Beiträge von Gammur

    Ich kann dich so verstehen inez. Hudson habe ich so gedrillt, der konnte mit 9 Monaten alles für die BH und damit habe ich ihm vor lauter Ehrgeiz a) teile der Jugend genommen und ihn b) total gepuscht teils auch hoch gepuscht. Das tut mir bis heute leid. Bei den Mädels habe ich dann jeden Druck rausgenommen und ganz ruhig trainiert. June ist letztes Jahr mit 3 Jahren die BH gelaufen, ohne Stress, ohne hochgepusche, ohne Druck.

    Mit ree habe ich jetzt im Winter wieder mit uo angefangen und ihr hat diese Pause und die Zeit so gut getan. In 5 Wochen wird sie zwei Jahre alt und entweder ich laufe mit ihr die BH dieses Jahr, oder nächstes. Ich mache mir und den Hunden da keinen Druck mehr. Ree ist jetzt langsam vom Kopf her soweit, dass das uo laufen anfängt richtig gut zu werden und sie macht mit. Letztes Jahr um diese Zeit, habe ich das ja entnervt aufgegeben, weil sie komplett verweigert hat, obwohl ich kaum Druck gemacht habe. Und jetzt läuft sie richtig schön.

    Ich kann jedem nur raten, dem Hund und sich selber Zeit zu geben. Ist doch völlig egal ob der Hund 2, 3 oder 4 ist, wenn man mit Turnieren beginnt. Ein gesunder, sorgfältig und mit Spaß aufgebauter Hund, kann doch Jahre auf Turnieren laufen, oder immer im Training sein bestes geben. Ich finde das hat jeder Hund verdient.

    Lg

    Meine Hunde können sehr genau unterscheiden wer gemeint ist und wer nicht. Nur wenn es Ärger gibt, fühlen sich die weiber immer angesprochen, obwohl sie sogut wie nie gemeint sind. Dafür fühlt sich Hudson bei Ärger praktisch nie angesprochen, obwohl er meist der ist, der aus der Reihe tanzt.

    Ich kann ohne Probleme zwei oder auch nur einen Hund ablegen und mit dem oder den anderen trainieren. Ich kann auch aus der Ablage einzeln abrufen, einzeln absetzen bzw. Ablegen usw. Ist halt mit Training verbunden und zwar mit allen Hunden gemeinsam.
    Und mit Dummheit hat das nichts zu tun, man muss mit den Hunden das zusammen eben üben und trainieren.

    Mir ist das wichtig, weil ich möchte, dass die Hunde auch und gerade gemeinsam gut hören und sich kontrollieren lassen.

    Eine meiner lieblingsübungen, ich lege die Hunde in Form eines gedachten Dreiecks, jeden Hund an einer Ecke ins platz ca. 5-8 Meter von einander entfernt. Dann rufe ich einen zwischen den beiden anderen Hunden durch ab und lege ihn dann da wieder ins platz. Dann verschiebe ich meine Position wieder und rufe den nächsten Hund zwischen den beiden anderen Hunden durch usw. Usw. Wenn das klappt, nehme ich den abgerufenen ins Fuß und gehe um die abliegenden herum, halte neben einem an, lasse den fussgehenden, mit Sitz, Platz oder steh aus der Bewegung anhalten, rufe ihn dann ab usw. und so kann ich alle drei trainieren ohne das uns langweilig wird, denn die Möglichkeiten sind ja endlos. Und ich kann alle drei auf ihrem Niveau trainieren und das gleichzeitig.

    Lg

    Bei mir gibt es für Hudson deutsche Kommandos, für die Mädels englische. Hudson kann aber auch die englischen. Ich stelle die Namen vor die Kommandos, der Rückruf gilt für alle. Rufe ich nur einen dann mit Namen. Die Mädels kennen die deutschen Kommandos nicht, somit kann ich Hudson damit relativ leicht direkt ansprechen, wenn ich nur ihn unter ein Kommando stellen will.

    Zumeist muss Hudson strenger und konsequenter geführt werden, als die Mädels, darum hat sich das mit den zwei sprachen gut ergeben. Wobei Hudson ein down, genauso befolgt, wie ein Platz.

    Mein Tipp, es ergibt sich. Du wirst sehen, mach dir nicht zuviele Gedanken. ;)

    Lg

    Die Namen meiner Hunde trifft man jetzt auch nicht an jeder Ecke.

    Hudson ist nach dem Fluss durch NYC benannt, einer meiner lieblingsstädte und da der aussie aus den USA kommt, wollte ich eine Verbindung haben.

