Beiträge von Estandia

    Rütter hatte dazu ein Statement auf Facebook gegeben:

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    Hallo Hundefreunde,
    ich möchte mich an dieser Stelle zunächst bei allen Zuschauern der großen Hundeshow bedanken, die am Samstag eingeschaltet haben, die Show war ein großer Erfolg und hat mir riesigen Spaß bereitet. Da wird sicherlich noch mehr kommen. Da aber auch das Thema „Estrella“ inzwischen hohe Wellen schlägt, möchte ich hierzu Stellung beziehen: Natürlich finden auch wir traurig, dass es in diesem Fall mit der Vermittlung von Estrella nicht auf Anhieb geklappt hat. Allerdings stellt ein derartiges Geschehnis (leider) keinen Einzelfall dar, sondern dokumentiert den Alltag der Tierheim-Arbeit. Hunde, die schon vermittelt schienen, werden bedauerlicherweise häufig aus den unterschiedlichsten Gründen wieder zurückgegeben. Das sind Vorkommnisse, mit denen sich die Tierheime tagtäglich arrangieren müssen. Nichtsdestotrotz konnten wir mit der RTL-Hundeshow auf das sehr wichtige Thema „Tierheim-Hunde“ in umfangreichem Maße aufmerksam machen und eine breite Masse für diese Problematik sensibilisieren. Und ich kann alle, die sich in diesem konkreten Fall ernsthafte Sorgen um Estrella gemacht haben, absolut beruhigen. Estrella ist inzwischen vermittelt worden und freut sich über ihre neuen Hundemenschen, wie ich ad hoc durch das Tierheim erfahren habe. Das freut mich sehr, denn Estrella ist wirklich ein super Hund. Darüber hinaus möchte ich Euch darüber informieren, dass es Estrella vor, während und vor allem auch nach der Show überaus gut ging, denn Estrella hat den größten Teil ihrer Zeit bei einer verantwortungsbewussten Tiertrainerin gelebt. Und jetzt hat sie zu unserer aller Freude ein neues Zuhause gefunden. Aber, auch das möchte ich nicht unerwähnt lassen, im Tierschutzverein Gießen warten natürlich noch ganz viele kleine Freundinnen und Freunde von Estrella, die ein neues Zuhause ebenso glücklich machen würde.
    Euer Martin

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    So mal an alle die denken ich würde mich dem Hund aufdrängeln, das stimmt nicht, der Hund kommt mit spielzeug an und nicht ich.
    Der hund geht mir auf die nerven wenn ich z.b. krank bin und mich nicht mit ihm beschäftige und nicht ich.
    also mal ganz sachte mit den aussagen.
    So und der hund ist ein jagdhund und er hat die energie.
    so und lassen wir ihn links liegen und entspannen frisst er nicht, das ist das problem.
    und ich habe das gefühl, das er sich dann ausgegrenzt fühlt, weil auf die couch darf er nicht, das will ich nicht.

    so nun hoffe ich das es besser zu verstehen ist das nicht ich mich dem hund aufdränge...

    Das sind leider alles Aussagen, die mich in meiner Annahme bestätigen :sad2:
    Der Hund kommt nicht damit klar, KEINE Bespaßung zu erfahren ebensowenig kommt er mit zuviel Bespaßung nicht klar. Ein Teufelskreis und deine Genervtheit tut ihr übriges. Und JEDER Hund ist ein Jagdhund - manche mehr manche weniger - deswegen wären Jagdspiele wie Futter erarbeiten mit Sinn und Verstand ganz sinnvoll. Nur weil Jagdhund draufsteht heisst das doch nicht 24h Programm von nöten :ka:

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    Und denn habe ich gesternden Vortrag "Mein Haus, Mein Spazierweg, mein Mensch - der Hund in Haus und Hof" bei Bloch/Ganloßer gebucht (Happy Dog Tour). Freue mich sehr, sie mal live zu sehen.


    Danke, dass du mich dran erinnert hast :D :D :D Hab gleich ein Ticket gekauft - Bloch und Gansloßer sind echt ein Dreamteam!

    Aber der Hund hat soviel Energie das ist wahnsinn...
    Bei der Bespaßung kein Wunder. Meiner Meinung nach ist der Hund überfordert und KANN gar nicht zur Ruhe kommen. Es gibt hier ne schöne Redensart: "Nach müde kommt blöd" :D

    Ich fahre(Winter Fahrrad/Sommer Inliner) mit ihm zum Beispiel am Tag 10-20km dann legt er sich kurz ins Auto wenn wir mit Inlinern unterwegs waren und zu hause will er sofort wieder spielen, mein Mann schaut mich nur an und fragt ob ich denn wirklich mit ihm Sport gemacht habe.
    Ruhe beibringen - wie dieschweizer geschrieben hat - zu Hause nix machen.

    Nur leider muss ich sagen das mein Hund wenn er sich anstrengen muss das Interesse verliert.
    Weil er nicht gelernt hat, Ruhe zu bewahren und sich zu konzentrieren. KURZE, einfache, erfolgreiche Übungen - danach ist Pause.

    Es fällt mir schwer zu sagen aber manchmal habe ich das Gefühl das der Hund einfach nur dumm ist. :(
    Kein Hund ist dumm. Nur deiner scheint nicht zu wissen, wo Anfang und Ende ist bzw. was von ihm verlangt wird.

    Agillity habe ich versucht, es scheiterte daran das er aggressiv ist gegenüber anderen hunden und das er einfach nicht mitmachen wollte und nach der 100sten wiederholung hat er sich die Handzeichen immernoch nicht.
    Kann auch sein, dass er nicht verstanden worum es geht und aus Frust überreagiert hat. Agi ist ein SPORT, klar gehts da um Konkurrenz und körperliche (Höchst)Leistungen etc. Aber wer schon aufgedreht ankommt, der KANN nicht lernen, was verlangt wird.

