Beiträge von Gammur

    Weil es Tiere sind. Weil sehr viele Tiere im Tierreich männliche Nebenbuhler in ihrem Revier nicht dulden. Weil die Menschen den Hund nicht richtig führen, weil in der Zucht was schief ging, weil in der Erziehung was schief ging, weil in der Sozialisierungsphase was schief ging, weil es rassen/Individuen gibt, die fremdhunde kacke finden.

    Kater prügeln sich übrigens im Freigang auch mit anderen Katern. Kaninchenrammler finden fremde Kaninchenrammler in ihrem Gehege doof. Pferdehengste kannst du auch nicht oft mit anderen Hengsten in eine Herde stellen usw.

    Lg

    Oh meine sehr ernste Hündin, spielt mit mir, als wäre sie ein Welpe. Total lustig, aufgedreht, fröhlich.

    Erwachsene, intakte Hunde ernsterer rassen möchten mit fremdhunden ab einem gewissen Alter nicht mehr viel zu tun haben. Das heißt aber nicht, dass sie hinrennen und geschlechtsgenossen überall sofort verprügeln. Aber das hat man dir nun schon einige Male erklärt.

    Hunderassen sind für bestimmte Aufgaben gezüchtet worden, bei manchen rassen ist und war eine hohe Verträglichkeit mit Artgenossen wichtig zur Erfüllung ihres Jobs, bei anderen rassen war und ist es egal und damit in der Zucht weniger berücksichtigt.

    Viele Jagd- und meutehunde sind überaus sozial eingestellt, nutzen bei Konflikten untereinander zuchtbedingt fast ausschließlich fiddle about/flirt zur Bewältigung der Konflikte, weil sie eben bei der Jagd gut und problemlos mit vielen fremden Hunden auskommen müssen und mussten.

    Bei gebrauchshunderassen ist das einfach nie nötig gewesen. Sie müssen und mussten nicht mit ständig anderen fremdhunden auskommen, weil beim Personen oder gebäudeschutz das einfach nicht nötig war und ist.

    Dein Karl gehört einer begleithunderasse an, für einen Anfänger eine ausgezeichnete rassewahl. Bei diesen rassen wurde und wird darauf wert gelegt, dass sie in keinem Bereich extreme Leistungen bringen müssen und sehr anpassungsfähig sind. Sie haben ein stabiles nervenkostüm bzw. sollen das haben und sollen im ganzen Umgang recht gut führbar und easy going sein. Verträglich mit Menschen, Tieren, Artgenossen. Gut in Wohnungen und Stadt zu halten und eben keine großen „Triebe“ in irgendwelche Richtungen. Das sind züchterisch gesehen ziemliche Herausforderungen und für die Hunde ist der Job begleithund auch nicht ohne.

    Lg

    Bei B Wurf kann man auch immer Be a …. Nehmen.

    Be a star usw.

    Und bei A Wurf einfach das englische ein, a …

    Zum Beispiel A Crazy Ride, a Star is Born, a rising star usw.

    als Adjektive für b

    Brave, busy, beautiful, blonde, brown, be,

    Mit a

    Amazing, accurate,

    Oder du machst always davor.

    Always the one, always a star, always in my heart usw.

    Lg

    Fehlgeleitetes Beutefangverhalten hat aber jetzt mit rüde und Hündin nichts zu tun. Das hat nicht mal mit Aggressionen zu tun. Fehlgeleitetes Beutefangverhalten ist Jagdtrieb und kommt aus einer völlig anderen Ecke des hundeverhaltens.

    Zudem ist deine These mit der „kommt aber in der Natur so vor“ bei Hunden ziemlich, ich sag mal, unpassend. Hunde gibt es ohne den Menschen nämlich nicht. Die Natur hat keine Hunde hervorgebracht, sondern Wölfe, der Mensch hat den Hund sozusagen „ gemacht“, domestiziert.

    Darum ist Hund und der Vergleich „in der Natur“ praktisch raus. Den Hund gibt es nur, weil es uns Menschen gibt. Und den Hund gibt es auch nur in der Verbindung mit uns Menschen. Ja, auch die strassenhunde, leben in den meisten Fällen, in der Nähe von Menschen.

    Und jetzt nochmal Hunde und auch ihre Vorfahren die Wölfe, sind beutegreifer, Raubtiere. Aber mit übersteigerter Aggression, hat das nichts zu tun.

