Beiträge von jennja

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    Danke, SaChi, für die klaren Worte! Ja, wahrscheinlich hat er nen Stöckchentick. Ich beobachte das seit gestern noch genauer und stelle fest: er nimmt zwar nicht jeden, einige lässt er liegen (ich lobe ihn dann dafür auch), aber den 5. oder 7. oder wie auch immer nimmt er dann doch wieder und macht den Käse.

    Meinst du wirklich, dass er mich verarscht? Wie meinst du das? Was bezweckt er??? Ich mache es so, dass wenn er mit nem Stock an mir vorbei läuft und demonstrativ (Rute oben, Augen kullern) seine Beute zeigt, ich ihn völlig ignoriere und einfach weitergehe. Dann lässt er irgendwann das Ding fallen und rennt mir nach. Dann gibts ein Lob von mir. Wie gesagt: er nimmt schon weniger Stöckchen (also die reine Anzahl). Glaubst du nicht, dass ich irgendwann erfolgrein bin mit meiner Ignoranz-Methode? Meine Theorie ist, dass wenn ich ihm das Teil abnehme, er genau das bekommt, was er will: Aufmerksamkeit. Auch wenn er dann seine Beute verliert, hat er dennoch gewonnen. Oder seh ichs falsch??

    Ach ja: Wenn er unmittelbar neben mir steht, gebe ich ihm auch das Kommando AUS, dann gibt ers auch aus, nur nicht, wenn er weiter weg ist. Das scheint ein großer Unterschied zu sein.

    Natürlich kann ich ihn JETZT nicht abrufen, wenn er eine Beute hat. Aber kann man das erzwingen? Ich bin ja allgemein eher auf der Schiene - versuche selbst drauf zu kommen, wie du an deine Bestätigung von mir kommst - unterwegs. Das ihn-stehen-lassen sollte doch auch reichen, sozusagen als leise Missbilligung. Ist das zu komplex für meinen Hund?

    Gruß
    Jenny

    Da klinke ich mich direkt mal ein, denn meiner zeigt auch gerne mal Verhalten, das ich nicht sooooo toll finde, wenn es um Spielzeug/STöckchen geht. Generell gebe ich das Spielzeug nicht aus der Hand, außer wenn ich weiß, mein Hund bringt es wieder, nachdem er es gesucht hat (Futerdummy...). Ansonsten würde er gerne damit stiften gehen, was ich aber unterbinde, indem ich ihm nichts überlasse. Wenn andere Hunde kommen packe ich es sofort ein. Hat ein anderer Hund ein Spielzeug, nehme ich meinen an die Leine oder bitte den HH, auf das Spieli zu achten, es ggf. wegzunehmen, weil meiner nämlich schon gerne anderes die Sachen wegnimmt und auch nicht gerade zimperlich ist.

    Nur gibts ja noch so tolle andere Sachen: Stöcke zum Beispiel. Und die liegen ja überall.

    Bsp.1: Bela findet einen Stock und schleppt ihn an, um ihn mir zu zeigen. Er behält ihn im Maul und haut dann damit ab, legt sich irgendwo hin und kaut auf seiner Beute rum. Nähere ich mich ihm, rennt er mit Stock weg. Tauschen gegen Leckerli geht nicht, auch meistens nicht gegen sein Spieli. Er tauscht nur gegen einen anderen Stock! ODER ich gehe weg und interessiere mich weder für Hund noch für Stock. Dann kommt er irgendwann. -> Was kann man hier machen, außer Schleppleine (und wenn man auf die Schnelle keinen zweiten Stock findet)?

    Bsp.2: Ein anderer Hund ist in der Nähe und hat einen Stock im Maul. Bela versucht, diesen zu klauen. Entweder es handelt sich um einen Hund, der hartnäckig ist, dann kläfft Bela nur... ok. Aber wenn der andere Hund den Stock hergibt, schnappt Bela ihn sich sofort und es geht wieter wie in Bsp. 1.

