Beiträge von SheltiePower

    Ich versteh den Unterschied zwischen HundeSCHULE und HundeVEREIN hier noch nicht ganz.

    Nun ja, ein Hundeverein, in der Regel ist es ja ein Sportverein, basiert das meiste auf ehrenamtliche Arbeit. Die Trainer müssen Sachkunde machen und Schulungen besuchen und dürfen für den Verein, meist in ihrem Sport, Kurse geben.

    Die Mitglieder zahlen einmal im Jahr den Betrag X und dürfen, sofern Platz frei ist, alles an Kursen belegen, die sie interessieren, aber sie müssen auch "ihre Arbeitskraft" in Form von Platzpflege und Turnierhelfer zur Verfügung stellen.

    Hundeschule, da geht man hin, und bezahlt pro Stunde, oder was sonst vertraglich ausgemacht wurde, und geht wieder. Keine Platzpflege, oder sonst weitere Verpflichtungen.

    privaten Trainern die hier in Österreich ja grundsätzlich keine Ausbildung vorweisen müssen.

    Hier in Deutschland muß man dafür den sogenannten 11er machen. Also wird man tatsächlich sogar geprüft und hat vorher sowas wie eine Ausbildung gemacht. Vorher darf man keine Hundeschule mehr aufmachen!


    Trainier sollten für "alles" (zumindest für vieles) offen sein und auf die Wünsche und Trainingsziele der Kunden eingehen können.

    Ich verstehe, worauf Du hinauswillst. Und die wirklich guten Trainer können das auch, zumindest haben sie ein etwas breiteres Spektrum.

    Trotzdem haben viele so was wie eine Philosophie, nach der sie gehen. Was auch okay ist. Man muß ja irgendwie anfangen. Dann kann man immer noch "feilen", weil man vor Ort auch das Mensch-Hund-Team sehen und entsprechen reagieren, bzw. anleiten kann.

    Wenn du hier unten in Süddeutschland wärst, könnte ich dir ein paar Vereine empfehlen.

    Nun ja, sie hat ja schon längst gesagt, wo sie wohnt!

    Ich komme aus Schleswig - Holstein (grob Richtung Kiel)

    Also die Betonung lag ja auf guter Verein...

    Das gleiche kann man auch zu Hundeschulen sagen!

    Die Betonung liegt hierbei immer auf gut!

    Einfach mal so pauschal was raushauen, das ist auch nicht richtig!

    Es gibt in beiden Varianten gute und schlechte Trainer, und nicht jedem liegt das Vereinsleben! Nur, um den Hund richtig zu erziehen, will man nicht auch unbedingt für ein Jahr, oder länger, Mitglied werden.

    aus welchem Grund rätst Du von Hundeschulen ab? Was macht der Verein anders?

    Das ist mir zu pauschal!

    So wie es wirklich gute Hundetrainer in Hundeschulen UND in Vereinen geben kann, so gibt es halt auch die schlechten.

    Wo, und wie es verteilt ist, muß man halt schauen, im eigenen Umkreis!


    Ich habe schon gehört, daß manche Vereine keine Hundeerziehungs Gruppen anbieten, sondern eher auf den Sport fokusiert sind, also UO mit BH (weil man diese nun einmal für den Einstieg braucht), und dann eben die jeweilige Sportsparte.

    Aber es gibt auch Vereine, die sehr wohl Erziehungskurse anbieten.


    Zu Deinen Fragen:

    Ob mit, oder ohne Leckerchen "arbeiten", da spielt auch der eigene Wohlfühlcharakter eine Rolle! Und zwar die Entscheidene. Wenn man nicht hinter dem steht, was man macht, bzw laut dem Trainer machen soll, bringt auch das beste Training. nichts.

    Dann sollte man schauen, ob man eigentlich eher mit dem Leckerchen "lockt", bzw. "ablenkt" - wäre auch nicht der richtige Weg. Schon alleine die Wortgabe "schau" bei solchen Begegnungen läßt mich vermuten, daß man als Halter immer aktiv was vom Hund einfordert. Der Hund hat also gelernt, daß er nur reagieren soll, wenn der Mensch was sagt.

    Wurde ihm auch mal gezeigt, daß er selbst aktiv was machen kann, wo Du nur bestätigen mußt, daß das "Angebot vom Hund" nun er richtige Weg ist.

    Für mich persönlich klingt aber auch die Vorstellung "an der Bindung arbeiten, damit der Hund nicht pöpelt" sehr, ähm, nun ja, komisch :ka:

    Ich kann mir nicht vorstellen, daß in all den Jahren, indem der Hund bei Dir ist, keine Bindung entstanden sein soll! Da würde ich echt (ohne Hund) schauen wollen, wie das trainiert wird!

    Und ich würde auch schauen wollen, WIESO der Sheltie meint, bellen zu "müssen"! Schlechte Erfahrungen mit anderen Hunden gemacht? Wird der Sheltie schon auf der Ferne vom fremden Hund fixiert? Oder mag der Hund generell keine gleichgeschlechtliche Hunde?

    Da muß man ansetzen, bzw. seinem Hund helfen.

    Kennt Dein Hund auch ein Abbruch? Also, daß Du mal NEIN sagst, wenn er meint, bei Sichtung des anderen Hundes zu bellen?

    Als ich dann später ihr das restliche Futter gegeben habe, wollte ich versuchen ihr nochmals den Napf weg zu nehmen. Daraufhin schnappte sie sofort nach meiner Hand drohte mir durch Zähnefletschen.

    Ich muß gestehen, daß ich kein Fan von diesen "Napf - Spielchen" bin :ka:

    Ganz einfach deshalb, weil man solche Probleme erst recht heraufbeschwört!


    Bei Dir ist es jetzt halt etwas blöd gelaufen.

    Der Goldie hat sich wohl eben gedacht, daß der kleinere Hund das Futter klaufen wollte. Ob es nun stimmt, oder nur falsch vermutet wurde, sei mal dahin gestellt.

    Tatsache, der kleine Hund war viel zu nah am Napf gewesen, und das wurde dann halt "verteidigt".

    Daraufhin hast Du als Strafe den Futternapf weggenommen.


    Ich würde die Abstände der Näpfe deutlich vergrößern, darauf achten, daß kein Hund am Napf vom anderen kann, und Wassernapf noch einmal komplett anders hinstellen :ka:


    EDIT:

    Um sie zu ermüden haben wir spiel, Spaß und Trainingseinheiten gesteigert, was aber zu keiner Besserung führt. Soweit so anstrengend…

    Na ja, hierbei liegt ein Denkfehler vor ;)

    Du machst den Hund nicht müde, jedenfalls nicht dauerhaft, wenn, dann nur kurz, am Anfang.

    Eher baust Du nun einen "Marathonläufer" auf, der noch viel mehr Kondition (aufgebaut) bekommt. Dann wird er später auch sein Pensum weiter einfordern!