Beiträge von Julia127

    Ich finde (für mich) immer noch am besten wenn der Welpe in Kontakt mit Hunden aller Altersstufen sozialisiert wird. Ist ja leider nur selten wirklich möglich.
    Meine Hündin wurde z.B. praktisch in einer (gut geführten ;) ) Hundetagesstätte sozializiert. Vom 1 jährigen Chihuahua bis 8 jährigen Boxer war so ziemlich alles vertreten. Sie war nicht verängstigt oder verunsichtert sondern hat sich damit arrangiert. Ich denke das hat ihr sehr geholfen und ist vermutlich auch der Grund warum sie heute mit so ziemlich allen Hunden gut klar kommt.

    Ich habe mit meinem jetzt zweiten Hund einen Bogen um Hundeschulen gemacht.

    Diese typischen Übungen mit "in die Stadt gehen" oder Bahn fahren, habe ich alleine mit ihr gemacht. Vielleicht hatte ich auch Glück aber ich denke wenn der Halter souverän mit der Situation umgeht und keine große Sache daraus macht, wird der Welpe das als spannende Entdeckungsreise sehen. Ich persönlich habe bisher(Hündin ist jetzt 18 Monate alt) eine Hundeschule nicht vermisst.

    Ich kann aber verstehen das man als Ersthundebesitzer ohne HuSchu Angst hat schlimme Fehler zu machen, da man evtl. sehr verunsichert ist wie mit dem Hund umzugehen ist.

    Ich füttere eingeweichtes Trofu von Wolfsblutseit Molly klein ist. Ich wechsel mehrere Sorten die mir von der Zusammensetzung gut gefallen durch und achte nur darauf das sie getreidefrei, zuckerfrei und ohne Zusatzstoffe sind. Sie verträgt es sehr gut, hat super Fell (darauf wurde ich schon ein paar Mal von anderen Hundehaltern angesprochen) und sie liebt es. Ab und zu gebe ich Joghurt oder ein bisschen Öl dazu.
    Sie verschlingt aber auch JEDES Futter als ob sie hungern müsste. :tropf:

    Kauzeug wie Rinderkopfhaut hat sie eigentlich ständig zu Verfügung da sie ohne anfängt alles (Möbel, Teppich, ihren Schlafplatz u.s.w.) anzufressen. Sie hat einen wahnsinnigen kaubedarf was natürlich auch ganz gut für ihre Zähne ist.
    Ich achte aber darauf das diese "Kauartikel" nicht fettig sind und sie lange daran zu kauen hat. Nach 2-3 Tagen, wenn es schon zu lange liegt oder so klein ist das sie daran ersticken könnte (sie ist so gierig das sie es versucht runterzuschlucken), werfe ich es dann weg
    So ein Toga-Wurzel hat sie auch und wird ebenfalls ab und zu strapaziert.

    Ich schaff es sogar für mich selbst nur ab und zu frisch zu kochen. Für den Hund zu kochen wäre für mich utopisch. Zudem hätte ich bedenken das ihr bestimmte Nährstoffe fehlen weil ich etwas falsch mache.

    8x Yummeez Knöchelchen 175g (alle Sorten gemischt)
    2x Rocco Chings Hühnerbrust 250g
    1x Rocco Chings Entenbrust 175g


    5 kg Wolfsblut Wild Duck Small Breed
    5 kg Wolfsblut Wide Plain Small Breed
    2,5 kg Wolfsblut Grey Peak
    2,5 kg Wolfsblut Gold Fields Small Breed

    Trofu reicht vorraussichtlich 3 Monate. Ich wechsel gern durch. :D
    Bekomme die Mengen immer nach Bedarf beim Laden um die Ecke abgefüllt, daher die krummen Zahlen.

    Ich finde schwierig zu beschreiben was Molly für mich ist. Sie ist gefühlsmäßig Familienmitglied. Gleichzeitig aber auch bester Kumpel und ständiger Begleiter. Ich fühle mich und bin für sie verantwortlich. Inzwischen fällt es mir schwer mir vorzustellen wie es ohne sie wäre. Sie hat mein Leben sehr bereichert und wegen ihr habe ich Entscheidungen in meinem Leben getroffen die mir sehr gut getan haben.

