Beiträge von Gammur

    Hier käme es auf die rasse/ den mix an, welche Untersuchungen ich machen lassen würde. Beim kleinen Hund z.b. PL und die Zähne wären mir in der AKU da wichtig, bei bestimmten rassen noch ein Röntgen vom Schädel, einmal blutabnehmen und ein Ultraschall der Organe.

    Beim größeren Hund, komplett Röntgen, ebenfalls blutabnehmen, ebenfalls Ultraschall der Organe, MDR 1 Test wenn nötig, Herz evtl je nach rasse genauer anschauen.

    Hier passt kein Hund her, der auf den Beinen kaputt ist, mein persönlicher Horror wäre Epilepsie, herzkrank wäre im Rahmen tragbar, aber wissentlich würde ich weder einen kranken, noch einen ängstlichen/unsicheren Hund kaufen.

    Womit ich leben könnte wären bis zu einem gewissen Punkt Allergien oder Unverträglichkeiten. Aber unbedingt haben müsste ich das auch nicht.

    Einen Senior würde ich in meiner momentanen Lebenssituation nicht aufnehmen.

    Lg

    Ich sehe auf den Videos einen Hund der Schmerzen hat. Der sich nicht mal einfach so hinlegen kann, der nicht einfach so ein Leckerlie nehmen kann, was genau vor seiner Nase liegt. Nein, keine 10-14 Tage würde ich mir das so anschauen.

    Dann würden sehr sehr viele Bandscheibenpatienten, denen es hinterher wieder gut gehen eingeschläfert werden. Bzw. hätte unser Vizsla dann nicht mehr zwei weitere schöne Lebensjahre nach seiner Diskospondylitis gehabt und der Pointer hätte auch letztes Jahr eingeschläfert werden müssen.

    Einen Hund mit Bandscheibenproblem lässt du aber operieren, oder siehst in den nächsten 10-14 Tagen mit Physiotherapie und Schmerzmedis eine deutliche Verbesserung und wenn nicht, ja dann gehe ich den letzten Weg mit dem Hund.

    Die Wissenschaft und die Medizin kann lange am Leben halten, ob das ein würdiges Leben ist, oder überhaupt noch irgendwie lebenswert zu nennen ist, ist das Dilemma.

    Evtl. sollte man sich überlegen was genau der Hund noch vom Leben hat.

    Kann er laufen - nein

    Kann er selbstständig aufs Klo - nein

    Kann er toben, rennen, springen - nein

    Kann er erkunden, unterwegs sein, spielen - nein

    Kann er sozialkontakte pflegen - nein

    Kann er sich kratzen - nein

    Kann er sitzen - ja

    Kann er fressen - ja

    Kann er wedeln - ja

    Kann er liegen - ja

    Für mich wäre bei diesen durchs Video beantworteten Fragen, ganz klar was ich tun würde.

    Ich würde meinem Hund die letzte beste Woche mache. Ich würde an unsere lieblingsplätze fahren, ich würde Cheeseburger füttern und Pizza, ich würde mit ihm im Feld sitzen und ihm tausend mal sagen wie lieb ich ihn habe, ich würde in sein Fell weinen und abends mit ihm Chips teilen und streicheln, streicheln, streicheln und am Ende der Woche ein faires, liebevolles last goodbye sagen. Ihn begleiten und wissen, ich habe für meinen Hund entschieden.

    Über 2 Monate mit schmerzen und nicht mal flott ein leckerlie vom Boden. Nein, das würde ich nicht übers Herz bringen ihn so lange, so zusehen.

    Lg

    Ich habe hier gerade einen alten Hund zuhause, einen Hund der vor wenigen Monaten morgens plötzlich nicht mehr richtig laufen konnte. Ich bin mit dem Hund in die Tierklinik gedüst und habe gleich beim telefonieren mit unserer Tierärztin gesagt, „wenn er sich nicht in wenigen Tagen/ Wochen wieder erholt, wenn es laut deiner Meinung, keine gute Prognose auf ein würdiges Leben gibt, dann sag mir das knallhart! Bitte! Und dann machen wir ein Ende!“ wenn mein Hund nicht mehr laufen kann, dann war es das! Das Leben eines Hundes besteht daraus zu laufen, zu schnüffeln und sich zu bewegen und wenn das nicht mehr gegeben ist, dann ist das kein würdiges Leben mehr.

    Ein Hund hat nicht die Zeit jahrelang an Mini Fortschritten zu arbeiten.

    Und ehrlich, meistens ist das endgültige goodbye zu spät. Wir Menschen wollen oft sehen, was wir uns so sehr wünschen und das entspricht nicht immer der Realität.

    Mein Hund hatte das vestibularsyndrom und hat sich gut wieder erholt. Trotzdem lasse ich regelmäßig Freunde/Bekannte auf meinen oldi schauen, nicht das meine emotionale Bindung zu meinem Hund, mir etwas vorgaukelt, was nicht der Realität entspricht. Das ist meine größte Sorge, dass ich nicht wahrnehme, dass das Ende da ist.

