Beiträge von woodyfan

    Dann kannst du mir sicherlich erklären wie ein normal arbeitender Mensch der 8h Montags bis Freitags arbeitet seinen Hund rausbringt wenn er z.B. vor Ort da sein muss bei seiner Arbeit und keine Hausfrau/mann oder Kinder hat, oder selbst wenn der Mensch im Home Office arbeitet noch anderen Tätigkeiten nachgehen muss oder ab und zu trotzdem zur Arbeit hin muss, das geht schlicht einfach nicht

    Endlich lässt du mal die Katze aus dem Sack! Dein Hund muss also 8 Stunden allein bleiben, daher die Pipimatte. Das ist für mich z.B. ein No Go. Warum suchst du nicht jemanden, der zwischendurch mit deinem Hund Gassi geht?

    Und du willst uns nicht ernsthaft weismachen, dass ein Mensch im Home Office oder einer, der Zuhause „anderen Tätigkeiten nachgehen muss“ nicht die Zeit findet, eine kurze Runde mit dem Hund zu drehen! Alles, was du hier äußerst, ist weit ab von einer artgerechten Haltung.

    Furchtbar, was du mit deinem Hund machst! Das musste ich jetzt loswerden. Auch deine Ansprüche an den Zweithund sind total schräg! „Kleiner“ Beschützerinstinkt, Fremde nicht mögen, wenig Auslauf… was sind das für Erwartungen an einen Hund?
    Hast du Phobien gegen Bakterien oder Schmutz am Hund? Das klingt irgendwie danach. Sollte dem so sein, arbeite daran. Für deinen Hund ist das nicht schön, wenn er ständig rasiert und gebadet wird.

    Vielleicht sind Menschen, die rechtliche Betreuung haben, auch in anderen Pflegeheimen als andere Menschen.

    Nein, natürlich nicht. Es handelt sich um ganz „ normale“ Pflegeheime. In Seniorenresidenzen, die privat finanziert werden müssen, mag es anders aussehen. Eine Betreute durfte ihre Katze mitbringen, aber auch das war in der Praxis schwierig. Begleitung zum Tierarzt nimmt in der Regel nicht der Sozialdienst wahr, allein das zu organisieren und zu finanzieren war eine Herausforderung.

    Im Pflegeheimalltag ist ein Hund nicht unbedingt kompatibel und eine Belastung für das Personal. So sieht die Realität aus. Als ehemalige gesetzliche Betreuerin war ich in etlichen Pflegeheimen, und in keinem waren Hunde erwünscht oder erlaubt.

    In der Regel sind Menschen, die ihr Zuhause gegen ein Pflegeheim tauschen, pflegebedürftig und können ihren Hund nicht mehr artgerecht versorgen. Es macht Sinn, sich rechtzeitig Gedanken zu machen, wer das Haustier übernehmen kann, wenn man sich aufgrund von Pflegebedürftigkeit nicht mehr kümmern kann.

    Zu deiner Eingangsfrage hast du viele ganz konkrete Fragen, Tipps und Ideen der anderen Forumsteilnehmern bekommen. Wenn nicht die fürdich richtige Lösung dabei war, liegt es sicher nicht am Forum.

    „Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht nass“ funktioniert bei der Fülle an Problemen und Verhaltensauffälligkeiten nicht. Und die schnelle Lösung gibt es sicher auch nicht. Viele Fragen blieben unbeantwortet. Hast du den Züchter kontaktiert? Welche Trainingsansätze wurden probiert und verworfen? Wie soll konkret der Alltag mit Baby und diesem speziellen Hund aussehen? Möchtest du ihn abgeben oder nicht?
    Die Verantwortung trägst letztendlich du.


    Und an wen oder wohin konkret

    An Dobermann-Nothilfen? Das örtliche Tierheim anfragen, ob sie ihn nach Zahlung einer entsprechenden Aufnahmegebühr nehmen? Den „Züchter“ fragen ( falls der Hund aus einer seriösen Zucht kommt).
    Es liegt in der Verantwortung der Besitzer, mit allen Kräften nach einer Unterbringungsmöglichkeit zu suchen. Ich würde mir persönlich den Hi…..ern aufreißen, um für meinen Hund einen geeigneten Platz zu finden!

    Verbockt hat es nicht der Hund, sondern die Halter.

    So bitter das klingt: Ich würde über Einschläfern nachdenken, bevor der arme Hund nur noch draußen vor sich hin vegetiert.

    Es ist verboten, ein Wirbeltier grundlos zu töten. Der Hund scheint Potential zu haben, wenn er artgerecht gehalten und entsprechend ausgelastet wird! Wenn er über eine Dobermann Nothilfe vermittelt wird, findet sich vielleicht ein Liebhaber dieser Rasse, der mit ihm arbeiten will. Ich sehe aktuell keinen Grund, ihn zu töten. Es sind längst nicht alle Möglichkeiten ausgeschöpft.

    Ich würde der TE aber auch dringend raten, den Hund in jedem Fall abzugeben.

    Wenn du dich den Herausforderungen nicht gewachsen fühlst, was völlig ok ist, dann wende dich an die Züchterin und gib den Hund zurück. Ich hatte in der Lebensphase, in der du jetzt bist, auch überhaupt keine Zeit für einen Hund gehabt.

    Zum Freund : da erübrigt sich jeder Kommentar! Du wirst die richtigen Schlüsse aus seinem Verhalten ziehen.