Beiträge von SheltiePower

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    An SheltiePower: Die Hündin ist grundsätzlich eher unruhig und verunsichert, das war von Anfang an so. Sie hockt einem immer auf der Pelle, schon als wir sie damals abgeholt haben, hing sie ständig an den Eltern oder irgendeinem Menschen.

    Das könnte neben dem jungen Alter vom Hund, welches wir ja nicht weglassen dürfen, schon mal ein Ansatzpunkt sein.
    Unsichere, ängstliche Hunde brauchen wohl ihre Bezugspersonen.
    Da sie ja schon mal von einem vermeintlichen Zuhause weg mußte, und jetzt woanders "neu" ist (auch wenn sie schon einen Monat bei Dir ist), kann dies zusätzlich noch verunsichern.
    Sie braucht erst einmal die Sicherheit, daß ihr nichts passieren kann.

    Das Du dann zwischendurch mal "weg" bist, sei es auch nur, um mal den Müll rauszubringen, ist es für sie erst einmal nicht "hilfreich". Sie kann (noch) nicht wissen, daß Du ja nicht für immer gehst.
    Andere Hunde stecken diese kurze Trennung besser weg, manche Hunde halt eben nicht.

    Das ist halt großer Streß. Und sorgt für Darmtätigkeit.


    Wenn Du, und auch der andere Hund im Haus, in der Wohnung irgendwo seid, ist sie immer in Eurer Nähe? Hat sie Euch stets in Blick? Oder kann sie auch mal in den anderen Raum gehen (freiwillig und alleine) und dort ruhig pennen?

    Dieses Verhalten war bei meinen Welpen immer der Zeitpunkt gewesen, wo ich mit dem bewußten Alleine bleiben Training angefangen habe. Sobald sie sich etwas sicherer fühlen, kommt die räumliche Trennung vom Hund ganz alleine. Schließlich will man ja nicht immer "an Mamas Rockzipfel" hängen.

    Zitat

    Als "Nein" in welcher Situation auch immer, nutze ich ein Abbruchsignal. Wenn sie das hört, verkriecht sie sich schnurstracks auf ihren Platz und bleibt liegen

    .

    Wie sieht sie dabei aus?
    Als ob Du sie quer durch den ganzen Raum prügelst?
    Eventuell ist es für sie "zu hart"?
    Kann alles sein, schlechte Verknüpfung mit dem Wort an sich, bis hin zum Tonfall Deinerseits, oder Deine Körperhaltung.
    Eventuell brauchst Du ein anderes Abbruchkommando?

    Zitat


    Ich glaube ehrlichgesagt, dass sie von den Menschen, bei denen sie aufgewachsen ist, nicht sonderlich gut behandelt wurde. Auch die Eltern waren wahnsinnig unsicher und sind bei jeder Bewegung zusammengezuckt.

    Das muß nicht notgedrungenermaßen so gewesen sein. Also die schlechte Behandlung von den Vorbesitzern.
    Rein theoretisch reicht es aus, daß die Elterntiere nervenschwach waren, und dies dann weiter vererbt haben. Nicht ohne Grund sollten die Züchter ja bei so etwas achten, wenn sie züchten wollen. Damit eben nicht diese Hunde in die Zucht kommen!

    Zitat

    Beim Füttern oder trainieren legt sie allerdings ein ganz anderes Verhalten an den Tag. Ich weiß nicht, ob das mal aufhört - vielleicht ist sie so gierig weil sie sich beim Fressen gegen 10 Geschwister durchsetzen musste. Jedenfalls schnappt sie einem immer in die Finger vor lauter Gier, was ich überhaupt nicht wegbekomme. Wir füttern die Hunde getrennt, in der Hoffnung dass die kleine dann mal langsamer frisst - Fehlanzeige. Die haut das Zeug weg, sowas hab ich noch nicht gesehen.

    Vielleicht spiele diese Dinge eine Rolle ?

    LG

    Hunde gehören eher zu den Schlingern.
    Es gibt zwar auch welche, die etwas "manierlicher" fressen, aber die sind wohl eher die Ausnahmen?

    Es könnte einiges sein:
    Über Dein Futter will ich nicht diskutieren. Das ist alleine Deine Entscheidung. Aber, es wäre durchaus möglich, daß diese Futterwahl, egal wie gut sie auch bei anderen Hunden sein sollte, eben für DEN Hund "falsch" ist. Wenn der Stoffwechsel vom Hund anders arbeitet, oder einige Zutaten nicht so richtig vertragen wird, muß nicht gleich zwangsläufig eine Allergie sein, dann schlägt sich das auch auf das Kotverhalten nieder.
    Neben dem anderen Streß mit dem Alleine bleiben. Das regt eh die Darmtätigkeit an!

