Beiträge von acidsmile

    Sagt mal, kennt ihr es, dass eure Hündinnen nicht nur mit Urin sondern auch mit Kot markieren, wenn sie läufig sind?

    Ich hab den Eindruck, Mara macht das gerade. Kenne ich gar nicht von ihr. Sie markiert quasi mit Urin und schiebt dann noch n bisschen Kot nach. Nicht ständig, aber so drei vier Mal pro Spaziergang. Vlt. ist es auch Zufall und sie muss halt, Hormone schlagen auf die Verdauung, keine Ahnung. Aber es wirkt so sehr wie markieren. Gibt es das? :skeptisch2:

    Meine ist grad das erste mal Läufig und hat einfach Probleme mit dem Kot Absatz. Sie muss eigentlich Häufchen machen und das sogar dringend, dann tröpfelt aber das Blut und sie hockt sich zum Pieseln, statt fürs Häufchen. Sie denkt dann vielleicht, Pipi ist dringender? Und dann geht das gefühlt ewig so, bis sie endlich das Häufchen raus bekommt... Ständig hinhocken und Pieseln statt Häufchen machen... und sie will dann auch nicht markieren, man kann sehen, das es eigentlich sehr sehr dringend wäre, mit dem großen Geschäft. Meine wird gebarft und Häufelt sowieso nur 2x am Tag eine kleine Menge. Insofern schiebt sich dann beim Pieseln auch nichts mit raus.
    Also ich kann mir Vorstellen, das deine Hündin da vielleicht auch grad verwirrt ist? Eigentlich mal groß müsste, aber wegen dem Blut getröpfel sich falsch hinhockt und dann kommt eben beides :person_shrugging: .

    Meiner Meinung nach ist es beim Labrador eher umgekehrt. Die Showlinien haben ein eher sicheres Wesen als die Arbeitslinien.

    Wolle es gerade schreiben :see_no_evil_monkey:

    Dafür werden sie wohl immer Fetter. Bin in einer sozial Media Labbi Gruppe und offenbar finden es da alle normal/ Nein! sogar richtig, das Labradore eine gerade Bauchlinie haben müssen und überwiegend bewegen die sich bei 40 Kg :face_screaming_in_fear:

    Ich finde diese Alltags Dinge sind immer etwas, dass die Hunde für ihre Menschen machen. Um im Menschen Alltag und Leben eben zurecht zu kommen.
    Auslastung passend für die Veranlagung dagegen, sehe ich als etwas, das die Hunde für sich tun. Ihr Hobby, ihre Leidenschaft, ihre Passion.

    Tiny hat ja auch schon mit unserem Alltag eine Menge zu tun. Aber wenn sie ab und zu beim Spaziergang noch ein paar Dummys suchen darf, dann ist sie da ganz anders Motiviert dabei. Und sie LIEBT es einfach Dinge zu suchen und in ihrem riesen Babbel herum zu tragen.

    Auch wenn ich ihr Dinge beibringe, die irgendwie etwas, mit dem Apportieren zu tun haben, brauchen wir vielleicht 5 Minuten dafür und schon hat sie verstanden was sie tun soll. zuhause Wäsche suchen und in einen Korb werfen. Draußen hebt sie selbst ihre Leine auf und gibt sie mir in die Hand, wenn ich ein Bleib auflöse...
    Aber diese tricks sind ohne suche dabei ja auch nur spielerein.

    Manchmal weiß ich nicht, ob ich darüber froh oder traurig sein soll.

    Sei Froh drüber! :bindafür: (Menschen die sich über andere das Maul zerreißen, denen kann man doch eh nicht helfen).
    Und auch auf Darko kannst du Stolz sein, das er das so gut gemacht hat.
    Als wir mit Tiny im Zoo von München waren, hatte sie die erste halbe Stunde auch aufgrund der Reize da gezogen wie eine Weltmeisterin. Obwohl ich sie normalerweise überall mit dem kleinen Finger an der Leine halten kann und die normalerweise wie ein Deko Artikel locker in meiner Hand Baumelt.
    Dafür sind es eben Junghunde und die dürfen sich auch erlauben wegen der Welt Aufgeregt zu sein :nicken: .

    Wir arbeiten immer wieder mal, fleißig an unserer Baustelle, den Hindernissen im Wald. Gestern Abend sind wir an einer Stelle, mit umgekippten Baumstamm vorbeigekommen, der vor ein paar Wochen für Tiny noch wie eine unüberwindbare Wand gewesen ist. Dazu liegt der noch bei einem Weg und somit waren auch andere Gerüche sehr verleitend. Aber sie wirkte so super gut drauf und hoch motiviert, das wir es einfach mal ausprobiert haben :D . Hab ihr dort einen Blind gelegt und einen gut Sichtbaren. Und sie ist im Galopp hin, ohne zögern über den Baumstamm gehüpft, mit Dummy im Galopp zu mir zurück. Und sogar den Blind hat sie dann noch ganz Vorbild und mit Tempo geholt :applaus: .

