Beiträge von flying-paws

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    Aber die andere Hündin attackierte sie weiter.Sobald meine aufstand,ging sie wieder auf sie los.

    An diesem Punkt sagt die Hunderegel: Der, der unten liegt, muss solange liegen bleiben bis der oben den wieder frei gibt! Diesen Punkt übersehen Menschen gern und wundern sich, warum der, der unterwirft nicht ablässt. Der Hund unten, muss erst deutlich zeigen, dass er sich an diese Regel hält - dann kommt irgendwann wieder die Freigabe.

    Sich in dieser Situation "zu wehren" wäre denkbar dumm für eine so junge Hündin.

    Viele Grüße
    Corinna

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    Wie muss denn so ein Zaun sein? Wäre das eine Alternative zum Rasenmäher? Dann könnte ich ernsthaft drüber nachdenken...

    Ziegen sind "Entdecker". Wenn denen langweilig ist, dann brechen die fast überall aus. Ich hab mal mit einer Freundin Ziegen von jemandem geholt, der hatte das zwei Meter hoch eingzäunt - die Viecher waren trotzdem ständig draußen. Bei ihr sind die in einem 90 cm-Schafnetz geblieben. Allerdings wurden sie da immer umgesteckt und hatten immer Neues zu entdecken. Je weniger Ziegen, desto massiver das Problem...

    Nicht zu vergessen bei der Haltung am Haus: Unkastrierte Böcke stinken ziemlich massiv. Ich würd mir das nicht antun : :schiefguck:

    Viele Grüße
    Corinna

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    Das Problem bei Ziegen ist immer die Einzäunung. Kein Nicht-Ziegenhalter wird adhoc eine ziegensichere Einzäunung haben (ausser vielleicht eine JVA :lol: ) und einfach nur mit Einsperren in einem Stall ist es ja nun auch nicht getan.

    Ja. Das ist wirklich ein Problem... und dann sieht man nicht selten Ziegen auf einer Standweide, auf der der Infektionsdruck sehr hoch ist... Folge sind Würmer, kaputte Klauen etc... Und in Tierparks habe ich bisher ehrlich gesagt nur völlig verfettete Tiere gesehen. Da würd ich nie im Leben eine Ziege hingeben. Aber das ist nur meine unmaßgebliche Meinung :pfeif:

    Ich würde eine Anzeige machen oder eben Zettel aushängen. Ziegen gibt es quasi an jeder Ecke zu verschenken, daher wird man die meist schlecht los... Böcke meist gar nicht. Ansonsten wäre der Metzger noch eine Option - je nachdem wie weit die Ziege in der Tragzeit ist. Gibt gutes Hundefutter.

    Viele Grüße
    Corinna

    Es ist natürlich die beste Vorraussetzung sowas öffentlich in einem Forum zu schreiben, wenn man darauf hinarbeitet. Diese Einstellung interessiert dann sicher auch zukünftige Chefs.

    Allerdings hat das nichts mit dem Thema Hund zu tun und sollte daher hier nicht diskutiert werden!

    Viele Grüße
    Corinna

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    Heute morgen habe ich zum Beispiel versucht, ein paar Übungen gegen Ende des Spaziergangs zu machen.
    Ich habe ihn abgelegt, er ist aber zu früh zu mir gelaufen, also habe ich ihn ohne was zu sagen wieder dorthin dirigiert. Er sprang dabei wild um mich rum und als ich ihn dann mit meinem Bein aus dem Weg geschoben habe (weil er vor meinen Füßen hopste) hat er gleich wieder gebellt und mir sogar leicht ins Bein gezwickt.

    Typisches Stressverhalten. Euer Problem ist nicht, dass er motiviert werden muss etwas zu tun, sondern, dass er lernt nichts zu tun.

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    Wie gesagt, wenn ich zu wenig mache, lässt der Gehorsam nach und er schaut aktiv nach Wild, wobei ihn das sonst eher wenig interessiert.
    Wenn ich was mache, ist er schnell überfordert/frustriert was weiß ich.
    :hilfe:

    Das ist logisch - er kann ja nicht nichts zu tun bzw. was ruhiges machen. Also sucht er sich das, was nahe liegt als nächstes aus.

    Ich habe andauernd meine Teak vor Augen, wenn ich Deine Beschreibung lese. Letzten Samstag habe ich es seit Monaten mal wieder gewagt (sie ist jetzt zehn), mal wieder Sitz, Platz, Fuss im Stil der UO wie damals auf dem Hundeplatz zu üben. Sie war total neben sich, angespannt, zitterte, wollte mir vor Anspannung ins Knie beißen etc... Ich habe damals so mit ihr gearbeitet wie Du es beschreibst: Viel gemacht, den Hund (über)motiviert - in ihrer Welt gab es nur noch mich und meine Kommandos. War sie aus dieser Welt, hat sie ihre Anspannung abgelassen, indem sie den nächstenbesten Hund verprügelte, der an ihrer Nase vorbeilief. Das macht sie eigentlich nicht mehr. Am Samstag war sie schon im Anflug, als jemand zu dicht vorbeiging. Es hat zwei Tage gedauert bis ich wieder einen normalen Hund hatte.

    Wenn Du nicht bereit bist Deinen Hund ersteinmal auf ein Normalmaß herunterzubekommen und die Frustrationsphase durchzustehen, dann betreibst Du nur Symptomdoktorei. Irgendwo gab es hier schonmal einen Thread, in dem jemand seinen ich mein es war ein Aussie entstresst hat... ich versuch den Mal zu finden.

    Es heißt nicht, dass man nie wieder was mit seinem Hund tun darf, aber eben anders und was Vernünftiges, was ihn nicht wieder ins alte Verhalten fallen lässt. Das Problem bei Arbeitshunden ist immer, dass sie schnell in einem Wahn sind und kein Maß mehr kennen. Das muss man denen eben beibringen.

    Viele Grüße
    Corinna

    Das ist eigentlich der Klassiker bei Hunden von diesem Typ. Man bekommt es hin, dass der Hund nur und ausschließlich auf einen achtet oder eben, dass er es gar nicht tut.

    Bei ersterem hat man Probleme, bei zweiterem auch. Wobei ich die Auswirkungen auf den Hund bei ersterem massiver finde, weil er ständig hochgefahren wird und die Auswirkungen von einem derart aufgeputschten Hund beschreibst Du ja sehr schön.

    Ich würde bewusst üben, dass der Hund bei einem einstündigen Spaziergang zu Übungszwecken höchstens drei Mal gerufen wird und zwar grundsätzlich dann, wenn er vorher ruhig herumgeschnüffelt hat. So kannst Du üben, dass er lernt auch in ruhigen Situationen ansprechbar zu sein.

    Solange Du ihn nicht generell runterfährst, werden die Probleme, wenn andere Hunde dabei sind, nicht zu regeln sein.

    Viele Grüße
    Corinna