Die Bachstelzen sind auch wieder da. 
Wobei es diesen Winter hier im Fichtelgebirge das erste Mal die Beobachtung gab, dass 3 von ihnen an einem Klärwerk im Tal überwintert haben.
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Das hier ist eins meiner "Lieblingsfotos", die ich nutze, wenn ich Spaziergänger, die in der BuS an meinem Zaun lang kommen, das ist hier nämlich einer der wenigen Feldrandstreifen weit und breit, anspreche, dass sie doch bitte Rücksicht auf Bodenbrüter nehmen möchten (ich mach das immer sehr nett, auch wenns manchmal sehr sehr schwer fällt, aber "nett" hat einfach die höchsten Erfolgschancen), denn jede/r 2. sagt etwas wie "aber das sieht man doch!". Dann lass ich sie immer das Kiebitzküken suchen.... Ich sag fairerweise immer dazu, dass es hier keine Kiebitze gibt, dass aber Gelege oft genauso gut getarnt sind.
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Das Foto stammt aus einem Kiebitz-Schutz-Projekt im Knoblauchsland https://nuernberg.lbv.de/kiebitzschutz/
Pi mal Daumen ists einem Drittel völlig egal, ein weiteres Drittel tut so, als hätten sie Verständnis (aber die Körpersprache sagt was anderes) und ein Drittel wirkt authentisch verständnisvoll und bedankt sich oft sogar fürs Zeigen. Die Leuts, die es eh wissen und die eh Rücksicht nehmen, treffe ich ja gar nicht erst dort an.
Ich mach das übrigens, weil ich einfach keinen Bock mehr habe, dass unsere Anstrengungen im Wiesenbrüterschutz aus Nicht-Wissen und/oder Rücksichtslosigkeit zunichte gemacht werden. Ich hoffe so sehr, dass meine Flächen dieses Jahr bei der Biotopkartierung als solche erfasst werden.