Beiträge von McChris

    Bleibt nur, abzuwarten, ob eine Entwurmung nötig wird, und dann den Durchfall und gereizten Darm zähneknirschend in Kauf zu nehmen. Eine Alternative gibt es ja nicht.

    Ich muss noch mal nachfragen. Welche Wurmkuren hast Du denn bereits ausprobiert, auch da gibt es ja große Unterschiede. Mit Geschmack, ohne Geschmack, als Tablette, SpotOn oder Paste? Und auch die Frage nach den Wirkstoffen, auch da kann es unterschiedliche Reaktionen drauf geben. Das eine sind körperliche Reaktionen auf die Wirkung bei tatsächlichem Wurmbefall (der makroskopisch nicht sichtbar sein muss), das andere sind Reaktionen auf den Wirkstoff an sich und es gibt auch noch die Möglichkeit, dass auf Hilfsstoffe unverträglich reagiert wird, wie z. B. Gemachkszusätze, Bindemittel.

    Und noch ergänzend: die Mc`s haben hier quasi den Status "mitarbeitende vierbeinige Familienmitglieder", ich habe durch sie nicht nur alles, was für mich die Hundehaltung auch zum Wohlfühlfaktor macht, ich habe eigentlich sogar noch mehr. Ich habe vierbeinige Teamkollegen, die genau das tun, was ich auch tue und auf die ich mich absolut verlassen kann. Im Kontext Herdenschutz sind die Kangals meine absoluten "genau meins"-Hunde. Ich mag ihre Eigenständigkeit, ihre Diskussionsfreude, ihre Verlässlichkeit, ihre feine Kommunikation, ihre Teamfähigkeit. Kuscheln kann man auch im Stroh oder wenn man wie gestern mit den Hunden in der Sonne im Weidegras sitzt und den Rindern beim Grasen zuschaut.

    Hier hat gestern die Weidesaison begonnen - wir sind noch beim Angrasen (und ich persönlich finde Rinder da fast noch empfindlicher als Pferde):
    Da die 19-jährige Brauni mit ihrer Hüfte nicht mehr in vertretbarer Zeit bis auf die hinteren Weideflächen kommt, bleibt sie jetzt vorn. Ohne Herde findet sie zwar nicht so toll und meckert auch ordentlich, aber ohne Hund ginge das gar nicht, dann wäre sie nicht nur motzig, sondern hätte Angst, sie weiß ja, dass sie mit ihrer Hüfte eingeschränkt ist. Entsprechend bleibt einer der Hunde bei ihr vorn, während die anderen beiden mit den übrigen Rindern nach hinten gehen. Das muss jetzt auch erstmal geübt werden. Denn auch für den einzelnen HSH ists schwer, Herde und den Teamkollegen hinterher zu schauen, wenn diese nach hinten marschieren.

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    Mit den zunehmend älter werdenden Rindern ist die lange, schlauchförmige Flächeneinteilung hier wirklich blöd. Das ist zwar alles zusammenhängend direkt hinterm Hof und durch den eingezäunten Treibweg ist das Rausbringen und Reinholen auch recht komfortabel, aber sowas gehört z. B. zu den absoluten must-have-Kriterien bei der Suche nach dem neuen Hof: dass die Flächen kompakter am Hof liegen.

    Das kann man gar nicht so pauschal sagen.
    Es gibt sehr unterschiedliche Varianten der Nutztierhaltung in unterschiedlichen typischen HSH-Ländern. Sowohl mit Behirtung, als auch ohne. Wandernd, in Freiweide, mit/ohne Nachtpferch/-Aufstallung. Die Hunde können grundsätzlich alles, dafür bewahrt man sich ja diese dringend nötige Eigenständigkeit. Der junge HSH braucht aber irgendeinen "Mentor" - das kann der Hirte sein, aber eben auch ein guter, erfahrener älterer Hund.

    Je anspruchsvoller das Umfeld ist, desto mehr Sinn macht es, den jungen Hunden eine gründliche Ausbildung zukommen zu lassen, was die Bewertung von Umfeldreizen angeht.

    Der tibetanische Mastiff, der die Viehherden der Nomaden beschützt, wird eher selten mit Spielzeugdrachen, Radfahrern, Regenschirmen und Kinderwagen konfrontiert sein und vermutlich meckert da auch kaum jemand, wenn er wegen eines Schneeleoparden bellt. Die Ansprüche an HSH sind schon sehr unterschiedlich.

