Mal ne ganz andere Frage (oder besser zwei
Was tut ihr in Futtertuben? Leberwurst pur lässt sich irgendwie so schwer raus drücken...
Und wie befüllt ihr die Dinger ohne ne riesen Sauerei? ![]()
Beiträge von Brazzi
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Hättest Du dazu eine Quelle? Das würde mich nämlich ernsthaft interessieren.
So habe ich das noch nie gesehen und konnte es noch nie bewusst beobachten (zumindest ersteres)Wie das nun mit dem genau drüber bzw. nah daneben pinkeln ist, kann ich nicht sagen. Darüber habe ich bisher nichts gelesen (oder es eventuell auch überlesen bzw. nicht behalten
)
Aber genrell kann man bei Bloch recht viel über Markierverhalten lernen. Er schreibt zum Markierverhalten von Hunden und Wölfen in mindestens zwei seiner Bücher was (jetzt frag mich bitte nicht, in welchen genau... relativ sicher bin ich mir bezüglicher der Wölfe bei "Timberwolf Yukon und Co". Da sind glaub ich sogar Statistiken drin, wie oft welcher Wolf mit welcher Stellung wo drüber markiert hat).
Dabei ist zu unterscheiden, ob es sich um Hunde handelt, die zusammen in einer Gruppe leben oder es sich um fremde Hunde handelt.
Unter "zusammengehörigen" Hunden/Wölfen soll in der Tat auch die Zusammengehörigkeit singalisiert werden. Entweder, wenn es sich um gegengeschlechtliche Alttiere handelt im Sinne der Paarbindung bzw. des Anspruch erhebens oder, im Falle von souveränem Alttier und jungem Schnösel (um Bloch treu zu bleiben
) des nach Außentragens eines grundsätzlichen Zummengehörigkeitsgefühl. Hierbei ließ sich wohl (zumindest bei Wölfen) beobachten, dass häufig eben grade die rangniederen Jungtiere über die Urinstellen der Alttiere markiert haben. Also ist nicht automatisch der, der drüber pinkelt der Dominante oder Ansprucherhebende.Bei Hunden/Wölfen, die sich nicht kennen ist das überpinkeln ein echtes Markierverhalten im Sinne von "ich hab hier drauf Anspruch/ich war auch da". Das kann natürlich auch beinhalten, dass Anspruch auf eine Hündin erhoben wird, die dort vorher hin gepinkelt hat.
Und schlussendlich gibt es noch das sogenannte "Imponierharnen", das oft mit diversen anderen Imponiergesten gezeigt wird (z.B. Scharren, Grollen, Bellen), meist nur dann, wenn der "Kontrahent" anwesend ist, manchmal aber auch in dessen Abwesenheit.
Zum Imponierharnen kann man u.a. in "Ausdrucksverhalten beim Hund" von Feddersen-Petersen was nachlesen. -
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also tageslänge und/ oder temperatur sind bei ihr nicht ausschlaggebend, sondern definitiv die hormone!
Würde sich mit meinen Beobachtungen decken. Skadi haart nicht mehr vernünftig ab (hat also nur noch eine geringe Veränderung im Haarkleid), seit sie kastriert ist. Vorher dreimal im Jahr - so oft wie sie läufig war. Und wenn ich zurück denke, war das in der Tat auch ziemlich sicher während der Läufigkeiten/Scheinträchtigkeiten.
Eine unserer früheren Familienhündinnen (Lotte) hingegen hat nach der Kastra quasi einen Dauerhaarwechsel gehabt.
Und auch hier passt das wieder: Skadi wurde in einer hormonell ruhigen Zeit (ca. 3 Monate nach der letzen Läufigkeit ) kastriert, Lotte hingegen direkt nach abklingen der Läufigkeit. -
Zwei Moxonleinen, 2 Futterdummies, 2 Futtertuben, eine Einzeltonpfeife, 4 Pylonen
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Wie lang ist die Läufigkeit denn her?
