Wie alt ist Xena denn?
Kann es sein, dass sie gerade Anstalten macht in der Rangordnung aufzusteigen?
Ansonsten, wenn es bei dieser einmaligen Sache bleibt, würde ich es als "kleinen Höhenflug" abhaken!
Beiträge von Sleipnir
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Ist Xena denn die Ranghöchste in eurer Hundegruppe?
Emma knurrt Janosch zwar nicht an wenn sie auf dem Sofa liegt und er den Raum betritt, aufs Sofa drauf lassen würde sie ihn in diesem Moment allerdings auch nicht! Janosch macht allerdings in diese Richtung auch gar keine Anstalten, er sucht sich dann einen eigenen Platz :wink:
Klar, so ein weiches, kuscheliges Plätzchen, insbesondere wenn man noch "Rückendeckung" von einem der "Chefs" hat ist natürlich ein riesengroßrs Privileg, dass man nicht so ohne weiteres teilen will.
Allerdings finde ich die Reaktion, schon zu knurren, wenn die Anderen nur den Raum betreten schon überzogen!
Deine Hunde leben doch auch schon recht lange zusammen, oder?
Eigentlich müßte die Rangordnung doch so gefestigt sein, dass solch deutliche Drohungen wegen einem Liegeplatz gar nicht mehr nötig sind?!
Ist das schon öfter vorgekommen?
Gibt es irgendeine Veränderung innerhalb der Hundegruppe z.B. anstehende Läufigkeiten, Krankheiten etc.? -
@ Askja & justel 99:
Das mit den Freilauflächen kam in der Reportage wohl nicht so richtig rüber.
In der Hamburger Hundeverordnung steht ganz klar, dass man seinen Hund auch ohne Hundeführerschein auf den ausgewiesenen Freilaufflächen laufen lassen kann!
@ Madame:
Ok, hab mich vielleicht etwas zu krass ausgedrückt. Mit dem entsprechenden Aufwand ist es mit Sicherheit möglich einem Hund auch in Hamburg ein angemessenes Leben zu bieten. Allerdings wäre das für mich schon mit einer erheblichen Einschränkung der Lebensqualität verbunden, wenn ich das mal mit meiner derzeitigen Situation vergleiche, hier mach ich die Haustür auf, und die Hunde können laufen, dass OA ist mir hier auch noch nie begegnet! -
@ Bandog:
Wo du ja schon selbst wieder auf diesen Thread aufmerksam gemacht hast - ergab sich da denn noch irgendetwas? -
Na dann mach ich doch mal in diesem Thread weiter.
Ich besitze eine Perro de Pastor Mallorquin (Ca de Bestiar) Hündin.
Ich war damals ohne genaue Vorstellungen in unserem hiesigen Tierheim, und Emma hat mir einfach am besten gefallen.
Vom Tierheimpersonal wurde sie mir als Schäferhund-Labrador-Mischling vorgestellt.
Was ich mir da wirklich ins Haus geholt habe, dass wurde mir erst mit der Zeit klar.
Da Emma so gar nichts mit einem Labrador Retriever gemeinsam hat hab ich irgendwann im Internet recherchiert und bin auf obengenannte Rase gestoßen. Das faszinierende ist, wenn man es weiß, dann erkennt man diese Rasse, obwohl in ihrem Aussehen bei weitem nicht so einheitlich, wie z.B. ein Rottweiler, auf dem ersten Blick.
Ich habe seitdem schon soviele angebliche Labradormischlinge auf Tiervermittlungsseiten entdeckt, die mit absoluter Sicherheit keine Retriever, sondern waschechte Ca de Bestiars waren.
Eigentlich finde ich es ziemlich erschreckend, dass Tierschutzorganisationen, die sich tagtäglich mit diesen Hunden beschäftigen nicht darüber im Klaren sind was sie da eigentlich vermitteln.
Emma hat zwar einige Macken, die mit Sicherheit auf eine unzureichende Sozialisierung zurückzuführen sind, allerdings sind ihre rassebedingten Charaktereigenschaften auch "nicht ohne":
-Sie ist sehr territorial und verfügt über einen ausgeprägten Schutztrieb, der sich in der Dunkelheit noch verstärkt
-Sie begegnet neuen Situationen, neuen Menschen und fremden Hunden erstmal misstrauisch
-ihr Bewegungsdrang ist fast nicht zu stillen
-sie ist ihren Führungspersonen gegenüber wahnsinnig sensibel
-sie ist teilweise ziemlich hektisch, gerade in der UO, macht zwar Spaß mit so einem hochmotivierten Hunbd zu arbeiten, allerdings "überhastet" sie viele Übungen
Aber trotz allem übt diese Rasse eine nicht unerhebliche Faszination auf mich aus, und es würde mich wahnsinnig interessieren mal einen Vertreter dieser Rasse kennenzulernen, der eine angemessene Sozialisation durchlaufen hat, um dieses Verhalten mit Emmas Verhalten zu vergleichen! -
Habs auch geguckt!
Ich werde heute mit dem guten Gefühl einschlafen, dass ich mit meinen Hunden auf dem Dorf lebe, sie überall ohne Leine laufen dürfen und mir auf unseren einsamen Wegen bestimmt nicht das Ordnungsamt begegnet!
