Beiträge von SheltiePower

    Ich will mich lieber nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, weil das Aktionen sind, die Du beschreibst. Ich sehe nichts davon, habe dann nur Bilder vor Augen, die eventuell zutreffen können, oder halt auch nicht.

    Das kann so einiges sein. Plus eben das, was Du ja eventuell auch mißverstehst, fehlt.

    Live ist immer besser und einfacher zu urteilen, besonders für gute Hundetrainer!


    Bei Deiner Beschreibung mit dem Ablecken, da habe ich direkt das Bild von den Labbis vor Augen, die das auch immer wieder gerne machen, auch bei anderen Hunden.

    Oft interpretiere ich das als "Geschleime", weil nicht wenige Hunde davon einfach genervt sind.

    Es kann auch Beschwichtigung sein.


    Wie wäre es, wenn Du einfach mal Dein Tagesablauf am Morgen abänderst?

    Braucht der Hund denn noch die Box? Ich arbeite ja lieber ohne.

    Wenn ja, was passiert, wenn Du einfach nur die Box aufmachst, von mir aus auch kurz den Hund streichelst, und dann direkt weggehst? Ohne sich davor hinzusetzen.

    Denn so manch ein Hund mag es nicht, wenn er so "fixiert" wird. Damit meine ich direkten Blick vom Menschen auf den Hund. In der Box, da kann der Hund nicht weg, vor der Box, da bist Du quasi als "Hindernis", kommt also auch nicht raus.

    Ich persönlich habe nichts gegen vorsichtiges Knabbern. Das zeigt, daß der Hund sehr wohl gelernt hat, daß man vorsichtig sein muß. Und mit Zähnen erkundigt ein junger Hund auch die Welt, genau wie Menschenbabies. Ich unterbinde es dann einfach, indem ich dem Hund was zum Kauen geben.


    Edit, da schon wieder was gekommen ist:

    aber ja, ich versperre nicht den ein und Ausgang wenn du das meinst, Sie kann auch einfach an mir vorbei gehen.

    Du denkst da noch viel zu menschlich!

    Mag sein, daß genug Platz ist und der Hund einfach an Dir vorbei könnte.

    Aber trotzdem kann es sein, daß schon die gebückte Haltung im Hocken, Sitzen plus der Blick zum Hund hin schon den Hund hemmt! Du gibst neben den bewußten Signalen auch unbewußte Signale ab.

    Oft ist das ein Widerspruch!

    Bestes Beispiel: Du rufst Deinen Hund, freundlich, der soll kommen.

    Und Du beugst Dich nach vorne, wie man das bei Menschenkinder macht, die ihrem Papa in die Arme rennen sollen.

    Beim Hund heißt das "STOP! Bleib bloß da, sonst setzt es was!"

    Darauf reagiert dann der Hund, auch wenn er das freundliche Rufen hört.

    Wofür soll der sich denn entscheiden? Im besten Fall kommt er langsam, sehr, sehr langsam, um im schlimmsten Fall dreht er sich um, und geht lieber der unangenehmen Situation aus dem Wege. ;)

    bei unserer ist es so....Wenn Sie wach wird ist Sie ziemlich schmuse bedürftig und es wird erst mal gekuschelt, je mehr Sie dann wach wird desto mehr fängt Sie an die grenzen zu testen und knabbert immer fester an Händen und Kleidung rum, ein deutliches nein zieht dann einfach nicht und sie steigert sich immer mehr rein.


    Wenn ich die Hände weg nehme und Sie nicht mehr streichle versucht sie mir in die Nase zu schnappen oder knabbert an meiner Kleidung rum, wenn ich den kontakt abbrechen will und sie weg stoße sieht Sie es als Spiel Aufforderung, klar ich kann Sie dann mit Leckerchen ablenken und ein paar Übungen machen aber das Problem bleibt ja weiterhin, ich habe ihr nicht klar gemacht das Sie nicht nach mir schnappen darf.

    Hm,

    sei mir nicht böse, aber ich habe so das Gefühl, daß so ein bißchen "Leseverständnis" bei Dir vorliegen könnte.

    Ja, manche Welpen kommen zum "Schmusen", und viele mögen das auch.

    Aber, dieses "je mehr, desto ...." da werde ich stutzig!

    Beobachte doch einfach mal Deinen Hund, während Du mit ihm schmust. Gerade am Anfang.

