Beiträge von SheltiePower

    Wir haben mit Toffee schon Pfote geben und winken geübt und sie das immer nur mit rechts machen lassen. Und auch dann immer nur mit rechts bestätigt. Ich glaube, sie hat "verinnerlicht", dass sie immer nur mit rechts arbeiten soll und jetzt komme ich und will genau das Gegenteil von ihr.
    Ich versuche schon jetzt immer, wenn sie nur die linke Pfote ein bisschen anhebt, zu loben.

    Wie übst Du denn?
    Mit einem Target, als Hilfe?
    Und, falls Du Dich noch daran erinnerst, wie Du das damals mit der rechten Pfote beim Hund anfangs geübt hast, gibst Du ihr auch die gleiche Hilfestellung wie damals?
    Und erinnerst Du Dich noch daran, wie lange es damals gedauert hatte? ;)

    Das sind die Monologe, die ich mit mir selbst führe, wenn ich mit meinen Hunden nun die andere Seite üben möchte :D
    Hilft mir, und somit auch meinen Hunden, ungemein.
    Vielleicht Dir auch?


    Ein kleiner Tip noch:
    Wenn Du damals die rechte Pfote vom Hund mit Deiner linken Hand als Target geübt hast, dann achte mal darauf, ob Du nicht aus Versehen jetzt schon wieder Deine linke Hand nimmst. Weil, diese ist ja nun für die rechte Pfote "reserviert" ;)

    Wenn Du tatsächlich darauf geachtet haben solltest, dann schau mal, ob Du die rechte Hand als Hilfestellung genauso, bzw. ähnlich hältst, wie damals Deine linke.
    Und, sollte Deine rechte Hand, bzw. die Art und Weise, wie Du diese als Hilfestellung für den aktuellen Trick hältst, schon "reserviert" sein, für einen anderen Trick, mal als Beispiel Kopfauflegen auf eben dieser, dann würde ich mal schauen, ob ich nicht doch was anderes als Target nehmen könnte ;)

    Mal sehen, ob es noch was wird, momentan sieht es für mich nicht so aus, als würden wir voran kommen.

    Nur Geduld!
    Den meisten Hunden hilft es tatsächlich, daß sie diesen Trick in ähnlicher Form, nämlich mit der anderen Pfote, schon können.
    Dann klappt es auch schneller.
    Aber erst müssen sie diese eine Übung an für sich auch "verstanden" haben.

    Ansonsten, was man noch machen könnte: rechte Pfote am Tag 1 üben.
    Linke Pfote am Tag 2 üben.
    Rechte Pfote wieder am Tag 3, vielleicht sogar noch am Tag 4 üben.
    Linke Pfote ist dann am Tag 5 wieder dran.

    Also wirklich "beide Tricks" komplett alleine, im großen Abstand zueinander üben. Beide Übungen als "eigene Treppe" betrachten, die jeweils für sich Stufe für Stufe erklimmt werden sollte. Und zwar im Tempo vom Hund.

    Wenn es dann erst einmal "Klick" macht, beim Hund, dann geht es tatsächlich viel schneller voran, weil der Hund dann anfängt zu "kombinieren" ;)

    Nur Geduld!
    Es lohnt sich! xD


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Wenn ich was dazu sagen darf? =)

    Wir haben auch angefangen. Die rechte Pfote auf meinen linken Fuß funktioniert schon ganz gut, nur krieg ich Toffee ÜBERHUAPT nicht dazu, auch mal was mit ihrer linken Pfote zu machen.
    Habt ihr dafür einen Trick? Ein bisschen die Pfote anstupsen (so wie ich ihr das bei der rechten Pfote beigebracht habe), funktioniert nicht :(

    Für mich ist das eher ein Zeichen, daß doch zu schnell vom Hund was erwartet wurde, was dieser (noch) nicht (leisten) kann.
    Wie auch immer der Trainingsaufbau mit der rechten Pfote abgelaufen war, meist mußt man es genau so auch wieder, mit viel Geduld, und genauso einfach, mit der linken Pfote aufgebaut werden.

    Was ich bisher so sehen konnte, wird genau dieser Teil schon mal gerne "vergessen", und dann wird vom Hund gerne mehr erwartet, als er es schaffen kann.

    Da Hunde auch, ähnlich wie wir Menschen, rechts- oder linkspfötler sind, kann es natürlich sein, daß es mit der sogenannten Schokoladenseite schneller klappen wird, und mit der anderen Seite etwas länger dauert.
    Aber genau dann muß man eben dort viel kleinschrittiger, und mit mehr Hilfen arbeiten.
    Irgendwann kommt das.

