Beiträge von Brazzi

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    Das steht im Tierschutzgesetzt selber drin unter § 6:


    Quelle: http://www.gesetze-im-internet.de/tierschg/BJNR012770972.html


    Die Kastraklausel ist somit rechtlich nicht wirksam.

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    Ich hab auch noch ne Frage die mir grad kam:
    Riechen kastrierte Hündinnen in ihren Zeiten, wo sie läufig geworden wären, immernoch interessant oder "läufig"?
    Bzw wissen die überhaupt das sie kastriert sind?

    Da kann ich wieder helfen :D
    Ja, Hündinnen durchlaufen meines Wissens nach auch nach der Kastra noch eine Art Zyklus, die einen mehr, die anderen weniger.
    Das deckt sich zumindest mit meinen Beobachtungen. Meine Hündin z.B. hat alle paar Monate ein paar zickige, depressive Tage. Das wär ziemlich genau zur Zeit der Stehtage, gemessen an ihren früheren Läufigkeitsintervallen.

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    Und: Wird JEDER Hund in der Pubertät ungehorsamer? (Diese Frage entwächst eigentlich nur meiner Hoffnung auf einen Wunderhund :roll: )

    Kommt ganz auf den Hund an.
    Meine Hündin z.B. hat eine extrem ausgeprägten Wunsch mir zu gefallen - hatte sie schon immer, und das hat sich während der Zeit, in der sie hätte pubertieren sollen, nicht geändert.

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    Ja, genau so macht Skadi das auch. Aber bei ihr wird's wohl er ein : Ey, guck Frauchen - der liegt auf MEINEM Platz! Mach was!" sein, denn sie darf aufs Sofa (er inzwischen übrigens auch)

    austria:
    Ich schätze, das kommt auf die allgmeine Konstitution und Fittness des Hundes an. Eine konkrete Antwort kann ich dir aber auch nicht geben, weil ich es bisher noch nicht ausprobiert habe (und es auch nicht will) ;)

    bonitadsbc:
    Jupp. :smile:

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    Die Krallen von meinem Hund wachsen sehr schnell. Die einzige Möglichkeit wäre ja, ihn mehr auf Asphalt laufen zu lassen, damit sie sich besser abwetzen, oder? Er läuft aber lieber auf weichem Boden. Wahrscheinlich weil er das Cauda-Equina-Syndrom hat.
    Bleibt mir nur das regelmäßige Schneiden?


    Also ich persönlich würde regelmäßig schneiden und gut. Wie schon gesagt, Laufen auf Asphalt ist nicht das beste für die Gelenke, und wenn der Hund es zudem auch noch nicht gern tut würd ich es vermeiden bzw. nicht extra machen, damit sich die Krallen ablaufen.


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    Kann man es unter "normal" verbuchen, wenn Hunde die zusammenleben sich gegenseitig gegen Artgenossen abschirmen - sprich Rüde macht Rüden an wenn die zu nah an Hündin sind und umgekehrt? :???:

    Klar. Völlig normal. Sieh es mal aus der Sicht des Hundes:
    Da hatt man schon so einen tolles Mädchen (oder eben einen Kerl - je nach dem) ganz für sich allein, und dann soll man das/den anstandslos mit anderen teilen? Wär ja schön blöd ;)
    Meine beiden verteidigen sich sogar gegenüber gegengeschlechtlichen Artgenossen, obwohl sie sich gar nicht sooo toll finden. Aber was man hat, hat man halt. :lol:
    Aber normalerweise sollte das vom Halter gut zu kontrollieren sein...

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    In der HuSchu in der ich war gab man mir zu verstehen dass ich meinen (unkastrierten) Rüden nicht zu anderen Rüden lassen soll da diese ab einem gewissen Alter generell unverträglich mit anderen Rüden werden. Ich mein, natürlich kann er nicht jeden mögen aber kann man das wirklich so pauschal sagen?

    Das wiederrum halte ich als Pauschalaussage für Quatsch.
    Klar, es gibt unkastrierte Rüden, die alle anderen intakten Kerle per se blöd finden. Aber das kann einem mit einem Kastraten genauso gehen. Ebenso gibt es intakte Rüden, die ganz wunderbar mit allem und jeden zurecht kommen.
    Es ist halt eine individuelle Frage - und nicht zuletzt auch eine Frage der Erziehung.


    Und ne Frage hätt ich auch:
    Können Hunde petzen? Ich meine das nämlich schonmal bei meinen beiden beoabchtet zu haben:
    Nemo darf hier nicht aufs Sofa.... als er neu hier war, hat er sich allerdings manchmal drauf geschlichen, wenn ich nicht hingeschaut habe. Nun ist es in dieser ersten Zeit dreimal vorgekommen, dass Skadi (die mehrfach mitbekommen hat, wie ich Nemo z.T. sehr nachdrücklich von der Couch komplimentiert hab) zu mir kam, ganz aufgeregt genervt und "empört" geschnauft hat bis ich aufgestanden bin und dann zur Couch vor gelaufen ist, wo - ihr ahnt es - Nemo lag.
    Wenn es nun nur einmal passiert wär, würd ich ja an einen Zufall glauben... aber so?
    Was meint ihr - können Hunde soweit zwischen sich und anderen unterscheiden, dass sie zu sowas wie bewusstem anschwärzen fähig sind? :???:

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    Oh da fällt mir auch eine doofe Frage ein:
    Warum gibt es Schlappohren?

    Mir wurde mal erzählt, dass es sie vorallem bei Jagdhunden gibt, damit kein Wasser hinein kommt. Stimmt das? :???:
    Oder hat es nur rein ästhetische Gründe?

    Also von Stöber und Schweißhunden weiß ich, dass die langen, beim schüffeln auf dem Boden nach vorn hängenden Schlappohren einen Trichter bilden, der den Geruch einer Fährte besser "einfängt". Deshalb haben solche Hunde auch so extrem lange, und in manch anderer Hinsicht unpraktische Ohren.
    Wie das bei "normalen" Schlappohren aussieht weiß ich nicht genau.
    Ich meine aber, dass das Schlappohrigkeit genauso wie Vielfarbigkeit im Zuge der Domestikation zwangsläufig entsteht. Soweit ich mich erinnere, scheinen diese Merkmale einen Zusammenhang mit der Zahmheit der Tiere zu tun zu haben, denn bei einem Zuchtprogamm mit Polarfüchsen traten bei den dem Menschen besonders zugewandten Tieren Mehrfarbigkeit und Schlappohrigkeit gehäuft auf.
    Die Angaben sind aber ohne Gewähr.... das hab ich vor Jahren mal aus einem Blochvortrag mitgenommen....

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    Und ja, ich weiß er hat vermutlich auch nicht genügend Grenzen, und die Trainerin meinte damals auch, dass er drinnen macht was er will darum tut er es auch draußen... aber da war die Stresssache noch nicht so ersichtlich für uns und es ist draußen def. kein Ungehorsam, sondern ein nicht-können, denn sonst würde er nicht die leisesten Signale wahrnehmen, sobald er sich leicht abgeregt hat.

    Ok, die Begrüßungssituation kommt mir nun nicht wirklich kontrollierend vor.
    Aber ein zu wenig an Grenzen und Regeln drinnen können in meinen Augen durchaus mitverantwortlich für den Stress draußen sein.
    Das was ich jetzt schreibe, ist nur eine Theorie, ich hab dich zuhause ja nie mit ihm erlebt:
    Möglicherweise sieht dich Lucky, dadurch, dass er drinnen zu viel darf als nicht souverän genug um Dinge zu regeln. Drinnen hat das vielleicht keine besonderen Auswirkungen, da er sich da sicher fühlt und es de facto auch nichts wirklich zu regeln gibt.
    Kommt er nun draußen in eine Situation mit Reizen, die er nicht im Griff hat reagiert er mit Stress, weil er euch nicht "zutraut" die Verantwortung für ihn stressigen Dinge (Verkehr/Leute/Hunde/was auch immer) zu übernehmen, er aber selber auch nicht weiß, wie er regeln soll. Für ihn also totaler Kontrollverlust. Diesen kompensiert er mit dem gezeigten Ersatzverhalten wie Umherrennen, Bellen, Attacken auf andere Hunde.
    Wie schon gesagt, das alles kann auch kompletter Quatsch sein. Aber häufig liegen die Ursachen von in bestimmten Situationen gezeigten Verhaltensauffälligkeiten gar nicht in der Situation selbst, sondern ganz wo anders....

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    Mein Männe geht nicht wirklich mit unseren Hunden Gassi. Er ist eher ein ruhigerer Mensch, außer wenn ihn etwas aufregt, dann ist Holland in Not. Aber ist eher der Schmuse- und Spielpartner für unsere Hunde. An Gassigehen hat er nur wenig Interesse und die will ich ihm nicht aufzwingen.

    Verhält sich Lucky denn, wenn er mal spazieren geht? Anders oder genauso? Und was ist, wenn ihr mal zusammen unterwegs seid?