    Sieht man die Zunge?

    Dreht der Hund den Kopf weg?

    Ich vermute eher in die Richtung, daß sie nicht anfängt, die "Grenzen zu testen", sondern das war ein bißchen zuviel des Guten. Anstatt dann von Seiten des Menschen mit dem Schmusen aufgehört wurde, wurde weiter gemacht.

    Ein "deutliches Nein" ist auch noch so eine Sache. Für einen Menschen, der die Sprache kennt und auch den Inhalt versteht, kein Thema. Dann kann man auch "undeutlich" Nein sagen, und es wird trotzdem richtig reagiert vom anderen.

    Für den Hund ist es Fremdsprache! Das wird immer wieder gerne vergessen! Der Hund muß ja erst einmal lernen, was diese Vokabel überhaupt bedeutet. Solange diese unbekannt ist, ist es egal, ob man es sanft, leise, laut, und mit einem Brüller sagt, der Inhalt wird trotzdem nicht verstanden.

    Und was macht man, wenn man nicht mehr weiter und sich zu helfen weißt?

    Ihr putscht Euch dann gegenseitig hoch. Beide im Unverständnis dem anderen Gegenüber. Hunde neigen genau dann zu den sogenannten Übersprungshandlungen.


    Beim Wegstoßen ist klar, daß die Hunde auf die gleiche Art und Weise "antworten".

    Für Rassen, die ohnehin körperlich betont spielen, ist das einfacher gegeben.

    Ablenken, mit Leckerchen, würde ich in diesem Fall nicht machen wollen. Du bestätigst doch unabsichtlich den Hund noch in seinem Verhalten, welches Du ja eigentlich auch nicht haben willst!

    Beim Einsetzen der Zähne kann man den Hund umlenken, indem man ihm was zum Kauen gibt, wie Zerrseil, oder anderes Hundespielzeug. Kauen beruhigt, und der Hund hat es anscheinend nötig.

    Mit Leckerchen würde ich eher gezielt arbeiten wollen, als Belohnung.

    Aber niemals damit Ablenken!


    Klar, Hundemütter sind sehr fix in ihrer Korrektur. Aber die seriösen Hunde sind viel sauberer in ihren Aktionen und können viel gezielter und, ganz besonders wichtig!, im richtigen Timing einsetzen.

    Das können viele Menschen nicht.

    Sie "kopieren" nur das hündische Verhalten mit der Hand (soll wohl Mutterhundeschnauze imitieren), aber die ganzen Warnstufen davor, die eine Mutterhündin sehr wohl macht, wird nicht mit übernommen.

    Dann würde ich lieber doch menschlich und somit authentischer reagieren wollen. :ka:

    Du scheinst ziemlich viel körperlich zu agieren.

    Hund hochheben, mögen viele Hunde übrigens nicht, vor allem nicht, wenn es so "plötzlich" passiert. Kündigst Du diese Aktion denn vorher an, oder nimmst Du den Hund einfach hoch?

    Wenn letzteres, dann probiere da mal einen anderen Weg. Ich habe meinen Welpen stets "Arm" angekündigt, damit sie wußten, daß ich sie nun hochheben will. Fanden sie zwar weiterhin doof, doch sie wußten immerhin Bescheid. Sie hatten sich sogar richtig hingestellt, sogar eine Pfote angehoben, damit ich den Hund bequem hochheben konnte.


    In einer andren Situation packst Du einfach ans Halsband und ziehst.

    Zug erzeugt immer Gegenzug, sowie Druck immer Gegendruck hervorbring!

    Auch bei einem Menschen ist das so.

    Für Dich sieht es nach "grundlos" aus, aber Du schreibst schon recht deutlich, daß es eben NICHT grundlos geschehen ist. Du hast nur den Zusammenhang ignoriert!


    Und das hier

    Sein Futter und knochen kann ich ihm bis jetzt ohne Probleme abnehmen.

    unterlasse das mal besser. Denn damit förderst Du nur noch seine von Dir unerwünschte Reaktion.


    Ohne Vorwarnung....

    ich weiß nicht, damit habe ich so meine Schwierigkeitenl Meistens gibt es sehr wohl kleine Anzeichen. Die werden, bzw. wurden bisher entweder nicht ernst genommen, oder gar übersehen, oder wenn doch gesehen, dann einfach nur ignoriert.