    Eigentlich möchte ich gar nciht, dass Bela immer mit Stöckchen spielt, auch nciht, dass er anderen Hunden den Stock klaut. Wie setzt man das am besten durch? klar, anders beschäftigen. Aber das macht man ja nicht permanent und in den "Pausen" wird dann wieder das Stöckchen-Spiel gemacht...

    Noch ist meiner ja nciht aggressiv, wenns um das Verteidigen der Beute geht, aber ich möchte schon gegensteuern. jemand Rat?

    du kannst es üben und es wird auch irgendwann funktionieren. Ich lasse meinen Hund auch gelegentlich vorm Bäcker warten (wenn ich ihn durch die Scheiben sehen kann) und es gibt keine Probleme damit.

    Geh doch einfach mal in den Park und übe das Platz+Bleib. Du legst deinen Hund ab und gibst ihm ein "Bleib" und entfernst dich ein Stück. Er sollte natürlich liegenbleiben. Macht er das, kannst du Distanz und Zeitraum vergrößern (natürlich in ganz kleinen Schritten). Wenn er liegenbleibt, gehst du immer wieder zu ihm hin, gibst ihn ein Lob und Leckerli und gehst aber gleich wieder weg. Irgendwann versteckst du dich mal kurz hinter einem Baum, sodass er dich nicht sieht. Bleibt er ruhig liegen, gehst du wieder hin und belohnst ihn.

    Ich würde das nicht zu Hause im Garten üben, sondern irgendwo anders.

    Manchmal muss der Hund eben einfach kurz irgendwo angeleint warten. Ich finde das nicht so tragisch. Wenn man das gescheit übt ists auch kein Problem, denn der Hund hat 1. eine Aufgabe (ruhig warten) und weiß 2. dass du gleich wiederkommst und ihn belohnst.

    Schönen Gruß
    Jenny

    Zitat

    Seh ich das zu eng? Hab mich schon lange gefragt ob es nicht kontraproduktiv ist den Hund draußen Leckerlis suchen zu lassen und ihm gleichzeitig das Fressen von Unrat abzugewöhnen.

    Die gleiche Frage stelle ich mir auch und würde da gerne mal ein paar mehr Meinungen zu hören. Denn mir wird das oft geraten: lass deinen Hund Leckerlis im Gras suchen, so kann er mit der Nase arbeiten und wird NICHT mehr Unrat fressen. Nur: wenn meiner schon mal mit der Nase am Boden klebt, dann sucht er auch noch andere Sachen als meine Leckerlis! Ich mache es momentan manchmal so, dass ich ihm ein einziges Leckerli zeige und dieses dann ins Gras schmeiße. Das darf er dann suchen und futern - und dann rufe ich ihn und verlasse ganz schnell die Stelle, damit er nicht meint, er darf noch weitersuchen. Aber so ganz optimal ist das auch nicht irgendwie... :???:

    bei uns fing es so mit 6 Monaten an und zeigte sich folgendermaßen:

    - Regeln austesten (komm ich, komm ich nicht?)
    - Markieren, Hündinnen nachsteigen
    - Leute ums Haus rum und im Treppenhaus verbellen, ab und an andere Hunde verbellen (das aber eher selten und nur bei solchen, die ihn schon mal gemaßregelt haben)

    erst wars recht harmlos, steigerte sich aber kontinuierlich. Wie ich dir schoin mal geschrieben habe warte ich noch immer auf den Zenith.

    Bin gespannt auf die anderen Antworten.
    LG, jennja

    habs ja kapiert :ops:

    ach und anmachen wollt ich hier keinen. Es ist immer gut, auch mal auf den Boden zurückgeholt zu werden. Aber draußen ist es oft so, da könnt ich :explodieren: wenn ich noch angeredet werde ob der Erziehung meines jungen, sehr temperamentvollen und eigentlich wirklich ganz tollen Hundes. So.

    es hätte mich doch schon sehr gewundert, wenn die jagende Hündin nach einer Woche Diät plötzlich nicht mehr jagen ginge. Ich hab mich nur gefragt: Wo ist die Schleppleine? Ach, die machens ohne? Ja gut, dann. Und das Resultat war großartig: die Hündin jagt zwei rehe und das wird noch als Fortschritt betrachtet (immerhin kam sie ja gleich wieder zurück........)

