Beiträge von Gammur

    Der hat keine Arthrose. Wie kommst du darauf? Der fällt auch nicht einfach um, der lehnt sich an und rutscht nach unten. Und steht sofort wieder auf.

    Ich weiß natürlich nicht zu 100% wie es ihm geht, aber wer weiß das schon bei seinem Hund?

    So wie er sich gibt, wie er hier rumeiert, wie er auf Bett und Couch springt, gehe ich von leichtem Schwindel und etwas Gleichgewichtsstörungen aus. Aber keine Schmerzen. Gegen die Übelkeit bekommt er medis und gegen den Schwindel karsivan, mehr kann man nicht machen.

    Und zum einschläfern ist er noch viel zu fit. Er hat keine neurologischen Ausfälle. Reflexe gut. Ich denke, ich werde ihn heute einfach mit zum großen gassi nehmen und wenn er die schonung und die Pause, so ablehnt, dann soll er sich müde laufen.

    Lg

    Er ist an Maulkorb gewöhnt und er ist trotz Maulkorb schwierig zu händeln gewesen. Stell dir einen 24 kg Hund, komplett durchtrainiert, mit Metal oder drahtmaulkorb mit Anlauf in dein Gesicht springend vor. Der hat dir das Ding überallhin gerammt, dich beim anspringen übel mit den Krallen verletzt, dich umgerannt usw.

    War ich dabei, alles tutti. Brav, Gehorsam usw. war ich weg packte der irgendwann seine charmante Seite aus. Wir haben immer gesagt, „ er probiert wieder, biste Opfer oder Chef.“

    Und wem Hudson einmal mit oder ohne Maulkorb passiert ist, der hat gerne auf weitere Erfahrungen verzichtet. Fullani, hier aus dem Forum kommt noch gut mit ihm zurecht, aber ehrlich gesagt, mute ich im Moment niemandem diesen noch vom vestibularsyndrom etwas torkelnden, Medikamente bekommenden Hund zu.

    Und das muss man auch sagen, die meisten Menschen können auf die Gesellschaft von Hudson gut verzichten.

    Wir werden jetzt die letzte Zeit so gut es geht zu Ende bringen für beide Seiten. Und wenn er nicht mehr ist, werde ich mir zugestehen unendlich traurig aber auch erleichtert zu sein.

    Lg

    Die Nacht war ruhig, ich bin wieder entspannter und belastbarer.

    Ihm geht es gleichbleibend jeden Tag etwas besser.

    Danke für eure Ideen. Auch wenn viele mich sicher nicht verstehen können, Hudson’s und meine ich sag mal Beziehung ist sehr kompliziert.

    Ich habe aus jüngeren Jahren zwei fette Narben von ihm davon getragen und bis vor zwei Jahren gab es einige close calls mit diesem Hund. Er setzte früher seinen Körper ohne Rücksicht auf Verluste gegen Menschen ein und hat jeden hundesitter mehr als nur einmal getestet. Die meisten können ihn in diesen zuspitzenden Situationen nicht händeln, bekommen Angst vor ihm und dann dreht er erst richtig hoch.

    Ich hatte immer gehofft im Alter wird das besser, ist es auch ein Stück weit, aber vor 2 Jahren hat er sich einen 12 jährigen gekrallt, weil der einen Stock zum werfen in die Hand nahm. Und danach war mir klar, Hudson muss bis ans Lebensende engmaschig kontrolliert und gemanagt werden. Er ist schlicht und einfach nicht ohne.

    So sehr ich ihn liebe, so anstrengend ist er auch.

    Hudson zieht eine kleine Spur der Verwüstung hinter sich her und die Arbeit mit ihm kostet viel Kraft. Als er ca. 5 jährig war, wollte ich ihn abgeben. Er zog dann 14 Tage zu der einen Freundin, die er dann nach 8-9 Tagen in ihrem eigenen Haus stellte und die sich dann Gott sei Dank gegen ihn durchgesetzt hat und da war für mich klar, den Hund kannst du nicht an irgendjemanden vermitteln und ich wollte es dann auch nicht. Hudson blieb und wir kämpften uns so durch. Er hat es nie schlecht gehabt und wie gesagt, ich liebe ihn sehr, aber unsere Beziehung ist kompliziert.

    Lg

    Nein, der kann zu niemandem. Trotz seines Alters ist er nicht ungefährlich bzw. lässt sich nicht problemlos von jedem händeln.

    Noch immer packt der kompromisslos zu, wenn es um Beute (kann alles mögliche sein) geht.

    Freiwillig tut sich den niemand an. Und zu der einen einzigen Freundin, die mit ihm zurecht kommt, kann er nicht, weil die Treppen im Haus hat und das ist mit abklingendem vestibularsyndrom nichts.

