Beiträge von SheltiePower

    Mir sind die deutschen Kommandos so in Fleisch und Blut übergegangen, dass das eine ganz schöne Umstellung für mich wird...

    Für den Alltag, ja, dann glaube ich, daß es für Dich eine Umstellung sein wird, wenn Deine Familie ansonsten eher französisch mit dem Hund kommunizieren wird. Für den Alltag wirst Du Dich umstellen müssen, denke ich mir mal.

    Aber, wenn Du die einzige bist, die Hundesport macht, dann sehe ich keinen Grund für eine sprachliche Umstellung. Dann bist doch ohnehin Du die einzige im Zusammenhang mit dem Sport die Kommandos verwendest. Bei mir tauchen im Alltag tatsächlich praktisch keine Hundeplatz Kommandos auf. Da gibt es ein Leg dich hin, statt Platz, ein Bei mir, oder Nähe, statt Fuß.
    So könntest Du das tatsächlich auch im Alltag übernehmen. Dann wäre ein französisch ausgesprochenes Sitz, Platz und Fuß vielleicht für die Familienmitglieder das auch so gemeint sein, aber es ist dann egal, wenn der Hund die Kommandos von alleine auflöst, bzw. es kein sauberes Hundeplatzfuß ist :ka:

    Mit solchen Möglichkeiten kann man tatsächlich etwas "spielen".

    Ich fände es traurig und auch nicht fair, wenn es keine Unterscheidung gäbe zwischen "mit Beschädigungsabsicht" und "ohne Beschädigungsabsicht".

    Ich bin mir jetzt nicht so sicher, ob ich Dich nun richtig verstehe.

    Den Kindern ist es wohl egal, ob der Hund wirklich "nur spielen" wollte, oder das Kind am Ende als Jagdobjekt betrachtet haben könnte und deshalb zugebissen hat.
    Am Ende gibt es eine (schmerzhafte) Wunde, die sogar ärztlich versorgt werden mußte.

    Du, als Halter, kannst natürlich unterscheiden, ob der Ratscher vom Hundezahn, wohlgemerkt von Deinem eigenen Hund, absichtlich passiert ist, oder aus einer dummen Bewegung heraus im Spiel geschehen ist.

    Aber, ein Hund, der sich vom eigenen Halter entfernt, oder sogar "alleine spazieren" gegangen ist, und dabei generell zubeißt, egal, ob Tier, anderer Hund, oder gar einen Menschen, da finde ich so eine Unterscheidung nicht gerade sinnvoll, oder gar zielführend. Was am Ende auch immer der Auslöser gewesen war, und der Hund deswegen zugebissen hat - das spielt doch für die Opfer sowieso keine Rolle.

    Dann wird es aus Opfersicht immer auf ein "mit Beschädigungsabsicht" sein, während der Halter natürlich nach Argumenten sucht für eine "ohne Beschädigungsabsicht". Und das ist doch am Ende Haarspalterei, wie ich finde.

    Nur zur Sicherheit: Du weißt dass das ironisch gemeint war?

    Das scheint die Aussage dieser Frau gewesen zu sein. Denn vorher hieß es ja in einem anderen Bericht, daß der Hund sich ja losgerissen hat.
    Sie sei in der Nähe dieses Geländes gestürzt und soll sich dabei die Mittelhand gebrochen haben.
    Das ist ganz sicherlich nicht ironisch gemeint. Sondern einfach nur mal eine Behauptung, die im Raum steht. Ob es stimmt, oder nicht, darüber mag ich nicht urteilen, und lasse es deshalb einfach mal so im Raum stehen.


    Ob überhaupt der Mensch vorab gestürzt ist, und wenn ja, wann und aus welchem Grund auch immer - ist in diesem Fall doch eh egal.
    Denn ein losgerissener Hund, wie ein Hund, dessen Leine man bei einem Sturz losgelassen hat, ist unkontrolliert auf eine Kindergruppe losgerannt.

    Oder kann man da Licht und Bewegungsmelder in unterschiedliche Richtung drehen?

    Mein Teil kann es nicht.

    Es ist so ein billig Ding, mal von Tschibo oder so geholt.
    Ist einfach nur ein Rechteck, mit mehrer LED Lämpchen und eben in der Mitte der Bewegungsmelder.
    Mein Glück ist ja, daß die Hunde immer vom Bett runterspringen und in Richtung Tür gehen.

    Deshalb konnte ich es so aufstellen, daß das Licht nicht bei jeder Bewegung im Bett, entweder durch mich, weil ich mich umgedrehe, die Decke richte, oder durch die Hunde, weil sie auch mal ihre Plätze wechseln, angeht.

