Die Nacht war ruhig, ich bin wieder entspannter und belastbarer.
Ihm geht es gleichbleibend jeden Tag etwas besser.
Danke für eure Ideen. Auch wenn viele mich sicher nicht verstehen können, Hudson’s und meine ich sag mal Beziehung ist sehr kompliziert.
Ich habe aus jüngeren Jahren zwei fette Narben von ihm davon getragen und bis vor zwei Jahren gab es einige close calls mit diesem Hund. Er setzte früher seinen Körper ohne Rücksicht auf Verluste gegen Menschen ein und hat jeden hundesitter mehr als nur einmal getestet. Die meisten können ihn in diesen zuspitzenden Situationen nicht händeln, bekommen Angst vor ihm und dann dreht er erst richtig hoch.
Ich hatte immer gehofft im Alter wird das besser, ist es auch ein Stück weit, aber vor 2 Jahren hat er sich einen 12 jährigen gekrallt, weil der einen Stock zum werfen in die Hand nahm. Und danach war mir klar, Hudson muss bis ans Lebensende engmaschig kontrolliert und gemanagt werden. Er ist schlicht und einfach nicht ohne.
So sehr ich ihn liebe, so anstrengend ist er auch.
Hudson zieht eine kleine Spur der Verwüstung hinter sich her und die Arbeit mit ihm kostet viel Kraft. Als er ca. 5 jährig war, wollte ich ihn abgeben. Er zog dann 14 Tage zu der einen Freundin, die er dann nach 8-9 Tagen in ihrem eigenen Haus stellte und die sich dann Gott sei Dank gegen ihn durchgesetzt hat und da war für mich klar, den Hund kannst du nicht an irgendjemanden vermitteln und ich wollte es dann auch nicht. Hudson blieb und wir kämpften uns so durch. Er hat es nie schlecht gehabt und wie gesagt, ich liebe ihn sehr, aber unsere Beziehung ist kompliziert.
Lg