ZitatWobei Paul schon sehr oft andere Menschen auf der Straße mit seinem Herrchen verwechselt hat, oder mit meiner Oma...ich würd sagen er schaut zuerst bevor er seine Nase einsetzt
Nur so eine Vermutung, aber vielleicht kommt es auch auf die Rassen an?
Hütehunde z.B. sind ja rassetechnisch eher "Augentiere".
Ich merk das bei meinen beiden immer beim Dummytraining - während die Retriever aus unserer Gruppe auch Markierungen oft eher mit der Nase "nacharbeiten" müssen, sind meine beiden da echt gut drin sich den genauen Punkt zu merken, wo der Dummy nieder gegangen ist. Dafür arbeiten sie auch die Suche oft zusätzlich viel mit den Augen, und sind nicht so völlig in der olfaktorischen Welt versunken.
Vielleicht gibt es da ja auch einen Unterschied, was das Erkennen von Menschen angeht?
Aber eventuell liegt es auch daran, dass die Hunde ihre so hochsensible Nase einfach "abgeschaltet" haben, wenn sie in bekannter Umgebung unterwegs sind?
Gansloßer sprach mal auf einem Vortrag über die Wahrnehmung des Hundes von so einem Phänomen. Das Hunde eben bekannte Strecken ungefähr so beiläufig wahrnehmen, wie wir Menschen unsere Umgebung, wenn wir z.B. eine gut bekannte Strecke mit dem Auto zurück legen, und der Hauptteil des Nasensinns "inaktiv" bleibt. Und vielleicht lösen dann eben auch bei "Nasenhunden" eher die optischen Reize ein Wiedererkennen aus?