Beiträge von Brazzi

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    Wobei Paul schon sehr oft andere Menschen auf der Straße mit seinem Herrchen verwechselt hat, oder mit meiner Oma...ich würd sagen er schaut zuerst bevor er seine Nase einsetzt :???:

    Nur so eine Vermutung, aber vielleicht kommt es auch auf die Rassen an?
    Hütehunde z.B. sind ja rassetechnisch eher "Augentiere".
    Ich merk das bei meinen beiden immer beim Dummytraining - während die Retriever aus unserer Gruppe auch Markierungen oft eher mit der Nase "nacharbeiten" müssen, sind meine beiden da echt gut drin sich den genauen Punkt zu merken, wo der Dummy nieder gegangen ist. Dafür arbeiten sie auch die Suche oft zusätzlich viel mit den Augen, und sind nicht so völlig in der olfaktorischen Welt versunken.
    Vielleicht gibt es da ja auch einen Unterschied, was das Erkennen von Menschen angeht?
    Aber eventuell liegt es auch daran, dass die Hunde ihre so hochsensible Nase einfach "abgeschaltet" haben, wenn sie in bekannter Umgebung unterwegs sind?
    Gansloßer sprach mal auf einem Vortrag über die Wahrnehmung des Hundes von so einem Phänomen. Das Hunde eben bekannte Strecken ungefähr so beiläufig wahrnehmen, wie wir Menschen unsere Umgebung, wenn wir z.B. eine gut bekannte Strecke mit dem Auto zurück legen, und der Hauptteil des Nasensinns "inaktiv" bleibt. Und vielleicht lösen dann eben auch bei "Nasenhunden" eher die optischen Reize ein Wiedererkennen aus?

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    Jenny - beruhigt mich wenigstens ein bisschen. Das mit dem Putenhals ist richtig, aber der war Montag gefüttert, kann das dann noch bis Donnerstag dauern bis der raus ist? Ich dachte ja eher an die Kartoffeln, von denen ich zuviele gegeben hatte....

    Also... wenn es eine Darmreizung/entzündung ist (letztere sollte allerdings auch behandelt werden) kann das schon ein paar Tage dauern, bis kein Schleim mehr im Kot ist. Die gelöste Schleimhaut wird nach und nach weiter ausgeschieden, und neue muss ich eben erst bilden.

    Ich kann ja jetzt nur von meine Erfahrungen sprechen, aber wenn Skadi mal Schleim im Kot hatte, hat sie mindestens 4-5 Tage lang ab und an immer noch etwas Schleim im/am Kot gehabt, allerdings von Tag zu Tag weniger.

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    Bei Anstrengung kann es auch schon mal zum Hecheln kommen. Wenn man beim Jagen und Fangen spielen mal wieder übertreibt, hechelt man auch schon mal. Aber in der Regel ist das Hecheln einer Katze nicht ganz so auffällig wie beim Hund.

    Ja, das kann ich bestätigen. Mein allererster Kater hat mich und die Hunde immer auf der "kleinen Waldrunde" (so ca. 4 km) begleitet - freiwillig natürlich. Aber bei wärmerem Wetter oder wenn wir sehr zügig gegangen sind, hat er hinterher auch ab und an gehechelt.

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    Diesen Abschnitt sollte man aber auch nicht außer Acht lassen, und ich denke es sollte wirklich immer eine Enzelfallentscheidung sein.

