Beiträge von Phantomaus

    Hallo,
    das ist natürlich immer so eine Sache mit dem Geld und der Frage, was angemessen ist:

    100 EUR im Monat extra für die Hundebetreuung ausgeben ist ja schon heftig, wenn man nicht sooo gut verdient. Das verdoppelt ja ungefähr die Hundehaltungskosten. Allerdings hat eine Freundin in Hamburg sogar 250 EUR im Monat für ihren Gassiservice (also keine Full-Time-Betreuung!) bezahlt. Ist also auch eine Frage von Angebot und Nachfrage.

    Auf der anderen Seite sind 100 EUR Einnahmen im Monat auch nicht sooo viel. Überlegt mal, wie viele Hunde man betreuen müsste, um überhaupt seine monatlichen Ausgaben (Miete, Essen und Co.) bezahlen zu können. Wenn dann noch Steuern, Versicherung und Co. runtergehen und der Sitter vom Rest leben muss, ist man ganz schnell bei 250 EUR. Aber das muss auch erstmal jemand bezahlen wollen...

    Für "zwischendurch mal einen netten Hund zu Besuch haben und mit dem auch mal rausgehen" gibt's sicher auch Rentner, Schüler und Arbeitslose, die das umsonst machen. Weil sie Hunde gern haben, aber selber keinen Eigenen halten können/möchten.

    Dazwischen muss sich ein potentieller Hundesitter halt irgendwo einordnen - je nachdem, wie es die eigenen Lebensumstände zulassen und/oder es die Nachfrage erlaubt...

    Zitat

    Wenn Du Deine Mailadresse freischaltest , schicke ich Dir die Anleitung zu

    Oha, ich dachte, die wird automatisch angezeigt. Da hatte ich wohl nicht weit genug runtergescrollt - jetzt müsste es gehen!

    Danke!

    Hallo Leute,
    ich hoffe, ich springe nach 92 Seiten nicht zuuu spät auf den Zug auf, so dass mir auch noch jemand diese vielgelobte Anleitung schicken kann?

    Vielen Dank!

    Zitat


    Kommt darauf an,
    wofür Du es brauchst, und für was Du es benutzen willst.
    Wärest Du in einem Verein und möchtest zum Beispiel die Begleithundeprüfung laufen, dann bedeutet das "HIER" bereits das Herankommen und das selbstständige Hinsetzen direkt vor dem Halter.
    SheltiePower

    Ja, irgendwann wäre es mal schick, auf das Niveau der BH-Prüfung zu kommen, auch wenn wir davon im Moment noch weit entfernt sind.

    Im Alltag ist es natürlich auch praktisch, wenn der Hund nach dem Ranflitzen erstmal durchatmet und stillhält... Und es ist natürlich nicht so elegant, dass sie derzeit noch das Anspringen in den Ablauf einbindet. Dabei kann ich ihr ja schlecht zeigen, dass das doof ist, weil ich in dem Moment ja vor allem das flotte und begeisterte Rankommen bestärken will.

    Ich versuch das jetzt erstmal auf kurze Distanz zu vermitteln - wenn sie nicht soviel Anlauf hat, ist sie wahrscheinlich nicht so aufgeregt... :???:

    Unsere Hundeschule findet auch, dass zum "Hier" ein "Vorsitz" gehört. Allerdings auch, dass beides erstmal unabhängig voneinander belohnt werden soll. Also "Hier" -> Party-und-Snacks -> "Vorsitz" Lob-und-Snack.

    Klappt im Grunde auch. Aber mein Hund ist durch die Extra-Aufgabe (du-hast-noch-was-das-krieg-ich-auch!) so begeistert, dass sie im Moment noch "Ranflitzen-Snacks abgreifen-Anspringen-Vorsitzen-Nachtisch kriegen" draus macht. Und aus dem Anspringen komme ich schwer wieder raus, so lange ich die Begeisterung beim "Hier" behalten und das Sitz dabeihaben will... Wenn ich das nicht fordere und belohne, geht sie wieder flitzen.

    Ich würd's daher auch gern mal mit dem "Rückwärtsaufbau" versuchen. Meint ihr, ich brauche ich dafür ein Extra-Kommando oder kann ich das mit dem Hier machen?

    Hallo zusammen,
    in den Westfälischen Nachrichten ist heute (Donnerstag) ein Coupon, mit dem man
    - für zwei Personen ermäßigt Eintritt zahlt (6 statt 8 Euro)
    - umsonst parken kann (das lohnt sich schon eher)
    - und ein Geschenk für den Hund kriegt

    Jeder gesparte Euro kommt schließlich und letzlich unseren Hunden zugute... :D

    Zitat

    Also ich muss mir nochmal überlegen welcher Hund es genau wird . Ich bin sehr für einen Tierschutzhund aus dem Ausland .
    Aber ich weiß es noch nicht genau .....

