Beiträge von woodyfan

    Die Frage, wie lange man einen Hund "guten Gewissens" allein lassen kann ist doch pauschal überhaupt nicht zu beantworten! Das hängt von vielen Faktoren ab, die natürlich den Hund, aber auch den Halter betreffen.

    Ich lese hier, daß User ihre Hunde bis zu 9 Stunden allein lassen. Für mich wäre das undenkbar und ich hätte permanent ein schlechtes Gewissen! Ich kenne aber viele Hundebesitzer, die Fulltime arbeiten und eine Betreuungsmöglichkeit gefunden haben. Geht alles, muß nur organisiert werden. Und kostet Geld.

    Einen Hund um jeden Preis käme für mich überhaupt nicht in Frage, wenn es auf Kosten des Hundes geht. Und das ist für mich eindeutig der Fall, wenn er länger als 6 Stunden allein bleiben müßte.

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    Hallo,

    wir wohnen im Hochhaus in der 9. Etage. Nebenan in der Wohnung die Familie hat einen Hund gekauft. Er ist klein und ich weiß nicht welche Rasse. Er bellt ab und zu, so 5 mal am Tag für 1-2 Minuten. Mein Mann und ich sind Rentner und fühlen uns belästigt und mein Mann hasst Hunde weil sie dreckig sind und seiner Meinung nach auf die Straße und nicht ins Haus gehören. Was sollen wir tun wenn der Hund wieder bellt? Mein Mann hat bei den Nachbarn geklingelt und gesagt sie sollen die Schnauze dem Hund mit Klebeband zukleben wenn er zu Hause ist. Aber sie haben den Vogel gezeigt. Naja... wir sind verzweifelt. Bitte helft uns. Mein Mann wollte sogar schon Giftköder auslegen aber ich konnte ich davon abhalten.

    LG

    Ha, ha, ha... troll dich! Solltest du wider Erwarten keiner sein, rate ich dir, den Mund deines Mannes mit Klebeband zu versehen!

    Ich habe eine Freundin, deren Hund auch ausschließlich im Auto stressfrei allein bleibt. Das spricht vielleicht dafür, der Hündin im Haus eine OFFENE Box anzubieten, als Rückzugsort. Probieren würde ich das, weil wie du schon schriebst, es im Sommer nicht möglich ist, sie mal im Auto zu lassen.

    Wir haben einen Hund aus einem ung. TH als Pflegehund, der auch nichts kannte. Von Anfang an haben wir ihn tagsüber immer wieder mal in seinen Korb geschickt, da er sehr unruhig war und viel im Haus hin und her lief. Das klappt inzwischen so gut, daß es genügt, "Körbchen" zu sagen und er sich sofort hinlegt.

    Er schläft abends mit uns und Woody im Schlafzimmer, wo jeder Hund einen eigenen Schlafplatz hat. Morgens, wenn wir wach sind, darf er ein paar Minuten zum Kuscheln ins Bett, was alle Beteiligten sehr genießen! Wir rufen ihn dann, und er hüpft ins Bett.

    Ich würde euch vorschlagen, auch so mit eurem Hund zu arbeiten. Er möchte euch nicht dominieren, sondern sucht Nähe, dennoch solltet ihr bestimmen, ob und wann er ins Bett darf.

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    Wenn du bereit bist den Großteil deiner Freizeit mit deinem Hund zu verbringen und jemanden findest, der deinen Hund in deiner Abwesenheit rauslässt, fände ich es ok, wenn er 11 Stunden alleine wäre, wenn es dem Hund nichts ausmacht(!).

    Es gibt möglicherweise einige wenige Hunde, die es ertragen, 11 Stunden allein zu sein! Ich halte es für grenzwertig, und selbst das Tierschutzgesetz verbietet eigentlich eine solche Haltung. Einen Großteil deiner Freizeit? Wieviel bleibt denn nach 11 Stunden Abwesenheit davon noch übrig? Es sei denn, du hast Personal fürs Einkaufen, putzen etc.

    Wenn du keine Möglichkeit der Fremdbetreuung siehst halte ich es für fair und verantwortungsvoll deinem Hund gegenüber, wenn du einen guten Platz für ihn suchst.

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    Sorry "Wolfsgirl" :headbash: Nein leider nicht wirklich, ich war bereits 3 x da, muss noch eine Woche zum Gassigehen kommen,habe bereits ein Gespräch gehabt, eine schriftl.Selbstauskunft abgegeben,habe noch keinen Termin für den Besuch( wird dort Vorkontrolle genannt),kann dann den Hund zur Probe mitnehmen und habe dann ein Gespräch mit dem Vorstand und dann entscheidet das Team.
    @Aappelschnut
    Ja genau das meinte ich, viele machen schlechte Erfahrungen mit dem TH und gehen lieber zum Züchter oder woanders hin.

    Der Vorstand entscheidet mit, an wen Tiere vermittelt werden? Das ist wirklich ungewöhnlich! Eigentlich fehlen allen Tierheimen, die ich kenne, Mitarbeiter für eine so langwierige Vermittlungsphase.

    Eine sorgfältige Vermittlung finde ich sehr wichtig, aber in dem von die geschilderten TH wird eindeutig zu viel verlangt. Ihr solltet zumindest das ok haben, bevor ihr den Hund probeweise mit nach Hause nehmt. Ich würde mich darauf nicht einlassen.

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    Bin gerade etwas :mute: Wir waren nun in mehreren TH und es hat uns voll erwischt - ein absolut liebenswertes Hundemädchen( vom TH als Anfängerhund eingestuft). Wir haben sie uns an e. Tag angeschaut und waren schon 2x ausgiebig mit ihr Gassi,haben mündl Auskunft über uns gegeben und einen schriftl Fragebogen ausgefüllt. Dann habe ich nachgefragt wie es nun weitergeht. Man reagierte etwas pikiert und unfreundlich auf meine Nachfrage,da wir ja gerade erst anfangen-also ich muss noch eine Woche Gassigehen,haben dann eine häusl. Vorkontrolle,dann ein Gespräch mit dem Vorstand ,dann darf der Hund probeweise mal mit zu uns und dann wird entschieden ob wir den Hund bekommen oder nicht. Ich glaube es ist leichter ein Kind zu adoptieren...

    Sei froh, daß das TH euch den Hund nichts sofort mitgibt. Eine seriöse und passende Vermittlung braucht Zeit, und die sollten die Interessenten auch mitbringen. Glaub mir, ein Kind zu adoptieren ist weitaus langwieriger....