Bringt Babypuder was? Oder gibt es irgendein Hausmittel was wirklich hilft?
Zu dem, was Ihr eh schon macht, fällt mir nur noch ein, ggf. Socken aus anderem Material zu nutzen. Ich trag ja tagsüber überwiegend schwere Arbeitsstiefel, die jetzt nicht wirklich gut fürs Fussklima sind und da machts einen grossen Unterschied, was für Socken ich anhabe. Ich nutze Norwegersocken mit sehr hohem Wollanteil, ein wenig Synthetik darin geht, aber nicht zu viel. Vllt. ist das ja noch eine Idee.
Das ist Regel Nr. 1, wenn man Herdenschutz mit Hunden betreibt. Einfach atmen. Und vllt. noch ein wenig . In einem Touri-Gebiet macht Erklären einfach überhaupt keinen Sinn (außer vllt. fürs große Ganze), es kommen ja immer Neue mit weiteren lustigen Ideen. Ich schlage drei Kreuze, wenn wir es hier endlich weggeschafft haben. Ich greife ein, wenn ich merke, dass es für die Mc`s zuviel wird und an so Tagen wie jetzt über Ostern lasse ich Rinder und Hunde halt erst zum Abend hin raus. Tagsüber macht da überhaupt keinen Sinn, wenn regelrechte Völkerwanderungen oberhalb und unterhalb der Flächen stattfinden. An 330 Tagen im Jahr haben wir hier alles für uns, die schönen Sonn- und Feiertage müssen wir irgendwie anderweitig überstehen. Normale Spaziergänger/Wanderer und normale HH mit möglichst angeleintem Hund sind kein Problem.
An Weiden ist das ähnlich wie bei freien Hunden. Langsam laufen, Bogen schlagen und den eigenen Hund auf der abgewandten Seite führen. Und er soll bitte nicht starren, zurück imponieren, einfach kleine Brötchen backen und "wir gehen einfach nur vorbei ok?" signalisieren.
Das wäre ein Traum! Denn ja, wenn mal einer in 10 Jahren mit den HSH hinter Zaun tatsächlich in eine Kommunikation eingeht, dann sind die hier regelrecht verdattert und nehmen das SOOOO gern an, dass endlich mal wer kapiert, worum es geht. Da reicht dann ein Schritt zur Seite, ein kürzer Nehmen des Hundes, ein simples "oh sorry Jungs, ich tu Euren Rindern nix, ich geh ja schon".
Aber in der durchschnittlichen Realität im Herdenschutz gibts das leider nicht. Da werden die HSH von Spaziergängern angebellt, Hunde bekommen Stöckchen nahe am Zaun geworfen, es wird sich frontal zu den Hunden gedreht in der oberfränkischen Protesthaltung mit in die Seite gestemmten Armen oder mit fuchtelndem Wanderstock. Der Zaun scheint für die meisten Menschen eher zu symbolisieren, dass sie auch bis genau dorthin dürfen.
Hier steht 30 Meter oberhalb meiner Flächen eine Relax-Liege. Da gibts Hundehalter, die da gemütlich drauf sitzen, über meine Flächen drüber ins Panorama starren, ihr Hund läuft frei drum rum, ich komm irgendwann entnervt dazu und nehm die Mc`s aus der Verantwortung und steh dann da rum, starre die so an und warte, dass die merken, dass das SO keine so tolle Idee ist. Aber die packen dann noch gemütlich Picknick aus. Spaziergänger ohne Hund können da Karussell mit fahren oder Handstand drauf machen - aber fremde Hunde so lang so dicht und so frei nahe beim Zaun, das ist und bleibt ein NoGo.
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Rotkehlchen
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Die ersten Rauchschwalben sind seit heute da
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Star
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Viele Menschen denken ja, bei uns in BY gäbe es keine Windräder....Stimmungsbild mit Rotmilan
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Heute hab ich Vögel gehört, die ich nicht kannte und siehe da: Wiesenpieper scheinen hier Rast zu machen. Da hab ich aber kein Foto geschafft, nur die Merlin-Bird-App hats dokumentiert.
