Beiträge von McChris

    in wieweit ist das eine Erleichterung? Für Durchschnittshundebesitzer bleibt doch alles beim Alten

    Die Erleichterung ist genau das: dass es für Halter unter 5 Haustieren so einfach ist. Daran hat sich mit den jetzigen Neuerungen, die das Thema "über 5 Tiere" noch vertiefen, nichts geändert, da hast Du Recht. Aber diese Regelung, dass es überhaupt erst ab einer bestimmten Anzahl von mitgeführten Tieren losgeht, das ist eine Erleichterung.

    Es ist einfach.... Blubbblubbblubb Blödsinn

    Diese Regelung ist als Erleichterung für private Reisen mit einer durchschnittlichen Anzahl von unter 5 Haustieren gedacht. Gleichzeitig ist sie ein Schutz für die Tiere, um illegalen Welpenhandel zu erschweren.

    Vielleicht täte es gut, das mal von dieser Warte aus zu sehen.

    In anderen Tierbranchen gibt es solche Erleichterungen nicht, da muss auch das Hobby-Schwein oder -Rind tierseuchenrechtliche Untersuchungen und der Halter einen SKN für Tiertransporte haben und die Fahrt mit korrekten Papieren stattfinden.

    Unsere Hof-Bachstelzen marschieren immer brav mit den Rindern auf die Weide

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    Die gelbe Verwandtschaft - Schafsstelze - das rechts oben im Bild ist eine Rinderklaue

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    Braunkehlchen

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    Rotmilan

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    Die Mc`s sind ja jetzt wahrlich keine Hunde, die ich immer mal zum Üben woanders hinbringen würde, niemand nimmt einen Hund aus dem Herdenschutz, wenns nicht not tut.
    Auch sind sie eher der Typ "Äh, hallo, ich habs kapiert, nerv nicht! :skeptisch2::roll:", den ich durch zuviel Üben eher sauer machen würde.

    Entsprechend sieht hier das Medical Training übers Kooperationssignal mehr so aus, dass sie die Grundlagen absolut verinnerlicht haben:

    sie werden nicht mit irgendwas überfallen

    sie bekommen bei was Neuem einen mega-kleinschrittigen Übungsdurchlauf im Schnelldurchgang, wobei ich versuche, so kleinschrittig aufzubauen, dass der Hund möglichst selten Stop sagen muss.

    sie dürfen alle ins Spiel kommenden Gegenstände und Personen kurz durch abschnüffeln abchecken. Wenn was steril bleiben muss, dann halt die Verpackung.

    Damit haben wir bisher alles, was angefallen ist, gut hinbekommen. Inclusive Röntgen, Blutentnahm, Ultraschall, Wundnaht, eingehendere körperliche Untersuchung und speziellere Untersuchungen, wie Zähne, Fieber messen, abhorchen.

    Wenn es sich ergibt, dass hier mal wer zur Herdenschutzbesichtigung ist, dann klappt der den Hunden auch mal das Ohr um oder wurschtelt nach einer imaginären Zecke hinterm Ellbogen, wobei wir natürlich auch das Glück haben, dass der Rinder-TA so Sachen wie Hunde-Impfen auch hier am Hof macht, da ist der Übergang also eh fliessend. Aber weder kommt da grossartig Equipment ins Spiel, noch dauert das länger als ein paar Sekunden.

    Am zeit- und arbeitsintensivsten war hier die Phase, in der die Hunde die Grundlagen gelernt haben. Der Rest sind ja letztlich nur Variationen davon.

    Die Mc`s sind vom Typ her einfach Hunde, die unisono Wert darauf legen, dass sie nicht überrumpelt werden, dass sie nicht übergriffig behandelt werden und dass sie die Kontrolle über diese Situationen behalten. Wenn man ihnen den Moment Zeit gibt, sich angemessen kurz vorstellt und alles, was man vorhat, kurz andeutet, damit sie wissen, was sie erwartet und das Ganze im Sinne einer gegenseitigen Kommunikation stattfindet, sind sie ungemein kooperativ. Fremden gegenüber sind sie verhalten-freundlich eingestellt (also abseits des Herdenschutzes), aber sie lassen sich durchaus auch von wem, den sie grad noch am Zaun angebellt haben, wenn derjenige dann offiziell von mir mitgebracht wird, anfassen und knuddeln.

    Nun hab ich natürlich das Glück, mit den Kangals eine Rasse zu haben, bei der auch Tierärzte sehr gern auf mich als Halter hören, wie wir das jetzt am besten machen, aber spätestens nach dem ersten Mal sind eigentlich alle TÄ bisher sehr angetan von dieser Arbeitsweise gewesen. Sie kostet gefühlt im ersten Moment etwas mehr Zeit - faktisch aber dann doch nicht, weil die am Anfang investierte Zeit im Verlauf wieder zigfach eingespart wird.

    Passend zu den Bestimmungs-Apps:

    Was bringen Vogelzählungen und Bürgerforschung tatsächlich?
    Bei Mitmachaktionen wie der "City Nature Challenge" fotografieren und melden Freiwillige Pflanzen, Vögel und Tiere in Gärten oder Parks. Die Daten solcher…
    www.br.de

    Hier macht mittlerweile eine Pferdehalterin aus dem Dorf auch bei der Arten-Challenge mit.
    Auch die Patchwork-Enkel (die, die Naturforscher-Rucksäcke als Weihnachtsgeschenk bekommen haben) machen mit.
    Man kann durch solche Apps und Aktionen also immer mehr Leuts mit ins Boot holen. Denn letztlich gilt immer und immer wieder der alte Satz: Man kann nur schützen, was man liebt. Und solche Apps/Challenges können helfen, das Interesse an der Natur zu wecken und zu fördern.

    In unserem Fall wurde uns gesagt, dass es durchaus sein kann, dass sie nach der OP vorübergehend Lähmungserscheinungen hat, die sich aber wieder zurückbilden sollten. Da frage ich mich natürlich, wie das praktisch funktioniert, vor allem beim Thema Urin und Kot absetzen in dieser Phase.

    Wenn das so sein sollte, gibts verschiedene Varianten - sei es, dass Urin und Kot passiv abgesetzt werden, also eine vorübergehende Inkontinenz besteht oder aber, dass die Blase manuell entleert werden muss (das wird einem dann gezeigt, wie man das macht) und der Kotabsatz mittels z. B. Mikro-Klys stimuliert werden muss. Ganz selten kann es auch zu einem Harnverhalt kommen, dann muss ein Einmalkatheter gelegt werden. Da würde ich erstmal abwarten, wie sich das entwickelt.

    Grundsätzlich macht es Sinn, im Vorfeld bereits ein Unterstützungsgeschirr auszuwählen, das Anpassen bei einem vorübergehend gelähmten Hund ist ungleich schwieriger, als wenn man das im Vorfeld im Stand machen kann.