Beiträge von SheltiePower

    Was war denn das? Also das Geschreie mit offenem Fanng? Frust, weil sie nicht mehr weiß, was sie mit so ner Beute machen soll oder was?

    Ist nur meine Vermutung:

    Dein Hund hat sich ergeben - eigentlich eine gute Idee vom Hund. Wenn schon die anderen Gesten der Deeskalation nicht verstanden oder gar ignoriert wurden, dann eben diese absolut unterwürfige Geste als "letztes Friedensangebot".

    Der Vizsla kennt diese Geste offenbar, und auch das "Protokoll danach" ist bekannt. Doch anscheinend nicht das, was Vizsla wohl haben wollte. Keine Ahnung, ob dieser Hund wirklich nur eine Beute erjagen, oder "die eigene Art von Spiel auferzwingen", oder tatsächlich einen Kampf haben wollte, um zu sehen, welche von den beiden die Stärkere ist :ka:

    Dein Hund hat ihr quasi den Wind aus den Segeln genommen. Der Rest könnte Versuche gewesen sein, Deinen Hund doch noch dazu zu bringen, etwas "falsches" zu tun, damit der Vizsla einen guten Grund hat, weiter mit dem machen zu können, was der Hund ohnehin machen wollte.

    Ähm, Hundundmehr bevor Du Dich weiter da zu sehr verrennst.

    Ich glaube, Du hast da was falsch verstanden! Niemand hat behauptet, daß die Belohnung stark genug sein muß, damit der Hund erst was macht, sondern es geht um die passende Belohnung für den Hund. Ganz allgemein!

    Wenn Du die "falsche" Belohnung nimmst, so empfindet dies der Hund das nicht als Belohnung.

    und die Schlafenszeit verändert sich ja immer wieder.

    Steht ja auch im Text, daß die Zeit immer kürzer wird.

    Ich gehe mal davon aus, daß auch hierbei die ganz jungen Welpen, mit nur wenigen Wochen gemeint sind. Allerdings sollte man das eventuell auch genauer ausformulieren. Denn nur so entstehen doch auch die Mißverständnisse, und nur deshalb liest man das auch hier im DF immer wieder, daß User versuchen, genau auf die 18h Schlafenszeit beim schon fast Junghund zu kommen. :ka:

    Nur weil ein Kind die Leine in der Hand hält, ist der Hund nicht automatisch ein "Spielzeug".
    Ich kann schon verstehen, wieso Kinder unbedingt die Leine haben wollen, macht sie ja auch ein kleines bißchen stolz.

    Aber ich sehe halt auch die Gefahr dahinter. Und damit meine ich nicht nur die Tatsache, daß Kinder Hunde nicht immer richtig lesen und einschätzen und somit richtig händeln können. Die größte Gefahr ist ja meistens ein Satz von den Eltern "Laß bloß die Leine nicht los!"
    Wenn ein Hund dann was sieht und plötzlich durchstartet, und das Kind die Leine krampfhaft festhält, weil, es muß ja so sein, und somit vom Hund auf die Straße gezogen werden kann, ist das total gefährlich! Schürfwunden vom Sand und Schotter, oder Platzwunden vom Asphalt ist noch das harmloseste, was ein Kind bekommen kann.

    Mir fehlt da einfach das gute, alte Bauchgefühl.

    Wenn man einen Welpen hat, der "so und so" tickt, geht man anders vor, als bei einem Welpen, der sich anders verhält. :ka:

    Hier wird auch von "angeborenem Folgetrieb" geschrieben. Wie bereits schon geschrieben, nicht jeder Welpe hat diesen so wirklich. Wenn man diese dann laufen läßt, hat man als Besitzer mehr Streß, plus das Gefühl, daß "irgendwas mit der Bindung (ja, ja, ich weiß, aber das wird halt immer so gerne so gesagt, also nutze ich es auch mal so) nicht stimmt".

    Was mir hier fehlt, ist ein klares Konzept.

    Einmal, für Dich, das Ziel - also was Du erreichen willst. Das ist meistens noch der einfachste Schritt!

    Dann der Weg, wie Du das Ziel erreichen willst. Darauf baut sich auch die Wahl der Hilfsmitteln auf, die Du gerade am Anfang brauchen wirst, um zum Ziel überhaupt gelangen zu können.

    Nur so kannst Du dann Deinem Hund "erklären", was Du eigentlich willst und dies auch gezielt üben. Wie genau es dann weiter gehen kann, ist ohnehin immer vom Hund selbst abhängig. Ebenso vom Alter und dem bisherigen Trainingsstand. Das sollte man immer im Hinterkopf haben.

    Da es viele Wege nach Rom gibt, davon etliche gute, wie auch "falsche", die nicht zu Euch passen, gilt es als erster Schritt herauszufinden, was genommen werden kann. Deshalb kann, gerade für einen Anfänger, nicht so wirklich hilfreich sein, alles irgendwo in Büchern, oder im Internet zu lesen, was es so für Optionen gibt und wie man üben könnte, wenn man sich mit der Lerntheorie nicht so wirklich auskennt. Dann ist es möglich, etwas falsch zu verstehen und das dann auch entsprechend schlecht umzusetzen. Daher ist ein Trainer vor Ort eher hilfreich. Allerdings fängt auch hier schon die Schwierigkeit an, den Spreu von den Weizen zu trennen.