Beiträge von Julia127

    Gibt es in deinem Umfeld eine Tierpension mit Zwingern und der Möglichkeit, zu schiebern? Je nachdem, wie du finanziell aufgestellt bist, wäre das zur zeitweisen oder regelmäßigen Entlastung sicher sinnvoll.

    Das finde ich eine richtig gute und wichtige Idee. Da würde ich, neben der Suche nach einem neuen Platz, unbedingt auch ansetzen.

    Es könnte lange dauern bis du jmd. findest. Oder vllt. passiert es auch nie. Ich habe hier im Umfeld eine HHin mit HSH-Mix-Hündin, die seit 2 Jahren nach einem neuen Zuhause für sie sucht. Wie du, will sie ihre Hündin auf keinen Fall in ein TH geben sondern in ein neues, geeignetes Zuhause und Umfeld.

    Ich würde mich darauf einstellen, das es dauert, und darauf konzentrieren, dass du dich im Alltag entlastest. Das du die Chance hast mal durchzuatmen und etwas für dich zu tun.

    Doch die Wahrheit ist, dass ich mich für ihn komplett isoliere und auch kaum mehr etwas anderes mache, als mit ihm zu arbeiten.

    Musst du das wirklich? Oder seid ihr zwei inzwischen so in eurem Film, dass du denkst das tun zu müssen... Kann er denn ein paar Stunden alleine bleiben? Kannst du Dir Auszeiten in der Woche schaffen, in denen es nicht um den Hund geht, sondern darum was du tun möchtest?

    Kannst du ihm einen Ort einrichten an dem er nichts falsch machen kann? Z.B. ein Zimmer mit (Kinder)Türgitter, in dem du ihn parkst und nicht beobachtest / beobachten musst...

    Du erwähntest das es keine Uhrzeit gibt, in der du keinen Hunden begegnest: Warst du denn schon mal um 4-5 Uhr morgens mit deinem Hund spazieren? Das ist bei mir eine Uhrzeit in der ich (für unsere Verhältnisse) entspannt spazieren kann. Insbesondere im Herbst und Winter wenn das Wetter ungemütlich ist.

    Bist du mobil? Kannst du zu "Stoßzeiten" mit ihm zum spazieren rausfahren?

    Die ganz normalen Kosten für die Grundversorgung nicht mehr tragen zu können wirft die Frage auf, ob man sich bei so knappen Ressourcen tatsächlich ein Tier anschaffen sollte.

    Nein, wenn man sich (wie in dem SRF Beitrag) eine Zahnbehandlung nicht leisten kann, sollte man kein Tier halten. Gewisse medizinische Eingriffe, werden im Leben eines Tieres definitiv passieren. Dazu zählen für mich Zahnbehandlungen, mit denen man rechnen MUSS.

    Ich denke daran entzündet sich auch hauptsächlich hier die Diskussion: Was ist überhaupt Grundversorgung? Da versteht ja jeder etwas anderes drunter.

    Wenn schon eine Impfung, Chippen oder Entwurmung (auch in dem Beitrag genannt) nicht gezahlt werden können, dann können auch doofe Unfall-Verletzungen (blöd Aufgetreten, Augenverletzung usw.) nicht finanziell gestemmt werden. Und ich finde es nicht okay wenn die Allgemeinheit (in Form von Spenden und Entgeltverzicht der TA-Mitarbeiter) für solche Fälle (das ist für mich eben Grundversorgung) kalkuliert herangezogen werden soll.

    Wenn ICH die Grundversorgung, nicht gewährleisten kann (durch OP-Versicherung, Rücklagen usw.) würde ich definitiv kein Tier anschaffen.

    Mir ist natürlich bewusst, dass man großes Pech haben kann und das eigene Tier schon in jungen Jahren, chronisch krank wird und auf unbestimmte Zeit, hohe Tierarztkosten verursachen könnte. Da finde ich spenden tatsächlich angebracht und absolut in Ordnung. Gleichzeitig ist das aber für mich ein Szenario, das zum Lebensrisiko gehört und mich nicht davon abhalten würde ein Tier anzuschaffen. Ich kann genauso chronisch krank werden. Das ist dann wieder eine Frage von Wahrscheinlichkeiten...

    Ich hab Online die aktuelle Folge mit dem pubertären Riesenschnauzer Ricco geschaut. Auweia...

    Der Halter Fred (74 Jahre alt) soll ja vorher bereits zwei Riesenschnauzer gehabt haben. Er ist aber so ungelenk im Umgang mit seinem Hund (versucht u.a. vieles körperlich zu lösen), das ich mich frage wie er mit seinen Hunden zuvor klar gekommen ist. Dass er z.B. das "Bleib" nicht auf die Reihe bekommen hat, hat ja nichts mit seinem gehoben Alter zu tun... :???: Oder das Ricco gar nicht leinenführig ist...

    Davon abgesehen ist es aber definitiv schwierig wenn man an die Zukunft der beiden denkt. Wenn Ricco 5 Jahre alt ist, ist Fred 78. Und er ist jetzt schon gesundheitlich angeschlagen. Wirkt ab und zu unsicher auf den Beinen. Ist deutlich zu langsam "im Kopf" für diesen Hund...

    Ich finde daher gut dass das in der Folge auch klar thematisiert wurde: Nicht jeder Hund passt in jeden Lebensabschnitt eines Menschen. Und warum es kein kleinerer und/oder älterer/ruhiger Hund sein kann, erschließt sich mir wirklich nicht. |)

    Hier wurde mal ein Anbieter gepostet, der Pullover hat, die am Rücken geschlossen werden können. (Zum einfacheren anziehen.) Ich meine mit Knöpfen und aus UK.

    Weiß hier jmd. noch den Namen?

    Und kennt hier jmd. alternativ ein Modell das man in Deutschland beziehen und auch am Rücken zumachen kann? Finde das blind aus England zu bestellen, wenn ich nicht weiss ob es passt, nicht so doll aber wenn es nicht anders geht... =)