Beiträge von Bonadea

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    Nein, wieso?!

    Weil ich eine Freundin habe, die Hovawarte züchtet und oft sagt, dass man nach einem ordentlichen Querfeldein doch eine Menge Natur im weichen Fell mitnimmt. Da interessierte es mich einfach mal, wie das so bei einem tiefergelegten, langhaarigen Hund wie dem Sheltie aussieht - ich hab ja nur Erfahrungen mit drahthaarigen Terriertypen und war schlicht neugierig.

    Also wenn die nicht gerade durch nen Busch mit Kletten durchrennen, dann sind die danach eigentlich genauso sauber wie vorher :-) Wenn es natürlich total matschig und eklig ist, sind sie halt nass und braun vom Feld.

    Meine Mädels sind zwar nicht total explodiert was das Fell angeht, aber eben normal fellig für Hündinnen.

    Kommt vielleicht auch drauf an WO man unterwegs ist. Wir sind halt viel am Feld und da gibts definitiv keine Probleme. Wenn man wirklich querfeldein durch Unterholz geht, ist es vielleicht was anderes. Da hab ich keine Erfahrungen.

    Weiß, silber, apricot.

    Mir gehts nicht darum, welche Rasse besser oder schlechter ist - das mal vorweg!

    Ich finde es nur nicht richtig, dass der Sheltie so oft als "übersensibles Huschi" dargestellt wird, der nichts abkann und unfähig ist mit Trubel umzugehen oder unfähig wäre in einer Großstadt zu leben?!!! By the way kenne ich sehr viele Shelties, die in Wien, München, Berlin und sonst wo leben, U-Bahn fahren, ins Kino geschmuggelt werden oder regelmäßig mit ihren Besitzern fliegen. Daher finde ich das schon immer sehr komisch, wenn in solchen Threads dann Szenarien kreiert werden, in denen Shelties mit sowas überfordert sind.

    Deswegen möchte ich sowas einfach nicht unkommentiert stehen lassen.

    Und im Vergleich zum Pudel schon dreimal nicht. Denke da geben sich beide Rassen nämlich nicht besonders viel.

    Ich kenne durch meinen Beruf, den Hundesport und eben durch Freunde und Zucht hunderte Shelties und einige Pudel.

    Aufklären was die Probleme bei den einzelnen Rassen sind macht ja definitiv Sinn, keine Frage, da bin ich ganz bei dir.

    Was mich jetzt echt interessieren würde: Wie geländegängig ist denn so ein Sheltiefell? Wie sehen die nach einem Ausritt aus - muß man da viel tun?

    Nein, wieso?!


    Im Moment liegen der Pudel und der Sheltie weit vorne. Beides Rassen die ich super klasse finde und mir auch holen würde. Allerdings sehe ich den Sheltie jetzt nicht so als Stadthund. Auch wenn es nur eine kleine Stadt ist und keine Großstadt. Mein Islandwallach ist 1,30 groß. Die Pferde stehen auf einem Gestüt in der Natur. Da der Hund natürlich auch anders gefordert werden soll und nicht nur durch das mitlaufen am Pferd und er auch in der Stadt als Begleithund sowie im hobbymäßig betriebenen Sport eine gute Figur machen soll, wäre es wichtig, das es eine Allrounder Rassen wäre. Ich hoffe,ich habe es nicht zu kompliziert geschrieben 😅🤭

    Auch das ist Blödsinn. Shelties sind was das angeht absolute Allrounder. Sie müssen es halt, wie jeder andere Hund, einfach kennenlernen. Aber Shelties sind jetzt nicht weniger stadttauglich, als Pudel. Wieso auch?

    Shelties sind sehr sensibel und die Grenze zur Schissigkeit ist fließend. Neben ihren zahlreichen Vorzügen gehört auch das zum vollständigen Bild dazu. Ich persönlich liebe die Rasse immer noch sehr, aber ich möchte einen Hund mit guten Nerven und da muß man bei Shelties unter Umständen länger suchen. Daher wurde es bei mir dann der Pudel als nächster Hund.

    Pudel: Jagdtrieb ist nicht ausgeschlossen. Kann recht unterschiedlich ausfallen, halt im Durchschnittshund-Normalbereich. Pudel sind allerdings gut erziehbar.

    Manche Besitzer rechnen bei so einer "niedlichen" Begleithunderasse gar nicht mit Jagdtrieb und sind dann entsprechend überrascht. Wenn man aber von Anfang an darauf achtet und erzieherische Grundlagen legt, so wie man es bei anderen Rassen auch täte, ist das Thema bei den allermeisten gut beherrschbar.

    Dagmar & Cara

    Das Gleiche gilt allerdings genauso für den Pudel. Ich habe eine Kleinpudelzüchterin im Kollegenkreis und empfinde die Pudel sensibler bzw. "nerviger" als meine Shelties.


    Wenn man beim Sheltie keine reinen "britischen Showlinien" nimmt, sondern bei Elterntieren und Züchtern auf ein stabiles Wesen wert legt und den Welpen nicht in Watte packt und ihn viel kennenlernen lässt, dann sind Shelties absolut alltagskompatibel und auch im Stall und am Pferd verlässliche Begleiter.

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    Eine Bekannte hat zwei Shelties, die gehen regelmäßig mit Auf Distanzen und Wanderritte.

    CEA / MDR1 kann man über Gentests ausschließen.

    HD wird in seriösen Vereinen über einen zentralen Gutachter ausgewertet und die Ergebnisse können in den Datenbanken der Vereine nachgelesen werden.

    PL, Fersenkappenabriss, Gallenblasenmukozele, DMS etc. sind in der Vererbung nicht so einfach und können leider auch auftreten, wenn der Züchter freie Elterntiere verpaart. Gerade beim Fersenkappenabriss gibt es aber familiäre Häufungen.

    Generell kann man aber sagen, dass Shelties prinzipiell gut aufgstellt sind.

    Dann lag ich nicht so daneben. Ich finde er hat einen typischen "Kastratenlook".

    Und Pudel sind ja eh nicht so muskulös, sondern eher drahtige Typen.

    Ich meine damit auch nicht, dass er keine Ausdauer hat oder er ein Trainingsdefizit hat. Aber das äußere Erscheinungsbild ist einfach etwas ... hm, "weicher".

    Durch das weichere Bindegewebe wirkt er vermutlich irgendwie auch fülliger als er ist. Deswegen denke ich auch, den beurteilt man besser direkt mit Anfassen! :)

    Ich mag die Trieblage beim Turnier-Agi auch nicht.

    Grundsätzlich ist das Problem halt, dass Menschen sich über die Leistung eines anderen (ihres Hundes) definieren und irgendwann zu großer Ehrgeiz dazu kommen kann.

    Der Hund findet dieses Hobby halt auch sehr geil.

    Weil DU diese Trieblage nicht magst, heißt das ja nicht, dass das für jedne Menschen und Hund gilt.