    Bei einem Hund ist die Fortpflanzung aber durchaus anders zu kontrollieren (Ja, ich weiß, es gibt immer wieder auch Fälle, wo das nicht klappt, aber die sind definitiv nicht die Regel). Bei Freigängerkatzen sieht das Ganze z.B. schon ganz anders aus.
    Aber ich stimme zu, dass es eine Einzelfallentscheidung sein sollte - und zwar ob kastriert wird, und nicht ob nicht.
    Das Wegfallen der Sexualhormone wirkt sich nämlich nicht nur auf die Fortpflanzungsfähigkeit, sondern auch massiv auf das generelle Verhalten aus. Zudem sind die Hormone nicht unmaßgeblich an der körperlichen und geistigen Reife eines Hunde beteiligt. Kastriert man zu früh, kann es u.a. zu Wachstumsschäden an Gelenken, Knochen und Organen kommen. (Nachzulesen in "Kastration und Verhalten beim Hund" von Udo Gansloßer). Frühkastrierte Hunde verhalten sich zudem häufig ihr Leben lang infantil und/oder bleiben, je nach Kastrationszeitpunkt, quasi in ihrer Pubertätsphase stecken.
    Daher ist in meinen Augen nach dem Tierschutzgesetz, auch unter Berücksichtigung des zitierten Absatzes, von einer Kastration - vor allem zu einem verfrühten oder falschen Zeitpunkt ohne wirklich triftigen Grund (und die rein theoretische Möglichkeit, dass ein Tier sich fortpflanzen könnte, gehört da definitiv nicht zu... da könnte man auch jedem Hund mal eben präventiv die Zähne ziehen, weil er ja rein theoretisch beißen könnte) abzusehen.
    Diese Meinung vertreten im übrigen auch Fachleute in Sachen Tierrecht.

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    ich habe keinen Hund, ich habe einen allesfressenden Dingo aus dem Weltall! :D


    :lachtot:
    Aber dein Hund gefällt mir ausgesprochen gut!
    Ich persönlich würde ja nächstes mal sagen: "Das ist der seltene eurasische Panda-Jäger. Eine alte ungarische Rasse, die im 18ten Jahrhundert speziell für Trophäen-Expeditionen auf dem asiatischen Kontinent gezüchtet wurde. Der hat so eine Färbung, damit er von seiner Beute nicht so schnell als Feind erkannt wird..." :mg:

    Ich bete mit, aber ganz ruhig. Nicht jeder Fitzel Darmschleimhaut im Kot bedeutet gleich das schlimmste. Es kann auch eine Darmentzündung oder auch nur eine Reizung sein (und das wiederum kann schon durch die Kartoffeln kommen, wenn der Hund empfindlich ist). Also beobachten... wenn es häufiger wird, und evenuell sogar Blut mit im Schleim ist Kotprobe zum TA ;)

    Also, wenn es jetzt ne einmalige Sche war, würd ich mir da keine allzu großen Sorgen machen. Hat Skadi auch schon 1-2 mal gehabt jeweils für ein paar Tage. Da war der Darm durch Futterumstellung oder so gereizt und mit dem Kot kam eben ein wenig Schleimhaut mit raus.
    Wenn das aber länger anhält oder häufiger vor kommt, würde es abklären lassen. Es können in der Tat Giardien oder andere Parasiten, aber auch diverse Krankheiten dahinter stecken...

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    ...und dann gibts noch den Unterschied zwischen gekochten und rohen Knochen. Rohe Fleischknochen liebt Schara ohne Ende und sie bekommen ihr bestens. Einen gekochten Knochen hat sie leider Gottes auch schon mal von jemand bekommen und der tat ihr gar nicht gut.

    Das hat aber, soweit ich weiß, nichts mit Knochenkot zu tun... den gibt es von gekochten wie von rohen gleichermaßen, wenn man es übertreibt.
    Aber gekochte Knochen splittern leichter und reizen so den Magen-Darmtrakt stärker.
    Außerdem gibt es gekochte Knochen oft "pur", also ohne großartig Fleisch drumherum, welches wichtig ist, um die Magensäureproduktion anzuregen die nötig ist eine vernünftige Verdauung der Knochen überhaupt erst möglich zu machen. Außerdem sind die einzelnen Knochensplitter bei genügend Fleischbeigabe auch "verpackt" und reizen den Magen nicht so stark. Daher das erhöhte Verletzungsrisiko und die häufigen Probleme bei gekochten Knochen.