    Bin gespannt auf evtl. Feedback des Senders. Ich schaue 3sat sehr gerne, aber hier wurde mir schlecht.

    also für ein ausgelassenes Spielchen ist er eigentlich immer zu haben. Wenn es gerade passt, erlaube ich es auch immer. Auch dachte ich, dass sich das gebessert hat. Oft wartet er sogar schon auf mein "ok, Lauf!" Das ist auch nicht der Punkt. Ich möchte keinen Jäger. Und nun hatte er aufgrund von Tatsachen, die ich nicht beeinflussen konnte, einen Hetz-Erfolg.
    Ich soll mich darüber nicht ärgern? OK. Aber freuen kann ich mich auch nicht gerade.

    Ich verstehe nicht so richtig, warum es immer heißt, ich soll meine Ansprüche zurückschrauben. Was ist denn so falsch daran, zu versuchen, seinen Hund zu erziehen? Vögel jagen ist nicht erlaubt. Schluss aus. Wieso wird man immer angemacht, wenn man eine simple Regel durchsetzen will? Jedenfalls begegnet mir das sehr oft: Böse Blicke und Sprüche, weil ich ihn halt nicht alles machen lasse. Schwierig, dabei eine positive Einstellung zu wahren.

    Zitat

    Jennja als erstes, dein Hund ist wunderschön. :)
    Immer wenn ich deine Beiträge lese, denke ich du schreibst von meiner Hündin und direkt aus meiner Seele, sie ist echt genau gleich und es ist irgendwie schön zu sehen, das es nicht nur mir so geht. ;)
    Ich fühle mit dir und ich denke es kann wirklich fast nurnoch besser werden.

    danke! Bisschen Trost ist ab und an echt gut. gerade war ich mit ihm draußen. 30 Minuten. Davon 28 Minuten wirklich sehr angenehm. Habe ein wenig mit ihm geübt, und ich denke, das hat beiden Spaß gemacht. dann die letzten 2 Minuten. Ich übe Fußgehen, lasse die Schleppe schleifen. Ich weiß, 20 m von uns entfernt stehen ein paar Krähen im Gras. Da kommen wir bestimmt gut dran vorbei, denke ich mir. Normal geht das auch. Wir trainieren ja fleißig. Kommen plötzlich zwei freilaufende Hunde angeschossen und fordern Bela zum Spielen auf. Ich konnte gar nicht so schnell gucken, da war er weg. OK, spielen. Aber nur für Sekunden! Denn dann sieht er die Krähen und die anderen Hunde sind uninteressant, er rennt voll in den Krähenhaufen und hetzt die Viecher. Die Schleppe krieg ich jetzt nicht mehr. Mein Rufen BELA NEIN bringt es nicht. Er hat schon abgeschaltet. Und dann werd ICH noch angeranzt von der anderen HH, weil ich ihn lauthals rufe. So machts keinen Spaß! Das wird mich wohl wieder zurückgeworfen haben. Also wieder bei Null anfangen. :/ Jeden Tag wieder aufs Neue.

    mein Problem ist, dass ich kein Auto habe und auf Öffentliche angewiesen bin. Zu den Top-dogs hinzukommen ist grad noch im Rahmen des Möglichen für mich, aber ich finde den Kurs wirklich sehr gut, deshalb lohnt sich das. Nur ist das halt ne Hundeschule, sprich wenn man sowas länger machen will, gehts ganz schön ins Geld... Da wäre langfristig ein Verein doch besser, oder??? Auch im Hinblick auf Prüfungen, obwohl die auch die Vorbereitung z.B. zur BH anbieten.

    Bin da auch im Moment total hilflos, denn die Kurszeiten sind oft so, dass icih das mit der Arbeit gar nicht schaffe (aus der Münchner Ciry irgendwo raus zu fahren, aber der Kurs beginnt schon um 5 oder so...).

    Was ist eigentlich mit dem Tierschutzverein? Die machen glaub ich auch Kurse. Geht da jemand hin?