    Bin auch froh, das unsere letzte Übung im Wald, keine Negativen spuren hinterlassen hat. Hab ihr da nämlich einen Dummy schön auf ein Waldameisen Nest welches wohl unter dem Laub gewesen ist, hingeworfen :see_no_evil_monkey: . Tiny ist da auch super Motiviert hin, hüpfte mit einem Ausweichsprung dann aber vom Dummy weg und lief mit Zoomie zu mir :denker: . Bin dann lieber direkt mit ihr Richtung Dummy gegangen, statt sie nochmal hin zu schicken. Das Ding war in der kurzen Zeit schon übersäht mit Ameisen :verzweifelt: . Tiny steht dann da mit ausreichend Sicherheits Abstand und wild Wedelnd mit Blick auf den Dummy und zu mir.
    Mein erster Versuch, war die Ameisen runter zu Pusten, aber die stellten sich nur in Kampfposition auf und wollten unseren Dummy wohl nicht mehr freiwillig hergeben :lol: . Mit Schuh und Stock bekam ich ihn dann gerettet :D .
    Tiny ist schon eine kleine Mimose :smiling_face_with_hearts: . Bei Brennnessel, Dornengestrüpp und offenbar auch Ameisennester, darf ich mir meinen Dummy schön selbst Apportieren :rolling_on_the_floor_laughing:.

    Vielleicht wäre ein Hundesport Verein passender für dich?
    Wir suchen derzeit auch nach einem neuen Hundeplatz für uns, weil die Gruppen für den Alltags gehorsam nicht zu uns passen.
    Die Hundesport Vereine die ich mir bisher angeschaut habe, machen kurze Gruppen Einheiten und dann Einzel Unterricht. Also Individueller, da wo der Hund eben steht und Training braucht. Spielen fand für die Hunde auf dem Platz dann nicht statt.
    Weshalb ich mir in Vereinen mehr "Arbeitsmotivation" von Tiny erhoffe :tropf: .

    Kennst du das laufen mit einem Dogscooter? Für mich wirkt das, wie das Zwischending von Canicross und Bikejöring. Anfängerfreundlicher wie mit dem Bike und geeigneter für unsportlichere Menschen :person_shrugging: . Fand das früher mal Interessant. Aber hab noch nie einen Hund für sowas gehabt. Meine Tiny würd mir die Mittelkralle zeigen. Aber für Eros und dich ist das vielleicht etwas?
    https://www.uwe-radant.com/epages/6443981…ooter/Fahrzeuge

    Gute Besserung an Pebbles.
    Für Tiny wirken 15 Minuten mit einem Schnüffelteppich beruhigender, wie Kauartikel. Es gibt auch Robustere Varianten, nicht nur mit den Vlies Schnipseln:
    Name: ToBu Line, Schnüffelteppich Hund Extreme Wiederstandfähig


    (Steht wegen der Gurtbänder auf meiner Wunschliste. Persönliche Erfahrungen haben wir damit noch nicht).

    Der Schwarze große Kong hat bei uns auch noch keinen Kratzer bisher.
    Ansonsten liegt fast immer ein großer Rinderhaut Knochen rum. Es müssen immer die größten bei uns sein, weil die sich solang kauen lassen, das irgendwann auch die Lust aufs Kauen vergeht und die nicht einfach, ab der hälfte runter geschlungen werden.
    Pferdesehnen als Kauartikel sollen sich auch länger halten.
    Die ganz großen Ochszenziemer Stangen brauchen auch etwas länger.
    Barfst du? Sowas wie Lammrippchen sind auch ein längerer Kausnack.
    Wir haben noch Hartgummi Spielzeuge, die solche Zacken haben und gut für die Zahnreinigung asein sollen. Da schmiere ich dann was aus einer Futtertube rein und pack da ein paar wenige Leckerli Brocken rein und sollte das Spielzeug dann sauber gefuttert sein, mach ich es neu fertig. Mit so einem Spielzeug haben wir schon öfter mehrstündige Zug Fahrten gut überstanden :D . Und die Futter Menge die dadurch aufgenommen wird, ist deutlich weniger, wie bei anderen Kauartikeln.