    In würde gehen lassen ist kein aufgeben, oder kosten sparen, oder sich vor Verantwortung drücken. Es ist im Gegenteil voll im hier und jetzt sein. Es ist stärke, es ist Mut, es ist Trauer und Verantwortung.

    Ich sehe auf den Videos einen Hund der Schmerzen hat. Der sich nicht mal einfach so hinlegen kann, der nicht einfach so ein Leckerlie nehmen kann, was genau vor seiner Nase liegt. Nein, keine 10-14 Tage würde ich mir das so anschauen.

    Lieben heißt auch loslassen und Verantwortung heißt auch, seinen Hund zu sehen und zwar wirklich zu sehen und sich zu fragen, ob das so ein würdiges Hundeleben ist.

    Lg

    Würde ich einen erwachsenen Hund kaufen, also wirklich Geld bezahlen, dann nur mit ankaufsuntersuchung. Was anderes ist es, wenn ich einen erwachsenen Hund übernehme, ohne das groß Geld fließt, aber auch dann bitte ich um einen kurzen rundumcheck beim Tierarzt. Einfach um zu wissen was auf mich zukommt.

    Finde ich deutlich besser so, als andersrum ins offene Messer zu laufen und dann evtl den Hund wieder abzugeben.

    Lg

    Na ja, aus Russland muss der Welpe ja mindestens 15 Wochen alt sein, zum richtigen Zeitpunkt, hast du das bedacht? Wegen der Tollwutimpfung und bereitet der Züchter in Russland in der Zeit, wenn die anderen Welpen bereits weg sind, deinen Hund dann gut auf deine Lebensumstände schon vor? Lässt er sich diese Arbeit evtl. auch noch bezahlen?

    Ansonsten würde ich nach Russland fliegen und den Welpen abholen. Um welche rasse geht es denn?

    Lg

    Nö, bei uns sind nicht alle friedlich, aber darum gibt es ein sehr gutes und einfaches Mittel. Man lässt seinen Hund einfach nicht zu fremden Hunden hin und wenn ein fremder Hund auf den eigenen zukommt, blockt man den weg oder nimmt seinen Hund (in Karls Größe) auf den Arm.

    Dann kann es nicht zu Problemen kommen. Übrigens, wenn der Hund Karl hätte umbringen wollen, hätte er das mit einem Biss erledigen können.

    Lg

    Ok, du ließt es nicht. Alle, haben dir hier Ähnliches erklärt, mehrmals.

    Es kommt auf so vieles an. Hunde sind Individuen. Menschen haben mehr oder weniger Erfahrung in der mehrhundehaltung. Es kommt auf die rasse, die Genetik, die Aufzucht, das Tier an sich, die Erziehung, die Führung usw. an.

    Meine Hunde können mit befreundeten Hunden, die sie regelmäßig treffen, deren Halter und ich ein ähnliches Verständnis von Hunden und deren Verhalten haben, sehr gut spazieren gehen gemeinsam. Spielen untereinander eher jetzt nicht, außer die junghunde untereinander.

    Dafür hätte meine aussiehündin neulich einen fremden Rüden, der einfach aufs Grundstück kam, fast zerlegt.

    Ich stopfe meine beiden unkastrierten Rüden auch gemeinsam in die autobox z.b. einen fremden bzw. selbst mit einem befreundeten unkastrierten Rüden würde ich das nicht machen.

    Allerdings bei Hündinnen genauso wenig.

    Lg

    In der eigenen Gruppe, unter bekannten Hunden ist das etwas völlig anderes, als mit fremdhunden. Sag mal, kannst du nicht lesen?

    Und DDR Linie oder nicht, Schäfis können sehr gut in ihrer Gruppe, ihrem Rudel leben und kommunizieren. Fremdhunde müssen einige, viele von ihnen trotzdem nicht haben.

    heißt aber nicht, dass sie jeden fremden Hund gleich umbringen, oder angreifen.

    Wer lässt den einen 8 Wochen alten border collie Welpen schon ans Vieh? Damit er dort hüteansätze zeigen kann?


    Lg

    Ehrlicherweise glaube ich mittlerweile du möchtest es nicht verstehen. Du stellst immer wieder die gleichen Fragen, die dir nun schon sehr viele unterschiedliche User erklärt haben. Liest und verstehst du die Antworten nicht?

    Zudem hat hier niemand abgestritten, dass es gefährliche Hunde gibt, aus unterschiedlichen Gründen ( meist eine Vielzahl an unglücklichen Kombinationen). Aber das eben nicht der Regelfall ist. Und bei round about 10 Millionen Hunden in deutschen Haushalten passiert doch in der Summe recht wenig. Würden mehr Menschen vor der Anschaffung über ein fundiertes Wissen und ein größeres Verantwortungsbewusstsein verfügen, würde noch weniger passieren.

    Lg