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jap

Ja tun sie... sie jucken extrem und sie werden - je nach Mückenart - auch mächtig dick. Aber Mücken können Hunde eben nur da stechen, wo kurzes oder gar kein Fell ist - auf dem Nasenrücken oder um die Augen z.B. Sieht dann so aus
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Sagt ja auch keiner, dass man, jetzt da man das Problem erkannt hat, es dem Hund erlauben oder "durchgehen" lassen soll diese Verhalten zu zeigen. Aber einfach irgendwas "verbieten", möglichst durch reines Strafen und kein Alternativverhalten anzubieten, kann bös nach hinten los gehen.
Denn für einen Hund ist es "nichts tun" eben nicht zu verstehen. Es bleibt ein "Handlungsvakuum", das im besten Fall mit "vor-sich-hin-meiden", im schlimmsten Fall mit einem Frustrationsverhalten gefüllt wird. Beides finde ich persönlich nicht erstrebenswert.
Daher eben Hund dran hindern und seinen Impuls in etwas "sinnvolles" umwandeln.
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Ich schließe mich denen an, die Fluke lieben... :liebhab: .... seit dem ich den gesehen habe (ist erst 2-3 Jahre her) hab ich mir fest vorgenommen, Skadi irgendwann das Humpeln auf Befehl beizubringen... das der Filmhund das konnte, hat mich (neben der Story natürlich) nämlich schwer beeindruckt.

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Habe ich das richtig verstanden, dass er das nur bei einem geringen Teil von Radfahreren macht?
Und er hat auch noch nie einen Radfahrer im eigentlichen Sinne gestellt (eventuell mit Verbellen)?
Dann liegt der Gedanke nahe, dass es nicht allein der Reiz "Fahrrad" ist, sondern irgendwas spezielles an den Fahrrädern oder an der Situation. Ich schätze auch, dass er irgendwie verknüpft hat: "bestimmtes Fahrrad/bestimmter Menschentyp auf Fahrrad/Fahrrad in Bestimmter Situation = toller Freund, den man unbedingt begrüßen muss".
Ich kenn das ähnlich. Skadi, obwohl normalerweise völlig uninteressiert an Fremden ist, ist wie magisch angezogen von Leuten, die in der Hocke sind. Sie ist allerdings von sich aus so folgsam, dass sie sich aus ihrem "Freudentaumel" wieder raus rufen lässt.
Ich würde genau das machen, was Shoppy vorgeschlagen hat: Ein Ritual einführen, das quasi beim Reiz "Fahrradfahrer" automatisch ausgelöst wird und so lange du im Training bist den Hund per Schleppe oder normaler Leine dort sichern, wo auch nur die geringste Chance besteht, dass du auf Radfahrern triffst. -
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Warum sind Hunde eigentlich so "doof" und kapieren nicht von alleine das an-der-Leine-ziehen unangenehm ist und man auch mit nem Schritt langsamer ans Ziel kommt?
Tja... das liegt wohl daran, das die meisten Hunde damit Erfolg haben, wenn sie sich in die Leine hängen - wenn auch nur minimalen und mühsamen.
Denn kaum ein Mensch ist so konsequent im Leineführigkeitsuafbautraining, von Anfang an nie auch nur einen kleinen Schritt nachzugeben, wenn der Hund in die Leine springt oder nach vorn zieht.
Im Gegenzug wird nur selten sofort weiter gegangen, wenn der Hund von sich aus die Leine locker lässt.
Der Lerneffekt dabei ist so folgender:
Hund zieht, und kommt nach einigen Versuchen ein paar Zentimeter nach vorn. Er lernt also: Ziehe ich lange und intensiv genug geht es irgendwann vorwärts. Das es anders, nämlich mit nicht ziehen, einfach geht, kann er ja nicht wissen.
Letztendlich ist das alles eine Sache des richtigen Trainings.
Lernt ein Hund von Anfang an, dass es niemals etwas bringt in die Leine zu springen, wird er das, für ihn definitiv unangenehme weil schmerzhafte, Verhalten schon bald nicht mehr zeigen, sofern nicht irgendeine besonders extreme Reizlage vorliegt, die ihn den Schmerz ignorieren lässt.
Ist das Verhalten aber schon durch inkonsequentes Verhalten des Hundeführers "eingeübt", ist es umso schwerer es wieder abzutrainieren, denn was ein Hund erstmal gelernt hat (hier also, wenn ich ziehe geht es vorwärts, wenn auch langsam) sitzt ziemlich fest.