    Die Weigerung, etwas zu tun, kann ein Zeichen sein, daß es für den Hund noch zu "schwer" ist, zu verstehen, was der Halter von ihm will, oder sogar die Wahl vom Hilfsmittel die "falsche" ist.

    So geht es uns auch. Also rechte Pfote auf linkes Knie und andersrum geht zwar, aber eigentlich nur auf die Hand mit dem Leckerlie drauf. Und auch nicht zuverlässig, obwohl er es vorher schon zwei Mal geschafft hat, versucht er beim dritten Mal dann doch wieder plötzlich mit der Schnauze anstupsen oder einfach mal Platz machen :ka: Mal gucken, ob es noch was wird xD

    Hier ist es genauso.
    Wenn der Hund, obwohl er schon einmal es richtig gemacht hat, danach trotzdem wieder das falsche anbietet, dann war es noch für den Hund irgendwas zu schwer.

    Ich würde da noch viel kleinschrittiger arbeiten wollen, die Belohnungsrate recht hoch halten.

    Ich persönlich würde ja das Leckerchen auf der Hand weglassen, und nur für die richtige Aktion mit der Pfote zur Hand sofort bestätigen, auch wenn es am Anfang nur ein "Zucken" der Pfote ist :ka:


    Eine wirklich große Hilfe für den Hund ist es, die Hand, oder ein anderes Target, was man am Anfang nehmen will, in der Nähe der Pfote zu halten, um dem Hund zu zeigen, daß genau diese Pfote erwünscht ist.
    Da natürlich tausende Wiederholungen machen, bevor es zu den nächsten Stufen weiter gehen kann.
    Genau diese Aktion dann auch mit der anderen Pfote machen. Um "Verwechslungen" zu vermeiden, weil der Hund sich jetzt schon daran gewöhnt hat, immer nur die x-te Pfote zu nehmen, hält man dann das Target eben bei der anderen Seite noch deutlicher näher, vielleicht auch etwas seitlicher an der für die Arbeit erwünschte Pfote.
    Auch da tausende Wiederholungen.

    Erst, wenn beide Pfoten "alleine" verstanden wurde, kann man anfangen, die beiden "einzelnen Übungen" miteinander zu "kombinieren".
    Vorher hat das noch keinen Zweck.
    "Verstanden" wird das Ganze erst sein, wenn jeweils eine Pfote zuverlässig auf das einzelne Kommando, in diesem Fall vielleicht "Tipp" und "Tapp", der wie man es sonst noch nennen mag.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Mary Ray hat echt eine schöne Art, ihre Choreos zu präsentieren.
    Sie überrascht mich immer wieder aufs Neue!

    Was genau ist denn eigentlich der Unterschied zwischen Dogdance und Heelwork to Music (wenn es denn einen gibt)?

    Ja, es gibt da einen Unterschied. Und es sind zwei verschiedene Kategorien in diesem Sport.

    Dog Dance, oder nun auch gerne Freestyle genannt, kann sehr viele Tricks beinhalten. Da ist alles erlaubt, was der Hund kann, und auch gerne macht, bzw. zeigen will. Natürlich wenn es zum Stück paßt.
    Und der Hund kann / darf auch in großen Distanzen zum Halter arbeiten, Kreise am Ring entlang, bzw. 10m lang rückwärts vom Halter weg laufen, und so weiter.


    Heelwork, wie der Name schon sagt ;) , ist mehr auf die Fußarbeit orientiert.
    Dort sind kaum, bis nur wenige Freestyle Elemente erwünscht. Meist werden sie gebraucht, um die Hunde von einer Arbeitsposition auf die nächste zu bringen. Insgesamt gibt es 18 davon :D
    Und, wenn man schon Freestyle Elemente deswegen nutzen muß, sollte man darauf achten, daß sie "nur" 25% der Choreo ausmachen.
    Und es sind keine Distanzarbeiten erlaubt. Der maximale Abstand zwischen Mensch und Hund beträgt, glaube ich, 1,5 m.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Dog Dance

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    mit einem großen Hund:

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    Heelwork to Music

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    Schöne Grüße noch

    SheltiePower

    Nee, nicht ganz.
    Das Wegziehen der Beute sorgt dafür, daß die Hunde nicht nur nachhaltiger zubeißen, sondern diese auch etwas länger festzuhalten neigen.
    Und genau dahin willst Du ja.

    Und ich rede wirklich nur vom minimalen Hochziehen. Genug, daß der Hund feste(r) zupacken will, aber nicht so extrem, daß die Beute "entwischen" kann.

    Das ist oft der erste Schritt.

    Danach kann man öfters im still vor der Nase haltenden Apportel rein beißen lassen, bis aus einem noch einmal ein längeres Halten wird.


    Schönen Gruß
    SheltiePower