Ich finde es ganz toll, dass ihr so selbstlos geholfen und einen unbekannten und kranken Hund aufgenommen habt, Respekt! Wenn sie aber dein Herz nicht erobert hat solltet ihr mit allen Kräften versuchen, ein gutes Zuhause zu finden, wo sie uneingeschränkt angenommen wird.
Beiträge von woodyfan
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Hm... ich hatte mal einige Monate einen Labbi als Gassihund, auf den würde das schon irgendwie zutreffen. Der Hund war nett, keine Frage, aber definitiv ein treu-doofer Geselle
Gemocht habe ich ihn dennoch wirklich gerne 
Ich werde das Gefühl nicht los, dass in dem Fall, mit dem wir es hier zu tun haben, eher der Mensch die Flachpfeife ist...

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Och...aber vielleicht das Terrier in Bull&Terrier. ;-)
Frau Amstaff wäre artig bei Tisch gesessen und hörte für sie relevante Dinge aus Gesprächen raus und konnte sehr verständnisvoll schauen. Heimlich hat sie Gedichte geschrieben, ich bin mir sicher. Über den zarten Duft der Gänseblümchen - bevor man sie niederwalzt. Ein Feingeist, Mitdenker, Mitfühler, stimmungssensibel bis dorthinaus bei gleichzeitig robust körperlicher Planierraupenhaftigkeit.
Die Flachpfeife kann all das nicht (oder verbirgt es geschickt). Die treibt auch jeden zur Verzweiflung, der mit dem Hund "arbeiten" möchte.
Dafür ist der schlichte Hund bei aller Menschenbezogenheit absolut in der Lage sein Leben allein zu bestreiten und sich aus den Handtaschen der alten Damen zu ernähren, die in 5 Minuten so eine "besondere Beziehung" zu ihm aufgebaut haben. Hat er, was er will, bricht er ihnen fröhlich das Herz.
Altenheimbegleithund ohne eine Sekunde Ausbildung. Die hätte er auch nie geschafft. Aber die Praxis hat er eingebaut.
Ich kann bis heute nicht sagen, wer nun der klügere Hund ist. Der, der alles mitmachte (wenngleich durchaus hinterfragend), dem meine Meinung wichtig war, der sehr "menschlich-kindlich" war, der Hundesportler glücklich gemacht hätte oder der Hund, der wirkt, als wäre er ein hüpfender Eingehirnzeller, der die halbe Welt um den Finger wickelt und bei aller Menschenliebe gar keine Menschen braucht.
Ich bin bisweilen geneigt anzunehmen, dass die "Flachpfeife" der klügere Hund im Hundesinne ist.
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Wenn du dich auf Dauer überfordert fühlst und eine alternative Betreuungsmöglichkeit nicht in Sicht ist finde ich es völlig legitim, einen guten Platz für eure Hündin zu suchen. Aus deinem Post lese ich heraus, dass du mit einem schlechten Gewissen zu kämpfen hast, weil du der Hündin im Moment nicht gerecht werden kannst. Das ist sehr belastend, kann ich so gut nachvollziehen. Vielleicht findet sich ja ein gutes Plätzchen ganz in deiner Nähe, damit du den Kontakt weiterhin halten kannst. Ich wünsche dir viel Glück und ein gutes Händchen für die richtige Entscheidung!
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Danke für eure Erfahrungen und Hinweise. Natürlich sollte der Umgang mit dem Hund kein stetiger Krampf sein.
Ich habe nur lieber ein Hund, der einen manchmal fordern mag, als einen mit dem kaum Kommunikation stattfinden kann. Ich habe Hunde mit sehr schlichten Gemütern kennen gelernt zu denen ich so gut wie kein Gefühl der Bindung aufbauen konnte. Das möchte ich vermeiden. Ich möchte tiefes Verständnis zwischen mir und meinem Hund haben, mit einer Flachpfeife stell ich mir dies fast unmöglich vor.Eigentlich wollte ich zu dieser nach meiner Ansicht unsinnigen Frage nach dem "Überflieger-Hund" nichts mehr schreiben, aber....wie kommst du auf die Formulierung "Flachpfeife" oder "schlichte Gemüter"? Ich kenne keinen einzigen Hund, auf den das zutreffen würde. Jeder meiner drei Hunde hatte oder hat ganz spezielle Eigenschaften oder sogar Begabungen, und jeder ist absolut individuell, genau wie wir Menschen auch! Hoffentlich unterscheidet sich dein Menschenbild von dem, wie du Hunde beschreibst, insbesondere, wenn du in einem Sozialberuf arbeitest. Deine Idealvorstellung von Hunden erscheint mir wenig differenziert.
