Beiträge von SheltiePower

    Hier geht es dann weiter mit den Fragen, die man sich sonst nicht zu stellen traut!


    Vorgängerthread:
    Fragen, die man sich sonst nicht zu stellen traut - Teil IX
    Fragen, die man sich sonst nicht zu stellen traut - Teil X


    Bitte achtet selbst darauf, daß Ihr die Net(t)iquette beachtet!
    Sollte sich jemand daneben benehmen, bitte nur melden, und nicht hier noch zig-fach zitieren und selbst noch Kommentare dazu schreiben!


    Gruß
    SheltiePower

    Die Konsequenzen sind für den nicht-Betroffenen gar nicht abschätzbar.
    Ich kann's ehrlich gesagt auch gar nicht nachfühlen wie es ist, mit Raubtieren in der Nähe zu leben.

    Nicht unbedingt "Gefahr durch Raubtier", aber mit den Konsequenzen leben eigentlich doch auch schon die Leute seit etwas längerer Zeit.
    Zumindest hier bei uns, wo es zwar Städte, wahlweise große Dörfer, gibt, aber das Ganze doch noch etwas ländlicher ist.

    Da wird durch den liegen gelassenen Abfall zum Beispiel Wildschweine angelockt.
    Die normalerweise sonst nie an eben solchen Stellen blicken lassen würden.
    Ich schätze schon, daß nun viele Menschen schon mitbekommen haben, woher das kommt, und trotzdem wird das eigene Verhalten gar nicht überdacht :ka:


    Schönen Gruß
    SheltiePower

    Ich habe mittlerweile aber auch gelernt, dass die da keine Ahnung hatten

    Ähm,

    soweit würde ich jetzt nun doch nicht gehen wollen.
    Eigentlich fand ich dies damals schon recht fortschrittlich.
    Immerhin wurde das uns als bewußte Körperhilfe antrainiert.
    Und Gehen muß man nun mit Beinbewegung.
    Es ist also eine Körperhilfe, die man eben nicht mehr abbauen muß, und echt bewußt einsetzen kann.

    Das war schon praktisch!
    Geht man mit dem rechten Bein los, und der Hund weiß, daß er sitzen bleiben muß.
    Geht man mit links los, heißt es "Fuß".

    Wer bei Prüfungen mit "Angstattacken" zu kämpfen hatte, und zudem noch einen Hund besaß, der genau dann mit seinem Menschen und der "komischen Körpersprache" nicht klar kam, war dies halt eine zusätzliche Hilfe gewesen :ka:


    Rest liegt ja auch eher bei einem selbst, wie genau man trainiert, bzw. ob man auch korrigiert, sollte es mal nicht so gut laufen :ka:


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Also, das mit dem bewußten Füße-setzen, von Seiten des Menschens, habe ich inzwischen (bei einem Seminar) gelernt, daß es nicht DIE "Norm" dabei gibt.

    Von meiner UO, bzw. BH, Zeit aus, habe ich gelernt, alles mit dem linken Fuß zu machen, als DIE Hilfestellung beim Hund. Klingt ja auch logisch. Der Hund läuft nur links, hat im Idealfall mein linkes Bein im Blick und kann (manchmal) zeitnah darauf reagieren, wenn ich was anderes mache, als geradeaus zu gehen.
    Das ist jetzt noch verinnerlicht, und wird bei mir auch schon fast "automatisch" angewandt.

    Fakt ist, daß man, sollte der Mensch dazu in der Lage sein (das kann ja schon mal den Menschen selbst etwas überfordern :D ), immer auf seinem eigenen Hund schauen muß, und dann, erst durch probieren, danach entscheiden sollte, wie man läuft.

    Ich habe damals gelernt, sämtliche Winkel, und auch den Kehrt, immer mit links einzuleiten.
    Nach links zum Winkel hin, würde ich dann mit meinen Füßen quasi ein "L" formen, also rechter Fuß zeigt gerade nach vorn, und linker Fuß, die Ferse berührt (idealerweise :hust: ) im 90° Winkel die Zehen vom rechten Fuß.

    Bei einem rechten Winkel wäre es dann praktisch eine "T" Stellung. Hier auch wieder rechter Fuß zeigt gerade nach vorn, und linker Fuß berührt mit der Seite die Zehen vom rechten Fuß.


    Man kann das, wenn man es schon so gelernt hat, und es einem selbst schwer fällt, dies umzustellen, es auch so belassen. Schließlich hat man dies ja auch so mit dem Hund geübt.

    Der kleine "Trick", gerade bei langsamen, und etwas kleineren Hunden, besteht darin, daß man nicht mit dem Meter Schritt, wie gewohnt, weiter macht.
    Um im "Takt" zu bleiben, läuft man einfach so weiter, wie man die Zeit davor auch schon gelaufen ist, also im Tempo.
    Aber, um dem Hund besser "helfen" zu können, würde beim rechten Winkel erst ein "halber" Schritt mit dem rechten Fuß kommen, bevor man dann "normal" weiter geht. Dieser "halbe Schritt" ist die "Hilfe" für den Hund, daß sein Halter nicht plötzlich von dannen zieht, und er im gleichen Tempo nahe am Bein bleiben kann.


    Jetzt ist es aber so, daß man auch anders arbeiten kann.
    Manche Hunde brauchen so eine Art "Startschuß" - ACHTUNG, JETZT kommt was!
    Das kann eingeleitet werden, indem man tatsächlich erst mit dem anderen, also dem gegenüberliegenden, Fuß arbeitet.
    Da würde die von mir weiter oben beschriebenen "L" und "T" Stellung nur anders herum verlaufen.
    Also linke Wendung, das "T" mit dem rechten Fuß am linken, und rechte Wendung das "L" mit dem rechten Fuß zum linken.
    Und dann auch hierbei schauen, ob man einen schnellen, bzw. kleinen Hund hat, der in der "Kurve" nicht mehr so gut mitkommt. Wenn ja, auch hierbei den "halben Schritt" machen, damit man als Mensch selbst weiterhin im Takt bleiben kann.


    Ich habe es jetzt mal bei meiner Kleinen ausprobiert.
    Ihr scheint die neue Hilfe, wenn ich erst mit dem rechten Bein anfangen, anstatt, wie sonst jahrelang anders gelernt, sehr entgegen zu kommen.

    Ich selbst müßte jetzt noch ein bißchen mehr üben, damit mir diese Art von Bewegung "automatisch" abläuft.


    Für diejenigen, die einen Hund haben, der gerne vorprellt:
    Wer mit dem Clicker arbeitet, für denjenigen gibt es den "Trick" das Leckerchen nach der Bestätigung einmal hinter dem Rücken entlang "wandern" zu lassen, bevor es im Hundemaul landet.
    Wenn die Belohnung oft von hinten kommt, hat der Hund meist keinen Sinn mehr, nach vorne zu prellen.

    Und, noch ein kleiner Tip, weil ich das auch schon ein paar Mal so beobachten konnte ;) , achtet mal auf Euch selbst!
    Wo habt Ihr die Leckerchen-, bzw. die Spielbelohnung, und wie kommt diese zum Hund.
    Wer dazu neigt, mit der rechten Hand zu geben, hat schon automatisch dafür gesorgt, daß der Hund dann gerne vorprellt, bzw. sich schräg vor dem Halter "aufzubauen", in Erwartung wegen der Belohnung, die ja auch meist von da kommt.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower