Beiträge von McChris

    Noch Interesse an weiteren App-Erfahrungen?

    Bei Hummeln und Schwebfliegen treibt sie mich gelinde gesagt in den Wahnsinn. Ich mach für den Feldbestimmungsschlüssel möglichst 3 Fotos, von oben, von der Seite und von vorn vom Kopfschild. Die Qualität ist kein Kunstfoto, aber wirklich ok, als Beispiel, wobei das jetzt nichtmal ein Bestimmungsfoto ist:

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    Da kommt bei der App andauernd bei den Erdhummeln, vor allem den hellen, "Wintergoldhähnchen 42%" und bei den Steinhummeln "Rotkehlchen 67%" oder auch eine Krabbenart, die ich vergessen habe. Eisvogel ist auch sehr beliebt. :lol:

    Bei Spinnen gibt sie, wenn sie nicht sicher ist, oft auch nur die Unterart (? heisst das so?) an, also z. B. Laufwölfe unbestimmt oder Trichterspinne unbestimmt, da kann ich mit leben. Bei Käfern dito.

    Auch bei Pflanzen, wenn ich mich mit was auskenne, sind das die Pflanzen auf meinen Flächen, gibt sie öfter falsch-sichere Bestimmungen. Heute mal probehalber ein noch zartes, aber deutlich als solches zu erkennendes Bärwurz-Blättchen hat sie 100% sicher als Fenchel bestimmt.

    Der Liebste nutzt gern Flora incognita, die hat den Vorteil, dass sie immer Bescheid gibt, wenn und was sie noch für weitere Details braucht, das würde ich mir als Laie für die obsidentify-App auch wünschen, das mag aber für so viele Arten zuviel sein.
    Ich hab heute z. B. mit einem Wasserläufer "gekämpft", um bessere Aufnahmen hinzubekommen und hab ihn von allen Seiten bis auf von unten fotografiert, weil die App sich nie sicher war, bis ich dann nachgelesen habe, dass die eh nur schwer auseinander zu halten sind. Das lässt einen als Laie dann doch oft in der Luft hängen, egal, ob bei Pflanzen, Hummeln, Schwebfliegen oder sonstigem.

    Das soll allerdings keine Motzerei sein, sondern nur der Hinweis, sich nicht voll und ganz drauf zu verlassen, ganz oft hilft die App mir dabei, etwas besser eingrenzen zu können und dann komme ich dadurch auf die eigene Bestimmung. Das ist auch eine große Hilfe.

    Eine Diskussion, die zum Wissen über das Hörvermögen beim Hund beiträgt, ist ja durchaus zielführend bei der ursprünglichen Fragestellung gewesen. Da scheint es einfach Unterschiede in der Wahrnehmung zu geben, bei der Frage "was genau ist OT?". Da gibt es keine exakte Mess-Skala für, somit wird das immer eine Einzelfallentscheidung bleiben, die nicht jedem schmecken wird. Das ist einfach so.

    Was allerdings unbestreitbar OT ist, ist diese Diskussion jetzt grad.

    Damit das hier nicht weiter ausartet, ist dann jetzt mal :close:

    Davon gibt es auch ein Video von einer tatsächlichen Blutentnahme:

    Ana Paula Couto auf Instagram
    9,650 Aufrufe, 1,355 „Gefällt mir“-Angaben: "Lobo-guará (Chrys...
    www.instagram.com

    Ich finde, dass gerade Beispiele mit Zootieren unglaublich motivierend sein können.

    Hier sind auch nochmal andere Tierarten dabei - man sieht gut, wie hochfrequent da belohnt wird, bzw. bei manchen Maßnahmen wird dauerbelohnt durch das Fläschchen.

    Ana Paula Couto auf Instagram
    129K Aufrufe, 22K „Gefällt mir“-Angaben: "Alguns dos treinos da...
    www.instagram.com

    Übrigens sagen all meine TÄ, dass Füttern während der Blutentnahme absolut problemlos ist, weil das in der kurzen Zeit nichts am "nüchtern"-Zustand ändert.

    Da die Jungvogelzeit bald losgeht, deponier ich hier mal schon die Info-Grafik "Jungvogel gefunden - was tun?":

    https://www.lbv.de/files/user_upload/Bilder/Arten/Tiere/Vogel%20von%20A-Z/Sonstiges/Jungvogel_gefunden_3-2.jpg

    ...

    Meine derzeitige Challenge ist, ein gescheites Wiesenpieper-Foto hinzubekommen. Meist seh ich sie bei der Abendrunde kurz vor der Dämmerung, da sitzt dann ein quasi schwarzer Vogel vor schon arg dunklem Hintergrund im Baum...:lol: Wenn sie in der Wiesenbrüterwiese sitzen, habe ich gar keine Chance und im Flug gleich dreimal nicht. Ich bin gespannt, ob sie hier bleiben wollen.

    Es gibt aber auch Menschen, die genau DAS halt nicht können, oder sogar nicht wollen.
    Die zu sehr auf ICH Chef - DU nix! beharren.
    Die dann eben fordern, daß der Hund jetzt sofort dies und jenes zu tun hat, und sich da auch "ordentlich durchsetzen", und wenn Hunde "zu sehr diskutieren", dann muß man denen "zeigen wo der Hammer hängt". Und genau das kann dazu führen, daß man praktisch gegen den Hund arbeitet, manche Zeichen nicht sehen will, oder sogar falsch interpretiert und dementsprechend auch agiert.

    Plus das andere Extrem - Hunde, die nie Grenzen kennen lernen durften, die zu sehr vermenschlicht werden und deren bereits auffälliges, aber noch nicht gefährliches Verhalten einfach vollkommen schräg interpretiert und deshalb nicht ernst genommen wird.

    Aus der Serie, "wir müssen lernen, mit dem Biber zu leben"..... |)

    Biber graben unter Haus: Besitzerin hat Angst vor Einsturz
    Seit Monaten sorgen Biber in Tiefenlauter im Landkreis Coburg für erhebliche Probleme. Die Tiere graben sich unter das Haus von Anja Jakob. Die Hausbesitzerin…
    www.br.de


    Wenn ich Aufwand und Kosten für Herdenschutz berechne, kommt sie mit 2 Stunden am Tag doch noch ganz gut weg....:flucht:Allein die HSH haben in 10 Jahren €36.000,- an reinem Unterhalt mit sich gebracht, TA-Kosten sind da nichtmal mit bei. Da braucht auch niemand mit Herdenschutzförderung zu kommen, die Anschaffung von HSH ist dabei wahrlich der geringste Posten.

    (Aber ernsthaft: natürlich tut die Frau mir maximal leid, auch aus der Erfahrung heraus, wie es ist, mit sowas im Grunde im Regen stehen gelassen zu werden)