    Mal ein paar erste Erfahrungen mit der Obsidentify-App:

    Auch als "100 % sichere" gekennzeichnete Bestimmungen müssen leider nicht stimmen - ein Gegencheck ist also immer empfehlenswert.
    Ein paar niedliche App-Versuche hatte ich schon dabei, z. B. wurde eine nicht ganz kristallscharfe, aber durchaus bestimmbar erkennbare Ackerhummel auf Ehrenpreis als Rotkehlchen unsicher bestimmt (mit 72% Wahrscheinlichkeit) und besonders schwer tut sie sich mit den Weißlingen unter den Faltern, da hatte ich schon zweimal eine falsch-sichere Bestimmung. Schwebfliegen und Hummeln, da tut sie sich wirklich schwer mit, da komme ich mit dem Feldbestimmungsschlüssel besser ans Ziel, auch dafür brauche ich ja meist Fotos aus unterschiedlichen Perspektiven. Aber immerhin bringt sie einen oft auch auf die richtige Spur und bleibt somit eine gute Ergänzung.

    Spinnen kann sie richtig gut, da waren bisher alle Gegen-Checks richtig.

    Ich mach ja jetzt rein auf meine Flächen beschränkt bei der Artenolympiade mit (und eigentlich auch bei der Hummelchallenge, aber die ist plötzlich weg, möglicherweise gehts da anderen auch wie mir und die Bestimmungen per App sind einfach zu unsicher?) Bisher waren von 128 Arten 112 korrekt, die anderen waren falsch-sicher per App bestimmt. Das ist oft recht zeitaufwändig, alles nochmal gegen zu checken und als letzte Bastion kontrollieren die Admins der observation.org einzelne Bestimmungen noch mal nach, aber man will denen ja auch keine unnötige Arbeit machen.

    Ich stelle zunehmend fest, dass ich mein Land und meine Mitbewohner in einigen Artengruppen schon recht gut kenne, denn hier läuft es bei vielen Arten eher so, dass ich denke "oh, xy müsste eigentlich schon unterwegs sein, bald blühen, etc." und mich dann gezielt an die Standorte/Lieblingsaufenthaltsorte begebe, um z. B. das erste echte Blattpaar vom Knöllchensteinbrech zu fotografieren.

    Frage: Spricht etwas dagegen, Hunden jeden Tag Sauerkraut zu füttern?

    Bei "echtem" Sauerkraut spricht nix dagegen, meine Hunde futtern vom selbstgemachten Sauerkraut mindestens so viel wie ich auch.

    Das aus dem Laden ist ja ziemlich "tot", nicht fermentiert und gefühlt in literweise Essig wie eingelegt, das hat nicht mehr viel mit Sauerkraut und eigentlich gar nichts mit dessen gesundheitsfördernden Wirkungen zu tun.

    Supermarkt-Sauerkraut nehm ich nur, wenn die Hunde was gefressen haben, was schnell wieder rausmuss. Da wasche ich es vorher ab, um Essig/Alkohol, los zu werden.

    Der Punkt ist, das gilt alles für diese Situation, mit diesem Hund und mit meinen beiden, die mit mir da stehen. Wenn irgendeine Variable ausgetauscht wird kann die Situation ein ganz anderes Handeln erfordern.

    Das finde ich wirklich wichtig zu betonen - Du bist da routiniert, Deine Hunde kennen das und Du lässt Dir auch von agierenden HSH kein X für ein U vormachen.


    ...

    Fuchshexchen - hier war die bisher grösste Hundeanzahl gleichzeitig 6 ( und dann noch BCs, die sich wie eine Gruppe Lemminge aus dem Kofferraum ergossen haben). Man darf bitte nicht untergehen lassen, dass natürlich auch die Anzahl an Hunden, die da vorbeilaufen eine große Rolle spielt. Geh also, falls nochmal HSH samt Herde in Deiner Nähe stehen, davon aus, dass Du mit dieser Anzahl an Hunden tatsächlich auch eine große Herausforderung für diese bist. Hier wäre es dann vermutlich schnurz, ob die alle angeleint und kurzgeführt wären, da würde einfach die Menge an Hunden was auslösen bei den Mc`s.