Ein Dobermann, der täglich stundenlang "im Tunnel", wie es die TE beschreibt, bellt, ist Folter für die Nachbarn - wetten, dass da die anfängliche Toleranz ganz fix am Ende ist? Und dann? Mit Baby?
Beiträge von terriers4me
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"Ich würde der TE aber auch dringend raten, den Hund in jedem Fall abzugeben."
Und an wen oder wohin konkret?
Das ist doch der springende Punkt: Erziehung ist gescheitert, Hund hat inzwischen mehrfach gebissen, es findet sich niemand, der sich um einen bissigen Corona-Dobermann reißt, die Schwangerschaft wird beschwerlicher werden, das Baby kommt - also was blüht diesem armen Hund außer Wegsperren auf unbegrenzte Zeit?
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So bitter das klingt: Ich würde über Einschläfern nachdenken, bevor der arme Hund nur noch draußen vor sich hin vegetiert.
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Halbwegs bewegliche Normalhühner sind da wohl auch schon ziemlich gut. Ich las mal, dass es in den USA in allen besonders schlimmen Zeckengebieten zur Vermeidung von Borreliose empfohlen wird, regelmäßig Hühner durch den Garten zu schicken, besonders, wenn Kinder da spielen sollen. Die säubern zumindest das Unterholz ziemlich effizient.
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Soweit ich weiß, ist der Shiba ursprünglich ein Jagdhund und die entsprechende Motivation immer noch stark ausgeprägt?
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. Sie ist sogar neidisch auf andere Hunde, die zusammen spielen oder Halter die mit ihrem Hund spielen, da will sie unbedingt gleich mitmischen.
Das glaube ich dir gern, aber "mitmischen" heißt da nicht ,was du unter "spielen" verstehst. Sie will jagen.
Die schnellen Bewegungen der anderen triggern ihren Jagdtrieb auf das Heftigste, deshalb ist sie so wild, und was sie eigentlich möchte ist, sich, alleine oder besser noch zusammen mit einem der Partner auf den dritten, auf die Beute zu stürzen.
Sowas mag erst spielerisch anfangen, kann aber schneller ins Ernsthafte, also ins Jagen, Zubodenbringen und Zufassen überschnappen, als du gucken kannst - zumal du die Motivation hinter ihrem aufgekratzten Gehabe offenbar falsch einschätzt.
Sei bloß vorsichtig mit solchen Dreier-Konstellationen, sonst sind da spätestens mit dem Erwachsenwerden deiner Hündin böse Überraschungen vorprogrammiert. Du weißt schon, das legendäre: "Das hat sie doch noch nie gemacht!" Wollte sie aber schon lange, du hast es nur erst nicht gemerkt.
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Ich kann das Bild nicht öffenen, aber könnte ich mit der Vermutung richtig liegen, dass der nur 45 cm hohe "Schäferhund-Husky-Mix" in Wirklichkeit einer dieser etwas wolfsartigen, sehr selbstbewußten, territorialen und meinungsfreudigen Dorfspitze oder - Spitztypen ist, die zumindest in meiner Ecke reichlich aus Rumänien kommen?
Ich glaube, ich würde mich mal näher mit Spitzen generell und denen aus dem Ostblock insbesondere beschäftigen - passt da was? Vielleicht versteht ihr den Hund dann generell besser?
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Meine Freundin, die beides hält, mehrere sehr jagige Terrier und zwei Katzen, läßt die bei Neuzugängen mindestens ein halbes Jahr nie, wirklich nie, unbeaufsichtigt und unkontrolliert miteinander agieren. Selbst wenn sie ins Bad geht, werden die Tiere vorher getrennt eingesperrt.
Echt ein Aufwand, aber bei jagdtriebigen Hunden im Plural - die sich wirklich blitzschnell gegenseitig befeuern können - geht es wohl nicht anders. Am Ende hat es dann mit jeder Kombi geklappt (ebenso übrigens wie hier mit PRT und Hühnern) - aber bis dahin da bist du echt gefordert, und natürlich darfst du generell mit der Kontrolle nie völlig nachlassen. Viel Glück und Erfolg!
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