Ich schreib ja immer wieder, dass die HSH b. Bd. auch problemlos in andere Teampositionen umswitchen können. Nun ist McYassi gerade läufig und die Rüden sind in ihrer früheren Konstellation zu zweit bei den Rindern und da wird dann aus dem reinen Herdenhund McGyver, der nah bei den Rindern rumchillt und nur in wirklich bedrohlichen Situationen aktiv wird, wieder ein HSH, der die Zäune langpatrouilliert, aktiv die Umgebung im Auge behält und auch bei "kleineren" Störungen im Umfeld an den Zaun geht, um genau nachzuschauen.
Beiträge von McChris
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Mit dem Finger auf andere zeigen, ist immer leicht
Das Benennen von simplen und hervorragend belegen Fakten als "mit dem Finger auf andere zeigen" zu framen, macht halt jeglichen faktenbasierten Austausch darüber unmöglich. Was zwar nicht überraschend, aber schade ist, denn den bräuchte es so dringend.
Ich hab mich zwar gar nicht auf Dich bezogen - dennoch habe ich Dir nichtmal widersprochen, dass der gesellschaftliche Umgang mit landwirtschaftlichen Flächen eins der größten Probleme in Sachen Natur- und Artenschutz ist. Ich habe lediglich erkärt, warum der schwarze Peter nicht den Landwirten an sich, sondern der Agrarpolitik zugeschoben werden muss. Mehr nicht. Warum da jetzt wieder so eine Reaktion von Dir kommen muss, weiss ich nicht.
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ein bisschen Eigenwerbung steckt natürlich immer drin, das will ich gar nicht abstreiten. 😄
Das ist lt. unseren AGB aber verboten.
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Man muss bitte bei der Artensterben-Treiber-Diskussion den Begriff "die Landwirtschaft" als den politischen Begriff sehen, der er ist. Damit sind nicht die einzelnen Landwirte gemeint, sondern ein Agrar-System, das von z. T. hahnebüchenen Vorschriften und Regeln gekennzeichnet ist. Der derzeit überwiegende Agrar-Industrie-Anteil der heimischen Landwirtschaft ist politisch so gewollt gewesen. Für Landwirte hiess das und heisst es noch: friss oder stirb, sprich: akzeptier die Bedingungen oder gib auf. Die früher üblichen kleinen Landwirtschaften, die betriebswirtschaftlich auf vielen Füßen standen, mussten grossen Agrarunternehmen weichen, weil die wirtschaftliche Überlebensfähigkeit sonst nicht mehr gegeben war. Das jetzt den Landwirten anzulasten, ist der falsche Weg.
Bio-Produkte haben immer noch (obwohl so viele Menschen auf die böse Landwirtschaft schimpfen) einen popeligen Marktanteil von unter 10%. Nicht, weil sie nicht darüber hinaus produziert würden, sondern weil sie schlichtweg nicht gekauft werden. Da sind die Möhren krumm, die Äpfel einen Hauch zu klein, in der Kartoffel winkt einem ein fröhlicher Drahtwurm entgegen, im Getreide holt man sich ggf. Lebensmittelmotten ins Haus, weils im Lager unbehandelt bleibt und es ist, Überraschung: teurer. Solange ein Großteil der Verbraucher mit sowas nicht klarkommt, bleibt das dringend nötige Wachstum der Bio-Branche aus. Liegt das wirklich an den einzelnen Landwirten oder nicht doch auch mit am Verbraucherverhalten? Man braucht gar nicht weit zu schauen, selbst hier im Forum gibt es oft genug Aussagen wie z.B. dass einem das Biofleisch für den 10 kg-Hund zu teuer ist.
Und dann gibt es engagierte Landwirte, die an Vertragsnaturschutzprogrammen teilnehmen (das wird ihnen dann wieder ausgelegt, als bekämen sie die Kohle in den Hintern geblasen, statt als das was es ist: eine in der Regel zu kleine Entschädigung für den Einkommensausfall), in enger Zusammenarbeit mit UNB und Naturschutzverbänden und dann stellen wir auf einmal fest, dass es die auf die Landwirtschaft schimpfende Bevölkerung nicht die Bohne interessiert, ob da vllt. seltene Vögel geschützt werden, eine Orchideen-Art oder Gelbbauchunken - da tummeln sich Hunde im Weiher, fahren Enduros in die Brachen, trampeln die Leuts kreuz und quer. Aber klar: die Landwirtschaft ist der böse Wicht.
Mich macht das, obwohl ich selbst keiner bin, allmählich so richtig sauer.
