Hallo Leela, ich habe den gleichen Gedanken wie du.
Momentan mache ich mit meinem einmal die Woche Unterordnung in der Huschu und dort ist er der Vorzeige-Hund, was aber nciht heißt, dass er draußen auch gut hört. Genau das ist aber mein Ziel. Ich möchte später mit meinem Obi machen, damit ich im Alltag Kommandos habe, die ich so sorgfältig trainiert habe, dass sie in jedem Fall funktionieren. Und ein ganz kleines bisschen merke ich es schon. Ein Hier! wird zuverlässiger ausgeführt als ein Komm-mal-her. Denn ersteres heißt mit Vorsitz (was sehr nützlich ist bei Jogger-etc.-Begegnungen) und letzteres ist mir zu lasch, da kommt er halt zu mir und ist aber gleich wieder auf dem Sprung.
Der Witz an der Sache ist, dass man die Kommandos im Alltag genau so (streng) abverlangt wie auf dem Hundeplatz. Nur dann kann es meiner Meinung nach auch alltagstauglich sein. Sitz ist Sitz, egal wo. Meine Aufgabe ist es, darauf zu achten, dass er es immer auf die gleiche Weise ausführt, also dass ich nicht nachlässig bin.
So wie Schopenhauer es beschrieben hat, genau so stelle ich es mir vor.
Dann ist es ne gute Sache für beide und heißt auch nicht, dass es Stress ist, sondern bedeutet, Nützliches mit Angenehmem zu verbinden. Wenn mans durchzieht.