Beiträge von Testbild

    Meine Neufundländerin hatte von der Vorbesitzerin den Rufnamen Höppi verpasst bekommen.

    Alle Versuche, sie bei mir wieder auf ihren eigentlichen Namen Hope umzustimmen, schlugen fehl. Es blieb bis zu ihrem Tod bei Höppi.

    Dann begegnete mir ein Neufi namens Helmut.

    Und aktuell kenne ich einen X-Herder namens Kalle / Karl-Heinz und einen Malinois namens Hermann.

    Im Obedience war mir die Ankündigung mancher Übung verständlich und logisch, z.B. die Box, daß er sich schon mal umguckt, wo die denn sein mag.

    Aber welchen Vorteil ich habe, wenn Hund weiß "jetzt kommt die Freifolge"... hm... da kommt ja nichts auf uns zu, wo Hund eigenständig oder gar selbstentscheidend arbeiten soll.

    Ist ja aber auch egal. Ich finds halt höflich und nett, der Gruppe gegenüber und freu mich, daß es bei uns in Deutschland weiterhin üblich ist. Ich hätte aber auch keinen persönlichen Nachteil, wenn ich mich nicht bedanken dürfte.

    Obfrau klingt nach Österreich.

    Da gilt es tatsäschlich als Führerhilfe und wird nach der Gruppe nicht mehr gesagt.

    :thinking_face: Ich glaube, ich bin mal wieder zu einfach gestrickt. Was an unerwünschter Hilfe kann ich denn damit dem Hund geben?

    Wir gehen jetzt zur Freifolge?

    Ich denke, sowas ist sehr sehr individuell.

    Als unsere erste Bouvierhündin erblindet ist, war sie im Übergang sehr verunsichert. War eigentlich in Hund, der mit allen vier Beinen fest im Leben stand.

    Die hat sich null und gar nicht an unserer zweiten Bouveline orientiert, obwohl die zwei schon ein paar Jahre zusammen lebten.

    Aber von mir hat sie dann gerne Hilfe angenommen.

    Unsere zweite ist jetzt im Alter auch blind geworden. Sie war und ist von je her ein unsicheres Huschelchen, aber mit dem typischen Bouvier-Sturkopf. Sie meint, sie kann das ganz alleine, selbst wenn sie sich dreimal hintereinander den Schädel einrammt. Sie lässt sich nicht helfen, sie weiß das besser.

    Und da sie mit unserer jungen Schäferhündin nichts verbindet, als die gemeinsame WG und sie von ihr eh eigentlich nur genervt ist, ist da mit Orientierung auch nix.

    Ich glaube, wie vor mir schon jemand schrieb, das funktioniert nur, wenn beide Hunde vor der Erblindung schon "ein Kopp ein A..." waren.

    Zum Trost aber: für beide Hunde war es nach der ersten Zeit der Umgewöhnung nicht mehr wirklich schlimm, nichts sehen zu können. Ja, es ist eine Behinderung, das kann man nicht leugnen. Aber sie haben sich beide gut damit arrangiert.

    Falls du dich über Todesursachen austauschen möchtest, dazu gibt es hier einen Thread. Für das Thema sind deine Erfahrungen hier nicht wichtig. Im übrigen sind Kuscheltiere auch sehr angenehm und einfach in der Haltung. Um das zu erreichen kastriert man aber keinen Hund sondern erzieht ihn und kommt ansonsten mit Blutstropfen und Co klar.

    Es gibt nunmal fundierte Literatur zum erhöhten Krebsrisiko und das wurde nicht anhand ein paar Erfahrungswerte festgestellt.

    Nun... erst mal vorab, ich selber bin aus eigener Erfahrung GEGEN Kastration ohne medizinische Indikation...

    Aber "für das Thema wichtig" sind hier rein objektiv gesehen auch die anderen Beiträge nicht.

    Die Frage war Erfahrungen mit der endoskopischen Kastration und eventuelle Empfehlungen von Ärzten / Kliniken - nicht Pro / Contra Kastration.

    Mußte mein innerer Monk jetzt leider los werden.

    Ja? Aber das ist ja jetzt keine akute Tierwohlgefährdung oder so. Müssen se halt ihr Leben lang neue Teppiche kaufen. Ich glaub das wär mir einfach egal gewesen.

    Die Leute und ihre Teppiche wären mir auch egal gewesen. Aber ich hätte da nicht einen Funken mehr Energie reinstecken mögen, wenn man so plump angelogen und nicht für voll genommen wird.

    Hm, ich denke mal, wenn man bezahlt wird dafür, sieht man das als Trainer gelassener, als wie wenn man sich ehrenamtlich mit solchen Leuten rumschlagen muss.

    Hm... möglich... aber auch gegen Bezahlung steckt man da doch ein gewisses Maß an Herzblut rein, oder?