential zu entfalten :p

    In Frankfurt beim Coursing haben @Aoleon und ich eine Whippet-Halterin mit einer ganz entzückenden Junghündin (ich meine, sie war 6 Monate alt?) getroffen, die schon wunderschön Fuß und "Unterordnungs-"Sitz konnte. Natürlich nicht perfekt, aber sie war äußerst motiviert dabei - und wenn man dann noch bedenkt, dass das eh ein aufregender Tag für die Kleine war (zwar noch zu jung zum Coursen, aber eben dabei, zugucken, viele fremde Hunde, viele fremde Menschen etc.), hat sie es saumäßig gut gemacht! Danny und ich haben gewitzelt, es läge an ihrer Farbe - die kleine war schwarz mit der typischen Border Colli-Zeichnung xD


    Allerdings kann ein Whippet auch einfach mal keinen Bock haben - dann muss man schauen, wie man ihn motiviert bekommt oder es lassen.
    Jin ist recht gut über Leckerchen und sehr gut über Spielzeug zu motivieren. Richtig toll ist, wenn sie flitzen darf. Daher haben wir auch keine Motivationsprobleme beim Agi: Geschwindigkeit, Körperbeherrschung, Spielzeug, Zusammenarbeit mit dem Frauchen und Anerkennung umstehender Menschen - perfekt aus Jins Sicht :lol: Nur Coursing ist besser - da fehlen zwar ein paar aufgezählte Elemente, dafür kommt das Hetzen hinzu.
    Beim Tricksen während der Mittagspause muss ich hingegen oft passen - wenn meine Kolleginnen nebenbei essen und das Essen verführerisch ist (wie meistens), dann komm ich mit meinen Leckerchen (da ich keine Wienerle, sondern kleines Trockenfutter o.ä. nutze) nicht gegen an. Großartig Bewegung/Spielzeug bekomm ich in unserem Pausenraum auch nicht rein. Also trickse ich meist nur, wenn meine Kolleginnen "langweiliges" Essen dabei haben oder versetzt zu mir Pause machen.


    Aber: KHC stand tatsächlich auch mit auf meiner Rasseliste. Der Whippet ist es schlussendlich geworden, weil ich mich einfach in die Windhunde verliebt habe und wegen des geringeren Gewichts.

    Würde ich langes Fell mögen, könnte bei mir auch durchaus mal ein Silken Windsprite (oder wie die alle heißen, ich blick da auch nicht richtig durch) einziehen.
    Da ich aber absoluter Kurzhaar-Fan bin und mein Herz am Whippet verloren habe, bleib ich wohl für immer beim Whippet :herzen1:


    Ich bin übrigens Anfang August mal ein paar Tage Gladbeck (u.a. weil Jin beim Coursing in Gelsenkirchen teilnimmt), da können wir uns gerne treffen - vielleicht auch zusammen mit ein paar anderen; dann könnt ihr auch mal Whippets bei einem Gruppengassi kennenlernen. Ein Treffen mit @Moritz07 ist, glaub ich, eh wieder angedacht?
    Zum Coursing könnt ihr natürlich auch gerne kommen!

    Meiner istn S+L- Whippet aus einer Zucht in der Nähe von Nürnberg.

    Wenn die Hunde von Phelans Züchterin nicht alle so dick wären, dann stände sie evtl. auch in meiner Aufzählung, ansich hat sie echt schicke Hunde. Aber dicke Whippets/Windhunde gehen halt mMn noch weniger als andere Hunde - und gerade, wenn sie im Sport laufen sollen. Immerhin betreiben die Hunde da Hochleistungssport (selbst, wenn das nur so zum Spaß beim Training ist - die Hunde erkennen den Unterschied nicht).

    Wenn dein Hund sich aus dem Halsband winden kann, dann ist es definitiv zu groß.Ich habe am liebsten Lederhalsbänder mit Dornschnalle, da ist mir noch kein Hund rausgeschlüpft.

    das stimmt so nicht für jeden Hund. Die Hälse mancher Hunde sind genauso breit oder gar breiter als der Kopf - da hilft ein Schnallenhalsband nicht gegen Rauswinden.

