Beiträge von Audrey II

    Mittlerweile wird Futter gehypt, das einen extrem hohen Fleischanteil und bestenfalls kaum oder keine Kohlenhydrate hat

    Nä.....der Hype ist vorbei;)

    Im Trend ist eher eine individualisierte, mengenmäßig moderate Ernährung mit frischen Zutaten, die das Kochen als Zubereitungsart beinhaltet.

    Ehrlich gesagt, hatte ich eine Zeitlang die Befürchtung, dass auch die Hundeküche Opfer eines Trends wird und die Barfer ihre Fleischberge jetzt in den Kochtopf werfenxD Das ist zum Glück nicht geschehen. Hätte wohl auch zu sehr gestunken:lol:

    Ich fand (und finde noch) diese Diskussionen über "Artgerechte Hundeernährung" immer etwas toxisch. Oft sehr emotional geführt und wenig neutral präsentiert.

    Ich bin eigentlich auch froh, dass die Hundeküche genug Spielraum für flexibel gestaltete Ernährungsmethoden lässt. Gekocht wurde schon immer für Hunde. Ist nicht neu und man muss sich auch nicht mit Trends herumschlagen, die kommen und gehen:smile:

    Den Apfel schmeißt du roh mit rein, oder kochst du den auch?

    Bei mir kommt täglich ein Stück Apfel mit ins Menü. Nicht wegen der Vitamine, sondern wegen der Ballaststoffe. Pektin ist gut für die Verdauung, aber nur bedingt hitzestabil und wird deshalb auch nur kurz mitgekocht.

    Birne ähnelt dem Apfel beim Nährstoff-und Vitamingehalt, enthält aber mehr Folsäure. Letztere kann Hitze gar nicht ab und deshalb kommt Birne z.B. hauptsächlich "roh" mit ins Menü.

    Manchmal gehts aber auch nur um den Geschmack:smile:

    Dann werden Apfel-Birne oder Bananenscheiben in Butter ( oder Kokosfett) gedünstet. Etwas Zimt drauf ( wenn der Hund es mag) oder Hanfsamen mitrösten.

    Der Windhund mag ein bisschen Firlefanz im Napf:D

    Heute gab es:

    Rinderherz/ 1/2 Bio-Bratwurst, Nudeln, Brokkoli, Apfel, Kümmel, frische Kresse, Leinöl/Kürbiskernöl

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    Bei Lucifer ist eher der darm empfindlich, ich denke der Magen nicht

    Oh...sorry:ops: Da ist mir der Darm abhanden gekommen. Den mein ich natürlich auch. Besonders den:smile:

    Fürs Rippchen gabs heute:

    Putenhack, Linsenspirelli, Zucchini, Apfel, Ziegenjoghurt, 8 Kräuter (TK), Kümmel, Rapsöl

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    Ach...gekocht wurde hier natürlich auch:smile:

    Gestern im Napf:

    Sardine (Dose), Makkaroni, Zucchini, Apfel, Kräuter, Kurkuma, Ziegenjoghurt, Rapsöl

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    ....und heute:

    Rinderherz/halbe Bio-Bratwurst, Linsenspirelli, Zucchini, Apfel, Kümmel, frische Kresse, in Butter gedünstete reife Banane mit Hanfsamen, Rapsöl

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    Die Gräte war zufrieden:smile:

    Es gibt im Internet sehr interessante Berichte zum Thema Hunde und Stärke. Einfach Mal googeln und informieren.

    Im Internet werden eher Meinungen als Informationen gehandelt;)

    Wer ein Produkt ohne KH verkaufen will, findet mit Sicherheit viele Studien von "Experten", die bestätigen, wie schädlich Getreide für den Hund ist. Wer ein Produkt mit Getreide verkauft, findet ebenso "Experten", die genau das Gegenteil behaupten.

    Das Internet ist tückisch und Wissenschaft irrtumsanfällig.

    Dies "Good Carbs - Bad Carbs" Diskussion wurde zu Barfzeiten schon sehr ausführlich und emotional geführt. Grundlegend war damals das viele Getreide im Trockenfutter. Ja.....das war schrottig und hat sicher vielen Hunden nicht gut getan. Kritische Tierarztstimmen haben den Mythos vom "bösen" Getreide noch bestärkt.

    Natürlich sind Extreme zu vermeiden. Egal ob es sich um Fleisch oder Nudeln, Reis, Kartoffeln und Co. handelt. Verdauungsbeschwerden können sowohl als auch auftreten. Ich möchte nicht wissen, wie viele Hunde aufgrund einer fleischlastigen Ernährung in den Tierarztpraxen vorstellig wurden.