    Wenn der Hund das Futter komplett anders verarbeitet, könnte es sein, daß sie tatsächlich nicht satt geworden ist. Aber, da die Futtermenge an sich dann eventuell nicht gerade wenig ist, muß es ja natürlich auch hinten wieder raus kommen.
    Was aber nicht verwertet werden kann, kann auch nicht satt machen.

    Das ist jetzt nur eine Gedankenanregung.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Zitat


    ...... und "Ekel" können Hunde nicht empfinden (das ist eher menschlich gedacht).


    Keine Ahnung, wie weit das tatsächlich stimmen sollte.
    Aber meine Große zeigt mir da was anderes.
    Wenn sie an einem Platz kommt, wo viele Hunde gemacht haben, dann verzieht sie ihr Gesicht und will nur noch weg. Selbst hinmachen käme für sie erst gar nicht in Frage.
    Also denke ich schon, daß Hunde so etwas wie "Ekel" schon empfinden können.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Kommt ein bißchen darauf an, was Du haben möchtest.
    Und auch ein wenig, wie Du es bisher aufgebaut hast.

    Brauchst Du es für den Hundeplatz, für Hundesport oder gar für die BH Prüfung? Dann ist ja ein "Kleben" am Bein meist schon sehr gewünscht. Allerdings sollte der Hund dabei schon gerade sein.

    Für den Alltag braucht man ja eigentlich keinen Fuß. Bzw. man kann dem Hund eine Art "Ersatz" antrainieren, wo halt auch eine gewisse (selbst definierte) Distanz zwischen Hund und Halter zulässig ist.


    Wie sieht das bei Dir aus?
    Ist sie gerade? "Klebt" dabei zu dolle an Dir?
    Oder ist sie leicht krum, daß quasi ihr Oberkörper quer vor Deinem Bauch befindet?

    Wenn die zweite Variante in etwa der Fall sein sollte:
    Ich konnte es bei Leuten beobachten, die dies unbewußt ihrem Hund anerzogen haben, indem sie während des Fußlaufens immer mit der rechten Hand bestätigt haben. Dem Hund kommt das Leckerchen, das Spielzeug nicht "schnell" genug, und "hilft" dem Halter, indem er auf dem halben Weg entgegen kommt. Wenn dann die Belohnung genau dort auch erfolgt, fangen viele Hunde an, dann so "komisch schief" zu laufen, so daß man sie dann aus Versehen treten "muß".


    Du schreibst, daß Dein Hund ein Border Anteil mit drinnen hat, und Schäferhund.
    Beide Rassen neigen beim Aufbau vom Fuß dazu, leicht nach vorn zu prellen. Jedenfalls konnte ich das bisher schon ein paar Mal bei uns auf dem Platz beobachten.
    Da wird manchmal eine zusätzliche Übung aufgebaut, daß der Halter sich in Richtung Hund dreht und Kreisel läuft. Auf diese Weise sollten die Hunde lernen, gerade neben ihrem Halter zu laufen.
    Auch wurde die Belohnung mit der linken Hand gegeben.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Zufälligerweise kenne ich sogar das Stück. :D
    Hatte es auch kurz in der engeren Auswahl gehabt, als wir unser PUR Projekt hatten.


    Dancing Circle Dogs sagt mir jetzt nichts.
    Wieso meint Deine Trainerin, daß es nicht paßt?


    Für Anfänger empfehle ich folgendes, bei der Musiksuche:
    Musik laufen lassen, den Hund nehmen und nur mal normal auf und ab gehen.
    Dann mal von Leuten mit gutem Taktgefühl drauf schauen lassen. Wenn nicht vorhanden, dann von der Seite filmen lassen und sich dann das Ganze in Ruhe anschauen.
    Passen die Pfotenbewegungen zum Takt der Musik, war dies eine gute Wahl.
    Paßt es nicht so genau, dann würde ich mich doch lieber nach einem anderen Stück umsehen wollen.

    Warum?
    Weil es anfangs leichter ist, wenn die Musik zum Tempo vom Hund paßt.
    Wer seinen Hund mal "ausbremsen", oder gar "antreiben" muß, macht es sich meist selbst etwas schwerer, als es manchmal ohnehin schon sein kann.
    Befindet sich der Hund quasi schon "automatisch" im Takt, tanzt es sich etwas entspannter, und man muß sich halt nur noch auf die Tricks, bzw. die Reihenfolge der eigenen Choreographie, konzentrieren.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Ich stelle mir gerade folgendes vor:
    Kurzatmigkeit von der Bulldogge gepaart mit Bewegungsdrang vom Beagle.

    :verzweifelt:
    Eine unglückliche Mischung.


    Diesen komischen Vergleich überlese ich jetzt mal.


    Schöne grüße noch SheltiePower