Beiträge von terriers4me

    Wie immer: Bier.

    Diesmal aber noch gekoppelt mit altersbedingter Schwerhörigkeit.

    Ein Espressotässchen auf 7.5 Kilo Terrier, und Erbse war so tiefenspannt, dass sie um Mitternacht inmitten des Weltuntergangs ins Bett wollte, bis heute Mittag durchgeschlafen hat und anschließend wieder putzmunter war. Ein so entspanntes Silvester hatten wir seit vielen Jahren nicht mehr.

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    Bei meiner Sechzehnjährigen half es bei genau diesen Problemen, die Fleischration zu kochen und als Kohlehydrate nur noch aufgekochte Haferflocken zu geben - sie frißt jetzt also lauwarmen, etwas schleimigen Haferbrei mit gekochtem Hack und gedünsteten/pürierten Karotten (plus natürlich ein paar Zusätzen), und seitdem sind alle Verdauungsprobleme schlagartig weg.

    PS: Ich stehe auch nicht auf den Geruch von gekochtem Fleisch, also kommen in den großen Hundefutterpott (ich koche vor und friere ein) 1-2 Lorbeerblätter. Stinkt dann lange nicht so, obwohl Schaf dabei ist, und der Hund findet es so gewürzt ausgesprochen lecker (deshalb bin ich ursprünglich überhaupt drauf gekommen).

    Um nochmal auf die Ausgangsfrage zurückzukommen: Staupe ist so ziemlich die Hölle auf Erden. Mein Vater, aufgewachsen in Zeiten, in denen es die Impfung noch nicht gab, mußte als Kind zweimal miterleben, wie der Familienhund daran verreckte, einmal direkt, einmal nach mühevoller Pflege an neurologischen Folgeschäden. War damals eher Standard, dass Staupe immer wieder tödlich rundumging.

    Insofern wäre ich bei meinen eigenen Hunden nicht mal im Traum auf die Idee gekommen, mit einem solchen Risiko zu spielen, und ich bin für die Impf-Möglichkeiten heute total dankbar.

    Ihr macht es genau richtig, und euer Hund zeigt es doch ganz deutlich: Seit er auch ganz in Ruhe, nach seinen Hundevorgaben, die Welt entdecken darf, ist er draußen gehorsam und drinnen entspannt. Was übersetzt bedeutet: Sein kleines Leben ist genau so, wie es für ihn sein sollte. Perfekt!

    Naja, wenn es Ex-Anwälte gibt, die furchtbar stolz darauf sind, wolfskotfixiert zu sein, das Zeug offen auf der Herdplatte lagern und ständig Schnüffelbilder von sich veröffentlichen, ist ein bißchen Sch*** in einem Hundeforum noch deutlich steigerungsfähig.

    Im nächsten Therad würde ich vielleicht noch genauer darauf eingehen, wie sich der Kot verschiedener Rassen im Zutritt unterscheidet? Oder wie weit die Rutschigkeit von der Futtermarke abhängt? Nach so vielversprechenden Anfangs-Duftnoten sollte doch noch einiges drin sein?

    Es geht weniger um die dickeren Hufe, es geht, neben dem angeborenen Charakter, meist um Lebenserfahrung. Immer schön zu beobachten, wenn die Pferde, (wie unsere über Jahrzehnte), in Herden leben: Da sind es meist die alten, oft schon altersweisen Stuten, die das Sagen haben. Und ja, es gibt eine deutliche Rangordnung, aber in einem funktionierenden Verband sind die Zeichen, mit denen die im Zweifel durchgesetzt wird, so subtil, dass du sie als Außenstehender oft kaum wahrnimmst, so gelassen und selbstverständlich läuft alles ab.

    Ich hab meiner Hündin, weil wir vorab etwas Zeit hatten, damals einen Body nähen lassen, locker, aber mit ziemlich langen Beinen, damit sie nicht so leicht an die Wunde kommt. Damit sind wir sehr gut klargekommen, und Kragen war unnötig.

    Das Teil macht immer noch gelegentlich die Runde, und alle Hunde, die es getragen haben, konnten auf Kragen verzichten. Kann natürlich Zufall gewesen sein.


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    "Mir hat eine Freundin von den Jackies die sie kennt erzählt, dass die jungen Hunde auf eine der beiden alten Hunde losgegangen sind so das sie erlöst werden musste. Und das sie auch auf die andere alte Hündin losgegangen sind."

    Das ist aber eine ganz andere, wenn auch sehr terriertypische Situation: Zwei tun sich zusammen und "jagen" einen dritten. Dafür ist dieser Typ Hund bekannt, bis hin zu Todesfällen. Völlig wurscht, ob das Opfer Krebs hat oder topfit ist, dieses "mehrere gegen einen bis zum bitteren Ende" stammt aus dem Jagdverhalten und ist sehr leicht auslösbar. Aber eben: bei mehreren dieser Hunde auf einmal.

    Ich würde mir hier viel eher Gedanken über die Hündin machen, wenn die sehr stark kontrolliert. Das hassen Terrier nämlich chronisch, es könnte also mit einem quirligen Allesausdiskutierer ratzfatz zum Konflikt kommen.

    Was wird aus dem Kleinen, wenn sie beschließt, ihn nicht ausstehen zu können? Du schreibst, er muß von seinen Besitzern weg - hat er Rückhalt für den Fall, dass das bei euch schiefgeht?