Beiträge von jennja

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    Hallo Leela, ich habe den gleichen Gedanken wie du.
    Momentan mache ich mit meinem einmal die Woche Unterordnung in der Huschu und dort ist er der Vorzeige-Hund, was aber nciht heißt, dass er draußen auch gut hört. Genau das ist aber mein Ziel. Ich möchte später mit meinem Obi machen, damit ich im Alltag Kommandos habe, die ich so sorgfältig trainiert habe, dass sie in jedem Fall funktionieren. Und ein ganz kleines bisschen merke ich es schon. Ein Hier! wird zuverlässiger ausgeführt als ein Komm-mal-her. Denn ersteres heißt mit Vorsitz (was sehr nützlich ist bei Jogger-etc.-Begegnungen) und letzteres ist mir zu lasch, da kommt er halt zu mir und ist aber gleich wieder auf dem Sprung.

    Der Witz an der Sache ist, dass man die Kommandos im Alltag genau so (streng) abverlangt wie auf dem Hundeplatz. Nur dann kann es meiner Meinung nach auch alltagstauglich sein. Sitz ist Sitz, egal wo. Meine Aufgabe ist es, darauf zu achten, dass er es immer auf die gleiche Weise ausführt, also dass ich nicht nachlässig bin.

    So wie Schopenhauer es beschrieben hat, genau so stelle ich es mir vor.
    Dann ist es ne gute Sache für beide und heißt auch nicht, dass es Stress ist, sondern bedeutet, Nützliches mit Angenehmem zu verbinden. Wenn mans durchzieht.

    meine ganz persönliche Meinung ist, dass 8 Stunden alleine lassen schon wirklich grenzwertig ist. Mal 4 Stunden, ok. Aber mehr muss nicht sein.

    Meine Überlegung, einen Hund zu kaufen, hätte sich sofort in Wohlgefallen aufgelöst, wenn ich nicht die Möglichkeit hätte, den Hund mit zur Arbeit zu nehmen (oder eine andere Betreuungsmöglichkeit hätte, was aber NICHT der Fall ist). Und damit das Ganze doppelt abgesichert ist, war mich wichtig, dass auch mein Freund den Hund mit zur Arbeit nehmen könnte, wenn es bei mir mal nicht geht. Was anderes kommt für mich nicht in Frage. Und ich habe Glück mit meinem Arbeitgeber und der Tätigkeit meines Freundes (selbständig). Sonst gäbs bei mir keinen Hund.

    soweit ich weiß nicht. Eine Bekannte (ist auch hier im Forum) erzählte mir von ihrer BH, dass es absolut nicht erlaubt war. Sie bekam Abzug, weil sie beim Sitz aus der Bewegung in der Freifolge den Kopf leicht in Richtung Hund geneigt hat. Oder bei der Drehung im Fuß den Oberkörper leicht zu drehen, um die Drehung anzukündigen war ebenso untersagt. Man musste genau so laufen, wie man es ohne Hund tun würde (so habe ich es verstanden), durfte nur die Kommandos aussprechen.

    DAS ist mir zu blöd.

    wenn ich mit meinem Aussie in der vollen U-Bahn stehe und ihm allein durch Körpersprache "Kommandos" gebe (z.B. er soll sich genau vor mich setzen, damit die Leute vorbeigehen können), dazu also kaum ein Wort sage, dann gucken die Leute immer ganz verblüfft, wie toll das geht und wie sehr mein Hund auf mich achtet. Mich wundert das überhaupt nicht, es ist einfach das allernatürlichste und vor allem eindeutigste, um mit ihm zu kommunizieren. Umso mehr ärgert es mich, dass in Prüfungen wie der BH genau DAS nicht erlaubt ist! Das ist nicht artgerecht und ich muss, wenn ich irgendwann die BH ablegen wollte, auf eine artgerechte Kommunikation verzichten. Ich weiß nicht, warum man es sich als Mensch manchmal so derart schwer machen muss! Es ist wirklich hanebüchen. Und veranlasst mich wieder mal, auf die BH und somit auch auf weitergehenden Hundesport zu verzichten. Was sehr sehr schade ist! :kopfwand:

    ich machs auch so. Wenn es ungefährlich ist (sprich keine Straßen in der Nähe) gehe ich zügig in die andere Richtung, kommt er immer noch nicht verstecke mich hinter einem Baum und warte wirklich so lange, bis mein Hund es checkt und mich sucht.