    Und dazu kommt ja das er sich draußen einfach zu schnell ablenken lässt und mich dann nicht mehr wahrnimmt.
    Ich hab so den Eindruck du drängelst dich dem Hund auf - da wäre ich auch froh ein paar Minuten Freizeit von dir zu haben :ka:

    Kann natürlich auch sein, dass ich von deiner Schilderung her, das falsch einschätze, aber generell, lass den Hund links liegen, vor allem zu Hause, lasse ihn auf Spaziergängen Futter erarbeiten - so wie er es kann - und informiere dich über Timing, Verstärker, Clickertraining, um dem Hund eine klare, verständliche Linie beizubringen. Und wenn er sich zu schnell ablenken lässt, bleibt eben an der Leine, bis alles besser funktioniert ;)

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    ich meine aber mit spielen echt vom Aufstehen an, bis zum schlafen gehen, mal ne Stunde Pause,aber das wars)

    Ich hoffe ich versteh das richtig :???: :ugly: QUALITÄT statt Quantität. 1h WIRKLICHE Beschäftigung über den Tag verteilt sollte reichen - ansonsten ziehst du dir nen Junkie ran. Ich glaub, die LÄNGSTE 100prozentige Aufmerksamkeisspanne eines Hundes liegt bei 7 Minuten, normal sind wohl so 2 - 4 Minuten. Danach sind Pausen, evtl. mit Tiefschlaf, angesagt.

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    Fütterung morgens 11Uhr und Abends 20Uhr


    Vielleicht kann man da etwas Kreativität reinbringen? Viele Hunde arbeiten oder erarbeiten sich gern Futter. Zwei Fliegen mit einer Klappe: geistige/körperliche Auslastung und noch satt werden :D

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    draußen ist immer sehr "aufgedreht", sie liebt halt einfach alle Menschen und Tiere und meint jeder ist ein potenzieller Spielkammerad ... sie würde sofort zu jedem hinrennen, aber immer total lieb, sie möchte halt spielen ...

    Das ist schön, wenn sie mit allem und jedem nur spielen will :D Das "Problem" ist, nicht jeder andere will das auch. Menschen finden es nicht gerade klasse angesprungen und abgeschleckt zu werden - auch wenn sie nichts sagen. Und andere Hunde - naja, jeder hat eine andere Individualdistanz, ist vllt. richtig unverträglich oder kann mit dem Aussehen eines Beardies nix anfangen etc.

    Aber zum Punkt. Immer aufgedreht sein ist nicht immer gesund. Stress, egal ob positiv oder negativ, kann krank machen. Ruhe, Selbstkontrolle, Ansprechbarkeit, Gehorsam auch unter Ablenkung sind das A und O in unserer heutigen Welt. FREUNDLICHE Hunde sind Hunde, die NICHT zu jedem hinrennen, sich scheinbar um "nix scheren", alles Aufregende aus der Entfernung beobachten und sich in Ruhe einem Thema widmen. Aber deine Maus ist erst 7 Monate alt und unter bestimmten Situationen geistig und körperlich noch nicht in der Lage, sich absolut kontrolliert zu verhalten :ugly: Dennoch solltet ihr euch für eine klare, verständliche Linie in Sachen Training/Ausbildung entscheiden und in der Pubertät wenig durchgehen lassen - umso mehr Freiheiten hat der Hund später, wenn er genau weiß was "richtig und falsch" ist.

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    Wir waren mit 14 Leuten in einem Ferienhaus


    Whoa cool!!!! :ugly:

    Man müsste sich überlegen, ob man Henry das "Erde fressen" verleidet ohne ihn dabei zu maßregeln oder sonstwie einzuwirken. Er wäre ja eh am Rennen bzw. in einem anderen emotionalen Zustand, da hilft ja Rufen meist weniger oft :hust:
    Ich war mal in einer HuSchu, da wurde gefragt, "was machen bei Leinebeissen, wenn der Hund angebunden wo warten muss". Tipp: Kettenleine oder Tabasco rauf. :D

    Man könnte eine Maulwurfswiese mit etwas präparieren, das Henry richtig scheisse findet und idealerweise reichen ein, zwei "falsche" Haufen, um einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen. Parallel dazu würde ich explizit soetwas trainieren wie "wenn du dich gegen den dort liegenden Maulwurfhügel entscheidest, bekommst du etwas von mir, das dir viel mehr Entspannung verschafft" - WENN man mal davon ausgeht, dass Erde kauen und fressen für Henry in den bestimmten Situationen entspannend war.
    Vielleicht wäre eine Torgas-Wurzel ratsam, die ja extra langen Kauspaß verspricht.
    Und, falls ihr das nicht eh schon macht, Radfahren oder Joggen. Im (kontinuierlchen) Trab baut ein Hund Stress ab und komische Situationen - so war's bei mir und Bokey - sind viel leichter in dynamischer Bewegung durchzustehen, als wenn man à la Stop&Go durch muss.

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    Warum geht man dann nicht anstatt in eine Hundeschule in einen Hundeverein?


    Weil VERstand und VERein nur die ersten drei Buchstabben gemeinsam haben :lol:
    Hab ich gerade erst in einem Buch gelesen :D

    Überleg mal, Vereine sind um EINIGES billiger, weil kein Geld verdient werden MUSS. Da zählt oft einfach Quantität statt Qualität - aber das kann auch nur meine eigene Auffassung sein :tropf:
    Jedenfalls habe ich mehr schlechtes über Vereine gehört als über Huschus.