Ich weiß gar nicht, ob meine Frage hier jetzt richtig ist...
aber ich glaube schon.
Es geht mir um Tipps zur Arbeitseinstellung meines Hundes.
Wir haben die BH bestanden, ja - aber schön ist anders. Das hatte sich vorher aber schon abgezeichnet, nur war es dann zu spät, das Training noch groß umzustellen.
Das Problem ist, Alva ist vom Naturell (und auch von der Rasse) nicht der typische "waskannichtunwaskannichtunwaskannichtun"-Schäferhund. Ihre Mutter kenne ich, seit sie 9 Monate alt war. Ich war ihre Obedience-Trainerin. Auch sie war kein hyper-flippi-Hund, aber sie arbeitet sauber, ruhig, eifrig und vor allen Dingen zuverlässig. So mag ich das.
Alva dagegen macht solange mit, wie es sich in ihren Augen lohnt. Ich weiß nicht, wie oft ich, als sie Junghund war, da stand mit Leckerchen, Spieli und guter Laune und Madame... ging einfach... dreht sich weg und geht. 
Jetzt im weiteren Training wurde das deutlich besser. Sie kann ein wunderschönes Fuß laufen, Positionen aus der Bewegung zuverlässig und ohne Hilfen - es könnte alles so schön sein.
Aber wenn sie meint es reicht, ja dann eben nicht.
In der Prüfung selber war die Leinenführigkeit ein Traum, ich dachte "heute ist unser Tag" und dann war sie in der Gruppe kurz abgelenkt und das war es. Sie ist irgendwie in meiner Nähe mit gewackelt und ich hab sie nicht mehr zurück bekommen.
Im Training hatte ich die letzte Zeit (auf Anweisung des Trainers - ich war also nicht ganz alleine schuld
) in solchen Momenten die Belohnung hoch gefahren. Sprich, Hund bricht ein, ist abgelenkt o.ä. und ich fing an zu locken und zu wedeln. Klar krieg ich sie dann wieder. Geht aber in der Prüfung nicht und soll so nicht sein. Habe ich selber meinen Trainierenden früher immer "verboten", aber wenn ich meinen eigenen Hund trainiere, bin ich quasi blind.
Ich habe die letzten Monate in einer SV OG trainiert, wo man schnelle, triebige Hunde "kann", aber leider nicht solche, die man eher noch aktivieren muss. Dort lebt man auch noch auf dem Planeten "der tut es nicht, tu den weg". Also wird mir das Training dort auf lange Sicht nicht weiter helfen. Alternativen im nahen Umfeld wüsste ich jetzt nicht.
Also werde ich jetzt wohl auf eigene Faust weiter machen.
Lange Rede, wenig Sinn - wie arbeitet Ihr mit solchen Hunden, vor allem, wenn kein Blick von außen da ist? Worauf achtet Ihr? Wie kontrolliert Ihr Euch selber? Wie ist evtl. ein Übungsaufbau?