    June ist nicht mehr so selten als Name. Meine June ist im Juni geboren, was nun passend war, aber sie ist eigentlich nach June Carter/Cash benannt. Der Ehefrau von Johnny Cash.
    Hier auch die USA Verbindung.

    Mareeba ist nach einem Ort in Australien benannt. Und auch hier, Verbindung zum Rasse Ursprungsland und zudem selten und ungewöhnlich.

    Ich bin bei hundenamen sehr schwierig, ich möchte eine Verbindung zum rasseursprung, eine persönliche Verbindung und am besten noch dass man den Namen in einem Spiel "Stadt, Land, Fluss" anbringen könnte. Dann soll der Name noch selten, ungewöhnlich sein und mir gefallen.

    Gar nicht einfach. Gott sei dank musste ich bis jetzt bei meinen Welpen nicht auch noch auf den Anfangsbuchstaben achten, sonst hätten meine Hunde wohl bis heute keine Namen. :headbash:

    Ach ja, Mareeba kürzen wir ab, zu Reeba oder Ree. June und Hudson werden nicht gekürzt.

    Lg

    Hudson, aussie macht agi, Rallye Obi und longieren. Aus dem flyball habe ich ihn rausgenommen, letztes Jahr. Er muss sich seine Gelenke ja nicht schrotten, bei ihm gilt "wer sich ziert, verliert". Somit nimmt er auf seine Gesundheit keine Rücksicht und ich hätte gern noch lange was von meinem gesunden Buben.

    June, aussie macht longieren und Rallye Obi im Moment, da mir dank Fortbildung, die Zeit fürs hüten gerade fehlt.

    Reeba , working kelpie habe ich mit longieren angefangen und möchte eigentlich auch die BH mit ihr machen. Ansonsten sobald Fortbildung im Sommer durch ist, wieder zum hüten.

    Bei June überlege ich auch immer etwas in Richtung agi, mal schauen ob ich das dieses Jahr mal angehe.

    Lg

    Ich hatte viele Jahre kastrierte Hündin, intakter rüde. Dann zwei intakte Rüden zusammen und jetzt 1 intakter rüde, zwei intakte Hündinnen. Klappte alles immer gut. Es kommt auf die einzelnen Hunde, ihr Alter, meine Führung, und meine Organisation bzw. mein managment an.

    Meine Hündinnen sind nicht wirklich verträglich mit fremdhunden, im Rudel, in ihrer Gruppe aber absolute teamplayer.

    Der rüde ist während der läufigkeiten sehr relaxt. Das klappt gut.

    Abgestimmt habe ich jetzt nicht, weil ich so unterschiedliche Kombis hatte.

    Lg

    Hier leben derzeit 3 eigene und die zwei meiner Vermieterin. So im Haus und auf dem Grundstück ist es egal wie viele Hunde es sind. Beim gassi habe ich nur meine drei, plus immer wieder gasthunde dabei.

    Es kommt ganz klar darauf an wie die Hunde erzogen sind und welche Art Hunde.
    Und dass die Hunde vom Alter und der Art passen. Zwei junghunde aufeinmal, oder Welpe und junghund auf einmal, ja also im Leben nicht. Meine drei sind absolut eingespielt, haben gleiche Interessen, sind super führbar und ja, mir reichen die drei. Ich habe täglich tagsüber die fünf Hunde zusammen, plus sehr, sehr oft noch gasthunde. Ich mag das sehr, aber ich habe im Moment das perfekte Trio. Einen einzelhund möchte ich nicht mehr halten. Also meine ideale hundanzahl ist 2-4 eigene. Mehr sind aus Kostengründen und unterbrinungsgründen einfach nicht drin. Wobei es solange Hudson lebt wohl keinen weiteren Hund geben wird.

    Lg

    Ich habe nichts gegen mischlinge, das ganz vorne weg, aber ich habe etwas gegen das produzieren von mixwelpen oder rassehundewelpen ohne Papiere und ohne Sinn und Verstand.

    Die meisten Mixe stammen in meinen Augen ganz klar, von einem sogenannten vermehrer. Prinzipiell wenn der Wurf z.b. ein upps Wurf war, die Verkäufer nicht von diesem Unfall- Wurf profitieren will, dann gibt er die Welpen zum Selbstkostenpreis ab. Wären so 150 bis 200 Euro pro Welpe. Reines Futter, die Impfungen, der Chip. Der Verkäufer verdient dann an den Welpen nichts und es wird bei ihm keine Welpen mehr geben. Die Wahrheit ist doch aber, dass man in den gängigen anzeigeportalen überteuerte "ganz besonders seltene" und damit teure mixwelpen angeboten bekommt, bei denen man einfach nur rechnen können muss, da soll möglichst viel hängen bleiben, auf kosten der Hunde.

