um hier auch mal meinen Senf dazu zu geben:
genau wie Lucanouk verzichte ich derzeit auch auf die Handfütterung. Bei mir gibts in der täglichen Erziehungsarbeit keinerlei Futter mehr. AUs den gleichen Gründen, wie Lucanouk sie genannt hat.
Ich bin aber nicht grundsätzlich gegen Handfütterung. Es gibt ja auch Handfütterung und es gibt Handfütterung
Es ist ein Unterschied, ob ich meinen Hund für jedes ausgeführte Kommando mit Futter belohne - oder ob ich mich einfach mal draußen im Park auf ne Bank setze und meinem Hund ne schöne Handvoll Futter gebe... Letzteres könnte ich mir als gute Variante zur Bindungsverstärkung bspw. bei nem neuen/ängstlichen/scheuen Hund vorstellen.
Übrigens, das Argument mit der Stadt und den vielbefahrenen Straßen: ist schon richtig, ICH habe genau das nämlich versucht. Ich habe meinen HUnd mit Futter bestochen, mir ihn der Stadt ohne Leine zu folgen. Mit dem Resultat, dass er sich genau überlegt, ob er folgt oder nicht, schließlich kennt er den Weg nach Hause selbst - und nicht zuletzt spürt er meine Anspannung, meinen Druck, dass er mir foilgen muss, weil ICH Antgst habe, er könnte untern Auto kommen. Das einfachste Mittel dagegen: Leine dran und selbst den Weg vorgeben.
Wenn mein Hund in übersichtlichem Gelände perfekt folgt, dann wird er das irgendwann auch in der Stadt an der vielbefahrenen Straße tun, rein aus Routine und weil er mir vertraut, nicht aber, weil ich ihn mit Leckerli & Co. dazu gebracht habe. Meine Meinung. Ich bin froh, dass mir das aufgegangen ist. Denn ICH setze mich selbst nicht mehr unter Druck...