    Meiner Einschätzung nach, geht es ihm auch nicht schlecht, er ist unausgeglichen und stresst sich und uns andere. ein bisschen schwindlig ist ihm sicher auch noch, aber er ist eindeutig auf dem Weg der Besserung.

    Danke, für eure Ideen.

    Lg

    Das Problem ist, es war noch nie besser. Dieser Hund schafft es mir den absolut letzten Nerv zu rauben und das ist nicht neu, das war schon immer so.

    Ich hatte die Hoffnung das es irgendwann besser wird, er ist jetzt 13 1/2 Jahre, die Hoffnung kann ich also begraben.

    Mittlerweile hat er sich selber ins Wohnzimmer verzogen, was dazu führt, dass die anderen Hunde sofort das Wohnzimmer verlassen, weil er sogar den 10 Monate alten junghund nervt.

    Er tut sich nicht weh und fällt seit heute auch nicht mehr um.

    Ehrlich, mir tun diese Gedanken selber leid, ich hänge an ihm und liebe ihn auch, allerdings je nach stresspegel, gibt es Momente, in denen ich ihn kaum ertrage.

    Jetzt geht es schon wieder. Danke.

    Lg

    Oh das tut mir leid, @Waldjunkies85

    Hudson hatte am Dienstag wieder einen leichten Anfall des vestibularsyndroms. Nicht so schlimm, karsivan hat wohl schlimmeres verhindert. Infusion war nicht nötig, stationär aufgenommen musste er auch nicht werden.

    Da ich zusätzlich noch einen humpelnden Nevis habe und eine kotzende June hatte, habe ich Spar und schonungsprogramm diese Woche verhängt. Und jetzt nervt mich der Opi ständig. Das junggemüse liegt im Haus, im Garten rum und ist zufrieden, jammert nicht, nervt nicht und der Oldtimer geht mir so richtig auf den Geist mit seinem ständigen gelaufe, gehechel und gefalle.

    Ehrlich, gestern habe ich ihn zwei Stunden im Bad geparkt, weil ich es kaum noch ertragen habe. Ich weiß, er ist alt, ihm ist schwindlig, er ist gelangweilt, aber Hudson war immer anstrengend, selbst jetzt im hohen Alter schafft er es mich so zu nerven, dass ich ihn nur noch anschreien, festbinden, aussperren kann. Alles drei stört ihn übrigens nicht mal peripher.

    Ich will so gerne nett und vertraut und rücksichtsvoll mit ihm sein. Verständnis für ihn haben, aber er macht es einem nicht leicht.

    Ehrlich, selbst die junghunde sind so genervt von ihm, weil er einfach grob ist und sämtliche ihrer Warnungen ignoriert, dass ree ihn gestern gepackt hat, nachdem er ihr, die völlig entspannt lag, einfach auf den Rücken gelatscht ist.

    Und das ist nichts Neues, Hudson war es schon immer egal, ob er anderen weh tut, oder nicht. Das ist so geblieben. Er ist ein grober Klotz.

    Ich bin froh, dass es ihm schon wieder so gut geht, aber ich habe jetzt schon ein paar mal überlegt, was ich machen kann. Dieses ständige nervige gehechel macht mich und machte mich auch früher richtig Aggro.

    Ich weiß, Verständnis fürs alte Tier und besondere Phase und braucht viel Zuwendung usw. aber gerade heute, halte ich ihn kaum aus.

    Danke, dass ich das loswerden konnte, auch wenn ihr das evtl. nicht nachvollziehen könnt.

    Ich bringe ihn jetzt mal ins Wohnzimmer und sperre ihn da heute Nacht ein, sonst flippe ich noch aus.

    Lg

    Ich würde das Auge entfernen lassen und das zweite Auge ganz regelmäßig untersuchen lassen. Ein Hund kann sehr gut mit einem/keinem Auge leben.

    Und informiere den Züchter.

    Ich bin wahnsinnig von dir begeistert. Ehrlich, du bist so reflektiert, so bemüht um Kind und Hund. Bei dir merkt man, dass du im Grunde beide Parteien im Griff hast und völlig klar bist. Dein Sohn hätte keine bessere Mama haben können und Loki kein besseres Frauchen. Ich bewundere dich und wünschte mir viele Hundehalter würden so verantwortungsbewusst und einfühlsam reagieren.

    Ich bin sicher du triffst die besten Entscheidungen für alle. Wenn dein Sohn so stark ist wie du bist, hast du alle Optionen.

    Und mach dir keine Vorwürfe! Du kannst nichts dafür. Schmerzen werden oft gegen Abend/ nachts schlimmer.

    Ich wünsche an alle gute Besserung und egal wie du entscheidest, bei dir bin ich 100% sicher, es ist die richtige Entscheidung.

    Lg