Das was da in Hamburg abläuft ist ja schon ziemlich heftig! Wie man unter diesen Umständen seinem Hund ein halbwegs artgerechtes Leben bieten will ist mir echt schleierhaft! -
Na, das könnte ein abendfüllendes Thema werden :wink:
Zwei kurze Antworten vorab:
1.) Ja für mich ist es Tierquälerei, ich finde es genauso unangemessen wie seinen Hund an der Kette oder ausschliesslich im Zwinger zu halten.
2.) Vermenschlichung fängt bei mir da an, wo man menschliche Gefühle, Fähigkeiten und Bedürfnisse in den Hund hineininterpretiert und ihn auch danach behandelt.
In unserer Familie gibt es ein sehr anschauliches Beispiel dafür.
Mit über 70 Jahren meinten meine Großeltern sie müßten sich noch einen Hundewelpen anschaffen.
Es war ihr erster Hund, und obwohl sie beide sehr tierlieb waren, hatten sie von Hundehaltung und Hundeverhalten mal so gar keine Ahnung, und auch nicht das Bedürfnis sich großartig zu informieren.
Sie haben dann sogar eine Züchterin gefunden, die ihnen einen Welpen verkauft hat. Ein Yorkshire Terrier - Boomer, nicht so eine überzüchtete "Teppichratte", sondern ein Yorkie in Übergröße, mindestens so groß wie ein Dackel.
Dieser Hund wurde vom ersten Tag an verhätschelt und gepäppelt, schlief im Bett, hatte mehr Spielzeug als so manches Kind, bekam das beste Futter, und wenn er das beste Futter nicht fressen wollte, dann wurde es eben weggenommen und das allerbeste Futter hingestellt :wink: Nach einigen Monaten fraß der Hund kaum noch normales Hundefutter!
Er wurde behandelt wie ein kleiner Prinz, und ihm wurden alle Wünsche von den Augen abgelesen.
Man könnte meinen, ein Leben wie im Schlaraffenland, leider weit gefehlt, denn es gab einige wichtige Dinge, die dieser Hund nie kennenlernte und sein Verhalten noch bis heute prägen.
Zum einen hat er nie die stabilisierende Wirkung einer verlässlichen und souveränen Führung kennengelernt und zum anderen haben meine Großeltern ihn jahrelang von anderen Hunden isoliert, ihm könnte ja etwas passieren!
Vor zwei Jahren, der Hund war damals 8 Jahre alt, sind meine Großeltern kurz hintereinander gestorben.
Boomer wurde von meinem Vater aufgenommen und mußte sich mit zwei halbwüchsigen Kindern und einem 1jährigen Dackelmix arrangieren.
Mein Vater hat durch Konsequenz und Geduld noch viel verändern können, aber charakterlich ist dieser Hund immer noch eine Katastrophe, ein absolut mäkeliger Fresser, der eher verhungert, als Trockenfutter anzurühren, absolut unverträglich mit fremden Hunden, der zweite Hund im Haushalt, mit dem er sich so einigermaß0en versteht, wird in regelmäßigen Abständen aus heiterm Himmel angegriffen, selbst mein Vater und seine Lebensgefährtin trugen schon mehrfach Bisswunden davon etc.
Ich bin mir 100%ig sicher, dass dieser Hund, wäre er kein Yorkie, sondern ein Schäferhund, oder ein Rottweiler heute schon nicht mehr leben würde.
Eigentlich ist es echt nur traurig, 8 Jahre lang wurde dieser Hund in einem goldenen Käfig gehalten und hatte nie die Möglichkeit ein rassegerechtes bzw. artgerechtes Leben zu führen, und heute, mit 10 Jahren ist er ein alter, störrischer, aggressiver Kauz dem scheinbar jede Lebensfreude fehlt... -
An den Cattle Dog dachte ich auch eigentlich gleich, denke auch, dass er zu Christian ganz gut passen könnte, nur war mir nicht klar, dass man mit ihm auch an Geflügel arbeiten kann!
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Ja, dieses Phänomen nennt sich Wechselnase und tritt bei relativ vielen, insbesondere beigen und/oder brauner Hunden auf.
Im Sommerhalbjahr ist die Nase tiefschwarz, im Winterehalbjahr rosa.
Ich bin kein Veterinärmediziner und lasse mich gerne berichtigen, aber ich glaube nicht, dass es sich hier um einen Eisenmangel handelt, und noch viel weniger glaube ich, dass sich dieses Phänomen mit Blutmehl beheben lässt!
Da werdet ihr euch wohl dran gewöhnen müßen :wink: -
Tut mir leid Chrissi, was "schlaues" kommt von mir auch nicht :wink: , sondern nur die gleiche Frage, die schon agi-maus gestellt hat: Warum hast du den Hund denn mit zu dir genommen?
Wäre es nicht sinnvoller gleich im vertrauten Umfeld zu trainieren, insbesondere, da bei euch ja immer noch ein weiterer Hund dabei ist und die Hündin dann ja doch nie ganz allein ist?!