    Abholen tue ich meinen, wenn er keine Leine anhat, sehr ungern, da er mir dann gerne entwischt. deshalb sag ich einmal "Tschüss" und gehe einfach weg, drehe mich auch nicht mehr um. Klappt eigentlich immer.

    Hallo zusammen,

    ich weiß grad nicht so richtig, wie weitermachen bzgl. der Hundeausbildung und hoffe auf kreativen Input. Also mein Bela (Aussie) ist nun 9 Monate alt.

    sein derzietiger Stand:
    - er kennt die wichtigsten Kommandos (Sitz, Platz (dies auch auf Entfernung), HIER (an der Ausführung haperts unter Ablenkung), Gehma, Bleib, Stopp, Fuß usw.)
    - wir waren gute 2 Monate lang 1-2 Mal die Woche in der klassischen Unterodnung - auf dem Hundeplatz ist er DER Vorzeige-Aussie! Der Kurs ist zu Ende, könnten schon zu den Fortgeschrittenen
    - Leinenführigkeit ist ok, in fremden Gebieten na ja, oder wenn läufige Hündinnen im Quatier sind besch...
    - ich habe ihm mühevoll das Apportieren beigebracht und das üben wir auch beim Spazierengehen in Verbindung mit dem Suchen des Apportels
    - insgesamt zum Grundgehorsam: er weiß, was das ist, sucht sich aber die Plätze aus, wo er dies zeigt, sprich er testet mich sehr gerne!!

    mein langfristiges Ziel:
    - BH
    - Obedience hobbymäßig (macht ihm und mir Spaß, denke ich) oder irgend nen anderen Hundesport
    - dass der Knabe im Park und an wenig befahreren Straßen keine (Schlepp-)Leine braucht, auch wenn ich mich mal nicht zum Kasper mache (das ist eigentlich Prio 1)

    Ich weiß nicht, was jetzt Sinn macht. Weiter auf den Hundeplatz zu gehen, wo er zwar tolle Sachen lernt, mir im Alltag aber gerne auf der Nase rumtanzt? Bringt die Hundeplatz-Unterordnung jetzt was bzgl. seines allg. Grundgehorsams?

    Junghundekurs (hätte ich jetzt die Option in der Nähe meiner Wohnung), wo aber Hunde dabei sind, die noch gar nichts können (lt. Trainerin)? Gehe ich da nicht nen Schritt zurück?

    Privattrainer? Ist eigentlich nicht nötig, denn so groß sind die Probleme nicht.

    Soll ich mich alleine durchschlagen, bis er soweit ist, dass man an ein vertieftes Training machen kann?

    Was würdet ihr machen? Der Kerl ist verdammt clever - und zwar in beide Richtungen, also wo müsste man ansetzen?

    Fragende Grüße
    Jenny

    schleppleine ist da glaub ich auch gut geeignet zum Üben. Das Ziel soll ja sein, dass der Hund sich anleinen lässt, weil es eben gerade nötig ist, nicht aber um ihn (aus seiner Sicht) zu ärgern. Deshalb fake ich das ab und zu mal. Und es macht ja im Grunde keinen Unterschied, ob er angeleint oder abgeleint ist, wenn er auf dein Kommando zum Losspurten wartet. Hoffe, das ist verständlich ausgedrückt.

