Beiträge von mittendrin

    Ich mag mal grad etwas OT dazwischen hopsen, ist dann für den TE vielleicht in 10 Jahren interessant :ops:
    Der Geordy war ja immer ein schlechter Fresser und grundsätzlich sehr schlank.
    Seit etwa einem halben Jahr, kommt mir der vor wie ein Kastrat. Sein Appetit ist erhöht, der hat mindestens 2 Kilo zu viel bei gleichbleibendem Futter und gleichbleibender Bewegung. Er wird im Februar 10.
    Ich hab am Futter schon gedreht, insofern, dass das nicht mehr so gehaltvoll ist. Aber mengenmäßig möchte ich nur ungern reduzieren, weil er mir viel verfressener als früher vorkommt.

    Ich frag mich, ob ich beim TA mal was testen lassen sollte? Was? Ich kenne das so von "alten" Hunden nicht und von daher bringt mich das durcheinander.

    Ich kann mich an ein denkwürdiges Weihnachtsfest erinnern, wo wir alle grippetechnisch flach lagen. 2 Erwachsene, 2 Kinder, 2 Hunde. Das war ein Menscheninfekt, die Hunde haben nachgezogen.
    In 22 Jahren Hundehaltung ist das aber nur das eine Mal so gelaufen.

    Umgekehrt (von Hund auf Mensch) halte ich es für noch unwahrscheinlicher.

    Der Förster kennt uns recht gut und weiß, dass meine Hunde (zumindest Pino) normalerweise wirklich gut im Gehorsam sind (und ich zugegebenermaßen Stolz wie Bolle bin) deshalb hat er ja so lachen müssen. War reine Schadenfreude schätze ich mal.

    Ich hatte das neulich sehr ähnlich. Im Wohngebiet mit dem joggenden Nachbarn und Hundehalter. Wir treffen uns so mindestens 3mal die Woche und die Collies sind immer brav und artig.
    Neulich aber, da konnte er auf 3 Straßenlängen mitverfolgen, wie die Collies mehrfach abgelenkt waren, neu aufgefordert werden mußten, die Ohren dicht hatten und ich auch schon etwas genervt war.
    Da sagt er: "Die sind heute irgendwie ..... Pause.... unruhig."

    Ich fand seine Wortwahl sehr nett :D

    Pondi hatte seinerzeit seinen ersten Anfall mit einem guten Jahr, kurz nach der ersten Wiederholungsimpfung.
    Das ist natürlich schon viele Jahre her, aber damals wollte die Schulmedizin in dem Alter überhaupt nicht an eine komplette Ausschlußdiagnostik ran. Da hieß es, er wäre noch viel zu jung dafür und man könnte noch gar keine Diagnose stellen.
    Ich würde wahrscheinlich meinem Haus-TÄ die Abklärung mit dem Neurologen überlassen. Quasi auf dem kleinen Dienstweg. Was jetzt nach einem einmaligen Anfall schon Sinn macht und wann man ggf. wie weiter vorgeht.

    Eine allgemeine Zwangsverpflichtung alla Hundeführerschein brächte nur Gelder in die Kassen der VET Ämter/OA/Gemeinden - mehr nicht!
    Ein Garant für vorausschauenderen Umgang der Hundehalter ist das nicht!

    Du irrst an der Stelle, welchen Weg das Geld nimmt. Hier ist der Hundeführerschein für Neuhundehalter Pflicht. Verdienen tun daran die Hundeschulen, Tä,... die ihn abnehmen dürfen.

    Wir hatten hier schonmal einen Thread wo es um Gehorsam oder Laisser-faire ging, da arbeitete sich gegen Ende heraus, dass es Hunde gibt, denen man sehr viele Freiheiten lassen kann, weil sie diese nie ausnutzen würden.

    Und es gibt Hunde, die können mit Freiheiten nichts Gescheites anfangen. Die tun nur, was sie müssen, was man durchsetzen kann, und wenn sie einen Vorteil für sich sehen. Ansonsten - nada. Oder sie kommen auf dumme Ideen, wenn Herrchen oder Frauchen nicht da ist. Kreative Ideen .
    Da müssen auch ein paar Grenzen her, da muss mal korrigiert werden, da kann nur und ausschließlich positive Bestärkung nicht immer zum Ziel führen. Kommt halt immer auf den Hund an.

    Eben. Und das ist natürlich unterschiedlich von Rasse zu Rasse, aber auch innerhalb der Rasse individuell für jeden Vertreter.

    Mein Pondi war übrigens auch so einer, der genau wußte, klauen ist eigentlich nicht. Aber wenns z.B. an der Haustür geklingelt hat, hat der die Gunst der Sekunde in 0,nix ausgenutzt. Die Olle merkt grad nix. Bis sie was merkt, bin ich längst fertig mit Futtern. Was ich im Bauch hab, hab ich.

    Geordy ist so ein Hund, der lernt nur durch die Erfahrung des Zuguckens, dass es nicht erwünscht ist, dass Hund was klaut. Das reicht, der braucht das nicht mal selbst ausprobieren, geschweige denn, dass er sich in unaufmerksamen Momenten darüber hinwegsetzen würde. Das ist nett, das ist verlässlich, das ist einfach.

    Aber eigentlich hab ich schon gern Hunde, die auch mal den Schalk im Nacken haben... :D