    Zu Deinem Althund. Kann es sein, daß der etwas schlechter sehen kann?

    Oder ist er von der sturen Sorte und ignoriert gerne andere Anzeichen?


    oder einmal körperliche Korrektur hat nix gebracht. Letzteres eher in dem Moment noch böser gemacht.

    Ähm, ja.

    Eigentlich logisch!

    Du wirst bei Deiner Arbeit mit dem Hund was ändern müssen.


    Kann das verhalten ja nicht ignorieren.

    Ja, genau.

    Kannst Du nicht.

    Wenn Du aber erst der Auslöser für sein Verhalten warst - denke mal darüber nach!

    Du wirst nur einen anderen Weg finden müssen, wie Du konsequent mit dem Hund arbeiten kannst.

    Da hilft in diesem Fall tatsächlich nur ein Trainer vor Ort, der sich live anschauen kann, was da gerade bei Euch so alles schief läuft und Dir hilft, wie man es besser lösen kann.

    Über PC ist dies schwer möglich!

    In ein paar Monaten pack ich ihn dann nicht mehr.

    Für mich klingt es so, als ob Du dies echt wörtlich meinst, also ziemlich viel körperlich agierst.

    Mag sein, daß es bei all den anderen Bulldoggen in Deinem Leben bisher funktioniert hatte.

    Jetzt hast Du mal einen erwischt, der genau diesen Weg kacke findet, bzw. jetzt schon lernt, wenn man ihn körperlich manipulieren kann, er dann ebenfalls körperlich agieren darf. Mit 42 Argumenten ist dies kein angenehmer Weg.


    Ich kann Dir nur empfehlen, suche einen sehr guten Trainer, am besten noch einen, der gut mit Molossern kann, und laß Dir von ihm / ihr helfen, wie man den jungen Hund erziehen kann.

    Das Verbot hält eine halbe Minute, dann treibt es ihn wieder zum Gitter. Ich schaffe es leider nicht immer, rechtzeitig einzuschreiten.

    Daß es am Anfang ein wenig dauern kann - geschenkt!

    Da wirst Du wirklich aus den Augenwinkeln alles "im Auge behalten" müssen, und jedes Zucken in Richtung Katze unterbinden.

    Sollte der Hund trotzdem in Bewegung Richtung Tür kommen können, würde ich das anfangs eventuell mit einer Hausleine unterbinden wollen.

    Es ist ja nicht so, daß der Hund sich nicht frei bewegen darf. Das sollte und darf er auch.

    Nur eben keine Aktion in Richtung Katze, auch wenn diese sich hinter der Tür befinden. DAS unterbinden. In allen anderen Richtungen ist es ja egal. Schließlich soll der Hund ja auch "seine Freiheiten" haben.

    Und diese Bereiche werden ja auch größer, sollte der Hund richtig agieren, quasi als "Belohnung". Bis dahin ist es aber ein Prozeß.

    Dieser darf dann halt auch nicht durch "kleine Erfolge" wieder zerstört werden.

    Wenn Du nicht einschreiten kannst, also rechtzeitig, dann mit Hausleine und eventuell sogar zusätzlichen Absperrung arbeiten, damit der Hund kapiert, daß es eben "bis hierhin" und nicht weiter wirklich ernst gemeint ist.

    Ich verstehe, dass ich einfach dranbleiben muss und vor allem, dass da noch mächtig viel Arbeit auf uns zukommt ...

    Jep.

    Und in diesem Fall ist wirklich Konsequenz und Selbstdisziplin wichtig!

    Nur so kann es zu einem Erfolg werden.

    Er muß nicht unbedingt Katzen "lieben", und wird auch draußen sicherlich die weiterhin "zum Fressen" finden, wohl aber kann er lernen "Familienmitglieder" zu tolerieren.

    Im Prinzip ja schon auch das, was man im normalen Alltag auch macht. Denn es wird ja auch immer Menschenbesuch geben, die der Hund nicht mag, oder es gibt einen neuen Erdenbürger, und da setzt man ja auch mit der Erziehung an.

    Probier es mal mit dem 10 - 1 "Trick".

    Also 10x machen, wie sonst auch, mit richtigem Timing beim Bestätigen, also Schnauze im Herz.

    Und die Belohnung.

    Dann 1x nicht sofort bestätigen!