HSH hinter Zaun (übrigens eine der dämlichsten Erfindungen, die es gibt, weil Beutegreifer das schnell raus haben, dass sie den Hunden vor der Nase rumtanzen können) haben ja keine anderen Möglichkeiten als eben das Bellen. Sie können weder zum Auslöser hin und abchecken, noch können sie ihn daran hindern, immer näher zu kommen. Entsprechend stecken sie alle Energie da rein, schon von Weitem sehr nachdrücklich klar zu machen, dass es keine gute Idee ist, sich mit ihnen anlegen zu wollen.
HSH hinter Zaun müssen also zwangsläufig mehr bellen, als HSH in Freiweide.
Bei welchen Auslösern sie bellen, hängt davon ab, wie der Alltag so aussieht. Wenns normal ist, dass da Hinz und Kunz mit Hunden, Katzen, Alpakas langmarschiert, dann sind sie da i. d. R. entspannt, solange sich alle berechenbar benehmen und die Hunde angeleint und eng beim Menschen geführt werden. Wenn da nur alle Jubeljahre mal ein Passant mit Hund lang kommt, dann wird mehr Terz veranstaltet.
Wenn HSH für Freiweide vorgesehen sind, werden sie entsprechend rangeführt an diese Aufgabe. In touristisch genutzten Gebieten ist das schon noch eine spezielle Herausforderung. In der Schweiz gab es lange Zeit spezielle Ausbildungsprogramme dafür. Das sieht dann im Idealfall so aus:
Da sieht man doch sogar das Nachbargehöft. Für hiesige Ansprüche wäre das viel zu dicht dran.
Was ich immer wieder faszinierend finde ist diese Diskrepanz zwischen "Natur vor der Haustür" und der absoluten Anti-Biodiversitäts-Gartenstrategie. IM Haus würde ich nach drei Minuten Augenkrebs bekommen, dieses Wirrwarr aus Mustern und Farben würde mein Nervensystem völlig überfordern. Und draussen würde ich erstmal 5 Jahre gar nichts machen, bis sich der ach so tolle "Park" wieder erholt hat.
Ich halte nix davon, sich quasi wegzuschleichen, das hat für mich was mit Vertrauen zu tun. Wenn sowas eine der ersten Erfahrungen eines Welpen mit dem Alleinbleiben ist, kann der Schuss nach hinten losgehen. Aufwachen, feststellen, dass eins auf einmal allein ist, kann eine fiese Erfahrung sein.
Ich gehe mal davon aus, dass Shalea so Kriterien wie "lebensmitteltauglich" beachten muss.
Wenns nicht durchsichtig sein muss (zwecks einfacherer Kontrolle) wäre ich auch Team Maischefass. Durch die weite Öffnung sind die gut zu bepacken und die Spannringe sorgen für große Sicherheit, was Schädlinge angeht.
Hochwertiges, rundes Maischefass mit Deckel und Spannringverschluss, zugelassen für Lebensmittel. Das leicht handzuhabende Fass, je nach Ausführung mit…
Warum soll man die dadrin nicht transportieren dürfen?
Das Warum kann ich Dir nicht beantworten, bei vielen Modellen steht das in der Produktbeschreibung dabei. Meine Vermutung: Verletzungsgefahr durch den Trittmechanismus.
" Als Katzenhalterin bzw. Katzenhalter im Sinne von Abs. 1 gilt auch, wer einer freilaufenden Katze regelmäßig Futter zur Verfügung stellt."
Dann muss sich die Gemeinde halt selbst kümmern.
Ich kann mir aber vorstellen, dass das Anfüttern, um eine Katze in die Lebendfalle zu bekommen (übrigens Obacht: die dürfen darin nicht transportiert werden!), nicht darunter fällt. Meine längste Anfütterung von zig Katzen waren knappe 14 Tage, die allermeisten gehen nach wenigen Tagen in die Lebendfalle.