    @marienkäferchen: Ja, ein korrekt sitzendes Windhund-/Zugstopphalsband verhindert Rausschlüpfen idR - spätestens mit entsprechendem Handling.

    Korrekter Sitz ist recht einfach: Das Halsband geht im offenen Zustand eng über den Kopf rüber und sitzt geschlossen an der schmälsten Stelle des Halses sehr eng - gerne auch leicht würgend. Das hört sich evtl. brutal an, aber das ist es nicht. Meine Whippet-Hündin hat solch eng sitzende Halsbänder und wenn die wegen Wild in der Leine steht, dann ist Zwischen Hals und Halsband ordentlich Luft - obwohl du im normalen Zustand, wenn du das Halsband schließt, kaum mehr einen Finger zwischen Hals und Halsband bekommst.


    Wenn der Hund sich extrem windet, kann er auch aus einem solchen Halsband raus (außer sein Kopf ist wirklich breiter als der Hals), allerdings kann man das verhindern, indem man darauf achtet, dass (während des Windens) IMMER Zug auf der Leine ist (damit das Halsband sich nicht öffnet) und der Zug immer Richtung Hundekörper geht. Dazu nimmt man die Leine am Besten auch so kurz wie möglich, damit der Hund möglichst wenn Spielraum hat. Das gleichzeitige Einklemmen des Hundes zwischen die Beine kann auch helfen (wenn der Hund nicht zu klein oder zu groß dafür ist).

    ja, die tun mir Leid, auch, wenn das Kaninchen weiß, wos rausgeht- kann aber jeden verstehen, der seine Windhunde da mitmachen lässt

    Das sind tatsächlich Feldhasen dort - keine Kaninchen. Und ja, ich finde das auch nicht in Ordnung. Auch wenn die Hasen vorher trainiert und nachher wieder ausgesetzt werden.

    Eine echte Hasen-/Kaninchenjagd, wie sie z.B. in Russland oder Spanien noch praktiziert wird hingegen, würde mich durchaus reizen.
    Wäre die Jagd mit Windhunden in Deutschland erlaubt, würde ich wohl den Jagdschein machen.

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    Mir fällt noch bzgl. der Züchteraufzählung auf, dass diese mit Sicherheit nicht vollständig ist - z.B. habe ich die Koseilata's vergessen und da Jins Papa ein Koseilata ist, kommen dort sicher auch tolle Hunde her (Jin hat vllt ein wenig zu viel Aggressionspotential für einen Whippet, das haben ihre Geschwister aber allesamt nicht).

    nun, ich sag ja nicht, dass er immer abrufbar wird, aber wenn der Whippet jeden Tag während des gesamten Spaziergangs dauernd Wild sieht, dann wird er nicht den kompletten Spaziergang lang in der Leine stehen und kreischen.
    Wenn man aber pro Spaziergang nur 1-2x Wild sieht, so wird er u.U. schon jedes Mal in der Leine stehen - aber sich auch wieder beruhigen, so dass man seinen Weg wieder ruhig fortsetzen kann.
    Und natürlich mag es sicher auch Hunde geben, die (deutlich) heftiger reagieren, sowie es Hunde gibt, die (deutlich) lascher reagieren.

    Allerdings gehört dazu sicher auch, den Hund nicht mit seinem Verhalten "allein" zu lassen. Ich warte z.B. mit Jin bei so Begegnungen immer bis sie sich (etwas) beruhigt hat, so dass wir den Spaziergang nicht mit hohem Adrenalinlevel fortsetzen.

    Beim Coursing steht auch längst nicht jeder Whippet kreischend in der Leine und man kann hier durchaus auch ein wenig an der Ruhe trainieren.
    Bekannte von mir, die recht guten Einblick in die irische Renn- und Coursingszene (letzteres dort mit echtem Hasen!) haben, erzählen auch mit großer Bewunderung, wie ruhig die Hunde dort zum Start gehen. Die Hunde werden dort allerdings auch ganz anders trainiert als hier in Deutschland. Hier geht es oft auch bei den Trainings etwas hektischer zu, da ist es kein Wunder, wenn auch die Hunde etwas aufgeregter sind.