Alles anzeigenStimmt, das mit dem reinhacken bei Leckerliegabe haben wir hier (wieder) auch.
Das war ewige Jahre kein Thema, jetzt zieht er dafür wieder voll durch - man ist gut beraten ihm den Kram nur auf der flachen Hand zu präsentieren.
Überhaupt scheint es mir so als wären wir (also mein Freund und ich) ihm mittlerweile relativ egal bzw. nur im Sinne seiner Bedürfnisbefriedigung wichtig. Das klingt jetzt krasser als ich es meine, aber es entspricht schon irgendwie den Tatsachen.
Kontakt nimmt er vehement immer dann auf wenn er was will: vor allem unser Essen 🙃 da rückt er uns penetrant auf die Pelle (hat er früher natürlich auch nicht getan) und reißt dabei problemlos alles um was im Weg steht.
Muss er raus teilt er es etwas dezenter aber unmissverständlich mit, gleiches gilt für die allfälligen Mahlzeiten (also die geplanten, mit seinem Essen).
Ansonsten ist es ihm Wurst, Tricks/Spiele/Beschäftigung die wir früher gerne miteinander geteilt haben interessieren ihn nicht mehr, da geht er dann einfach weg. Kuscheln eigentlich dito, nur ganz ganz selten.
Das macht es natürlich alles nicht leichter aber hilft ja nix, ich nehme ihn wie er ist.
Wie hat es hier jemand sinngemäß mal geschrieben: „er ist mein Hund, ich muss ihn lieben bis zum Schluss“ oder so ähnlich…ja, so schaut’s aus.
Ich treibe mich in den letzten Tagen öfter mal hier rum, weil unsere Bouveline zunehmend alt, blind und scheinbar auch dement ist.
Und ich muss sagen, es ist soooo tröstend. Allein der oben zitierte Text könnte 1:1 von mir sein.
Bacey ist nicht der erste alte Hund, weiß Gott nicht. Aber die anderen habe ich lange nicht so belastend erlebt. Vielleicht verblasst da aber auch die Erinnerung, oder man ist, weil selber mittlerweile älter, nicht mehr so gut im Sachen wegstecken.
Ich guck mal, ob ich mich hier mehr einbringen werde oder einfach nur Trost aus Euren Beiträgen ziehe. Auf alle Fälle wollte ich das jetzt grad mal los werden.