    Also ein einfaches Beispiel: meiner geht ja auch oft an der Schleppe, dann ist halt die Schleppe dran, aber ich tue so, als wärs ne kurze Leine, das heißt, bevor er losdarf, setzt er sich (schleppe ist eh schon dran), ich fummle noch kurz hinten am Geschirr rum, so als machte ich was mit dem Leinenende, und dann erst schicke ich ihn los. Wenn ich ihn aus dem Laufen zu mir rufe, dann mache ich es manchmal genau so: Hund kommt angelaufen, setzt sich neben mich, ich fummle kurz an seinem geschirr rum und schicke ihn dann wieder weg. So ist das Anleinen mittlerweile kein Problem mehr (und das war es auch eine Zeitlang bei uns).

    Zitat

    Habe gestern auch so ein Verhalten bei Joy festgestellt. Und zwar üben wir intensiv das Abrufen, also jeden Abend wenn wir spatzieren gehen und sie frei laufen kann, rufen wir sie in 20min laufen ca. 15mal ab.
    Mir ist jetzt gestern aufgefallen, dass sie wenn ich sie rufe mittlerweile zwar kommt *freu*, also kommt angedüst, wennn sie beim erstenmal rufen kommt, nimmt sie das suuuuuuperleckerle und ist wieder weg sobald ich sie streicheln möchte, ich darf sie also nicht anfassen.
    Wenn ich ihr 30sek. leckerli hinhalte aber sie nicht anfasse, bleibt sie so lange, aber sobald ich sie streicheln möchte ist sie weg.
    Wenn wir das am abend üben gehen dann rufen ich sie 15mal ab und sie wird nie angeleint, also ich rufe sie nicht nur ab um sie anzuleinen, aber bisher durfte sie lange nichtmehr frei laufen, weil sie nie gekommen ist, ist es vielleicht deswegen, weil sie denkt, jetzt bin ich mal frei und will nicht wieder angeleint werden?

    du kannst ja so auch das Anleinen üben. Lass sie laufen, ruf sie ab, sie kommt zu dir: absitzen lassen, dann anleinen, dabei Leckerchen geben, ein paar Meter angeleint gehen, dann absitzen lassen, ableinen, dann muss sie noch kurz sitzen bleiben, dann gibst du sie mit "Lauf" frei. Das ganze ein paar mal auf dem Spaziergang wiederholen. Vielleicht hilft das ja? So lernt sie, dass An- und Ableinen normal ist. Ich leinen meinen zwar nicht immer wieder an, aber wenn ich ihn zu mir rufe, dann lasse ich ihn ímmer noch ein paar Sekunden sitzen, bis ich ihn wieder verbal freigebe.

    Oder vielleicht möchte sie in dem Moment einfach nciht gestreichelt werden? Manche Hunde mögen es nicht, gestreichelt zu werden, wenn sie "arbeiten", sprich Kommandos ausführen...

    Die Frage interessiert mich.
    Wir haben unserem am Anfang mal hin und wieder was an Spielzeug überlassen, mit dem Ergebnis, dass alles in seinem Körbchen gelandet ist. Die Wohnung war immer schön aufgeräumt: alles immer in seinem Körbchen. Wir haben das dann abgeschafft und nur noch gemeinsam gespielt. Damit hat er sich ganz gut abgefunden. Hin und wieder findet mal noch eine Socke im Körbchen, wird aber weniger.
    Im Büro klaut er ab und zu das Spielzeuig der anderen Hunde (denn bei denen liegt es immer rum) und bringt es in sein Körbchen. Ich unterbinde das.

    Draußen ist es nun so, dass er seine Sachen schon verteidigen würde (und das teilweise auch tut). Natürlich frage ich mich, ob ich das gefördert habe.

    Umkehrschluss: wenn ich zu Hause und im Büro mehr Spielzeug liegen lasse, kann ich damit das Verteidigen draußen indirekt reduzieren? Oder ist es eh schon zu spät? (Er ist knapp 9 Monate alt)