    Ich bin mit einem Hund aufgewachsen aber irgendwie ist die Beziehung zu ihr um einiges enger. Vllt. auch weil sie die Nähe zu mir sucht. Das war bei unserem Familienhund nie so. Molly sucht die Kommunikation mit mir und oft auch meine Führung so das sie mir häufig das Gefühl gibt das sie mich braucht. Und vielleicht ist DAS genau das was mir gut tut. Sie füllt die Lücke von der ich bis dato nicht wusste das sie da ist. Sie ist NICHT der Mittelpunkt meiner Welt aber schon ziemlich wichtig und ich richte einiges in meiner Tagesplanung auf sie aus.
    Hätte ich aktuell einen Partner und er würde mich vor die Wahl stellen, würde ich ihm den Vogel zeigen. :ugly: Wenn er nicht versteht wie wichtig dieser Hund mir ist, dann ist er nicht der richtige Partner für mich.

    Super Thread, super Stories. xD

    Arthus war diese Woche zu Besuch bei mir. Aufgrund des Alters hat seine Blase nicht mehr so im Griff. Am Dienstag pinkelte er mir in die Wohnung. Am Mittwoch liess ich ihn im Hausflur warten um Molly anzuleinen und er pinkelte in den Hausflur. Gestern dachte ich, ich wäre besonders clever und band ihn unten an einen Baum vor der Tür um dann schnell Molly nachzuholen. Als ich mit Molly unterm Arm aus der Tür kam, sah ich nur noch wie er die Leine anpinkelte. :muede:


    letzte Woche: nachdem Molly das letzte Handyladekabel kaputt gekaut hatte, war ich sehr glücklich als das neue im Briefkasten lag.
    Die Freude hielt bis zum nächsten Tag: Molly hat dann Abends direkt während ich schlief das neue Kabel ausgestöpselt und sich genüsslich drüber her gemacht. Sie ist inzwischen sehr gut darin... :ugly:

    Zitat

    achtet auf Kinder und Jugendliche, die in Grüppchen zusammenstehen und meidet sie.

    Kann ich nur nochmal unterstreichen. Bei uns zünden einige Jugendliche auch schon mal Böller absichtlich wenn sie sehen das da ein Hund kommt. Um zu schauen wie er reagiert. :aufsmaul:


    Bin mal gespannt wie unsere Kleine ihr erstes Silvester mitmacht.
    Unser Alter hatte schon immer eine wahnsinns Panik und traut sich schon zwei Tage vorher (wenn die Halbwüchsigen ihre Knaller zünden) nicht mehr aus dem Haus.
    Bringt nix, da muss er durch.
    In der Situation "betüddeln" verunsichert einen Hund ja nur noch mehr und unter "Drogen" setzen will ich ihn nicht. Das macht sein Herz vermutlich auch nicht mehr so mit. :???:

    Bei Molly habe ich die Hoffnung das sie Silvester problemlos wegsteckt. Die ist da ziemlich robust.
    Zwar manchmal schreckhaft aber nach dem ersten Schrecken will sie wissen wo/was/wer das geräusch macht.
    Also das Motto lieber erstmal vorsorglich draufspringen und ankläffen und danach fragen stellen.

    Verstehe aber ehrlich die Faszination mit Böllern nicht. Früher habe ich mal 2-3 Raketen gezündet. Symbolisch. Aber inzwischen bleibt die ganze Familie im Haus und guckt von drinnen zu. :ugly:

    Zitat

    Hast du in deinem Mietvertrag den Passus, dass Heizung 100 % nach Verbrauch abgerechnet wird? Ansonsten wirst du, auch wenn du nie geheizt hast, nämlich an den Heizkosten trotzdem beteiligt

    Ganz genau! Und das kann in bestimmten Fällen ein guter Grund sein auszuziehen. :/
    Hatte in meiner letzten Mietwohnung plötzlich eine Nachzahlung von 600 Euro an der Backe obwohl ich kaum geheizt habe weil ich nur selten zuhause war. Der Grund: Ich musste die Heizkosten anteilig tragen und die waren aufgrund der anderen Mieter (5 Wohnungen, 3 davon von Rentnern bewohnt) extrem hoch weil die Rentner tatsächlich die Heizung von August an durchgehend volle Möhre laufen ließen... Das war auf der Heizkostenabrechnung dann auch sehr gut nachzuvollziehen.
    Musste zähneknirschend zahlen und hab mir dann direkt eine Eigentumswohnung gesucht. :ugly:

    Super Thread! :smile:
    16 Jahre ist ein tolles Alter. Ich hoffe Nele hatte ein schönes Hundeleben.