    Tierschutzhunde sind ursprünglich oft auch vom vermehrer, oder von der Straße, nur wenn ich aus dem Tierschutz einen mix aufnehme, bekommt der vermehrer MEIN Geld nicht, sondern mein Geld geht an den Tierschutz.

    Auch Züchter mit Papieren produzieren Hunde, nur im besten Falle, mit wissen und verstand, mit zuchtziel, mit rassestandard, mit leistungsnachweisen, usw.

    Jetzt die gebrauchskreuzungen, ich kenne ein paar Wanderschäfer, der eine macht alle 5-7 Jahre mal einen Wurf und nimmt dabei seine besten Hütehunde und produziert meist einen mixwurf. Er macht diesen Wurf, weil er wieder Nachwuchs für seine Arbeit braucht. Behält meist 2-3 Welpen und gibt die anderen zu anderen Schäfern, oder verschenkt sie im Familienkreis.
    Rauszufinden aus welchen rassen die Hunde bestehen ist fast unmöglich, aber sie machen ihren Job und er braucht sie um seinen Beruf ausüben zu können. Gegen solche mischlingsvermehrung habe ich rein gar nichts.

    Hüteleistung kann man sehen, messen, feststellen und hüten ist genetisch verankert somit macht es Sinn Hütehunde nach hüteleistung zu selektieren und das kann man schlicht auch.

    Jetzt interessiert mich einfach welche genetisch verankerte Leistung bei einem familienbegleithund a) wie gemessen wird, b) wie weitergegeben wird und c) wer nimmt da einen working Test für ab?
    Ein Beispiel, kinderfreundlichkeit ist nicht genetisch verankert, aus zwei sehr kinderlieben elterntieren, können Welpen werden, die mit Kindern nichts anfangen können.

    Zudem gibt es doch einige Rassen die seit Jahren genau als begleithunde gezüchtet wurden, durchgezüchter sind und bei denen ist die Wahrscheinlichkeit bei einem guten, seriösen Züchter, einen Griff ins Klo zu tun, doch sehr sehr gering. Gerade wenn ich Kinder habe, dann will ich doch so sicher wie möglich sein, das Familie, Kinder und Hund alle glücklich sind.

    Wer diese Sicherheit nicht unbedingt braucht, hilft eben Tieren, die mal produziert wurden, jetzt da sind und Hilfe brauchen. Der tierschutzgedanke sollte jeden von irgendwelchen Vermehrungen ohne Sinn und Verstand, irgendwelchen mixzuchten mit komischen, absolut sinnfreien Versprechungen usw. abstand nehmen lassen.
    Tierelend muss ich mit meinem Kauf doch nicht noch vergrößern.

    Die designermixe sind geldmacherei, teils auf kosten der Hunde, selten evtl mal nicht, aber außer große Versprechungen, dem Etikett was besonderes zu haben, ist da nicht mehr hinter. Im Tierschutz bekomme ich einen jungen pudelmix für 250 Euro. Geimpft, gechipt, untersucht. Beim Produzenten zahle ich 1600 Euro für einen mixwelpen. Muss man sich einfach mal überlegen, was da hängen bleibt, denn Ausstellungen, working Tests, zuchtzulassungen, Untersuchungen usw. braucht ein designermix Produzent ja nicht machen.

    Ich hoffe der Markt ist irgendwann übersättigt und die Leute bleiben auf ihren " besonders liebevollen, seltenen, besonderen" Welpen sitzen. Von guter Sozialisierung fange ich gar nicht erst an. Ein buntes bällebad im Wohnzimmer, hat nichts mit guter sozialierung zu tun. Genauso wenig, wie eine zwingeraufzucht, ganz ganz böse und schlecht für Welpen ist. Immer auf das wie kommt es an, nur die meisten vermehrer wissen nicht, wie es gut wäre, bzw. interessiert es die auch nicht.

    Mein Fazit, Augen auf, beim welpenkauf. ich bin mit meinem Kauf nicht nur für den gekauften Welpen verantwortlich, sondern auch für die anderen Hunde, die beim Produzenten leben. Denn mit meinem Kauf, unterstütze ich einfach den Produzenten und wofür der steht. Und somit habe ich als Käufer auch die Verantwortung. Nur weil etwas verkauft wird, heißt das nicht, dass ich das ohne Hintergedanken, ohne nachzudenken und genau zu schauen, auch einfach kaufen muss.

    Nur meine Ansichten.

    Lg