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Hey Leute,
ich bin momentan auf der Suche nach einem passenden Hund für meine Familie. (ohne junge Kinder)
Habt ihr Ideen welche Rasse sich bei folgender Beschreibung für uns eignen könnte?
Wir suchen nach einem Hund vor allem mit folgenden Eigenschaften:
Menschlich orientierte Intelligenz: In dem Sinne, dass er, wie auch andere Hunde in meiner Vergangenheit, sehr viel von seiner Umgebung mitbekommt und nachvollziehen kann. So z.B. versuchen könnte artig und aufrecht am Essenstisch zu sitzen um mit seinem Rudel(uns Menschen) angemessen speisen zu können. Also ein Hund, der menschliche Verhaltensweisen und auch Sprache gut verstehen kann. Zum Beispiel auch mitbekommt wenn man über ihn spricht und ungefähr mit welchem Inhalt.
Empathie: Sodass er die Umwelt nicht nur versteht, sondern auch facettenreich mit ihr interagieren kann und dies auch möchte. Wie es sich beispielsweise beim gezielten Aufmuntern eines traurigen Menschen zeigen könnte.
Aufgewecktheit: Wir möchten einen Hund der auch ein Stück weit fordern kann. Ich als Sozialpädagoge, aber auch meine Frau, möchten einen Hund der nicht "nur" ein "dummtreuer" Begleiter ist. Wir wollen einen Begleiter mit eignen Meinungen. Ein Hund der die Familie und den sozialen Kontakt schätzt, aber gleichzeitig seinem aktiven Inneren eine gewichtige Bedeutung zuweist.
Weiter sollt ich anmerken, dass wir keinen sehr großen Hund möchten.
Man hört vielleicht schon raus, dass ich einen Hund suche, der im besten Fall überaus intelligent und sozial interaktionsfähig ist. Sollte er sich dafür eignen würde ich ihn gern auch als Teilzeit Kontakthund im ambulanten Dienst in der Jugendhilfe einsetzen. Dies ist allerdings kein Ausschlusskriterium.
Ich frage euch um eine Orientierung bzw. Anregungen zu bekommen, es ist natürlich eine wichtige Entscheidung. Wir denken, dass wir wohl einen Hund vom Tierschutz bekommen wollen, am besten einen im Jugendalter, keinesfalls zwingend makellos. Sollten gewisse Rassen besonders günstig sein wäre es gut diese zu kennen. Dass jeder Hund am Ende anders tickt und sie sich innerhalb von Rassen individuell unterscheiden ist uns dabei natürlich klar. Unserer Umgang mit dem Hund wird sich entsprechend anpassen. :)
Wir werden uns bei der Suche Zeit lassen und alle Hunde vor Übernahme persönlich kennen lernen. Es geht uns nur darum Meinungen von euch erfahrenen Menschen einzuholen. :) (bisher hatten wir fast ausschließlich mit Mischlingen zu tun, entsprechend weit sind auch unsere Erfahrungen mit den unterschiedlichen Charakteren von Hunden gestreut)Ich danke schon im vorhinein! Vielleicht hat ja jemand gute Erfahrungen mit Rassen gemacht, die auf meine Beschreibung passen könnten.
Beste Grüße
MichaelP.S.: Ich habe sehr flexible Arbeitszeiten und lebe mit meiner Familie in einem Haus auf dem Land. Hunde, mit besonderen Ansprüchen wie ausgiebiger geistiger/körperlicher Beschäftigung oder konsequenter Führung sind, auch aus meiner Erfahrung heraus, sehr willkommen. Hundeschule und stetige Forderung im Alltag sollen Pflichtprogramm für alle Beteiligten sein. :)
Meine Gedankenspiele soweit: Aussie!, Labrador Retriever, Kurzhaarcollie, vielleicht Papillon, nur gibt es so viele gute Rassen, dass eine gewisse Verwirrung erlaubt sein sollte.. ^^Diese Anforderungen kann nicht einmal ein Mensch erfüllen!
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Rechtlich ist die Sache klar. Der Hund wurde vom Mann angeschafft und gehört ihm, auch nach der Trennung. Traurig ist, dass die Fronten offenbar so verhärtet sind, dass man nicht miteinander sinnvoll kommunizieren kann. Was spräche dagegen, wenn der Hund sich abwechselnd bei beiden Parteien aufhielte? Ich würde versuchen, hier eine Regelung zu treffen, mit der die Menschen und vor allem der Hund leben können!
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Hier der Text zu meinem Post oben, konnte leider nicht mehr editieren...
Der Hund ist aus dem Tierschutz und hatte vielleicht gar keine Vorbesitzer. Möglicherweise hat er bisher noch nicht viel gelernt, und jetzt wird von ihm verlangt, dass er mehrere Stunden auf einem Fleck liegen soll... ich finde, das ist schon eine gewaltige Aufgabe! Meine Tierschutz-Hunde hätten das nicht bewältigt, da ging es zunächst um die Gewöhnung an ein Leben im Haus, Tagesablauf, allein bleiben können etc. Ausserdem bin davon überzeugt, dass sich längst nicht jeder Hund zum "Bürohund" eignet. Wenn die einzige Lösung darin besteht, ihn in eine Box zu sperren, um ihn einzugrenzen, würde ich nach anderen Betreuungsmöglichkeiten suchen. -
Oh man. Da kann ich nur sagen, da hat der Vorbesitzer wohl mal so richtig versagt. Um das wieder auszubügeln ich weiss ned. 8 Monate ist nun schon recht alt. Und da macht er immer noch solche Dummheiten?
Nebenbei er will deine Kollegen nicht in die Hände beissen! Hunde wollen nicht in die Hände beissen, wie wollen Spielen. das ist ein natürlicher Reflex, einem Hund macht so ein Schnapper nix aus, aber einem Menschen halt schon. Aber mit einem richtigen Hundebiss hat das noch lange nix zu tun!
Fakt ist der Vorbesitzer hat sich wohl weder um eine Anständige Beisshemmung noch um sonst eine Art Erziehung gekümmert, dass nun alles an dir hängen bleibt.
Ich würde ihn wie einen Welpen behandeln. Spielen, spielen, spielen, und wenn er mehr Vertrauen und Bindung aufbaut dem Hund auch vertrauen und Freiräume geben - sprich ohne Leine laufen lassen! Das geht auch, aber erst musst dein Hund dir ganz fest vertrauen, bevor du ihm dein Vertrauen schenkst.
Und bitte schlage deinen Hund niemals, der ist nicht für die Fehler den seine Vorbesitzer gemacht haben verantwortlich!
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Brauch mal wieder einen Tipp.
Mein Max darf nicht auf die Couch. Ja, da bin ich leider sehr streng. Sorry.
Allerdings wenn ich arbeiten bin und heim komme, gibt es eindeutige Hinweise, dass mein Liebchen es sich doch auf dem Sofa bequem gemacht hat.
die Kissen sind zerwühlt und es sind Haare zu sehen. Dazu muss man kein Detektiv sein
hab schon den Wäscheständer drauf gelegt. Den schiebt er dreist bei Seite. Alufolie hab ich auch schon gehört... da hab ich aber Bedenken dass er die frisst...
Wünsch euch allen einen schönen Sonntag.
... das Problem kannst du nur durch komplettes Abdecken der Couch lösen! Und manche Hunde sind findig genug, auch dann noch ein Eckchen zu finden, in das sie sich quetschen können. Ich habe den Kampf aufgegeben. Lege eine Decke mit weichem Hundekissen in eine Sofaecke und decke den Rest ab. Das klappt!