Locken hilft eigentlich auch nicht so wirklich weiter ![]()
Aber gut, bin eh kein Fan davon.
Locken hilft eigentlich auch nicht so wirklich weiter ![]()
Aber gut, bin eh kein Fan davon.
Du musst dir das so vorstellen.
Schau mal für Dich, ob er quasi die ganze Situation "unter Kontrolle" hat.
Also, in den Momenten, wo er ruhig lieben bleiben kann, obwohl Du Dich bewegst, was ist da anders, als in den Situationen, wo er bellt?
Weiß er, daß Du von dort nicht weg kannst?
Kann er Dich immer gut sehen?
Was ist in Richtung Bad anders?
Mehr Möglichkeiten, woanders hin zu verschwinden, wo er Dich nicht mehr sehen kann, einschließlich der Haustür?
Da könnte eine kleine Erklärung zu seinem Verhalten drin stecken.
Für mich klingt es ein bißchen so, als ob er glaubt, DICH kontrollieren zu müssen.
Da ich daheim bin verbringe ich die meiste Zeit mit ihm deswegen ist mir schon klar dass ich Hauptbezugsperson bin. Kann man da ein bisschen gegensteuern?
Verwächst sich das vielleicht wenn der Folgetrieb weniger wird?
Das macht mich am meisten stutzig!
Daß Welpen, frisch in ihrem neuen Zuhause, so mit 9-10 Wochen gerne einem ständig folgen - geschenkt.
Aber eigentlich setzt sich schon recht früh die Phase der "Abnabelung" ein - also Hund "sagt" du, ich schlafe einfach im Wohnzimmer weiter, ist gerade so bequem, geh du nur alleine in die Küche, kommst ja ohnehin gleich zurück.
Nur, weil ich praktisch 24h mit dem Hund zusammen verbringe, bin ich doch nicht automatisch die "Hauptbezugsperson" .
Eher kenn ich es so, daß die Hunde genau diese Menschen besonders langweilig finden und sich lieber denjenigen zuwenden, die sie seltener sehen.
Liest man ja auch hier im Forum immer wieder: "Hilfe, mein Hund 'liebt' mich nicht!"
Hast Du den Hund auch schon mal einfach so ignoriert, während Ihr Euch im gemeinsamen Raum befunden habt?
Du liest gerade ein Buch, oder schaust TV, und der Hund macht was anderes, ungestört?
Oder hast Du auch ständig Deine Augen auf den Hund, nur damit er auch ja nix anstellen kann?
Manche Menschen bringen die Abhängigkeit von ihrem Hund auf sich selbst auch unbewußt bei, bzw bestärken ihre Hunde genau darin!
Ich würde auch nicht mit Ablenkung arbeiten wollen.
Kannst ja in der Wohnung, im Haus anfangen, indem Du ständig die Räume wechselst. Kannst dabei auch gerne was sinnvolles tun, oder wirklich nur unsinnig ständig die Räume wechseln. Irgendwann muß Dein Hund das doch mal blöde finden.
Beim wirklichen Verlassen des Hauses kannst Du eine Art Ritual einfügen. Manche Hunde kommen damit besser klar.
Aber erst einmal muß die Sache mit den Räumen wechseln prima klappen.
Ist trotzdem nicht Deine Sache, bzw Entscheidung!
Dein Hund, Deine Sache! Da würde ich auch nicht mehr machen. Möglicherweise hast Du es ihr sogar verboten, bestimmte Sachen mit Deinem Hund zu machen.
Ihr Hund, ihre Sache! Und wer weiß? Vielleicht hat sie sogar sehr genaue Vorstellungen davon, was sie alles mit ihrem Hund machen will.
Manche Dinge kommen auch erst mit dem Hund. Man wächst gemeinsam an den Aufgaben.
Statt hier zu schreiben, rede doch einfach mal mit der Schwester! Viele Hunde brauchen nicht wirklich Programm, sind mit dem zufrieden, was ihre Halter so mit ihnen machen.
Möchte deine Schwester denn das du dich so stark bei ihrem Hundetema einmischt?
So in die Richtung denke ich auch!
Ist doch ihr Hund, ihre Sache, und es muß für sie passen.
Wieso fragst Du nach, damit es für Dich am Ende besser hinhaut?
Ich wäre sauer, wenn meine Schwester dies bei mir machen würde! Das nur mal so am Rande erwähnt.
Dann biste ja bald sehr, sehr reich. ![]()
Ich gebe Dir einen Tip: bleibe gaaaaaanz ruhig, und erzähle dies nicht den falschen Leuten! ![]()
Ich habe mit dem Rätseln eine kleine Pause eingelegt.
Werde dann in aller Ruhe, in einem ruhigen Moment, gleich mehrere Rästeln hintereinander lösen. Das macht mir dann mehr Spaß. Vor allem dann, wenn ich gerade so einen Lauf habe.
Hier sind an manchen Stellen auf Gegenstände an den Straßen mit Spray aufgetragen: "Laßt Gloria leben", oder "Tötet Gloria nicht" zu lesen.
Ich kann ja verstehen, daß bellende Hunde nerven, vor allem nachts, wenn die Leute schlafen wollen.
Aber auf der anderen Seite sollte den Menschen auch klar sein, daß diese Hunde im Prinzip auch sie mitschützen, damit der Wolf nicht zu ihnen kommt.
bis sie das mal in fremder Umgebung tat.
Genau wie bei meiner Sinja!
Viel eher ist die Frage, ob sie schon gecheckt haben, wo sie ihr Geschäft hin machen sollen und wo nicht.
Auch das hatte Cheyene schon längst, bevor sie bei mir angekommen war.
Leider war ich anfangs noch zu doof dafür gewesen, zu verstehen, daß sie gerade mußte, also blieb ihr quasi nichts anderes übrig, als sich in der Wohnung zu lösen.
Auch, dass die Hunde nicht melden ist nicht ungewöhnlich. Denn das Melden ist das Ergebnis eines Lernprozesses.
Na ja, das "Melden" ist oft auch ein Mißverständnis zwischen Mensch und Hund.
Viele Menschen erwarten ja entweder eine Lautäußerung, oder ein deutlich sichtbares Signal wie, der Hund geht (am besten noch mit Leine im Maul
) zur Tür.
Hunde melden oft anders, als man denkt, sei es auch nur, indem der einfach hinter die Couch geht, und das gilt auch erst einmal verstehen zu lernen!
Sinjas Art, sich zu melden, war ein einfaches, ich starre dich an, Mensch, gewesen. Wenn man sich gerade mit ein Stück Kuchen auf der Couch bequem gemacht hatte, hätte man das auch schlicht als einfaches "Betteln" interpretieren können.
Das Einfachste war echt die Sache mit dem "nach dem Fressen, nach dem Spielen und nach dem Schlafen" gewesen. Und das hatte immer und vor allem gut funktioniert! Nur eben dazwischen.
Es gab sogar hier im DF einen User, der gesagt hatte, daß er es nicht einsieht, einen Umweg zu laufen.
Es gibt halt solche Menschen. Gibt ja auch leider genug Videos im Netz dazu.
Neben denen, die es einfach nicht besser wissen, eben auch diejenigen, die bewußt was machen, obwohl sie es - laut den Schildern - eben nicht machen sollen.