Beiträge von Bonadea

    Haben eben mit der Klinik telefoniert. Temperatur ist gesunken, Hedi geht es besser, bleibt aber über Nacht zur Beobachtung dort.

    Es ist uns immer noch schleierhaft, wie das passieren konnte. Es waren nur 22 Grad, es ging ein Kühler Nordwind, Auto stand im Schatten mit der Tür und Fenster auf, es befand sich auch jederzeit jemand im Auto. Der Spaziergang im Wald war gemütlich und auch eher auf der kühlen Seite. Wir haben die Hunde nicht toben lassen. Und wir haben sie gsd auf einem Rastplatz mit krankalten Wasser gekühlt. Wer weiß ob uns das nicht einen Puffer verschafft hat.

    Hedi ist seit heute läufig und ich wette fast, dass es eine Rolle gespielt hat.

    Mutter wird morgen früh auf jeden Fall das Gaumensegel ansprechen. Die sollen direkt nach schauen ob da was gemacht werden soll.

    Dieser panische Blick mit der blauen Zunge. Danke, nie wieder. :pleading_face:

    Stress kann reichen, damit Frenchies überhitzen.

    Alles Gute für Hedi!

    Diesen weißen Schaum hat man sehr oft bei Brachycephalen.

    Meiner Meinung nach ein anatomisches Problem.

    Keine echte Infektion - eher ein "Abtransportproblem" durch die engen Atemwege, zusätzlich getriggert durch den Unterdruck und die chronische Reizung der Atemwege, das führt zu "Schaum". Die schleimen ja einfach von Natur aus schon mehr und das muss halt irgendwo raus ...

    Hast du dir dazu mal das System von puppy culture angeguckt?

    Sie shapt erstmal "Stillstehen" - egal in welcher Haltung. Dann an der Dauer. Dann am Stacking (mit der Hand) - die Hunde stehen dann ganz schnell auch von alleine so.

    Hat bei uns super funktioniert in wirklich kurzer Zeit :-)

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    "Keine Diskussion seitens der Ärzte zulassen"

    -> am Ende setzt der Arzt die Spritze. Nicht der Besitzer. Wenn der Arzt wirklich nicht will, muss und macht er auch nicht.

    Wollte ich nur mal anmerken. Ärzte sind in dem Fall nicht nur Dienstleister, sondern müssen die Entscheidung mittragen, weil sie für ihr Handeln auch Verantwortung tragen und auch rechtlich dafür belangt werden können.

    Soweit ich informiert bin gibt es ein Urteil gegen eine Tierärztin, die ein Tier auf Wunsch der Besitzer eingeschläfert hat und vorher eben keine große Diagnostik mehr aufgefahren hat oder Therapieansätze durchgezogen hat.

    Da man mittlerweile ja bei jeder Entscheidung mit einem Bein schon fast im Knast steht, sind wohl einige Tierärzte in letzter Zeit etwas "vorsichtiger" mit Euthanasie geworden.

    Die Frage ist auch - wie präsentiert sich das Tier beim Tierarzt und wie zu Hause?

    Wie lange und intensiv kennt der Tierarzt das Tier?

    Man erlebt es z.B. oft, dass sich Hunde beim Tierarzt "vor Aufregung" noch recht gut präsentieren, obwohl dies nicht wirklich den echten Zustand zu Hause widerspiegelt. Wenn das Tier dann nur mal sporadisch beim Tierarzt vorgestellt wird, kann das einen Tierarzt natürlich auch erstmal zu der Annahme verleiten, dass es "noch nicht so weit ist".

    Sehr schwieriges Thema.

    Im Optimalfall hat man ein gutes Vertrauensverhältnis zum Tierarzt und kann alle Sorgen und Ängste besprechen und dann gemeinsam eine Entscheidung treffen.

    Sorry, wenn ich zu viel frage, aber es ist so spannend mal über andere Rassen mehr zu erfahren. :gott:

    die müssen Sie doch bestimmt jeden Tag bürsten!

    Ist das nicht so? Hab ich auch immer im Kopf, wenn ich unsere Dorf-Shelties sehe (an denen jedes Harar einzeln im Wind weht).

    Ich hab jetzt seit Kurzem einen Langstockhaar, der längst nicht so viel Fell hat wie ein Sheltie, aber wenn ich die nicht jeden Tag bürste, kann ich mir a) aus den Haaren in der Bude einen weiteren Hund stricken, und b) sieht sie aus wie ich nach einer durchgezechten Nacht. Ich mach das nun manchmal auch nur jeden zweiten Tag, dann wirds aber Zeit.

    Die haben zwar langes Fell, aber der Pflegeaufwand wird oft von Außenstehenden eher "überschätzt". Der Sheltie hat ja eigentlich ein ganz funktionelles Fell (Ausnahmen, gerade einige explodierte Rüden, bestätigen die Regel).

    Haaren tun sie eigentlich auch nur, wenn sie grad Abhaaren. Sonst kaum. Ich glaube Langstockhaar kann man damit echt nicht vergleichen.

    Aber natürlich ist es eine Langhaarrassse und ich bürste je nach Lust alle paar Tage (gab auch Phasen, wo ich das täglich gemacht habe), meistens schon 1x wöchentlich, weil ich es einfach gepflegter finde. Aber kenne Sheltiehalter, die deutlich weniger oft bürsten (alle 3 Monate ...), ohne dass die Hunde dabei total verlottern.

    Ich finde es auch einfach schöner, wenn das Fell schön liegt und schneide auch regelmäßig die Hocken, Pfoten und Ohren.

    Aber man darf sich jetzt nicht vorstellen, dass man einen Sheltie jeden Tag eine Stunde bürsten muss :nicken:

    Sheltie

    - Die müssen Sie aber viel beschäftigen, nicht wahr? Da sind Sie bestimmt den ganzen Tag nur unterwegs mit denen!

    - Die wachsen aber noch, oder?

    - Kleine Kläffer, die keine Ruhe halten

    - "übersensible, alltagsuntaugliche emotionale Wracks" - die sind ja ganz nett, aber ich möchte lieber "einen richtigen Hund"

    - Also auf die Fellpflege hätte ich ja keine Lust - die müssen Sie doch bestimmt jeden Tag bürsten!

    - Ah ist das ein Minicollie/BC/Aussie?

    Spoiler anzeigen

    love my shelties! ♥