Wie läuft denn das Zusammenspiel Weimaraner- Hündin und Welpe??
Beiträge von woodyfan
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Erstmal danke für eure schnellen Antworten. OK, da ich bei der Arbeit bin, und beim Verfassen des letzten Textes einige duzend male unterbrochen worden bin, ist dieser inhaltlich lückenhaft.
Also, die Probleme sind:
-> der Hund ist zwar sehr unterernährt (gewinnt langsam wieder an Form), aber hat dennoch ziemlich viel kräftig! [Ich habe einen 14+ Stunden-Tag (VZ Arbeit + Abendgymnasium)] Meine Lebensgefährtin hat bereits einige Wunden/Verletzungen an den Knien (Ausrutschen), weil er so derb zieht. Anfangs hat er nicht so gezogen. Aber da wir keinen Garten haben, und er nicht mehr so, wie gewohnt, im Garten auspowern kann (soll er aus gesundheitlichen Gründen ja auch erstmal nicht) zieht er, wie noch was! Das Halten habe ich ihr beigebracht, aber da sie keine 90 Kg hat, ist das auch nicht wirklich wirksam.
(Wir hatten eine Kastration in Aussicht, die aber jetzt hinfällig ist! Wir können ihn nicht halten. Hätte er einen Garten zur Verfügung, wäre das ganz anders, dann zieht er nämlich nicht!)-> Kosten: Allgemein-Check soll diesen Samstag Morgen 20,43 € kosten. Er wird Schmerzmittel benötigen, aber möglicherweise nicht für immer. Rechnungen sind unschön, aber in erster Linie geht es uns um die Haltung.
Ich will nicht, dass er bei seinem nächsten und hoffentlich letzten Halter leidet! Wo kann ich ihn Unterbringen?
Ihr habt wohl schon mit dem Hund abgeschlossen, ohne wenigstens einen Erziehungsversuch zu wagen.
Daß eine Frau kräftemässig mit einer Dogge an ihre Grenzen geraten kann, war wohl vorher schon klar. Auch, daß du überhaupt keine Zeit für den Hund hast.
Ihr solltet dem Hund gegenüber jetzt wenigstens so fair sein, ihn seriös zu vermitteln. Wendet euch an die Doggen-Nothilfen, schildert den Fall, vielleicht können sie ihn in eine Pflegestelle vermitteln.
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Es gibt ja auch die Lösung, mit der Anschaffung eines Hundes zu warten, bis die Rahmenbedingungen stimmen. Niemals würde ich meinen sicheren Arbeitsplatz wegen des Hundes aufs Spiel setzen, ist für mich nicht nachvollziehbar. Wenn es in meinem Umfeld niemanden gibt, der mir den Hund mal abnehmen und betreuen kann, und ein Sitter aus finanziellen Gründen nicht in Frage kommt, halte ich keinen!
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Einige Baustellen gilt es noch zu beseitigen. So ist unsere Kleine z.B. gewohnt, mit allen aus einem Napf zu fressen - fanden unsere natürlich blöd :) Nach einem "In-die-Luft-schnapp-und-knurr" von Sammy geht sie zumindest nicht mehr an ihren Napf.
Ich habe unsere Hund beim Fressen immer strikt getrennt. Zazi, der Neuzugang, hatte überhaupt keine Möglichkeit, an den Freßnapf des Althundes zu gelangen. Auch Leckerchen bekommen immer beide Hunde gleichzeitig, Spielis gibt es im Haus gar nicht.
Nach einigen Anknurrern und Zurechtweisungen haben sich Woody und Zazi gut aneinander gewöhnt. Woody lebte vorher 10 Jahre als Einzelhund bei uns, entsprechend besorgt waren wir, ob er den Neuzugang akzeptieren würde. Wir haben die Beiden in den ersten Wochen permanent im Auge gehabt und auch eingegriffen, wenn Woody in seiner Chefposition zu deutlich wurde.
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Es gibt in der Apotheke sehr gute Produkte gegen extrem trockene Haut, da würde ich mich mal beraten lassen. Und, 15-20 Min. duschen finde ich extrem lang. Fördert bestimmt trockene Haut. Kannst du die Haare nicht separat waschen? Mit einer Handbrause?
Ich bin auch schon fast komplett auf den guten, alten Waschlappen umgestiegen. Geht ganz fix, spart wasser und laugt die Haut nicht so aus. Meine Haare wasche ich täglich mit der Handdusche.
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*wetterbedingt ...sorry tipfehler
Ich bin ja keine Welpenexpertin, aber ist das professionell? Oder eher Bequemlichkeit? Hunde sollten doch bei allen Wetterverhältnissen zum Lösen nach draußen.
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Was hat sie denn beim Züchter gelernt? Viele benutzen ja der Einfachheit halber Katzenklos... wie soll ein Welpe dann lernen, daß draußen Pipi gemacht wird?
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Er beißt und rammelt? Da könnte vielleicht ein wenig Erziehung helfen
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Diese Statistik würde ich gerne mal sehen. Ich glaube nämlich nicht daran...
Warum sollte ein "Stadthund" früher sterben? In Peking vielleicht, wg. der Luftverschmutzung....

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wenn man einen Hund der nicht angefasst werden möchte, sei es aus Unsicherheit oder weil er entsprechend Selbstbewusstsein hat und keinen Bock hat, von Menschen einfach angegrapscht zu weden, dann ist das sehr wohl ein Thema.
Wenn Du Hunde hast, die es toll finden, von jedem Menschen angetatscht zu werden, sei doch froh.
Meine Hunde werden nicht "von jedem Menschen" angetatscht. Lesen hilft manchmal!
Sowohl unsere Berner als auchunsere Pudel fanden es bisher, sobald sie erwachsen wurden, nicht mehr so doll, einfach so angegrapscht zu werden. Zumindest nicht von Fremden. Und schon gar nicht ungefragt.
Dann hilft wahrscheinlich einfach eine Kommunikation mit den betreffenden Menschen.
Und ganz ehrlich - die Situation, wenn ein 45 kg Berner einem fremden Erwachsenen ganz klar aufzeigt "lass deine Pfoten von mir" muss ich in der heutigen Zeit nicht mehr haben. Da hat man nämlich ganz schnell nen "bösen" Hund an der Leine - bei all den "aber alle Hunde müssen doch alle anderen Menschen und Hunde heiss und innig lieben und sind doch nur nette, liebe Steiff-Knuddel-Tiere"-Leuten ... die sich sogar, ach du Schande, unter Hundehaltern immer wieder finden.
Wenn ich mir da die Situation vorstelle - wir waren in der Stadt. Das Yanti lief an der Leine neben mir, plötzlich fährt sie erschrocken rum - hat da nicht so ein kleiner Dreikäsehoch ihr auf den Hintern gepatscht. Die Eltern standen 5-6 m weg und als Yanta rumfuhr ging sofort das Gebrüll los, was das denn für ein böser Hund sei. Hallo? Wo sind wir hier?
Eine entsprechende Ansage haben sie meinerseits auch ganz ordentlich bekommen. DIE werden ihr Kiddi nie mehr einfach zu einem Hund geschickt haben zum streicheln. Zumindest nicht, wenn sie nicht völlig verblödet gewesen sind.