Das ist wie mit dem Silvester-Kram ein zähes Ringen über Jahrzehnte, aber auch beim Thema Mähroboter mehren sich die kritischen Stimmen und wie hier kleine Erfolge:
https://www.br.de/nachrichten/ba…n-kraft,VCbsfe7
Diese Zahlen sind einfach nur entsetzlich - Zitat aus dem obigen Artikel:
ZitatDie Behörde zitiert Angaben eines Igelstübchens im Landkreis, in dem bis Anfang September 2025 bereits 200 verletzte Igel aufgenommen wurden, davon 70 mit typischen Mähroboter-Verletzungen, 2024 waren es rund 90 solcher Fälle. Viele weitere Tiere würden wahrscheinlich gar nicht gefunden, weil sie sich verletzt verkriechen oder ihre Kadaver von anderen Tieren gefressen werden.
Hier haben unsere Nachbarn ja leider auch einen Mähroboter, einen Großflächen-Mähroboter, der tagsüber (immerhin nur dann) seine Runden dreht, aber zum Herbst hin, aufgrund der fehlenden zeitlichen Anpassung auch in die Dämmerung bis Dunkelheit reinmäht. Es werden meist Igel genannt, die es zu schützen gilt, aber auch z. B. Erdkröten (die auch tagsüber unterwegs sind) gehören, wie viele anderen zu den Lebewesen, die bei Bedrohung in eine Schreckstellung gehen, Erdkröten richten sich dann auf den Vorderbeinen hoch auf, um größer zu wirken. Der Mähroboter unserer Nachbarn benötigt für eigene Haustiere ein Sondermodul, das Haustier muss dann einen Chip tragen. Und ansonsten dengelt das Ding auch mal gegen Bäume und Sträucher oder liegengelassene Gegenstände. Dazu kommt, dass zwischen dem landwirtschaftlichem Grünland und dem Hofbereich, in dem das Ding rumfährt keinerlei erkennbare Abgrenzung ist, kein Zaun, nichts. Wir nebenan haben zahlreiche Amphibien, Ringelnattern, Igel, Bodenbrüter, die immer auch mal rüber wechseln. Es ist zum Heulen.