Beiträge von McChris

    Die Polizei darf sowas doch gar nicht mitteilen?

    Warum nicht?

    Ich habe auch schon mal einen Schwan auf der Autobahn gemeldet - und war mir sicher, dass da schon zig Leuts angerufen haben müssen, linke Spur, sehr gefährliche Ausweichmanöver, das Tier bereits verletzt, aber noch lebend. Der Beamte sagte aber, dass ich bis dahin die Einzige war. Warum sollen sie das nicht sagen dürfen?

    Unerträgliche Zustände in einer Gecko-Haltung:

    "Unerträgliche" Zustände: Veterinäramt findet 32 tote Geckos
    Bei der Kontrolle eines Reptilienhalters haben Mitarbeiter des Landratsamts Haßberge mehr als 30 verendete Geckos gefunden. Ersten Erkenntnissen zufolge sind…
    www.br.de
    Nach schockierendem Fund – verwahrloste Geckos gerettet
    Der Anblick ist selbst für Tierärzte schockierend gewesen. Im Februar fand das Veterinäramt Haßberge bei einem Reptilienhalter fast 100 vernachlässigte Geckos.…
    www.br.de

    Im Thread "Schmerzen beim Hund" hat die Diskussion als Kernaussage ergeben, dass es ungemein schwierig, nicht unmöglich, aber schwierig ist, Schmerzen beim Hund richtig einzuordnen. Mögliche Schmerzen sind aber lediglich EIN Punkt, den man bei einer Sterbebegleitung im Blick haben muss. Da gibt es noch so viele weitere Punkte - latente Vergiftung des Körpers durch allmähliches Organversagen mit Übelkeit, allgemeinem Unwohlsein, Luftnot, Juckreiz, Aspekte wie das paraneoplastische Syndrom bei Krebserkrankungen, die präfinale Unruhe, extreme Mundtrockenheit, einschiessende Schmerzen durch Runterfahren der peripheren Durchblutung und zig weitere. All die wirklich umfassend im Blick zu haben, darauf zu reagieren, wenn man sich nichtmal sicher sein kann analog zu den Schmerz-Anzeichen beim Hund, ob man das alles richtig interpretiert, ist eine ziemliche Herausforderung, die nicht unterschätzt werden darf.

    Ich hab als ITS-Pflegekraft auf einer sehr humanen ITS, die auch Patienten zum Sterben dabehalten hat, weil bei uns der Personalschlüssel einfach besser war und wir mehr Möglichkeiten hatten, als Normalstationen, sehr viele (viel zu viele) Patienten beim Sterben begleitet. Ich kann mich an keinen erinnern, der da keine medikamentöse Unterstützung (Schmerzmittel, Medis gegen Luftnot, Medis gegen Übelkeit, etc.) gebraucht hätte und wir hatten auch bei nicht-Ansprechbarkeit immer noch einige nicht-invasive technische Hilfsmittel, um rasch zu eruieren, ob Schmerzen (Blutdruck), Luftnot (SpO2) vorlagen, um Linderung verschaffen zu können.

    Ich bin da durchaus offen für, für einen natürlichen Tod - aber bei keinem meiner bisherigen Tiere wäre das verantwortbar gewesen an ihrem Lebensende. Es kam immer ein Punkt, an dem vermeidbares Leid entstanden wäre.

    Raubwürger ist immer noch da, allerdings gibt wohl gerade meine eh schon defekte Kamera endgültig den Geist auf. :muede: Sie wird immer dunkler und obwohl ich sie regelmäßig zum reinigen weggebe, ist schon wieder eine Grünspanschicht in der Linse. Der Fotoladenmensch kann sich immer kaum die Tränen zurückhalten, aber ich schlepp das Ding halt immer mit und erst umständlich auspacken macht da keinen Sinn.....

    Ich habs jetzt der UNB mitgeteilt, mit Fotonachweisen, der neue Gebietsleiter für hier ist zwar schriftlich sehr wortkarg, aber weit bissiger bei irgendwelchen Vorhaben mit Eingriffen in die Natur als sein Vorgänger. Er hat sich bedankt für die SEHR interessante Info. Immerhin.

    Ja, genau so mach ich das. Heute kommt der Schmetterlingsführer (auch da danke für den Tipp Märchen ), da kann ich dann bei Gelegenheit meine Fotos nochmal in Ruhe durchgehen.

    Jetzt kommts mir drauf an, für die Biotopkartierung möglichst viele Daten zu sammeln, weil ich, gern hätte, dass unsere Flächen zum Biotop erklärt werden, u. a. auch im Hinblick auf einen Hofverkauf, um die "Mitbewohner" zu schützen.

    Danke nochmal für den tollen App-Tipp Lauretti - das ist gerade genau das Richtige für mich, um möglichst schnell Fotos von Jahren auszuwerten.
    Ein lang bestehendes Falterrätsel hab ich auch bereits lösen können, nämlich ein violett gefärbtes schwarzes C, ich habs nie finden können, weil die Bestimmungsfotos meist eine dunkelgraue Farbvariante zeigen.

    Ich muss aber gestehen, dass ich dabei nicht viel lerne, klar, manche Arten haben einen hohen Wiedererkennungswert, aber ich lerne besser über die Herleitung.