Märchen ich vermute den Carolina Dog, Östereichicher Pincher /Pincher, Shar-pei, Rhodesian Ridgeback.
Nur kurz meine 2 Cents: Ich habe einen Shar-Pei-Mix. Auch aus Ungarn.
Wenn dein Best Case Szenario ein Shar-Pei-Mix ist (optisch und geografisch, könnte das von den von dir genannten Rassen, am ehesten hinkommen), solltest du dir das gut überlegen.
Ich schreibe es einfach mal so wie meine persönlichen Erfahrungen damit sind: Schlecht oder gar nicht sozialisiert sind sie die Pest. (Darauf weisen im übrigen aber auch sämtliche seriöse Artikel über die Rasse hin.)
Mein Shar-Pei-Mix braucht durchgehendes Management. Er will alle Hunde fressen. Auch wenn diese 30 Meter entfernt sind. 30kg hysterischer Hund sind kein Spaß mehr und gefährlich für andere Hunde. Ich gehe bevorzugt früh morgens und nachts spazieren. Da kann ich zumindest etwas entspannter sein. Im Winter sind wir eben ausschließlich im Dunkeln unterwegs. Und ja, wir trainieren da durchgehend dran aber mit einer Verhaltensberaterin. Die "normalen" Trainer konnten mir bei ihm nicht weiterhelfen, da das Problem über eine "normale" Leinenaggression hinausgeht. Er hat im Welpenalter zuviele schlechte oder gar keine Erfahrungen gemacht (Die Vermutung geht aufgrund seiner Vehemenz aber zu schlechten Erfahrungen.) Bei dieser Rasse ist das katastrophal, da sie eh schon zu Unverträglichkeiten und dominatem Verhalten ggü. Hunden und Aggression ggü. Menschen neigen.
Daher auch das Augenmerk auf einer ordentlichen Sozialisierung im Welpenalter. Und deshalb haben auch einige geschrieben dass dieser Hund in einem "schlechten" Alter zur Übernahme ist. Das Fenster der frühen Sozialisierung ist geschlossen. Aber er ist noch so jung dass du nicht weisst was charakterlich aus ihm wird. Da wird noch was kommen.
In unserem Fall klappt Menschenkontakt mit Management. Wenn ich nicht dabei bin, ist es schwierig für ihn. Diese Abhängigkeit des Hundes, ist nicht romantisch sondern anstrengend. 24/7, 365 Tage im Jahr.
Er findet generell alles gruselig und ist unsicher. Problem: Unsicherheit wird bei dieser Rasse vorrangig im Vorwärtsgang und mit Aggression gelöst. Und nein, das lässt sich nicht einfach mit "Jetzt zeige ich ihm alles, was er verpasst hat und das gar nichts schlimmes passiert" lösen. So etwas kann tief sitzen und Überforderung zu Abwehrreaktionen führen. Er braucht im Umgang sehr viel Fingerspitzengefühl, kommuniziert sehr fein. Man sollte daher als HH wissen was man tut. Insbesondere weil du bei der Rasse nicht einfach alles über Gehorsam regeln kannst. Dafür sind sie zu eigensinnig und stur.
Weihnachten bei meinen Eltern? Er bleibt zuhause. Nein, er fällt meine Familie nicht an. Er kennt sie und findet sie prinzipiell gut aber er hat trotzdem durchgehend stress wenn er nicht in seinem eigenen Zuhause ist. Ich kann ihn im Grunde kaum irgendwohin mitnehmen... Na ja, könnte ich schon aber dann sind seine Nerven mehrere Tage durch...
Ich hatte schon Hunde und traue mir deshalb zu das mit ihm jetzt durchzuziehen. Hätte ich diese Erfahrung nicht, hätte ich ihn schon zurückgegeben. Mein kompletter Alltag, muss auf ihn ausgerichtet werden und das auf unbestimmte Zeit. Vermutlich für den Rest seines Lebens.
Ich liebe ihn wirklich aber der nächste Hund wird definitiv ein einfacherer Vertreter, der auch nebenher laufen kann... Und ich habe noch riesen Glück das er zwar seinen eigenen Kopf hat aber eher führerweich ist.
Wenn ich mir nun einen typischeren Shar-Pei vorstelle, der sich nicht so gut beeinflussen lässt und mit den Zähnen über alles diskutieren will. Evtl. seine Aggression gegen Hunde, rückwärts gegen seinen Halter richtet.. Wünsche ich niemandem. 
Zusammenfassend will ich nur sagen: Genetik spielt bei Hunden eine große Rolle. Die Rasse / der Rassemix ist bei der Wahl nicht egal. Besonders nicht wenn die Aufzucht (z.b. in einem Shelter) suboptimal ist. Da ist eine Rasse, die auch mit bester Aufzucht eher schwierig sein kann, eine denkbar schlechte Idee.