Ich hab mal zum Spaß durchgerechnet, was ich mit dem was ich auf meinem Grünland tue, als VNP-Leistungen beantragen könnte. Das ist ein Witz! Damit wird nichtmals die Zeit vernünftig abgegolten, die man vor diesem Bürokratie-Wahnsinn am Schreibtisch hockt, geschweige denn die tatsächliche Arbeitszeit rein für Natur- und Artenschutz und der Ertragsverlust. Und das ist nicht ansatzweise eine angemessene Anerkennung einer gesamtgesellschaftlich überaus nützlichen, aber konsequent ignorierten und sabotierten Naturschutztätigkeit.
Mit dem Finger auf andere zeigen, ist immer leicht, es selbst besser zu machen, sollte die Devise sein. Und damit, um den Bogen in diesem Thread wieder aufs Thema zurückzuschlagen: jeder einzelne Naturnutzer da draussen trägt Verantwortung für Natur- und Artenschutz!
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Hier hat der Rotfuchs vermutlich einen der beiden Wolfswelpen aus der Höhle geholt - diese Szene selbst ist nicht zu sehen, nur die ersten Versuche mit noch Gegenwehr. Danach aber ist lt. dem Text nur noch 1 Welpe zu sehen gewesen:
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Zitat
Da fahren jetzt regelmäßig die Traktoren.
Ich hab das Bezugszitat ent-namt. Allgemein, weil die Bewirtschaftung durch die Landwirte oft ins Spiel gebracht wird:
Die Landwirte fahren bei der Bewirtschaftung nie kreuz und quer, sondern immer auf den meist durch die ganze Vegetationszeit zu erkennenden Spuren. Ab einer bestimmten Aufwuchshöhe, in der keine mechanische Bodenbearbeitung mehr stattfindet, haben Bodenbrüter wie die Feldlerche da trotz Landwirtschaft ihre Ruhe zum Brüten.
Viele landwirtschaftlichen Tätigkeiten finden in einem ähnlichen Rhythmus statt, wie die Brutzeit, beides ist abhängig von Witterung und Temperatur, das ist sich nicht umsonst jahrhundertelang aufgegangen. Ohne die zahlreichen engagierten Landwirte wäre es um den Bodenbrüterschutz noch weit schlechter bestellt, als es so schon ist.Einfach nur mal als Anmerkung.
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Die hiesigen Tierheime haben oft damit zu tun - das ist immer mit mächtig Aufwand verbunden, weil der Impfstatus von vermutlich Vermehrerwelpen aus Osteuropa unklar ist, diesmal sinds "nur" 2 Welpen:
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Auch im Wald gibt es - je nach Waldstruktur - Bodenbrüter oder Vogelarten, die in lichtem Gestrüpp sehr bodennah brüten. Gerade lichtdurchflutete, mit Gestrüpp bestückte Wegränder werden da bevorzugt. Es sind also sowohl die Gelege, als auch die Nestlinge und im Verlauf die noch nur rudimentär flugfähigen Ästlinge auch in Bäumen brütender Arten bedroht - und zwar nicht allein durch gezieltes Jagen, sondern auch durch den lieben Hundeoldie, der da neben dem Weg durch die Stauden stolpert.
Wenn ich daran denke, wie genau ich hinschauen muss und wie langsam und vorsichtig ich mich auf dem Grünland bewege, wenn ich gezielt nach Bodengelegen schaue (um die Weideführung zu planen), von denen ich durch vorherige Beobachtung der Anflüge durch die Elternvögel eine ungefähre Ahnung habe, wo sie sein müssten: man sieht beim normalen Hundespaziergang aus mehreren Metern Entfernung nicht, ob der Hund gerade durch ein Gelege tapert oder an einem Ästling am Boden schnuppert und ihn dabei inhaliert.
Die BuS ist die Kinderstube der Natur - damit wird das Bestehen der Artenvielfalt in den verschiedensten Lebensräumen gesichert. Und diese Artenvielfalt ist unser aller Lebensgrundlage. Da kann man als Naturnutzer, ob mit oder ohne Hund, gar nicht genug Rücksicht walten lassen. Auf den Wegen zu bleiben, ist da eine einfache und sehr effektive Methode, für uns HH sollte das genaue im Auge behalten unserer Hunde selbstverständlich sein, ein auf dem Boden sitzender Ästling kann mit einem Haps weg sein.
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Schon wieder Kinderspielplatz - schon wieder ein Hunde-Halter, der einfach weiter ist:
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Gut, dass die Passanten aufgepasst haben - eine Baufirma hat beim Anbringen von Vogelabwehrgittern Tauben mit Nachwuchs eingesperrt: