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Ich hatte nicht die Absicht, dich zu veralbern. Aber dein Zweckoptimismus nach dem Motto " Irgendwie wird es schon gehen" hat auch schon viele Hunde ins Tierheim gebracht...
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Ich hatte nicht die Absicht, dich zu veralbern. Aber dein Zweckoptimismus nach dem Motto " Irgendwie wird es schon gehen" hat auch schon viele Hunde ins Tierheim gebracht...
ZitatAlles anzeigenUnd nur deswegen auf den Hund verzichten, NEIN, warum, hat er es im Notfall im Tierheim unbedingt besser?
Was ist das für eine Logik?? Die Vermittlungsquoten von TH-Hunden in D sind ausgeprochen gut, und die meisten TH verweigern die Vermittlung, wenn bekannt wird, das der Hund den größten Teil des tages sich selbst überlassen wird. Zu recht, wie ich finde.
Hätten wir unsere nicht zu uns genommen, wäre sie vom Vorbesitzer ins Tierheim gegeben worden!
Meine Hündin ist auch 8 Std allein. Ich fang früh an, dafür geht mein Mann später, der Hund hat vorher Auslastung und bekommt sie auch sofort, wenn ich wieder nach Hause komme.
Überall wird gemeint, der Hund schläft am Tag locker 16 Std., wann soll er es denn machen, nur nachts?
Tagsüber wenn ich da bin? Wenn der Hund schläft, dann schläft er.Man sollte ab und an auch die Kirche im Dorf lassen. Wie haben es die Leute früher gemacht?
Artgerecht hin oder her, ja sicher ist es schöner, wenn der Hund vielleicht nur 4 Std allein sein muss, aber wenn es beruflich nicht anders geht, dann ist das so. Dann wird nach Lösungen gesucht, wer kann im Notfall einspringen, wenn man doch länger machen müsste. Kann ich kurzfristig frei machen, wenn mein Hund mal krank wird, ja das sollte man auch einplanen.Bei manchen hab ich das Gefühl sie verhätschelt ihren Hund wie ein kleines Kind, statt den Hund auch so zu behandeln, WAS er ist, ein HUND.
Es wird immer abenteuerlicher... einen Hund artgerecht zu halten, nämlich mit ausreichend Auslauf, Kontakt und Beschäftigung, ist also verhätscheln.
Es gibt durchaus viele Familien, wo der Hund vorher nicht lang allein bleiben musste, aber kannst du das vorausschauend für die nächsten 10-15 Jahre fest zusagen, nein, bei jedem kann sich alles ändern.
Es ist doch schön, wenn sie einem Hund ihre Zeit, Fürsorge etc schenken möchten. Wo ein Wille, ist auch ein Weg, das alles zu managen, wenn man wirklich WILL.
Amen!!
Ihr solltet Euch einfach, meines Erachtens, nach Alternativen Ausschau halten, wer wirklich mal im Notfall einspringen kann. Und das mit den Schwiegereltern klingt doch auch schon mal nicht schlecht.
Nur würde ich auch einen etwas älteren Hund nehmen, denn einen Welpe bis 8 Std allein lassen, kann man nicht wirklich, allein schon wegen der Stubenreinheit, der Hund muss das längere Alleinbleiben natürlich erstmal lernen, und das kann dauern, auf alle Fälle länger als 6 Wochen...Aber was man positiv aufnehmen muss, ihr macht Euch VORHER Gedanken und nicht erst dann...
ZitatDas bezweigel ich ganz Stark - denn der Fällt abends wie ein Brötchen hin.
Wie bereits geschrieben, heißt es nicht zwangslöufig das es einem Hund schlecht geht weil er alleine ist tagsüber.
Würde ich keine Zeit mit Ihm verbringen, ja dann würde es ihm schlecht gehen - aber meine freie Zeit verbringe ich mit dem Hund und das ohne wenn und aber!
Woran würdest du denn merken wenn es deinem Hund schlecht geht?? Schön reden kann man sich alles, und Hunde können ja nun mal nicht sprechen. Täglich 8 Stunden ohne Auslauf, Beschäftigung oder Gesellschaft ist FÜR MICH ein No-Go.
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Ich weiss nicht, was du für Hunde hast, viell Stoffhunde.
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Meine schlafen, auch nicht nach Eingewöhnung, 22 Std durch.
Aber ich hab ja auch " nur " 26 Jahre Hunde Erfahrung.
Ist viell zu wenig.
Ein Hund schläft wahrscheinlich 22 Stunden wenn er sich bereits aufgegeben hat.... artgerechte Haltung ist anders!
Das gleiche Problem hatte ich nach zwei Einbrüchen mit der Hausratversicherung. Zum Glück kannte ich einen Versicherungsmakler privat, der mir geholfen hat, sonst wäre ich wohl heute ohne Versicherung. Ich würde dennoch nicht aufgeben, du hast doch sicher privat noch einige Versicherungen bei anderen Gesellschaften, lässt sich da nichts machen?
Von dieser Pension habe ich nur positive Rückemldungen gehört:
Ist zwar auf der anderen Rheinseite, in Alpen, aber durchaus erreichbar von Duisburg.
ZitatAlles anzeigenSo, jetz muss ich hier auch nochmal meinen Senft dazugeben.
Ich habe mir vor Kurzem auch einen Hund aus dem Tierheim geholt. Einen 2jährigen Rotti!
Ich bin auch den ganzen Tag in der Arbeit, komme mittags kurz heim, um mit dem Hund zu gehen. Und es klappt super! Er ist bei mir viel ausgeglichener, ruhiger als im Tierheim. Ich denke, dass für 90% aller Hund das Tierheim die Hölle ist.So ein ausgemachter Unfug! Ich habe im TH Hunde erlebt, die aufgeblüht sind nach dem Horrorleben, welches sie bei ihren Vorbesitzern hatten. Dieses schwarz-weiß Denken finde ich nicht zielführend.
Wenn dein Hund mit dem, was du ihm bietest, zufrieden ist, finde ich das wunderbar. Aber längst nicht alle Hunde würden so gut "funktionieren" wie deiner.
Ich gehe morgens, je nach Witterung 1/2 - 1 Std. (bei Regen mag er schnellstmöglich wieder heim), mittags 1/2 Std. und abends auch wieder nach Witterung 1-2 Std. Das reicht ihm vollkommen aus. Ansonsten schläft er den ganzen Tag.
Ich bin alleinstehend und es ist schon wahnsinnig anstrengen fulltime-job und Hund unter einen Hut zu bringen, aber es geht.
Ich kann die Leute nicht verstehen, die Hunde nur an jemanden geben, der nicht oder nur halbtags arbeitet, also Rentner, Hartz-IV-Empfänger und Mütter oder?! Sorry, aber da seit ihr echt schief gewickelt!
ZitatAlles anzeigenJetzt ist der Thread schon ein paar Tage älter, aber ich möchte dennoch gerne meine Meinung dazu mit euch teilen und mich würde brennend interessieren, wie sich der Kleine nun schon eingelebt hat
Keiner sagt, es wäre optimal, einen Hund am Tag 8 Stunden alleine zu lassen. Aber ist es denn für den Hund angenehmer, im Tierschutz zu bleiben?
Was meinst du mit "im Tierschutz bleiben"? Die Hund in unserem örtlichen TH sind nicht 8 Stunden am Tag allein, sie werden morgens und nachmittags ausgeführt und haben täglich Kontakt zu Artgenossen. Unser TH vermittelt keine Hund an Leute, die sie nicht artgerecht halten.
Ich würde nicht im Traum daran denken, mir einen Hund vom Züchter zu kaufen, wenn ich den Hund dann täglich so lange alleine lassen müsste, aber es sitzen so viele Hunde in Tierheimen und Pflegestellen und ich glaube, die meisten hätten lieber ein festes Zuhause für immer, in dem sie zwar einen Teil des Tages alleine bleiben müssen, aber danach im Mittelpunkt stehen dürfen.Dieses Argument finde ich infam! Einem Tierschutz-Hund ist es also zuzumuten, nicht artgerecht gehalten zu werden, als " Hund zweiter Klasse" sozusagen! Der ja so dankbar sein muß, wenn er ein Zuhause bekommt... Ich gebe ausserdem zu bedenken, dass viele Tierschutzhunde massive probleme haben, stundenlang allein zu bleiben, und das Training enorm zeitaufwändig sein kann.
Ich habe einen Hund aus einem Tierheim, dem es dort so schlecht ging, dass er jetzt ungelogen lieber sterben würde, als nochmal in dieses Drecksloch zu müssen (ist zugegebenermaßen das schlimmste deutsche Tierheim, das ich je gesehen habe, wo scheinbar kein Hund am Tag länger als 20 Minuten Kontakt mit Menschen hat, wenn überhaupt). Mein Hund bleibt auch lieber ein paar Stunden am Tag alleine, als dass er nochmal dorthin müsste und hätte ich ihn nicht geholt, wäre er noch dort. OK, der Vergleich eines damals bissigen, verzogenen, also absolut schwer vermittelbaren Australian Shepherds aus einem solchen Tierheim mit einem möglicherweise recht unkomplizierten Labrador in einer Pflegestelle ist jetzt vielleicht doch nicht ganz passend, aber ich begrüße es dennoch immer, wenn Leute sich wohlüberlegt einen Hund aus dem Tierschutz holen und ihm ein neues Zuhause geben, wo er für immer bleiben kann. Es gibt einfach nicht genug Menschen für die ganzen Hunde im Tierschutz, als das jeder irgendwann ein festes Zuhause finden könnte.
Wenn es also immer auch einen Plan B gibt und man sich alles gut überlegt hat, warum sollte man es dann nicht versuchen? Allerdings empfinde auch ich eine Eingewöhnungszeit von 1 Woche als viel zu kurz. Ich würde wohl auch eher so lange warten, bis ich vielleicht meinen ganzen Jahresurlaub auf einmal nehmen könnte, um den Hund dann in Ruhe eingewöhnen zu können. Ich hoffe, das hat dennoch alles geklappt.
Auf gar keinen Fall solltet ihr den Hund in öffentlichen Verkehrsmitteln transportieren. Besorgt euch eine ausreichend große Box für den PKW, lasst es ganz ruhig angehen und beobachtet ihn erst einmal in der neuen Umgebung. Der Hund kennt euch nicht und wird euch nicht vertrauen, warum auch.
Daß er Angst vor PKWs hat ist nur eine Vermutung, kann, muß aber nicht sein. Leint die Hunde in den ersten Wochen auf keinen Fall ab, lasst ihnen Zeit und Ruhe, sich einzuleben.
ZitatDas sehe ich genau so, um hier noch mal etwas positives zu schreiben. In diesem Forum wird man, wenns nach mir geht, viel zu schnell persönlich. Die TS rechtfertigt sich und erklärt die Situation (die ich sehr gut verstehen kann, ich hatte mal einen Freund vom Land und die Familie war äußerst schwierig!) und trotzdem regt sich alle Welt auf. Ich finds auch toll, wie sie sich bemüht. Sind ja schon paar gute Tips gekommen, ich würde ihn aber auch auf jeden Fall nachts in eine geräumige Box oder einen abgezäunten Bereich sperren.
Ganz tolle Idee! Wie groß soll denn die Box für einen ausgewachsenen Labrador sein?? Sehr bezeichnend auch der Begriff "sperren"...nein, man muß nicht unter allen Umständen Hunde halten. Solche Tipps halte ich für gefährlich, weil es möglicherweise Hundehalter gibt, die so etwas dann ausprobieren.
Zum einen wegen der Wildtiere, zum anderen weil er dann einen sicheren Rückzugsort hat (wenn auch nicht ganz freiwillig). Decken und T-Shirts von dir hat er ja :) Und ich finde es kein Verbrechen, wenn der Hund draußen leben soll und traumatisiert ist er deswegen auch nicht gleich! Klar ist es hart, grade bei einem kleinen, aber wie sich hier manche echoffieren, das kann man nur belächeln!