    Ich kann mir vorstellen, daß es inzwischen Bewegungsmelder gibt, die deutlich mehr können, dann wohl auch entsprechend teurer sind. Müßte man wohl mal nachfragen. Es gibt ja welche, die steckt man sich in die Steckdose. So was haben meine Eltern bei sich zu Hause. Meins wird per Batterien betrieben.

    Direkt auf das Bett gerichtet, stelle ich mir dann schon etwas schwieriger vor :denker: denn niemand wird recht ruhig liegen bleiben, der Mensch bewegt sich in der Nacht bestimmt, und die Hunde ja sowieso. Dann müßte man sich so vieles passend zurecht legen, daß das Licht nicht "unnötig" angeht.

    weil ich es einfach nicht höre wenn sie unruhig werden

    Da habe ich für mich eine ganz einfache Lösung gefunden.
    Ich werde prima von Licht wach. Daher habe ich einfach so ein Teil geholt, welches über Bewegungsmelder Licht anmacht.
    Wenn ich weiß, den Hunden geht es nicht gut, oder ich habe wieder einen Welpen im Haus, stelle ich mir das Teil passend hin. Licht so, daß es auf mein Bett fallen kann. Die Hunde wecken mich dann auf diese Weise, sollten sie sehr unruhig werden.

    An normalen Tagen stelle ich es wieder weg, dann brauchen wir es auch nicht.

    Wie sind eure Erfahrungen mit zwei Bezugspersonen?

    Ich persönlich finde es gut, wenn Hunde mehrere Menschen kennen. Es kann immer wieder etwas unerwartendes vorkommen, wie zum Beispiel ein Krankenhausaufenthalt. Dann ist es gut, wenn der Hund auch andere Menschen kennt, zu denen er kann.

    Ein-Personen-Hund - also bewußt so herangezogen - macht eher Probleme. Besonders beim Alleinebleiben.


    Und wie problematisch sind unterschiedliche Erziehungsansätze in der Familie?

    Hunde sind nicht doof. Sie können sich immer der jeweiligen Person anpassen. Das soll auch innerhalb einer Familie funktionieren.

    Ich würde halt nur darauf achten wollen, daß alle die gleichen Kommandos nehmen.
    Nicht daß einer Sitz sagt, und der andere Platz und beide meinen beim Hund, daß nur der Hintern runter gehen soll. Das ist vielleicht jetzt nicht das beste Beispiel, aber genau sowas ist tatsächlich schon einmal vorgekommen. Also solle man sich innerhalb der Familie zumindest die Wörter absprechen, die man nutzen will.
    Gerade, wenn man in den Hundesport rein will, empfiehlt es sich, kein HIER für den normalen Alltagsgebrauch Heranrufen zu nehmen. Denn es wird meistens schwieriger, dem Hund später zu erklären, daß man damit das saubere, gerade Herankommen mit dem Vorsitz meint. ich weiß, daß inzwischen zwar die freie Kommandowahl im Hundesport gibt, aber trotzdem wird noch gerne das HIER genommen. Für den Hund ist es schwieriger, das gleiche Wort für Sport und Alltag zu unterscheiden.


    Ansonsten bin ich auch ein Freund davon, dem Hund so früh wie möglich den normalen Alltag zu zeigen. Also, alles was bei Euch normal und üblich ist. Nichts verstellen. Natürlich dem Hund die Zeit geben, damit klar zu kommen, alles in Ruhe kennen zu lernen, plus die Pausen dazwischen, um die Eindrücke zu verarbeiten. Aber eben halt selbst so natürlich wie möglich dabei zu bleiben. Schließlich ist dies nun einmal Euer Leben, und der Hund soll ja da auch mit.

    und dadurch hat sie die Leine verloren

    Du vergißt noch die gebrochene Hand ... damit läßt es sich auch schwer einen großen, starken Hund auch noch festzuhalten!


    Daß Kinder wegrennen, wenn ein Hund auf sie zukommt, ist normal. Ist der Hund zudem noch groß, UND dunkel, schwarz, tja, dann erst recht.
    Es ist immer einfach zu sagen, daß man in so einem Fall nicht wegrennen darf - egal, wie sehr das inhaltlich auch stimmen mag. Umsetzen läßt es sich schwer. Besonders noch bei Kindern. Das fällt ja schon manch einem Erwachsenen schwer.

    Aber "spielen". :doh:
    Da ist es egal, wie sehr der Hund wirklich Kinder (aus der eigenen Familie) kennen mag, die wegrennenden fremde Kinder, die vielleicht noch dabei (panisch) geschrien haben könnten, werden eher den Jagdtrieb hervorgeholen haben, als die Lust geweckt zu haben, nur mit den Kids mitzuspielen und diese einfach so festzuhalten.