    Ansonsten gibt es natürlich noch diese ganzen Intelligenz Spielsachen. Wo sie Fächer öffnen müssen, Schieber umklappen etc. pp. Die sind auch witzig, als Zwischendurch Beschäftigung.
    Wenn du ein Agility Set mit Pylonen Zuhause hast, in die man auch Stangen stecken kann, die kannst du auch umfunktionieren.
    Bsp 1. Du nimmst kleine Hölzer und etwas Kordel oder Seil und Bindest Leckerlis möglichst lose an die Hölzer. Die Leckerlis kommen in die Löcher des Pylon und die Hölzer bleiben draußen. Der Hund muss jetzt an den Hölzern ziehen um die Leckerli's da raus zu bekommen. (Das muss man wegen der Schnüre beaufsichtigen)
    Bsp 2. Du schnibbelst dir ein Loch in eine PET-Flasche, das diese auf eine Stange passt und sich drehen kann. Mit der Stange und der PET Flasche machst du dann eine kleine Hürde und in die PET Flasche packst du Leckerli's rein. Dein Hund muss jetzt die Flasche drehen, damit die Leckerlis aus dessen Öffnung fallen.
    (Das kann aber auch zu Frust führen und den Hund etwas aufputschen. Wird die Flasche nicht genug gedreht, kommt nicht raus. Dreht sie sich zu schnell, kommt auch nichts raus. Wenn sie es einmal raus haben, ist es aber sehr spaßig und eine Kurzweilige Abwechslung).

    Dürfte Pebbles vielleicht auf einem Unterwasser Laufband, mit Schwimmweste zur Unterstützung laufen? Auch wenn es Teuer ist, aber wenn es Ärztlich erlaubt wäre, würd ich es dem Hund ab und zu mal gönnen.
    Ist ja noch ein Junger und aktiver Hund und 39 Tage sind ja noch lang :thinking_face: .

    Ich kenne die größten Unterschiede weniger bei den Rassen, sondern eher zum größeren Teil abhängig vom Wohnumfeld :tropf: .
    Meine Ersthündin wuchs in einem Umfeld auf, das war eher Ländlich. Jeder kannte jeden. Wenn man sich im Waldgebiet traf, lief man zusammen. Die Erziehung war leicht, denn ich konnte mich auch auf die anderen Menschen dort verlassen. Ab und zu ging man auch mit Kindern zusammen, die ihren Familienhund ausführten. Denn auch auf die Kinder passten dort alle älteren selbstverständlich mit auf. 2x am Tag lief auch eine Kuhherde durch den Wald. Sehr Idyllisch, obwohl es der äußerste Stadtrand einer Großstadt war. Alles gut sozialisierte Hunde.
    Wenn dort mal eine Beißerei stattfand, waren das Hunde von Menschen die dort nicht wohnten.

    Nach einem Umzug in eine sehr kleine Kleinstadt änderte sich alles. Die Hunde lebten dort in den Gärten und wurden vielleicht am Wochenende bei Schön Wetter mal Gassi geführt. Die Hunde waren durch die Bank weg Arschkrampen(Rasseunabhängig. Selbst Rassen die Freundlich und Fröhlich in der Beschreibung hatten, waren noch mindestens Unsicher oder Angstaggressiv). Die Besitzer sprachen sich auch nicht miteinander ab. Also genauer genommen, man sprach als Hundehalter nicht mit anderen Hundehaltern, außer um sich vielleicht Anzupampen. Das gute war natürlich, das man manchmal auch 1-2 Monate bei den Gassi Gängen nicht auf andere Hunde traf. Auch wenn ich Stundenlang mit meinen Hunden auf einer Wiese am Damm hockte, war die ganze Zeit kein einziger Mensch mit Hund zu sehen. Ab und zu sah man mal wen, mit dem Auto langfahren. Der Hund wurde dann aus dem Auto gelassen, durfte die Fasane Wildern ohne jegliche Reaktion des Halters und dann wieder ins Auto hüpfen und nach Hause fahren...
    Auto Gassigänger sahen wir da auch ab und an. Dann liefen die Hunde hinter dem Auto des Besitzers her...
    Fand die Menschen da auch Strange und Unsympathisch. Die Hunde waren egal welche Rasse unsozial und nicht erzogen.

    Jetzt wohn ich wieder in einer Großstadt und es wird sich abgesprochen und die meisten Hunde sind nett. Die meisten Hunde hier können durchaus auch wechseln, zwischen, mal hinwollen und spielen, oder einfach weiter gehen. Es sind eh so viele Hunde hier. Ohne den Hunden beizubringen, das sie nur mit Erlaubnis Kontakt haben dürfen, würd man hier keine 10m Weit kommen ohne das der Hund sich sonst in die Leine schmeißt.
    Selbst meine Labrador Hündin konnte vor der Läufigkeit relativ Offline mit uns durchs Wohngebiet spazieren. Schaffte es, mal kurz für einen Nasenstupser zu einem Hundekumpel zu gehen und dann wieder Brav an meiner Seite mit zu laufen.
    Wer hier natürlich grobe Fehler in der Erziehung macht und mit einem Pöbler unterwegs ist, hat hier natürlich die Arschkarte gezogen. Es gibt hier schlicht keine Möglichkeit, mit dem Hund Gassi zu gehen ohne das man ab und an, mal auf einem 1m Breiten Weg an jemand anderen mit Hund vorbei muss(Wobei man auf die Spielstraßen vielleicht noch ausweichen kann und die Autofahrer dann eben warten müssten).