    Hunde sind eher im Gegenteil, zu einem extrem faszinierenden sozialverhalten fähig, ähnlich dem von uns Menschen, darum können wir Menschen unter anderem ein so enges Band mit Hunden eingehen.

    Niemand hier streitet ab, dass es zwischen Hunden zu ganz blöden, gefährlichen Auseinandersetzungen kommen kann, aber diese sind sehr, sehr selten.

    Ich rate dir dringend beim hundeverhalten ganz von vorne anzufangen und erstmal alles übersteigerte raus zu nehmen.

    Hunde kommunizieren ganz ganz fein, vieles werden wir Menschen nie wahrnehmen in ihrer Kommunikation, weil wir zu langsam sind.

    Lg

    Weder meine Erwachsenen, intakten Rüden spielen viel miteinander, noch meine erwachsenen, intakten Hündinnen. Wer hier bei mir spielt, ist die 10 Monate alte junghündin. Hin und wieder lässt sich einer der erwachsenen Hunde dazu herab, ein bisschen mit ihr zu spielen, aber auch das wird immer seltener.

    Hier wird Kontakt gelegen, zusammen geschnüffelt, gemeinsam das Grundstück verteidigt, usw.

    wir reden hier von erwachsenen, ausgereiften Tieren, die durch ihr beuteverhalten mit mir als Mensch spielen, aber untereinander, in ihrer Gruppe, ist das nur hin und wieder der Fall. Mit fremdhunden niemals.

    Kastrierte Hunde bleiben öfter verspielter mit anderen Hunden, aber garantieren kann man das auch nicht.

    Ich glaube, du musst bei deinen Vorstellungen über Hunde und von Hunden ganz vorne anfangen. Übrigens jeden fremden Hund „lieben“ ist wahrscheinlich auch eine Fehlinterpretation des Verhaltens deines Hundes. Ich denke du interpretierst das Verhalten deines Hundes als „liebe“ oder „ Freude“, dabei ist es wahrscheinlich „ Aufgeregtheit“ und „überdrehtheit“.

    Lg

    Die meisten intakten Rüden, wollen einfach nur in Ruhe gelassen werden, markieren, schnüffeln, den weibern nachsteigen und das war es.

    Und was wollen Weiber? Gibt es zwischen Rüden kein echtes Spielverhalten, sondern nur Toleranz?

    Also intakte, erwachsene Hunde spielen tatsächlich nicht mehr (viel), wenn überhaupt mit fremdhunden. Auch Tiere reifen. Als Kind spielen Menschen ganz ganz viel. Als erwachsene viel seltener. So ist das bei Hunden und vielen anderen Tierarten übrigens auch. Toleranz und Ignoranz, ja, dass ist bei intakten, erwachsenen fremdHunden wünschenswert.

    Weiber wollen oft ähnliches. In Ruhe schnüffeln, markieren, die Seele baumeln lassen.

    Lg

    Meine Rüden sind im Gegenteil echt nett. Die wollen keinen Stress und so sind viele gut erzogene, sozialisierte und gut geführte Rüden drauf. Erwachsene, intakte Rüden wollen halt nicht unbedingt miteinander spielen, oder bedrängt werden oder so, aber sich gegenseitig abzuschlachten ist jetzt auch nicht ihr permanentes Ansinnen.

    Die meisten intakten Rüden, wollen einfach nur in Ruhe gelassen werden, markieren, schnüffeln, den weibern nachsteigen und das war es.

    Lg

    Hier leben auch zwei intakte Rüden, die sich noch nie töten wollten. Die streiten nichtmal und hier leben auch noch intakte Hündinnen.

    Hier will sich übrigens niemand töten. Auch die Hündinnen nicht untereinander.

    Könntest du bitte mal aufhören so komische Dinge zu verbreiten? Die aller, allermeisten Rüden wollen keine Artgenossen umbringen.

    Lg

    Nochmal, das Wollen nicht alle Rüden und bei Menschen in der Pubertät gibt es tatsächlich auch gewisse Rangeleien um Anführer sein, seinen Platz finden, anecken, Konflikte provozieren usw.

    Und bei uns Menschen geht man von höherer Intelligenz aus.

    Aber auch wir müssen unseren Platz in der Gesellschaft finden und es gibt auch in unserer Gesellschaft so etwas primitives wie schlägereien usw.

    Lg