    Die meisten Hunde sind dann im "Hä?", "Hey, Doofkopf, ich habs doch gemacht! Schau!" - Modus, und wiederholen dann oft noch einmal, meist noch mal "aufdringlicher" dabei.

    DAS dann bestätigen.

    Und dann langsam die Zahl 10 immer kleiner werden lassen,

    darauf achten, daß das eigene Timing immer noch stimmt,

    und beim Nachdrücken, sauber bestätigen.

    Oft fangen die Hunde dabei auch an, die Position etwas länger zu halten.

    Wenn DAS verstanden wurde, wird das auch mit dem "Kleben" einfacher! Weil das einfach auch für den Hund der nächst logische Schritt ist.

    Bevor es hier ganz untergeht, mal ganz vorsichtig so meine Ideen.

    Ich selbst habe sowas nicht durchgemacht. Freunde von mir hatten mal ein ähnliches Problem gehabt, durch Zufall an Katzen gekommen, und dann zu Hause einen "katzenfressenden Hund" gehabt.


    Bei denen hat es geklappt.

    Der Hund hatte verstanden, daß er die Katzen in Ruhe lassen mußte.

    Aber, es erforderte halt auch Arbeit. Denn draußen waren Katzen nach wie vor "Freiwild" gewesen, während die "eigene Katze" okay war.


    Später, mit anderen Hunde, anderen Katzen, die Wohnung war immer mit so Türgitter geschützt. Die Katzen konnten sich frei bewegen, durch die ganze Wohnung, und das Türgitter hielt die Hunde im Raum. Das war halt nur eine zusächtliche Sicherheit. Erziehung, wie beim ersten "katzenfressenden" Hund fand dennoch statt.


    Ich würde zum Beispiel das hier:

    Bodo, der Katzenjäger, klebt aber nach wie vor ständig mit der Schnauze am Gitter, wenn er merkt, dass der Kater in der Nähe ist.

    nicht zulassen. Es ist aktiv doch im Prinzip schon der erste Schritt zur "Jagd".

    DAS schon im Ansatz unterbinden, ja erst gar nicht zulassen.

    Ich würde nichts abbrechen wollen, denn dann ist es ja schon zu spät!, sondern dahin gehen, dem Hund einfach bestimmte Aktionen zu verbieten! Im Ansatz! Du wirst also schon viel, viel früher reagieren müssen.

    Der Hund kann und hat sich zu benehmen!


    Das ist zwar keine Garantie, daß aus diesem Hund und den Katzen noch "beste Freunde" werden können, aber der Hund lernt zumindest, daß diese Vierbeiner ebenfalls "Familie" sind und dazu gehören. Er kann die akzeptieren.

    Ich würde ohnehin die Gitter an den Türen lassen wollen, so daß sich die Katzen immer noch in anderen Räumen zurückziehen können, bei Bedarf, und der Hund nicht hinterher kann.

    Und den Katzen, für den gleichen Raum mit Hund, die Gelegenheit geben, daß sie so eine Art gesicherten "Catwalk" haben, also an der Wand entlang eine Art Sims haben, mit Klettermöglichkeit, (zu einem) Katzenbaum und Co., oder zumindest zu einem Rückzugsort im gleichen Raum, wo der Hund ohnehin nicht hin darf, oder auch kann.

    Ich verstehe jetzt auch nicht, wieso man nun derart pissig reagieren muß :ka:


    Das war Deine Frage:

    Spielt es eine Rolle für den Hund, wenn ich demnach auch ihren Wassernapf dorthin verlagere?

    Hier ein guter Vorschlag:

    du könntest ja einfach einen zweiten Napf im Schlafzimmer aufstellen.

    Dann neben der unverständliche Reaktion noch dies

    Nachts hat sie den sowieso.....

    Was spricht denn dagegen, gleich mehrere Näpfe, verteilt in der Wohnung / im Haus zu haben, egal, wie gut der Zugang vom Hund zum Wasser ist?


    Morgens, zwischen 4-5 Uhr bin ich auch kein Freund davon, die Hunde miteinander spielen zu lassen.

    Das putscht eher die meisten Hunden, und mal abgesehen davon, kann es auch für schlafende Mitmenschen, und auch für die wilden Tiere auf den Feldern und Wiesen eher störend sein.


    Ich würde eher schauen wollen, was die eigentliche Ursache für ein "plötzliches" Wesensveränderung beim Hund ist.