    Arthus ist inzwischen 15 Jahre alt (und für dieses Alter überraschend fit). Er ist in unserer Familie seit ich 11 Jahre alt bin und ich hoffe das wir noch viel von ihm haben werden. Er ist charakterlich einfach der wundervollste Hund den ich je kennengelernt habe.


    Hier hat er sich überlegt dass der Korb von Molly mehr als ausreichend ist. :lol:


    Das einzig nervige: Man kann Bürsten soviel man will, das Fell bleibt stylisch frizzelig. :roll:


    Edit by Mod: Bilder gelöscht, da diese zu groß waren!

    Das mit dem "langweilig werden" kann ich bestätigen.

    In unserem Fall (Molly, damals 2-3 Monate trifft auf Arthus, 15 Jahre) lief es anfangs nicht so harmonisch.
    Arthus war nicht reaktionsschnell genug, Molly wollte rabiat spielen, Ohren kneifen u.s.w.
    Ich habe mir das Anfangs kurz angeschaut um Arthus die Gelegenheit zu geben das selbst zu klären- Da er hilflos ihr gegenüber war (und sichtbar empört was die Kleine sich das rausnimmt :lol: ) bin ich dann eingeschritten und habe Mollys "zergereien" klar unterbunden.
    Hat auch gut geklappt. Und nach einiger Zeit wurde es ihr auch zu langweilig weil sie gemerkt hat das der alte Herr null spielen will und immer nur brummig reagiert. Die Kleinen schnallen das ziemlich schnell. Sie hat auch trotzdem inzwischen einen ziemlichen Respekt vor dem Alten (und seinen launen :lol: ).

    Ich hoffe es ist okay wenn ich mich hier kurz einklinke und eine Frage stelle... :hilfe:

    Molly (8 Monate, Franz. Bulldogge) hat auch so das Problem das sie bei allem was sie sieht und/oder ihr komisch vorkommt, also z.B. ein Baum der komisch aussieht, :muede: ein Müllsack der da gestern noch nicht stand :roll: und bei Hunden die uns entgegenkommen oder die sie auf 1 km Entfernung sieht, mit kläffen und ziehen reagiert.
    Es ist bei Hunden eher ein aufgeregtes bellen das ins jammern übergeht wenn sie merkt das sie nicht zu dem anderen Hund kann. Mit fällt häufig schwer vorherzusehen wann sie so reagiert weil es häufig sehr unlogisch ist. :???:

    Wenn sie damit bei anderen Hunden anfängt sage ich deutlich "aus" und gehe in die entgegengesetzte Richtung. Davon lässt sie sich aber null beeindrucken und ich muss sie (sie trägt ein Geschirr) hinter mir herziehen. Sie reagiert dann auch nicht auf Leckerlies oder auf irgendetwas anderes. Sie ist total fixiert auf den anderen Hund und macht komplett dicht. Sie nimmt mich gar nicht mehr war bis wir um eine Ecke verschwunden sind und der andere Hund komplett weg ist. Dazu kommt das hier sehr viele ihre Hunde auch noch ohne Leine laufen lassen, so das man diesen kaum aus den Weg gehen kann.

    Dann aber wenn ich mit ihr im Feld bin und mit ihr apportiere oder einfach nur Bälle werfe, ignoriert sie andere Hunde bis diese fast neben uns stehen. Sie sieht sie zwar aber sie ist total auf mich (oder das Spielzeug? :???: ) fixiert.

    Ich habe sie an der Schleppleine aber habe den Eindruck das ich die im Feld wahrscheinlich gar nicht bräuchte da sie da ziemlich gut reagiert.
    Ich habe schon darüber nachgedacht genau dieses Spielzeug zu benutzen bevor wir anderen Hunden begegnen. Leider ist da dann schon das Problem: Wenn ich das Spielzeug in der Hand behalte, wird sie weder pinkeln noch irgendwas anderes tun. So eine extreme Fixierung wenn wir spazieren gehen will ich nicht. Wenn ich das Spielzeug nicht zur Hand habe bin ich aber zu langsam wenn wir Hunden begegnen. Sie nimmt diese häufig schon wahr, bevor ich überhaupt irgendjemanden sehe...
    Tja... ich kann natürlich einfach mit dem "Aus-und-weggeh" Plan weitermachen aber habe einfach nicht das Gefühl dass das irgendwie bei ihr ankommt bzw- das es etwas bringt. Ich weiss nur nicht wie ich ihre aufgeregt Haltung durchbrechen kann.

    Habt ihr da vllt noch eine Idee?
    Liegt das Problem vllt einfach woanders und das Kläffen ist nur ein Resultat?