    Sehr gut! Lass Dir Zeit bei der Suche, der richtige ist irgendwann irgendwo dabei. Und die Entscheidung für eine Rasse ist ja meist auch eher die Entscheidung für grundsätzliche Charaktereigenschaften und eine ungefähre Optik. Letzten Endes kommt es dann auf die tatsächliche Rasse vielleicht gar nicht mehr an...

    Hallo,
    ich habe im Grunde dasselbe Problem mit der Leinenführigkeit und ochse da jetzt auch schon ein dreiviertel Jahr lang dran rum. (Ich habe jeden Leinenführigkeitsthread hier zweimal gelesen...) Mal klappt es besser und mal schlechter - bei Jil hängt das massiv von der Tagesform ab, und natürlich von der Intensität, wie dringend sie jetzt genau da hinwill.

    Experte bin ich also offenbar nicht, sonst könnte mein Hund es inzwischen, aber hier meine Erfahrungen:
    - 180°-Richtungswechsel klappen bei uns besser als stumpfes Stehenbleiben. Beim Stehenbleiben fällt sie nur in den Sprint-Stop-Sitz-Sprint-Stop-Sitz-Endlos-Modus. Das kann nicht gesund sein.
    - Stehenbleiben und warten, bis sie mich wieder zur Kenntnis nimmt und zu mir zurückkommt, klappt aber mindestens so gut wie Richtungswechsel - immerhin sprintet sie so nicht sofort wieder los. (Ist langwierig und doof alle paar Meter erstmal 45 Sekunden zu warten, bis der Hund sich an mich erinnert, aber z.B. bei Glatteis besser zu machen als das dauernde hin und her.) Im Idealfall mache ich das ohne Kommando, damit sie selber den Dreh kriegt, aber häufig lasse ich mich dann doch zu einem Schnalzen oder auf's-Bein-klopfen hinreißen, um die Entscheidung zu beschleunigen.
    - Eine 1m-Leine klappt deutlich besser als eine 2m-Leine.
    - wenn uns ein interessanter Hund entgegenkommt, muss sie sitzen und warten, bis er bei uns ist. Alles andere kann ich vergessen. Das Gute an dieser Methode: Man wird vom anderen Hundehalter für den augenscheinlich braven Hund gelobt und kriegt keine doofen Ratschläge zur Leinenführigkeit :p.
    - Echt geholfen hat es, sie für jedes auf-mich-achten zu belohnen. Also jedesmal, wenn sie mich anschaut, Leckerchen rein und loben.
    - nämlich: loben, wenn der Hund zufällig mal locker neben mir läuft, hat gar nichts gebracht. Weiß der Henker, mit was sie das verknüpft hat - wenn überhaupt.
    - Geholfen hat es auch, das eigene Schritttempo massiv zu erhöhen, also wie ein olympischer Geher Gassi zu hetzen. Kann/will man aber nicht überall machen.
    - Sich selber interessant machen: Hier liegt vielleicht der Hase bei mir im Pfeffer - ich habe keine Ahnung, wie ich das für mehr als hundert Meter durchziehen kann. Ein kleines Stück lang kann ich ja im Wechsel quietschen und hopsen und animieren und mit Wurst winken, aber nach einer kurzen Weile (oder wenn ich mal Luft holen muss) verliere ich dann doch gegen das Super-Grasbüschel da vorn.

    -> Ergebnis: Sie weiß ungefähr, was "Fuß" ist, kann aber nicht entspannt an lockerer Leine einen Meter vor mir laufen.

    Aber immerhin - es wird besser, wenn auch langsam und phasenweise.

    Wenn ich schon im Voraus weiß, das wird in dieser Situation oder Gegend nichts, kommt das Geschirr drauf, auch wenn ich nicht das Gefühl habe, dass bei ihr diese Unterscheidung bei der Leinenführigkeit was nützt. Einfach, damit sie sich nicht dauernd die Luft abschnürt und dann gar nicht mehr geradeaus denken kann. Und natürlich, weil man manchmal einfach nicht ewig rumhampeln kann, aber sich dadurch nicht die Konsequenz-Rate runterziehen lassen will.

    Also lese ich hier weiterhin mit - vielleicht kommt ja noch der eine oder andere Hinweis oder Erfahrungsbericht, den auch ich mit verwenden kann.