    Wer für seinen Hund kocht, hat mit Ernährungstrends eigentlich "nix am Hut". Selbstgemachte Futterrationen sind in der Regel individuell auf den Bedarf und die Verträglichkeit des jeweiligen Hundes abgestimmt. Der eine Hund braucht seine Nudeln und Kartoffeln und der andere eher nicht.

    Als Koch habe ich direkten Einfluss auf Qualität und Menge der zugeführten KH und kann gezielt so füttern, wie es letztlich für meinen Hund passt.

    Das mache ich nicht von Google abhängig;)

    Ich muss aber ehrlich sagen, dass ich mir das nicht alleine zutraue.

    Wer "natürlich" ergänzen will, kann das auch mit sog. "Superfoods" machen. Mal abgesehen vom Marketingbegriff, sind das (frische) Lebensmittel mit einer besonders hohen Nährststoffdichte. Damit kann man das Spektrum der verwendeten Nahrungsmittel erweitern und das Potenzial der Menüs maximieren.

    Als "natürliche" Nahrungsergänzung kommt bei mir neben Probiotika ( Kefir, Natur-oder Ziegenjoghurt, Tworog) auch regelmäßig Hanf-oder Chiasamen/Leinsamenschrot als Präbiotika in den Napf.

    Weil ich keine Knochen füttere, ergänze ich mit Eierschale oder Knochenmehl aus dem Handel, um den Mehrbedarf an Kalzium zu decken. Früher auch mit Algenkalk.

    Wer seine eigene Öl-Kombi herstellen möchte, kann das auch leicht tun. Die ideale Kombi essentieller FS liefert ein sog. EFA-Öl ( essential fatty acids) aus 8 Teilen Hanföl, 1 Teil Leinöl und ein Teil Kürbiskernöl.

    Wer diesen Weg gehen möchte, sollte sich ein wenig mit Ernährungsgrundlagen auskennen. Manchmal lohnt auch ein Blick in die Näpfe anderer Kulturen. Da staunt man als westlich geprägter Präzisionsfütterer, was alles möglich ist, um Hunde gesund zu ernähren:smile:

    Und zwischendurch hat sie "Langeweile im Maul".

    Hier spazierte grade ein Stück Leberkäse ins Raptormäulchen. Das muss irgendwie aus der Pfanne entwichen sein:D

    Leider habe ich hier öfters mal mit getürmter Bratwurst und anderem geflüchteten Brutzelwerk zu tun. Denke, ich muss meine Sicherheitsvorkehrungen gegen Raptorenblicke verschärfen:denker:

    Im Napf gabs heute einen Eintopf mit Hackfleisch und grüne Bohnen + Ziegenjoghurt.

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    Die Graupen wurden übrigens gut vertragen:smile:

    hier das Bild:

    Das Öl wäre für mich auch ok:smile:

    Hanföl gilt ja als das "gesündeste" Öl. Es hat den niedrigsten Gehalt an gesättigten Fetten und den höchsten Gehalt an essentiellen FS und es enthält zusätzlich noch GLA( Gamma-Linolensäure), welches auch in Nachtkerzenöl vorhanden ist.

    Leinöl ist vom Geschmack her sehr intensiv und es schmeckt leider auch schnell bitter. Viele Hunde mögen es nicht. Wenn man jetzt seine Öle selbst zusammenstellt, wäre ein hochwertiges Walnussöl vielleicht eine Alternative.

    Algenöl liefert EPA/DHA. Riecht und schmeckt aber auch sehr fischig. Fetter Kaltwasser-Meeresfisch( Lachs, Hering, Makrele oder Sardelle) schmeckt ggf. dem Hund besser.

    Das einzige Öl, was die Gräte wirklich gerne schlabbert, ist Kürbiskernöl:smile: Das ist jetzt nicht der super tolle Omega-3 Lieferant, aber ein paar Tropfen davon "übertünchen" ggf. den Geschmack von anderen Ölen, die nicht schmecken;)

    das Öl vom Foto

    Ich seh gar kein Foto:ka:

    Heute Nachmittag gabs ne Portion Graupen pur zum Probieren. Hab die kurz mit etwas Veggie-Schmalz und Hanfsamen angeröstet und mit nix anderem der Gräte so angeboten.

    Wenn ihr was nicht schmeckt, dreht sie den Kopf weg und muss niesen:D

    Aber nö.......hat geschmeckt!

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