Meine Frage war einfach ob es eine Grundangst gibt wenn es um Hunde geht. Eine Grundangst das man irgendwas falsch machen könnte.
Denn genau so kommt es mir seit einer Weile vor. Alles wird zerdacht, jede Möglichkeit in Betracht gezogen, alles scheint potentiell ungut/schädlich/gefährlich/ zu sein.
Ja, das ist aber vor allem hier im Forum so.
Wenn Du hier fragst: „Dürfen Hunde Toastbrot fressen?“, bekommst Du hundertprozentig
- den Hinweis, dass das Getreide im Toast von vielen Hunden nicht vertragen wird
- den Hinweis, dass Toast, wenn überhaupt, nur hart getrocknet gegeben werden darf
- den Hinweis, dass hartes Brot womöglich gegen Zahnstein hilft
- eine Grundsatzdiskussion, ob das stimmt, was überhaupt gegen Zahnstein hilft und wie man vorbeugt
- den Tipp, bei Nüchternkotzen Toastbrot zur Säurebindung einzusetzen
- eine Auflistung der Zusatzstoffe von handelsüblichem Toastbrot mit Hinweis darauf, dass die Zusammensetzung sich laut Meyer/Zentek überhaupt nicht für die Ernährung eines Hundes eignet und man wenn überhaupt andere Kohlekydratquellen in Betracht ziehen sollte
- eine besorgte Zusatzfrage, ob ein Hund, der Menschenessen wie Toastbrot fressen darf, nicht auf die Idee kommen würde, kleinen Kindern das Sandwich aus der Hand zu stehlen
- den Hinweis, dass die Kalorien gegebenfalls von der Tagesration abgezogen werden müssen
- einen Erfahrungsbericht von jemandem, dessen Hund mal eine ganze Packung Toastbrot geklaut hat und das gut verdaut hat
- einen weiteren Bericht von jemandem, dessen Hund es nach einer ganz ähnlichen Aktion nicht so optimal ging
- ein Bericht vom Hörensagen, dass ein Hund einer Bekannten wegen einer ganz ähnlichen Mundraubaktion mal notärztlich behandelt werden musste
- und verstreut dazwischen natürlich noch die Beiträge von zwei, drei unbekümmerten Usern, die regelmäßig belegte Brote mit dem Hund teilen.
Gesamtfazit:
Toastbrot - gefährliche Sache.